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  • Referentenentwurf zum Zukunftsfinanzierungsgesetz: lohnsteuerliche Regelungen

    Mitarbeiter der BC-Redaktion

    Zukunftsfinanzierungsgesetz – ZuFinG, Referentenentwurf vom 5.4.2023

     

    Das BMF hat Anfang April 2023 den Referentenentwurf zum Zukunftsfinanzierungsgesetz in die Ressortabstimmung und die Verbandsanhörung gegeben. Neben kapitalmarktregulatorischen Änderungen (u.a. Einführung der elektronischen Aktie, Wiedereinführung von Mehrstimmrechtsaktien, Reglementierung von Kryptowährungen) enthält der Entwurf auch folgende lohnsteuerliche Regelungen, die ab dem Kalenderjahr 2024 in Kraft treten sollen.


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  • FAQs zur Inflationsausgleichsprämie

    Mitarbeiter der BC-Redaktion

    Aktualisierung des BMF vom 5.4.2023

     

    Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern eine Inflationsausgleichsprämie bis zu einem Betrag von insgesamt 3.000 € im Zeitraum vom 26.10.2022 bis zum 31.12.2024 zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn steuer- und beitragsfrei auszahlen (§ 3 Nr. 11c EStG, § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SvEV). Das Bundesministerium der Finanzen hat auf seiner Internetseite FAQs (Frequently Asked Questions, deutsch: häufig gestellte Fragen) zur Inflationsausgleichsprämie eingestellt und Anfang April 2023 zu zwei aufgetretenen Zweifelsfragen Aktualisierungen vorgenommen.


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  • Preisträger des WIB-Ehrenpreises 2023 gewählt

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Fallbeispiele und Richtlinien zum Investitionscontrolling

     

    Die Jury für die Ehrenpreis-Verleihungen des Wissenschaftlichen Instituts der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (WIB) hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, Prof. Dr. Ludwig Hierl als Verfasser der BBK-Beitragsserie „Fallbeispiele und Richtlinien zum Investitionscontrolling“ zum Ehrenpreisträger 2023 zu wählen. Die offizielle Verleihung soll im Rahmen des BVBC-Bundeskongresses 2023 vorgenommen werden, der vom 27.4. bis 29.4.2023 in Essen stattfinden soll.

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  • Genussrechtskapital: Steuerbilanzielle Behandlung

    BC-Redaktion

    Entwurf eines BMF-Schreibens vom 9.11.2022, IV C 6 – S 2133/19/10004 :002

     

    Gegenstand dieses Schreibens ist die steuerbilanzielle Zuordnung von Kapital, das in erster Linie eine Kapitalgesellschaft durch die Einräumung von Genussrechten erhält.

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  • Nutzung von Elektro‑ und Hybridelektrofahrzeugen u.a. für Privatfahrten sowie für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte/erster Tätigkeitsstätte

    BC-Redaktion

    BMF 21.7.2026, IV C 6 – S 2177/00016/042/056; IV C 5 – S 2334/00087/015

     

    Das Schreiben des Bundesfinanzministeriums der Finanzen (BMF) regelt die ertragsteuerliche Erfassung der Stromkosten bei der Nutzung betrieblicher Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge an häuslichen Ladevorrichtungen. Im Mittelpunkt steht der Nachweis des betrieblichen Stromanteils über einen separaten Zähler oder vereinfacht durch eine neue Strompreispauschale, die auf den vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Durchschnittspreisen basiert und für das gesamte Wirtschaftsjahr einheitlich anzuwenden ist.


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  • Modernisierung der Außenprüfung vor dem Abschluss

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

    Bundesrat stimmt dem Entwurf einer Außenprüfungsordnung (ApO) zu.

     

    Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 10.7.2026 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift der Bundesregierung für die Außenprüfung (ApO) zugestimmt. Die ApO soll die bisherige Betriebsprüfungsordnung (BpO) vom 15.3.2000 ablösen. Ziel ist es unter anderem, die Außenprüfung zukünftig zu beschleunigen.


