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News & Beiträge

  • Wegzugsbesteuerung auf Investmentfonds – Neuregelung im Jahressteuergesetz 2024

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

     

    Mit dem Jahressteuergesetz 2024 (JStG 2024) ist die Besteuerung von Anteilen an Investmentfonds neu geregelt worden. In Anlehnung an § 6 AStG finden nun auch bei privat gehaltenen Anteilen an Investmentfonds sog. Wegzugstatbestände Anwendung. Diese waren bislang von der Wegzugsbesteuerung ausgenommen. Der Gesetzgeber hat nunmehr diese Lücke geschlossen, indem die stillen Reserven bei der Aufgabe der unbeschränkten Steuerpflicht im Inland besteuert werden. Hiervon sind jedoch nicht alle Investitionen betroffen, da der Gesetzgeber Schwellenwerte für die Besteuerung eingeführt hat.

     


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  • Kein pauschaler Holdingabschlag bei Bewertung von Kapitalgesellschaftsanteilen

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Anna Günther

    BFH Urt. v. 25.9.2024 – II R 49/22

     

    Der BFH hat entschieden, dass sich der gemeine Wert eines nicht börsennotierten Anteils an einer Kapitalgesellschaft für Zwecke der Schenkungsteuer nur dann aus Verkäufen unter fremden Dritten ableiten lässt, wenn die Veräußerung im gewöhnlichen Geschäftsverkehr unter marktwirtschaftlichen Grundsätzen erfolgt ist. Ein pauschaler Holdingabschlag ist zudem nicht zu berücksichtigen.


     


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  • Risiken im Fokus der BaFin

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Kernrisiken und Haupttrends gemäß Ausblick auf 2025

     

    Nach Einschätzung der Finanzaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sollten die Unternehmen die Folgen des Klimawandels noch umfassender in ihre Risikomodelle einbeziehen. Insgesamt nimmt die BaFin in ihrem Ausblick auf 2025 sechs Risiken und drei Trends besonders in den Blick. Über die unmittelbar angesprochenen Unternehmen des deutschen Finanzsektors hinaus sollten auch andere Branchen ihr Risikomanagement entsprechend ausrichten.


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  • Starke Zunahme der Forderungsaußenstände

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Warnsignale des Creditreform-Zahlungsindikators

     

    Im 2. Halbjahr 2024 verzeichneten Kreditgeber und Lieferanten einen deutlichen Anstieg der Forderungsaußenstände. Die Zunahme des Forderungsvolumens lässt sich sowohl auf höhere Rechnungsbeträge infolge von Preiserhöhungen als auch auf die gestiegene Anzahl an zahlungsverzögerten Rechnungen zurückführen.


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  • Änderung der Gewinnermittlungsart

    Christian Thurow

    BFH Urt. v. 27.11.2024 – X R 1/23

     

    Die von Bundeskanzler Olaf Scholz ausgerufene bellizistische Zeitenwende scheint nun auch im Steuerrecht Einzug zu halten. So wird in einem aktuellen BFH-Urteil von einer „Waffengleichheit [des Steuerpflichtigen] mit dem FA“ gesprochen. Die roten Roben der erhabenen BFH-Richter entsprechen dabei der Litzenfarbe der Artillerietruppe. Und die kennt bekanntlich weder Freund noch Feind, nur lohnende Ziele.


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  • Jahresabschluss bei Verschmelzungen: Pflichten und rechtliche Fallstricke

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

     

    Die Verschmelzung von Kapitalgesellschaften ist ein komplexer rechtlicher Prozess, der zahlreiche bilanzrechtliche und organisatorische Anforderungen mit sich bringt. Besonders im Fokus steht die Frage, ob und in welchem Umfang die gesetzliche Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses für die übertragende Gesellschaft nach der Eintragung der Verschmelzung ins Handelsregister noch besteht. Diese Thematik wurde in der Ausgabe IDW Life 1/2025 tiefergehend behandelt.

     


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  • Umsatzsteuer-Umrechnungskurse 2025

    BMF
    Die monatlich fortgeschriebene Übersicht finden Sie hier.
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  • Übernahme von Erschließungskosten: Betriebsvermögensvermehrung?

