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  • FAQ zur Aktivrente

    Mitarbeiter der BC-Redaktion

    BMF-Mitteilung vom 6.2.2026

     

    Das Bundesministerium der Finanzen hat einen Fragen- und Antworten-Katalog (FAQ – Frequently Asked Questions, deutsch: häufig gestellte Fragen) zur Aktivrente veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um eine Orientierungshilfe und nicht um eine Verwaltungsanweisung. Antworten werden gegeben auf allgemeine Fragen, Fragen für Arbeitnehmer und Sonderfragen für Arbeitgeber.


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  • Übertragung von Betriebsvermögen unter Nießbrauchsvorbehalt

    Frank Moormann

    Teil 1: Fortführung eines Einzelunternehmens durch den Nießbraucher

     

    Wenn im Rahmen der Unternehmensnachfolge Betriebs-vermögen auf die nächste Generation übertragen wird, geschieht dies häufig unter dem Vorbehalt des Nießbrauchs. Ziel ist es, die Altersversorgung des Übergebers zu sichern und zugleich die schenkungsteuerlichen Vorteile optimal zu nutzen. Die jüngere Rechtsprechung des BFH stellt Berater und Steuerpflichtige jedoch vor neue Herausforderungen.


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  • Erstattungszinsen für Gewerbesteuer als steuerpflichtige Betriebseinnahmen

    Christian Thurow

    BFH Urt. v. 26.9.2025 – IV R 16/23

     

    Umkehrschlüsse sind rechtlich immer ein gewagtes Unterfangen. Ist ein Sachverhalt eindeutig gesetzlich geregelt, so bedeutet dies nicht automatisch, dass auch das Gegenteil des Sachverhalts den gleichen Regelungen unterliegt. Hinzu kommt: Das gefühlte Gegenteil entspricht nicht immer dem tatsächlichen Gegenteil.


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  • Besteuerung der Erträge aus Krypto-Lending

    Christian Thurow

    FG Köln Urt. v. 10.9.2025 – 3 K 194/23 (Revision zugelassen)

     

    Unter Krypto-Lending versteht man die vorübergehende entgeltliche Nutzungsüberlassung von Kryptowerten. Umstritten ist, ob die hiermit verbundenen Einkünfte als sonstige Einkünfte oder als Einkünfte aus Kapitalvermögen zu behandeln sind.


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  • Zu den Haltefristen eines entnommenen häuslichen Arbeitszimmers beim Verkauf der Immobilie

    Christian Thurow

    FG München Urt. v. 16.10.2025 – 13 K 1234/22 (Revision zugelassen)

     

    Beim Verkauf einer privaten Immobilie hängt die Besteuerung maßgeblich von der Haltedauer ab. Befindet sich in der Immobilie ein häusliches Arbeitszimmer, so stellt sich die Frage, ob das Arbeitszimmer die Haltedauer der Gesamtimmobilie teilt oder als wirtschaftliche Teilidentität einer eigenen Haltedauer unterliegt.


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  • Verdeckte Gewinnausschüttungen: keine rückwirkende Beseitigung möglich

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Anna Günther

     

    In einer aktuellen Entscheidung (BFH Urt. v. 21.10.2025 – VIII R 19/23) zur verdeckten Gewinnausschüttung (vGA) hat der BFH klargestellt, dass eine im Jahr 2013 festgestellte vGA im Zusammenhang mit der entgeltlichen Einräumung eines Vorkaufsrechts an einem Grundstück nicht nachträglich entfällt. Dies gilt selbst dann, wenn das Grundstück zu einem späteren Zeitpunkt – konkret im Jahr 2018 – an die vorkaufsberechtigte Gesellschaft veräußert wird und das für das Vorkaufsrecht gezahlte Entgelt auf den Kaufpreis angerechnet wird.


     


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  • Mitarbeiterbeteiligung: Besteuerung der laufenden Einnahmen

    BC-Redaktion

    BFH Urt. v. 21.10.2025 – VIII R 13/23

     

    Laufende Vergütungen aus einer typisch stillen Beteiligung des Arbeitnehmers am Arbeitgeber-Unternehmen, die auf diesem Sonderrechtsverhältnis beruhen, sind ausschließlich als Einkünfte aus Kapitalvermögen nach § 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG zu erfassen. Voraussetzung ist u.a.: Es liegt kein Mitunternehmerrisiko vor, und die Höhe der Ergebnisanteile richtet sich nicht nach dem freien Ermessen des Arbeitgebers.

