Entrümplerinnen und Entrümpler stehen auf der Hitliste der attraktivsten Berufe nicht ganz weit oben. Dabei kann der Job durchaus lukrativ sein, weil der Mensch mit zunehmendem Alter dazu neigt, alles, was ihm lieb und vor allem teuer ist, an Orten und Stellen zu verstecken, wo niemand danach sucht. Und so kann es passieren, dass höhere Bargeldbeträge unter einer durchgelegenen Matratze auftauchen oder sich der Mehrkaräter zusammen mit der längst abgelaufenen Pizza Grande das Eisfach teilt.
Mehr lesenAm 22.9.2025 hat das Bundesjustizministerium einen 336 Seiten umfassenden Referentenentwurf vorgelegt, in dem sich nicht nur Vorschläge für eine grundlegende Neustrukturierung des anwaltlichen Aufsichtsrechts, sondern auch zahlreiche Änderungen in BRAO, StBerG, PatO, BNotO und RDG finden.
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Eine Managerin klagt vor dem BAG auf eine höhere Vergütung: Auf Basis des Entgelttransparenzgesetzes musste ihr Arbeitgeber Daten von Vergleichsgruppen unter den Beschäftigten offenlegen, die einen Gender Pay Gap nahelegen. Das BVerwG entscheidet, ob abgelehnte Asylbewerber nach Griechenland abgeschoben werden dürfen. Und der BFH klärt, nach welchem Tarif Einkünfte zu versteuern sind, die ein Angestellter erhält, der zugleich stiller Gesellschafter der Firma ist.
Mehr lesenAm 6.9. hat die Humanistische Union (HU) die Hamburger Strafverteidigerin Gabriele Heinecke mit dem Fritz-Bauer-Preis 2025 ausgezeichnet. Gewürdigt wurde damit insbesondere ihr Engagement bei der Aufklärung und Verfolgung von NS-Verbrechen. Ein Gespräch über späte Genugtuung und eine bisweilen ignorante Justiz.
Mehr lesenÜber das Vorgehen in einer Rechtssache entscheidet der Mandant selbst – doch der Anwalt ist sein Navigator. Orientierung bei der Ermittlung des richtigen Kurses gibt das Gebot des sichersten Wegs.
Mehr lesenAm 7.10.2023 verübte die Hamas in Israel den schwersten Terroranschlag gegen Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust. Seitdem wächst in Deutschland neben dem rechtsextremistischen Antisemitismus der linke und der arabische „Antizionismus“, der sich nicht auf Kritik an der israelischen Regierung beschränkt, sondern Jüdinnen und Juden pauschal zur Zielscheibe von Hass und Boykottaufrufen macht. Am 7.10. vor hundert Jahren hat das ein Amtsgericht für sittenwidrig erklärt.
Mehr lesenDrohnen, die illegal über deutschem Gebiet fliegen, sollte man abschießen - doch wer soll es machen? Konstantin von Notz gibt dazu klare Antworten. Frederick Richter erklärt die Datenschutz-Müdigkeit der Deutschen und wir reden über Trumps Strategie mit den Nationalgarden.
Mehr lesenDie Welt ist schlecht, so viel steht fest. Am einstigen Himmel voller Geigen wimmelt es gerade nur so von Drohnen zweifelhafter Provenienz, und trauen kann man schon lange keinem mehr, scheinen doch alle oder zumindest viele nur auf das Eine aus zu sein.
Mehr lesenDass die Revision im Strafverfahren gegen einen ehemaligen Großkanzleipartner und Steueranwalt wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung erfolglos war (Beschl. v. 7.7.2025 – 1 StR 484/24, BeckRS 2025, 23556), ist auf den ersten Blick nicht überraschend, wenn man die Linie der Rechtsprechung spätestens seit der Entscheidung BGH NJW 2022, 90 zur Cum-Ex-Problematik zugrunde legt.
Mehr lesenKI revolutioniert nicht nur den Kanzleialltag, sondern auch die Ausbildung junger Anwälte und Anwältinnen. Denn Aufgaben, mit denen Berufsanfänger früher an die Mandatsarbeit herangeführt wurden, erledigt die KI mittlerweile schneller und effizienter. Wie wird das „Training on the job“ des juristischen Nachwuchses künftig organisiert und finanziert? Und was bedeutet das für das Geschäftsmodell großer Kanzleien? Fragen an Dr. Philip Kempermann, einen von drei Managing-Partnern bei Heuking.