    BC-Redaktion

    FG Köln Urt. v. 29.6.2022 – 5 K 1094/20 (veröffentlicht am 27.1.2025, Revision zugelassen)

     

    Die Übernahme von Erschließungskosten für einen Kreisverkehr stellt – bei unentgeltlicher Übertragung der anteiligen Grundstücksflächen an die Kommune – keine Betriebsvermögensvermehrung dar. Es ist kein Ertrag aus der Auflösung eines passiven Rechnungsabgrenzungspostens zu berücksichtigen.

     


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  • FED legt im Januar 2025 eine Zinspause ein

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Sebastian Schöffel

    Die FED belässt ihre Leitzinsen in der Bandbreite von 4,25% bis 4,50%

     

    Seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 hatte die FED (Federal Reserve; US-Notenbank) wegen der massiv gestiegenen Inflationsraten mehrmals eine Anhebung der Leitzinsen bis auf eine Bandbreite zwischen 5,25% und 5,50% im Juli 2023 vorgenommen. Aufgrund der rückläufigen Inflation im Jahr 2024 senkte die FED die Leitzinsen zuletzt dreimal in Folge auf eine Bandbreite zwischen 4,25% und 4,50% (zuvor 4,50% bis 4,75%). Ende Januar 2025 legt die FED eine Zinspause ein und begründet dies mit der wieder gestiegenen Inflation. US-Präsident Trump hatte im Vorfeld eine Senkung der Leitzinsen gefordert.



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  • EZB senkt erneut Leitzinsen – um 0,25 Basispunkte

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Sebastian Schöffel

    Die EZB senkt aufgrund der rückläufigen Inflationsraten den am Finanzmarkt richtungsweisenden Einlagensatz auf 2,75%

     

    Aufgrund der massiv gestiegenen Inflationsraten im Zuge des Ukraine-Kriegs hat die EZB (Europäische Zentralbank) zwischen Juli 2022 und Oktober 2023 zehnmal in Folge eine Anhebung der Leitzinsen bis auf 4,00% (Einlagensatz) vorgenommen. Aufgrund der rückläufigen Inflation im Jahr 2024 erfolgte im Juni 2024 erstmals wieder eine Senkung der Leitzinsen. In der jüngsten Sitzung im Januar 2025 beschloss der EZB-Rat, die Leitzinsen – anders als zuletzt die amerikanische Notenbank FED (Federal Reserve), die ihre Leitzinsen unverändert ließ – erneut zu senken.



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  • Haftungsgefahr für Geschäftsführungsorgane

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    EuGH Urt. v. 14.11.2024, C-613/23, Rs. Herdijk: EuGH zementiert Verantwortlichkeit für Steuerverbindlichkeiten

     

    Fehler in der Geschäftsführung können auch bei Kapitalgesellschaften eine persönliche Haftung für Umsatzsteuerverbindlichkeiten der Gesellschaft auslösen.


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  • Buchhalterische Überlegungen zu Deepseek

    Christian Thurow

     

    Ende Januar 2025 gab es für die US-amerikanische KI-Szene einen „Sputnik“-Moment. Ein chinesisches Tech-Start-up veröffentlichte sein KI-Modell „Deepseek R1“, welches in seiner Leistungsfähigkeit dem stärksten KI-Modell von OpenAI (ChatGPT) mindestens ebenbürtig ist. Der Clou: Das chinesische Modell benötigt nur einen Bruchteil der Rechnerleistung von bisherigen Large Language Models (LLM, sog. generative Künstliche Intelligenz, kurz: KI), verursacht nur einen Bruchteil an Trainingskosten und ist Open Source.


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  • Reformierungsbedarf aus Sicht der Insolvenzverwalter

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Rechtsrahmen für geordnete Marktaustritte

     

    Im Umfeld weiter steigender Insolvenzzahlen fordern Insolvenzverwalter eine Reformierung des Insolvenzrechts. Kernthemen sind u.a. die Einführung eines Berufsrechts für Insolvenzverwalter, die Digitalisierung von Insolvenzverfahren, die Reform der Vergütungsregelungen sowie die Vereinfachung von Verbraucherinsolvenzen.