    [Leitsatz d. Red.]


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  • Firmenwagenbesteuerung: Vorteilsmindernde Berücksichtigung der vom Arbeitnehmer getragenen Stellplatzkosten

    Christian Thurow

    BFH Urt. v. 9.9.2025 – VI R 7/23

     

    Der geldwerte Vorteil aus der Firmenwagenüberlassung wird in der Praxis oft mithilfe der 1%-Bruttolistenpreisregel ermittelt. Umstritten ist, ob der so ermittelte geldwerte Vorteil um die Stellplatzkosten zu kürzen ist, die vom Arbeitnehmer selbst getragen werden.


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  • Verträge zwischen Angehörigen

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Zur Bedeutung der Schriftform für die steuerliche Anerkennung

     

    Vertragsverhältnisse zwischen Angehörigen stehen oft im Fokus steuerlicher Außenprüfungen, da sie aufgrund des Näheverhältnisses ein erhöhtes Missbrauchspotenzial bergen. Die steuerliche Anerkennung solcher Verträge setzt nach ständiger Rechtsprechung voraus, dass sie sowohl zivilrechtlich wirksam vereinbart als auch tatsächlich durchgeführt werden und einem Fremdvergleich standhalten. In der Praxis scheitert die Anerkennung allerdings häufig bereits daran, dass eine schriftliche Fixierung der Vereinbarungen fehlt.


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  • Geringfügige Beschäftigung: Neue Geringfügigkeits-Richtlinien ab 1.1.2026

    Mitarbeiter der BC-Redaktion

    Richtlinien für die versicherungsrechtliche Beurteilung von geringfügigen Beschäftigungen – Geringfügigkeits-Richtlinien vom 5.1.2026

     

    Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See und die Bundesagentur für Arbeit haben die neuen Geringfügigkeits-Richtlinien zum 1.1.2026 veröffentlicht. Sie enthalten Regelungen und Antworten auf Zweifelsfragen bei geringfügigen und kurzfristigen Beschäftigungen.


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  • Sachbezugswerte für Mahlzeiten an Arbeitnehmer ab 2026

    Mitarbeiter der BC-Redaktion

    BMF 29.12.2025, IV C 5 – S 2334/00088/007/013

     

    Durch die 16. Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsverordnung (SvEV) vom 19.12.2025 (BGBl. I 2025, 377) sind die Sachbezugswerte für das Kalenderjahr 2026 festgesetzt worden.


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  • Doppelte Haushaltsführung: Aufwendungen für die Anmietung eines Pkw-Stellplatzes als Werbungskosten

    Christian Thurow

    BFH Urt. v. 20.11.2025 – VI R 4/23

     

    Die Höhe der im Rahmen der doppelten Haushaltsführung absetzbaren Unterkunftskosten ist nach § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 S. 4 EStG begrenzt. Umstritten ist, ob die Kosten für den zur Wohnung gehörenden Tiefgaragenstellplatz zu diesen Unterkunftskosten zählen.


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  • Zusammenballung von Einkünften durch Corona-Finanzhilfen

    Christian Thurow

    BFH Beschl. v. 28.11.2025 – X B 27/25

     

    Stellen Corona-Finanzhilfen tarifbegünstigte außerordentliche Einkünfte dar? Der BFH hat hierzu eine klare Meinung.


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  • Abgegoltene Urlaubsansprüche bei Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses als tarifbegünstigte Einkünfte?

    Christian Thurow

    FG Münster Urt. v. 13.11.2025 – 12 K 1853/23 E (Revision zugelassen)

     

    Vergütungen für mehrjährige Tätigkeiten sind nach § 34 Abs. 1 EStG unter bestimmten Voraussetzungen einkommensteuerbegünstigt. Umstritten ist, ob diese Begünstigung auch die Abgeltung von Urlaubsansprüchen umfasst, die über mehrere Jahre aufgelaufen sind.


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  • Verpflegungs- und Übernachtungspauschalen bei Auslandsreisen ab 1.1.2026

    Mitarbeiter der BC-Redaktion

    BMF 5.12.2025, IV C 5 – S 2353/00094/007/012; DOK: COO.7005.100.3.13672232

     

    Mit diesem BMF-Schreiben hat die Finanzverwaltung die ab 1.1.2026 geltenden Verpflegungspauschalen und den Pauschbetrag bei Übernachtungskosten länderweise bekannt gemacht.

