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  • Abgegoltene Urlaubsansprüche bei Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses als tarifbegünstigte Einkünfte?

    Christian Thurow

    FG Münster Urt. v. 13.11.2025 – 12 K 1853/23 E (Revision zugelassen)

     

    Vergütungen für mehrjährige Tätigkeiten sind nach § 34 Abs. 1 EStG unter bestimmten Voraussetzungen einkommensteuerbegünstigt. Umstritten ist, ob diese Begünstigung auch die Abgeltung von Urlaubsansprüchen umfasst, die über mehrere Jahre aufgelaufen sind.


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  • EU erzielt vorläufigen Kompromiss zu CSRD- und CSDDD-Reformen

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Dr. Corinna Boecker

    Rechtsausschuss des EU-Parlaments und des EU-Rats einigen sich im Rahmen der Trilogverhandlungen auf einen Reformrahmen für Berichtspflichten und Sorgfaltspflichten

     

    Die EU-Institutionen haben am 9.12.2025 einen vorläufigen Kompromiss zur Überarbeitung der Vorschriften zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) und der unternehmerischen Sorgfaltspflichten (europäisches „Lieferkettengesetz“– CSDDD) präsentiert. Die Einigung im Trilogverfahren markiert einen zentralen Zwischenschritt, bleibt aber ohne rechtliche Wirkung, bis sowohl das Europäische Parlament als auch der EU-Rat die Neuregelungen bestätigen.


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  • Wirtschaftsprüferkammer veröffentlicht Schwerpunkte der Abschlussdurchsicht für 2026

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

     

    Im Dezember 2025 veröffentlichte die Wirtschaftsprüferkammer die Schwerpunkte der Abschlussdurchsicht für das Jahr 2026. Mit der Schwerpunktsetzung werden bisherige Feststellungen aus durchgeführten Abschlussdurchsichten aufgegriffen sowie erwartete Fragen zum Bestätigungsvermerk und zur Rechnungslegung adressiert.


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  • Verdeckte Gewinnausschüttung bei Abfindung einer Pensionszusage

    BC-Redaktion

    BFH Beschl. v. 17.9.2025 – VIII R 17/23

     

    Verzichtet der beherrschende Gesellschafter einer GmbH vor Eintritt des Versorgungsfalls auf seine Ansprüche aus einer Pensionszusage und erhält er hierfür eine Abfindung von der Gesellschaft, liegt hierin keine verdeckte Gewinnausschüttung, wenn die Pensionszusage aus betrieblichen Gründen abgefunden wird.


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  • Finance-Trends 2026

    Eva Ringelspacher

    Ohne Gegensteuerung drohen Liquiditätsengpässe

     

    Aktuell besonders vielfältige Krisenursachen und Risikofaktoren erfordern natürlich entsprechende Finanzmittel. In einem W&P-Trendradar konnten für 2026 einige Finance-Schwerpunkte ermittelt werden, deren Kenntnis und Beachtung die Handlungsfähigkeit insbesondere in Restrukturierungskonstellationen erhöhen.


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  • Grundsteuer „Bundesmodell“ verfassungskonform

    Christian Thurow

    BFH-Urteile vom 12.11.2025 – Pressemitteilung vom 10.12.2025

     

    Das im Rahmen der Grundsteuerreform eingeführte Bundesmodell ist verfassungskonform, wie aus einer Pressemitteilung des BFH hervorgeht. Der BFH hat sich hierzu im November 2025 mit drei Urteilen befasst. Mit der schriftlichen Urteilsbegründung wird im Januar 2026 gerechnet.


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  • Nutzungsdauer etc. im Fokus der Betriebsprüfung

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Erweiterte Anzeige- und Berichtigungspflichten gemäß § 153 Abs. 4 AO

     

    Schon mit Wirkung zum 1.1.2025 wurde § 153 AO um einen Absatz 4 ergänzt. Die Neuregelung weitet die steuerlichen Anzeige- und Berichtigungspflichten auf Sachverhalte aus, die über einzelne Steuererklärungen hinaus Wirkung entfalten. Hintergrund sind die zunehmende Komplexität steuerlicher Dauersachverhalte und die enge Verzahnung unterschiedlicher Steuerarten.