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Wann müssen Rechtsschutzversicherer Klagen der Käufer von Diesel-Autos mit manipulierter Abgasreinigung finanzieren? Das klärt der BGH. Die Pleite des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der den Löwenanteil seiner Umsätze frei erfunden haben soll, ist einer der größten Wirtschaftskrimis der Bundesrepublik. Ob Aktionäre etwas von dem noch vorhandenen Geld abbekommen, wird ebenfalls in Karlsruhe verhandelt. Aber auch andere Gerichte haben interessante Verfahren auf der Terminrolle.
Mehr lesenBürokratie verschlanken und Arbeitsabläufe verbessern – das sind Ziele, die aktuell sehr oft formuliert werden. Im Zusammenhang mit dem besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA) gäbe es einiges aufzuräumen.
Mehr lesenMitte September drangen mehrere russische Drohnen in den polnischen Luftraum ein. Daraufhin wurde Art. 4 Nordatlantikvertrag aktiviert, nicht aber Art. 5. Zu Recht, dessen Voraussetzungen lagen nicht vor. Gleichwohl hat die NATO-Luftverteidigung funktioniert und eine Handvoll Drohnen abgeschossen.
Mehr lesenEine Frau aus Bayern klagt gegen den Rundfunkbeitrag, weil ihr die Öffentlich-Rechtlichen nicht ausgewogen genug berichten. Außerdem kippt der BGH überraschend einen Vergleich mit VW-Managern und die ehemalige Bonner Professorin Ulrike Guérot verliert erneut im Kündigungsstreit.
Mehr lesenAls im Oktober 1950 der BGH im Erbgroßherzoglichen Palais feierlich eingeweiht wurde, schrieb ihm Bundespräsident Heuss ins Stammbuch: „Dessen Wirken steht in dem geschichtlichen Auftrag, eine große, dann bös zerrissene Überlieferung aufzunehmen und sie mit freiem und festen Sinn neu zu entwickeln.“
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Über einen etwaigen Impfschaden durch eine Spritze gegen Corona verhandelt der BGH. Verkündet wird dort zudem ein Urteil über die Werbung mit Preisnachlässen. Am BVerwG geht es ebenfalls um die Pandemie, dreimal sogar – nämlich um Verdienstausfall bzw. die Kosten der Lohnfortzahlung in der Quarantäne. Und auch sonst ist nach dem Ende der sommerlichen Feriensaison allerhand los in der Justiz.
Mehr lesenMitte August hat das LG Göttingen einem schwerst beeinträchtigten Mädchen ein Schmerzensgeld in Höhe von 1 Mio. EUR wegen gravierender Behandlungsfehler bei der Geburt zugesprochen – die höchste Summe, die das Gericht nach eigenem Bekunden bislang ausgeurteilt hat. Auch wenn das Urteil nicht rechtskräftig ist, haben wir uns mit dem Medizinrechtsexperten Dr. Marcus Vogeler über immer teurer werdende Personenschäden in der Arzthaftung unterhalten.
Mehr lesenDie Versorgung eines Beamten im Ruhestand ist verfassungsrechtlich garantiert. Sie gilt mit der Einschränkung: Nur die Verurteilung durch ein deutsches Gericht kann für Bundes- und die meisten Landesbeamten unmittelbar zur Aberkennung des Ruhegehalts führen. Das BVerwG hält am eindeutigen Wortlaut des Gesetzes fest.
Mehr lesenAuf ihrer unermüdlichen Suche nach Strafbarkeitslücken, getragen auch von der vielzitierten „neuen Lust am Strafen“, widmet sich die Rechtspolitik öffentlichkeits- oder zumindest medienwirksam aktuell dem sogenannten Catcalling, worunter die nicht-physische, vor allem verbale sexuelle Belästigung verstanden wird; auch sexuell konnotierte Gesten oder aufdringliche Blicke können darunter fallen.
Mehr lesenAnwaltsnotare dürfen künftig länger arbeiten, doch das wird den Nachwuchsmangel kaum beheben. Außerdem: Immer mehr Staaten erkennen Palästina an, doch was bedeutet das rechtlich? Und Samuel Koch, der seit seinem Unfall bei "Wetten, dass..?" im Rollstuhl sitzt, siegt vor dem BSG.
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