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  • Transaktionsmatrix in der Verrechnungspreisdokumentation

    Dr. Dietrich Jacobs

    Neuregelung mit verkürzten Vorlagefristen

     

    Aufgrund einer gesetzlichen Neuregelung ist ab dem Jahr 2025 eine Transaktionsmatrix in die landesspezifische Verrechnungspreisdokumentation (sog. „Local File“) für Deutschland aufzunehmen. Auch bereits zuvor erstellte Übersichten sind anzupassen.


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  • Finanzorientierte IT-Investitionen mit Betrugsprävention als Schwerpunkt

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Ausbau der Abwehrmaßnahmen dringend erforderlich

     

    Viele Unternehmen wollen in den nächsten Jahren verstärkt in Finanztechnologien investieren. Ziel ist es dabei, nicht nur bestehende Herausforderungen zu lösen, sondern auch erhebliches Wachstum anzustoßen. Gleichzeitig kämpfen viele Finanzabteilungen noch immer mit veralteten Systemen, die heutigen Anforderungen nicht gerecht werden. Für 2025 wird insbesondere eine deutliche Zunahme des KI-Betrugs erwartet.


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  • Gruppenträgermeldung nach § 3 Mindeststeuergesetz

    Dr. Lars Lüdemann, Dr. Hannes Zieglmaier und Katharina Frank

    Verpflichtende Meldepflicht bis 28.2.2025

     

    Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat mit Schreiben vom 17.10.2024 das amtliche Vordruckmuster für die Gruppenträgermeldung einer deutschen Mindeststeuergruppe nach § 3 MinStG für den Veranlagungszeitraum 2024 veröffentlicht. Die Gruppenträgermeldung erfolgt durch den jeweiligen Gruppenträger einer multinationalen Unternehmensgruppe und muss spätestens zwei Monate nach Ablauf des ersten Besteuerungszeitraums für die deutsche Mindeststeuergruppe elektronisch beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) eingereicht werden.


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  • Einstieg in die branchenbezogene ESRS-Wesentlichkeitsanalyse

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Empfehlungen des BDI und des DRSC

     

    Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben eine gemeinsame Broschüre als Hilfestellung zur branchenbezogenen ESRS-Wesentlichkeitsanalyse veröffentlicht. Diese soll Verbände und Unternehmen bei der Ermittlung branchenspezifischer Impacts, Risks and Opportunities (IROs; Auswirkungen, Risiken und Chancen) sowie den damit verbundenen wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen unterstützen. Sie kann auch dazu genutzt werden, branchenweit wesentliche Angabepflichten und Datenpunkte zu identifizieren.


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  • Pflicht zu KI-Kompetenzschulungen seit 2.2.2025

    Christian Thurow

     

    Im August 2024 ist die „EU-Verordnung über künstliche Intelligenz“ (EU-KI-VO) in Kraft getreten. Art. 4 der Verordnung schreibt vor, dass Unternehmen die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden sicherstellen müssen. Bereits am 2.2.2025 wird dieser Teil der Verordnung in Kraft treten.


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  • Ermittlung des Gebäudesachwerts nach § 190 BewG

    BC-Redaktion

    BMF 20.1.2025, IV D 4 – S 3225/00006/006/003; DOK: COO.7005.100.3.11112470

     

    Die Finanzverwaltung hat die maßgebenden Baupreisindizes zur Anpassung der Regelherstellungskosten, welche bei der Ermittlung von Gebäudesachwerten für Bewertungsstichtage im Kalenderjahr 2025 verwendet werden müssen, bekannt gegeben.

     


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  • Hilfestellung bei Konzernabschlussprüfungen

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Dr. Julia Busch

    Fragen und Antworten zu Konzernprüfungen nach ISA [DE] 600 (Revised) aktualisiert

     

    Bereits im Dezember 2023 veröffentlichte der Arbeitskreis „ISA-Implementierung“ grundlegende Fragen und Antworten zum Anwendungsbereich und zur Umsetzung des ISA [DE] 600 (Revised). Nun wurde ein zweiter Teil veröffentlicht, in dem auf Fragen zur Prüfungsplanung, Risikobeurteilung und zu den Prüfungshandlungen im Kontext einer Konzernabschlussprüfung eingegangen wird. Die Fragen und Antworten sind in IDW Life 12/2024 veröffentlicht.


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