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  • Genussrechtskapital: Steuerbilanzielle Behandlung

    Christian Thurow

    BMF 11.4.2023, IV C 6 – S 2133/19/10004 :002

     

    Das BMF-Schreiben befasst sich mit der ertragsteuerlichen bzw. steuerbilanziellen Behandlung von Kapital, das vor allem bei Kapitalgesellschaften durch die Einräumung von Genussrechten entsteht. Der Fokus liegt dabei auf der Zuordnung zum Eigen- oder Fremdkapital.


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  • Referentenentwurf zum Zukunftsfinanzierungsgesetz: lohnsteuerliche Regelungen

    Mitarbeiter der BC-Redaktion

    Zukunftsfinanzierungsgesetz – ZuFinG, Referentenentwurf vom 5.4.2023

     

    Das BMF hat Anfang April 2023 den Referentenentwurf zum Zukunftsfinanzierungsgesetz in die Ressortabstimmung und die Verbandsanhörung gegeben. Neben kapitalmarktregulatorischen Änderungen (u.a. Einführung der elektronischen Aktie, Wiedereinführung von Mehrstimmrechtsaktien, Reglementierung von Kryptowährungen) enthält der Entwurf auch folgende lohnsteuerliche Regelungen, die ab dem Kalenderjahr 2024 in Kraft treten sollen.


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  • FAQs zur Inflationsausgleichsprämie

    Mitarbeiter der BC-Redaktion

    Aktualisierung des BMF vom 5.4.2023

     

    Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern eine Inflationsausgleichsprämie bis zu einem Betrag von insgesamt 3.000 € im Zeitraum vom 26.10.2022 bis zum 31.12.2024 zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn steuer- und beitragsfrei auszahlen (§ 3 Nr. 11c EStG, § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SvEV). Das Bundesministerium der Finanzen hat auf seiner Internetseite FAQs (Frequently Asked Questions, deutsch: häufig gestellte Fragen) zur Inflationsausgleichsprämie eingestellt und Anfang April 2023 zu zwei aufgetretenen Zweifelsfragen Aktualisierungen vorgenommen.


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  • Preisträger des WIB-Ehrenpreises 2023 gewählt

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Fallbeispiele und Richtlinien zum Investitionscontrolling

     

    Die Jury für die Ehrenpreis-Verleihungen des Wissenschaftlichen Instituts der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (WIB) hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, Prof. Dr. Ludwig Hierl als Verfasser der BBK-Beitragsserie „Fallbeispiele und Richtlinien zum Investitionscontrolling“ zum Ehrenpreisträger 2023 zu wählen. Die offizielle Verleihung soll im Rahmen des BVBC-Bundeskongresses 2023 vorgenommen werden, der vom 27.4. bis 29.4.2023 in Essen stattfinden soll.

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  • Genussrechtskapital: Steuerbilanzielle Behandlung

    BC-Redaktion

    Entwurf eines BMF-Schreibens vom 9.11.2022, IV C 6 – S 2133/19/10004 :002

     

    Gegenstand dieses Schreibens ist die steuerbilanzielle Zuordnung von Kapital, das in erster Linie eine Kapitalgesellschaft durch die Einräumung von Genussrechten erhält.

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  • Änderung von Körperschaft-/Einkommensteuerbescheiden

    BC-Redaktion

    BFH Urt. v. 8.9.2026 – IX R 16/25

     

    Die Möglichkeit der Änderung eines bestandskräftigen Steuerbescheids gemäß § 32a Abs. 1 KStG beschränkt sich nicht auf die unmittelbaren Folgen aus der bei einer Körperschaft in Ansatz gebrachten verdeckten Gewinnausschüttung (vGA). Erfasst werden ebenso weitergehende – mittelbare – Folgen für den Gesellschafter, z.B. die Berücksichtigung einer aus der vGA abgeleiteten verdeckten Einlage als nachträgliche Anschaffungskosten für die Beteiligung an einer anderen Körperschaft.