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  • Verpflegungs- und Übernachtungspauschalen bei Auslandsreisen ab 1.1.2026

    Mitarbeiter der BC-Redaktion

    BMF 5.12.2025, IV C 5 – S 2353/00094/007/012; DOK: COO.7005.100.3.13672232

     

    Mit diesem BMF-Schreiben hat die Finanzverwaltung die ab 1.1.2026 geltenden Verpflegungspauschalen und den Pauschbetrag bei Übernachtungskosten länderweise bekannt gemacht.

     


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  • Gebäude-AfA nach der kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer

    BC-Redaktion

    BMF 1.12.2025, IV C 3 – S 2196/00040/006/008

     

    Das BMF-Schreiben vom Februar 2022 (BMF 22.2.2023, BStBl. I 2023, 332; BC 2023, 106 ff., Heft 3) wird aufgehoben. Hintergründe und Folgen.


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  • Steueränderungsgesetz 2025 verabschiedet

    BC-Redaktion

    Beschlussempfehlung des Bundestags vom 3.12.2025 (BT-Drs. 21/3104), Zustimmung des Bundesrats am 19.12.2025 (BR-Drs. 745/25)

     

    Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD unter anderem Steuerentlastungen für Gastronomie und Pendler vereinbart. Gegenüber dem Regierungsentwurf vom 10.9.2025 (vgl. ausführlich BC 2025, 436 ff., Heft 10) sind u.a. noch einige Vorschläge des Bundesrats berücksichtigt worden (z.B. zur Lohnsteuerpauschalierung mit 25% bei Betriebsveranstaltungen oder zu den Unterkunftskosten bei doppelter Haushaltsführung im Ausland).

    Im Folgenden werden die für das Rechnungswesen bedeutsamen (bilanz-)steuerlichen Neuregelungen aufgeführt.

     


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  • Forschungszulage bei Personengesellschaften

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

     

    Die Besteuerungssystematik von Personengesellschaften weist einige Besonderheiten auf, welche sich auch auf die Forschungszulage auswirken.


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  • Kein Zufluss von Darlehenszinsen bei Prolongation vor Fälligkeit

    Christian Thurow

    BFH Urt. v. 17.9.2025 – VIII R 30/23

     

    Eine kleine Auffrischung des Latinums – novare bedeutet „erneuern“, während prolongare für „hinausschieben, verlängern“ steht. Der Unterschied zwischen Novation und Prolongation ist für die Bestimmung des Zuflusszeitpunkts bei einem Gesellschafterdarlehen entscheidend, wie der BFH nun in einem Urteil klargestellt hat.


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  • BaFin Prüfungsschwerpunkt 2026: Lageberichterstattung im Kontext von makroökonomischen Veränderungen

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Anna Günther

     

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 27.11.2025 den nationalen Prüfungsschwerpunkt für 2026 auf ihrer Website bekannt gegeben. Weitere Details finden sich in der zugehörigen Pressemitteilung.


     


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  • Neue Vorschriften zur Entgelttransparenz

    Birgit Grups

    Handlungsbedarf für Arbeitgeber

     

    Seit Juni 2023 ist die EU-Entgelttransparenzrichtline in Kraft. Sie soll für mehr Entgeltgerechtigkeit sorgen und Arbeitnehmern eine leichtere Durchsetzung von Ansprüchen ermöglichen. Bis zum 7.6.2026 hat der nationale Gesetzgeber noch Zeit, die Vorgaben der EU umzusetzen. Arbeitgebern ist zu empfehlen, sich schon jetzt darauf einzustellen, zumal auch Bewerber Ansprüche haben werden.