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  • KI und digitale Technologien als dominierende Zukunftsthemen

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Wie Unternehmen ihre Wettbewerbs- und Resilienzfähigkeit sichern

     

    Das Thema „Künstliche Intelligenz (KI)“ und digitale Technologien hat mit 89% den höchsten Relevanzwert aller in einer KPMG-Studie untersuchten Zukunftsthemen erreicht und weist gleichzeitig mit 69% die höchste Investitionspriorität auf. Trotz der hohen Bedeutung sehen sich aber bislang nur 33% der Unternehmen ausreichend aufgestellt.


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  • Verdeckte Gewinnausschüttung durch Geschäftsbesorgungsvertrag

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

    FG Münster, Urt. v. 20.5.2026 – 10 K 1001/23 K,G,F (Revision nicht zuzulassen)

     

    Zahlungen von einer Kapitalgesellschaft an eine Gesellschafterin auf Grundlage eines Geschäftsbesorgungsvertrags oder Dienstvertrags sind unter bestimmten Umständen als verdeckte Gewinnausschüttung im Sinne des § 8 Abs. 3 S. 2 KStG zu qualifizieren.

     


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  • Neue Spielregeln – Kapital, Krisen, Konvergenz

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Wächst zusammen, was zusammengehört?

     

    Kapital und Krise wachsen ebenso zusammen wie Kapital und unternehmerischer Umbruch. Ob Restrukturierung oder Transformation – beides erfordert tragfähige Finanzierungslösungen, belastbare Strukturen und den Mut, neue Spielregeln nicht nur zu diskutieren, sondern konsequent anzuwenden.



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  • Firmenfitness – steuerliche Behandlung von Nutzungsvorteilen

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

    Bayerisches Landesamt für Steuern, Schreiben vom 4.3.2026

     

    Das Bayerische Landesamt für Steuern (BayLfSt) hat seine bisherige Sicht zur steuerlichen Einordnung von Firmenfitness-Angeboten präzisiert und teilweise verschärft. Besonders praxisrelevant ist dabei, dass auch Kostenbestandteile, die früher teilweise als betriebsfunktional oder nicht lohnrelevant angesehen wurden, nun in die Bewertung einbezogen werden können.


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  • Handelsrechtliche Bilanzierung virtueller Aktienoptionen als Entgelt für Beratungsleistungen

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

     

    In einer aktuellen „Fachlichen Frage“ befasst sich das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) im Mitglieder-Magazin „IDW Life“ mit der bilanziellen Behandlung virtueller Aktienoptionen, die ein Beratungsunternehmen anstelle einer Barvergütung für erbrachte Beratungsleistungen erhält. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wann eine Umsatzrealisierung beim Leistungserbringer erfolgen darf und unter welchen Voraussetzungen der Leistungsempfänger hierfür eine Rückstellung zu bilden hat.


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  • Gebühren bei verbindlicher Auskunft

    BC-Redaktion

    BFH Urt. v. 25.2.2026 – II R 38/23

     

    Für jeden einzelnen Antrag auf Erteilung einer verbindlichen Auskunft nach § 89 Abs. 2 S. 1 AO kann eine Gebühr nach § 89 Abs. 3 S. 1 AO erhoben werden, wobei sich die Anzahl der Anträge nach dem zugrunde liegenden Sachverhalt als einheitlichem Lebensvorgang richtet. Die Auskunftsgebühren unterliegen nicht der Festsetzungsverjährung; die Gebührenerhebung ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, auch wenn der Auskunftsantrag abgelehnt wird.


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  • Aktualisierter Fragen-Antworten-Katalog zur Grundsteuer vom BMF veröffentlicht

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

     

    Das Bundesministerium der Finanzen stellt einen aktualisierten Fragen-Antworten-Katalog zur neuen Grundsteuer zur Verfügung (Stand: 3.7.2026).