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  • Handels- und steuerbilanzielle Behandlung des Erwerbs eigener Anteile

    Prof. Dr. Christian Zwirner, Michael Vodermeier und Patrick Reinhardt

    BMF 16.10.2026, IV C 2 – S 2742/00111/003/021

     

    Mit diesem Schreiben hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) die bisherigen Vorgaben zur steuerrechtlichen Behandlung des Erwerbs eigener Anteile aus seinem Schreiben vom 27.11.2013 (BStBl. I 2013, 1615) konkretisiert. Bei kurzfristigem Eigenhandel mit eigenen Anteilen ist für die Veränderung des steuerlichen Einlagekontos nicht jeder einzelne An- und Verkauf maßgeblich, sondern die Bestandsveränderung zum jeweiligen Bilanzstichtag.


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  • Ratingergebnisse sachgerecht interpretieren und beeinflussen

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Empfehlungen anlässlich der RMA-Konferenz Rating/Krisenmanagement

     

    Ein gutes Rating erleichtert die Kapitalaufnahme entscheidend. Umso wichtiger ist es seitens der Kapitalgeber, auf die sachgerechte Ermittlung von Bonitätseinstufungen zu achten. Seitens der Finanzmittel nachfragenden Unternehmen sind die Faktoren, die das Ergebnis maßgeblich beeinflussen, im Blick zu behalten. Dazu gehören auch Fördermittel.


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  • Nachweis einer kürzeren Nutzungsdauer bei der Gebäudeabschreibung

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

    FG München Urt. v. 26.6.2026 – 8 K 1147/23 (rkr.)

     

    Das Finanzgericht (FG) München hat in seinem Urteil die Gebäudeabschreibung auf einen kürzeren Zeitraum als dem, der dem gesetzlichen Abschreibungssatz nach § 7 Abs. 4 S. 2 EStG zugrunde liegt, zugelassen.


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  • Der Schabowski-Moment im deutschen Steuerrecht

    Christian Thurow

     

    „Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort – unverzüglich.“ Mit diesen Worten läutete Günter Schabowski am 9.11.1989 unbeabsichtigt den sofortigen Fall der Mauer zwischen der BR Deutschland und der DDR ein. Eigentlich hätte die neue Regelung erst am nächsten Tag verkündet und mit geregelten Fristen eingeführt werden sollen. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat nun für einen ähnlichen Schabowski-Moment gesorgt.


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  • Nachfolgemonitor 2026: Unternehmensschließungen oft nicht vermeidbar – oder doch?

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Lücken setzen Mittelstand unter Druck

     

    Im Mittelstand sorgt der Generationenwechsel regelmäßig für Druck. Besonders kleine Betriebe haben Schwierigkeiten, einen geeigneten Übernehmer zu finden. Oft ist es auch ein aufgestauter Modernisierungsbedarf, der Interessenten abschreckt. Gezielte Nachfolgeplanung bzw. -beratung kann helfen.


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  • Ergänzende Regelungen zu E-Rechnungen

    BC-Redaktion

    BMF 15.10.2026, III C 5 – S 7287-a/00019/021/017

     

    Pünktlich zum jährlich wiederkehrenden 15. Oktober hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) weitere Klarstellungen zum Umgang mit E-Rechnungen veröffentlicht. Vorangegangen sind die Schreiben BMF 15.10.2024, BStBl. I 2024, 1320, und BMF 15.10.2025, BStBl. I 2025, 1806.


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  • Vertretungszwang – „halluzinierte“ Urteile

    Christian Thurow

    BAG Beschl. v. 30.9.2026 – 2 AZN 339/26

     

    Im BC-Newsletter vom 1.6.2023 konnten die Leser über den „Schiffbruch“ eines US-Anwalts schmunzeln, der einen von ChatGPT erstellten Schriftsatz ungeprüft bei Gericht eingereicht hatte. Der Schriftsatz enthielt Verweise auf mehrere halluzinierte Urteile. Mit drei Jahren Verspätung ist das Thema nun auch auf der höchsten deutschen Gerichtsebene angekommen, wie ein aktueller Beschluss das Bundesarbeitsgerichts zeigt.


