Mittwoch, 19.11.2025
Ahnungslose Strohfrau: Faktischer Geschäftsführer muss Vermögensauskunft erteilen

Kann eine GmbH-Geschäftsführerin im Termin zur Vermögensauskunft keine Angaben zu ihrem Unternehmen machen, so kann der faktisch verantwortliche Alleingesellschafter geladen werden. Gläubigerrechte dürften nicht durch Einschaltung eines Strohmanns unterlaufen werden, so der BGH.

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Rundfunkfreiheit verletzt: Redakteurswohnung hätte nicht durchsucht werden dürfen

Die Wohnung eines Redakteurs von Radio Dreyeckland wird nach einem Link auf seiner Homepage von Ermittlern durchsucht. Dagegen legt der Journalist Beschwerde ein – und ist in Karlsruhe erfolgreich.

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Bundeswehr soll bei Drohnenabwehr helfen – auch mit Waffen

Das Projekt zählt zu den Vorhaben, bei denen die Bundesregierung große Dringlichkeit sieht. Das hat vor allem mit den aktuell wahrgenommenen Bedrohungen durch Russland zu tun.

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Elektronische Fußfessel für gewalttätige Ex-Partner kommt

Künftig können Familiengerichte gegenüber gewalttätigen Ex-Partnern eine elektronische Aufenthaltsüberwachung anordnen. Das sieht der Gesetzentwurf zur sogenannten Fußfessel vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat.

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US-Gericht verbietet Texas vorerst neuen Wahlkreiszuschnitt

Die Republikaner in Texas haben die Grenzen der Wahlkreise zumindest auf dem Papier neu gezogen, um die Parteiposition im US-Kongress zu stärken. Ein Gericht bremst das Vorhaben vorerst aus.

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EU stuft Amazon zu Recht als "sehr große Plattform" ein

Der Online-Riese Amazon wehrte sich mit einer Klage gegen schärfere EU-Regeln. Damit ist er nun vor dem EuG gescheitert. Einem deutschen Unternehmen ging es bereits ähnlich.

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US-Gericht lehnt Abspaltung von Instagram und WhatsApp ab

Der Facebook-Konzern Meta hat die Übernahmen von Instagram und WhatsApp vor Gericht verteidigen können. Doch der Streit könnte noch in nächster Instanz weitergehen.

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Epstein-Akten: Senat leitet Gesetz zur Freigabe an Trump

Die Ermittlungsakten zum Fall des Sexualstraftäters Epstein sollen nach dem Willen des US-Parlaments veröffentlicht werden. Dafür fehlt jetzt nur noch die Unterschrift eines Mannes.*

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Dienstag, 18.11.2025
Streit ums Quadrat: Ritter Sport droht Schlappe vor Gericht

Quadratisch, praktisch - zu ähnlich? Ritter Sport sieht durch einen Riegel seine Marke verletzt und verklagt eine kleine Firma. Das Gericht ist nicht überzeugt - und schlägt eine andere Lösung vor.

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Gegen falschen Tatvorwurf verteidigt: KG verwirft KI-generierte Rechtsbeschwerde wegen Sinnlosigkeit

Handy am Steuer, Rotlichtverstoß oder falsch geparkt? Mit dem Tatvorwurf nahmen die KI-generierten Schriftsätze eines Anwalts es nicht so genau. "Eine dysfunktionale und gedankenlose Verteidigung", so das KG Berlin. Und merkt an, es würde sogar verwerfen, wenn zufällig mal richtig vorgetragen würde.

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Antrag ohne Aussicht auf Erfolg: Recht auf Anwalt kommt nicht ins Grundgesetz

Am Freitag befasst sich der Bundesrat mit einer Forderung der Bundesrechtsanwaltskammer. Die Bundesregierung erteilt dem Vorschlag aber jetzt schon eine Absage.

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"Sehr geehrter Herr…": Beschwerde gegen binäre Anredeform unzulässig

Eine nicht-binäre Person wehrte sich gegen eine männliche Anrede in Gerichtsschreiben. Das OLG Frankfurt lehnte ihren Antrag als unzulässig ab: Eine Anrede sei nur eine Höflichkeit und kein tauglicher Streitgegenstand auf diesem Rechtsweg.

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Selbst ist der Anwalt: Kosten für privates Rechtsgutachten werden nicht erstattet

Holt ein Rechtsanwalt für die Klärung einer Rechtsfrage ein externes Gutachten ein, muss die Gegenseite dafür nicht aufkommen. Er hätte schließlich auch selbst recherchieren können, findet das OLG Hamburg.

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"Für Fußballer gibt es mehr Rechtsmittel als bei Mord": So arbeitet das DFB-Sportgericht

Vom DFB-Sportgericht haben viele Fußballfans schon einmal gehört, doch was wird dort eigentlich entschieden? DFB-Sportrichter Markus Seip spricht im Interview über rote Karten, Pyrotechnik, Rechtsmittelzüge und warum er sein Ehrenamt liebt.

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Daueraufenthaltsrecht von EU-Bürgern: Wer in Haft ist, integriert sich nicht

Unionsbürger, die sich seit fünf Jahren im Bundesgebiet aufhalten, können dank ihres Daueraufenthaltsrechts nur unter besonders hohen Voraussetzungen abgeschoben werden. Verbringt die Person einen Großteil davon aber in Haft, sieht die Sache anders aus.

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Trotz Bestnoten keine Rückkehr ins Richteramt: Asylverfahren zu belastend

Ein ehemaliger Verwaltungsrichter wollte zurück auf die Richterbank – doch im Vorstellungsgespräch blieb die entscheidende Frage offen: Warum sollte er diesmal die emotional belastenden Asylverfahren besser verkraften? Das OVG Bremen hat ebenfalls Zweifel.

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Wahleinspruch: BSW schreibt an den Bundespräsidenten

Seit Monaten kämpft das BSW um eine Neuauszählung der Stimmen der Bundestagswahl. Nun soll das Staatsoberhaupt helfen - auch wenn andere zuständig sind.

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Suizidhilfe: Kessler-Zwillinge rücken Debatte wieder ins Rampenlicht

Wer darf in Deutschland Hilfe beim Sterben leisten? Nach einem wegweisenden Urteil aus Karlsruhe ringt die Politik weiter um klare Regeln. Die Zahl jener, die diesen Weg gehen, wächst derweil stetig.

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AfD verliert im Markenstreit vor EU-Behörde

In einem langwierigen Markenstreit um Partei-Logo und -Namenskürzel entscheidet ein EU-Amt im spanischen Alicante gegen die AfD. Die Partei will sich wehren.

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Transatlantische Fusion: Ashurst und Perkins Coie planen neue Kanzlei

Ashurst und Perkins Coie planen eine Fusion: Bis 2026 soll unter dem Namen Ashurst Perkins Coie eine globale Top-20-Kanzlei entstehen. Die amerikanische Partnerin ist bei Präsident Trump indes nicht gut gelitten.

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