     


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  • Abschläge für Kinder in der Pflegeversicherung: Lohnsteuerliche Folgen der Beitragskorrektur

    Mitarbeiter der BC-Redaktion

    BMF 28.11.2025, IV C 5 – S 2379/00005/001/018

     

    Der Arbeitgeber ist grundsätzlich zu einer Korrektur des bisherigen Lohnsteuerabzugs bei seinen Arbeitnehmern verpflichtet, wenn er erkennt, dass er die Lohnsteuer bisher nicht vorschriftsmäßig einbehalten hat und dadurch zu wenig Lohnsteuer erhoben worden ist (§ 41c Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG).


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  • Kosten bei Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften

    Christian Thurow

    BFH Urt. v. 9.9.2025 – IX R 12/24

     

    Obwohl der Begriff der „Veräußerungskosten“ in mehreren Steuergesetzen verwendet wird, ist er nirgends gesetzlich definiert. Während Steuerpflichtige den Begriff naturgemäß möglichst weit auslegen wollen, ist die Finanzverwaltung an einer möglichst engen Definition interessiert. In einem Fall hat der BFH nun klargestellt, ob Steuerberatungskosten Teil der Veräußerungskosten sein können.


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  • Bewirtungsaufwendungen aus geschäftlichem Anlass (in einem Bewirtungsbetrieb): Voraussetzungen für den Betriebsausgabenabzug

    BC-Redaktion

    BMF 19.11.2025, IV C 6 – S 2145/00026/005/033

     

    Für den Abzug von angemessenen Bewirtungsaufwendungen als Betriebsausgaben ist vom Steuerpflichtigen ein schriftlicher Nachweis über Ort, Tag, Teilnehmer und Anlass der Bewirtung sowie die Höhe der Aufwendungen zeitnah anzufertigen. Erfolgt die Bewirtung in einem Bewirtungsbetrieb, so ist außerdem die Bewirtungsrechnung beizufügen.

    In seinem aktuellen Schreiben konkretisiert das Bundesfinanzministerium (BMF) die Mindestinhalte der Bewirtungsrechnung. Dabei gelten Erleichterungen für Kleinstbetragsrechnungen, also Rechnungen bis zu einem Betrag von 250 €. Ergänzungen erfährt dieses BMF-Schreiben insbesondere aufgrund der Einführung der obligatorischen elektronischen Rechnung (E-Rechnung) ab 1.1.2025.


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  • Übertragung eigener Anteile einer GmbH an den Alleingesellschafter als verdeckte Gewinnausschüttung

    Christian Thurow

    FG Münster Urt. v. 29.10.2025 – 9 K 1180/22 Kap (Revision zugelassen)

     

    „Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum

    Neun lange Nächte,

    Vom Speer verwundet, dem Odin geweiht,

    Mir selber, ich selbst,

    Am Ast des Baums, dem man nicht ansehn kann,

    Aus welcher Wurzel er spross.“

    Eindringlich beschreibt der nordische Gott Odin in der Hávamál-Sammlung, wie er sich selbst an sich selbst opfert, um Weisheit und Runenmagie zu erlangen. In diesem Fall scheint die Opferung an sich selbst einen Gewinn gebracht zu haben. Doch wie sieht es aus, wenn eine GmbH eigene Anteile an ihren Alleingesellschafter auskehrt? Führt diese Selbstbeschenkung des Alleingesellschafters zu einer verdeckten Gewinnausschüttung (vGA)? Falls ja, wie ist diese zu bewerten? Das Finanzgericht (FG) Münster hat sich der Frage ganz unpoetisch angenommen.


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  • (Firmen-)Elektrofahrzeuge: Zurverfügungstellung des Ladestroms durch den Arbeitgeber

    Mitarbeiter der BC-Redaktion

    BMF 11.11.2025, IV C 5 – S 2334/00087/014/013

     

    Das BMF-Schreiben behandelt den steuer- und sozialversicherungsfreien Auslagenersatz des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer bei Firmenelektrofahrzeugen (§ 3 Nr. 50 EStG) sowie die steuer- und sozialversicherungsfreie Zurverfügungstellung des Ladestroms vom Arbeitgeber für private Elektrofahrzeuge des Arbeitnehmers (§ 3 Nr. 46 EStG).

     


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