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  • Neue Anforderungen des IDW an die Berichterstattung im Bestätigungsvermerk

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

     

    Der Abschlussprüfer muss künftig im Rahmen der gesetzlichen Abschlussprüfung beurteilen, ob das geprüfte Unternehmen im vorangegangenen Geschäftsjahr zur Offenlegung eines Ertragsteuerinformationsberichts verpflichtet war und ob es dieser Verpflichtung nachgekommen ist. Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) erläutert die Anforderungen an die erforderlichen Prüfungshandlungen sowie die Berichterstattung im Bestätigungsvermerk und im Prüfungsbericht.


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  • Freiwillige Berichterstattung weiter im Mittelstandsfokus

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Gestaltungsempfehlungen auf der Basis reduzierter KMU-Pflichten

     

    Auch in der mittlerweile 16. Sitzung des BVBC-Arbeitskreises Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSR) lag am 2.10.2026 in Hamburg der Fokus auf den Anforderungen, die sich für den Mittelstand ergeben. Trotz der massiven Einschränkungen der regulatorisch vorgegebenen Berichtspflichten werden Nachhaltigkeitsberichte auch zukünftig anzufertigen sein, weil insbesondere für Banken als Kapitalgeber nach wie vor Verpflichtungen bestehen, den Nachhaltigkeitsstatus des anfragenden Unternehmens bei der Mittelvergabe zu berücksichtigen. Ferner ist auf die Wechselbeziehungen mit anderen Gesetzesänderungen zu achten (EmpCo-Richtlinie).


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  • Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

    LfSt Niedersachsen, Verfügung vom 26.8.2026

     

    Das Landesfinanzamt (LfSt) Niedersachsen hat die Grundsätze zur Bildung und Bewertung von Rückstellungen für künftige Aufwendungen aus der gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen zusammengefasst. Die Verfügung bestätigt im Kern die bisherige Handlungspraxis, präzisiert jedoch insbesondere den Umfang der berücksichtigungsfähigen Unterlagen und Kosten sowie die Berechnungsmethodik.


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  • Cybersicherheit in einer dynamischen digitalen Welt – KI-Gefahren

    Christian Thurow

    PwC-Studie „Moving targets: Cybersecurity in a dynamic digital world“: Ergebnisse aus dem Bericht „Global Digital Trust Insights 2027“ – Oktober 2026

     

    Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC hat im Oktober 2026 eine Studie zu den Trends in der Cybersicherheit veröffentlicht. Nicht überraschend nimmt das Thema „Künstliche Intelligenz (KI)“ darin einen zentralen Platz ein.


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  • Jahressteuergesetz 2026: Nachzahlungs- und Erstattungszinsen sollen steigen

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

     

    Die Bundesregierung will die Verzinsung von Steuernachforderungen und Steuererstattungen deutlich anheben: Der monatliche Zinssatz soll von 0,15% auf 0,30% steigen – eine Verdoppelung von 1,8% auf 3,6% p.a. für Verzinsungszeiträume ab 2027.


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  • Organschaft und finanzielle Eingliederung

    BC-Redaktion

    BFH Urt. v. 2.7.2026 – V R 36/24


    Eine finanzielle Eingliederung im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG liegt auch dann vor, wenn bei der Organgesellschaft aufgrund ihrer Satzung für Gesellschafterbeschlüsse eine Mehrheit von 2/3 erforderlich ist, der Organträger aber über eine Beteiligung von 60% der Anteile verfügt und er den einzigen Geschäftsführer der Organgesellschaft stellt.


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  • Veräußerungsgewinne aus Grundstücken im Privatvermögen künftig steuerpflichtig?

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

    Vorschlag des Finanzausschusses des Bundesrats zur Besteuerung privater Grundstücksveräußerungen

     

    Die geltende Steuerfreiheit für private Grundstücksverkäufe nach zehn Jahren gemäß § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG könnte abgeschafft werden. Ein aktueller Vorschlag des Finanzausschusses des Bundesrats sieht vor, Veräußerungsgewinne aus Grundstücken im Privatvermögen künftig grundsätzlich unabhängig von der Haltedauer zu besteuern.


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