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  • Überblick zu den Meldepflichten nach der Außenwirtschaftsverordnung

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Anna Günther

     

    In der Bundesrepublik Deutschland kann jedermann (Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Stellen) in der Regel ohne Beschränkungen oder behördliche Genehmigungen Zahlungen an Ausländer leisten oder von Ausländern empfangen. Ungeachtet dessen sind jedoch die statistischen Meldevorschriften im Außenwirtschaftsverkehr der Bundesrepublik Deutschland zu beachten.


     


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  • Controlling-Trends 2026

    Jens Ekopf

    Integrative Daten-Einbindung mit neuen Technologien

     

    Modernes Controlling bedeutet Business Partnering (Geschäftspartnerschaften): Entscheidungen des Managements gezielt vorbereiten und Handlungsspielräume aufzeigen. Hierbei verbindet neue Technologie Daten integrativ entlang der Wertschöpfungskette End-to-End.


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  • Standortfördergesetz (StoFöG): Stellungnahme des Bundesrats

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

     

    Der Bundesrat nimmt Stellung zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung privater Investitionen und des Finanzstandorts (sog. StoFöG). Der Gesetzentwurf sieht insbesondere Verbesserungen der steuerlichen Rahmenbedingungen von Investments in Venture Capital vor.


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  • Kosten bei Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften

    Christian Thurow

    BFH Urt. v. 9.9.2025 – IX R 12/24

     

    Obwohl der Begriff der „Veräußerungskosten“ in mehreren Steuergesetzen verwendet wird, ist er nirgends gesetzlich definiert. Während Steuerpflichtige den Begriff naturgemäß möglichst weit auslegen wollen, ist die Finanzverwaltung an einer möglichst engen Definition interessiert. In einem Fall hat der BFH nun klargestellt, ob Steuerberatungskosten Teil der Veräußerungskosten sein können.


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  • Bewirtungsaufwendungen aus geschäftlichem Anlass (in einem Bewirtungsbetrieb): Voraussetzungen für den Betriebsausgabenabzug

    BC-Redaktion

    BMF 19.11.2025, IV C 6 – S 2145/00026/005/033

     

    Für den Abzug von angemessenen Bewirtungsaufwendungen als Betriebsausgaben ist vom Steuerpflichtigen ein schriftlicher Nachweis über Ort, Tag, Teilnehmer und Anlass der Bewirtung sowie die Höhe der Aufwendungen zeitnah anzufertigen. Erfolgt die Bewirtung in einem Bewirtungsbetrieb, so ist außerdem die Bewirtungsrechnung beizufügen.

    In seinem aktuellen Schreiben konkretisiert das Bundesfinanzministerium (BMF) die Mindestinhalte der Bewirtungsrechnung. Dabei gelten Erleichterungen für Kleinstbetragsrechnungen, also Rechnungen bis zu einem Betrag von 250 €. Ergänzungen erfährt dieses BMF-Schreiben insbesondere aufgrund der Einführung der obligatorischen elektronischen Rechnung (E-Rechnung) ab 1.1.2025.


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  • Aktualisierte Vorgaben zur Handelsbestand-Bilanzierung

    Prof. Dr. Christian Zwirner

     

    Die überarbeitete IDW-Stellungnahme zur Rechnungslegung: „Bilanzierung von Finanzinstrumenten des Handelsbestands bei Instituten“ (IDW RS BFA 2 n.F.) wurde am 7.10.2025 vom Bankenfachausschuss veröffentlicht. Sie ersetzt die Fassung vom 3.3.2010 und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31.12.2024 beginnen. Die Neufassung beantwortet zentrale Zweifelsfragen zur Zuordnung, Bewertung und Umwidmung von Finanzinstrumenten des Handelsbestands gemäß § 340e HGB und konkretisiert die Anhangangabepflicht nach HGB und Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung (RechKredV).


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