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  • Vorbereitung auf die Steuerprüfer: Datenbasierte Erkennung umsatzsteuerlicher Risiken

    Dr. Mario Wagner und Lukas Bien

    Prävention mit IDEA-Analysen

     

    Die Anforderungen an die steuerliche Datenvorhaltung und die digitale Außenprüfung nehmen weiter zu. Maßgebend sind insbesondere die „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (kurz: GoBD). Diese verlangen neben der ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung auch die maschinelle Auswertbarkeit sämtlicher Unterlagen und konkretisieren die Datenzugriffserfordernisse seitens der Finanzverwaltung. In diesem Umfeld gewinnen strukturierte Umsatzsteuer-Checks (sog. VAT Health Checks) an Bedeutung, da sie Risiken nicht erst in der steuerlichen Betriebsprüfung sichtbar machen, sondern bereits im Vorfeld abfangen.


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  • Neue Maßnahmen zum Bürokratieabbau in Deutschland vorgestellt

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

    Zweite Sitzung des „Entlastungskabinetts“

     

    Das Bundeskabinett hat sich in seiner Sitzung vom 15.7.2026 auf weitere Maßnahmen zum Bürokratieabbau verständigt und die Ergebnisse veröffentlicht. Hiermit soll eine jährliche Entlastung von 600 Mio. € erreicht werden.


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  • Vereinigung zu einheitlichem Gewerbebetrieb nach Hinzuerwerb eines Betriebs?

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    BFH Urt. v. 28.1.2026  X R 8/23

     

    Übt eine natürliche Person mehrere gewerbliche Tätigkeiten aus, kann es sich gewerbesteuerlich in Abhängigkeit von der Gleichartigkeit oder Ungleichartigkeit der Betätigungen sowie von ihrem wirtschaftlichen, organisatorischen und finanziellen Zusammenhang um einen Betrieb oder mehrere selbständige Betriebe handeln. Auch im Fall eines Hinzuerwerbs eines bislang selbständigen Betriebs bedarf es einer Prüfung des wirtschaftlichen, organisatorischen und finanziellen Zusammenhangs.

     


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  • Unvermeidbarer Irrtum oder unterlassene Sachverhaltsaufklärung – die Tücken des § 152 Abs. 5 S. 3 AO

    Christian Thurow

    FG Köln Urt. v. 22.4.2026 – 12 K 72/25 (Revision zugelassen)

     

    Die englische Autorin Margaret Heffernan widmet sich in ihrem Buch „Wilful Blindness“ dem Phänomen der vorsätzlichen Blindheit. Hierunter versteht man das bewusste Wegschauen bei offensichtlichen Anzeichen von Fehlverhalten oder Gefahren. Steuerrechtlich kann eine solche Vogel-Strauß-Taktik jedoch Nachteile für den Steuerpflichtigen mit sich bringen.


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  • Steuerliche Außenprüfung und Festsetzungsverjährung

    BC-Redaktion

    BFH Beschl. v. 24.6.2026 – IX B 127/25

     

    Eine Außenprüfung für Steuern, für die Festsetzungsverjährung eingetreten ist, kann angeordnet werden, wenn sich die Frage der Verjährung erst nach der Klärung des Sachverhalts durch die Außenprüfung zuverlässig beantworten lässt.


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  • Befreiung von der Konzernrechnungslegungspflicht nach § 290 Abs. 5 HGB – Bedeutung assoziierter Unternehmen

    Prof. Dr. Christian Zwirner, Dr. Julia Busch und Patrick Reinhardt

    Wesentlichkeitsüberlegungen bei der Befreiung mangels konsolidierungspflichtiger Tochterunternehmen

     

    Die Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 290 Abs. 5 HGB stellt eine Ausnahme von der grundsätzlichen Konzernrechnungslegungspflicht des Mutterunternehmens dar. Voraussetzung hierfür ist, dass für sämtliche Tochterunternehmen Konsolidierungswahlrechte in Anspruch genommen werden können. In der Regel betrifft dies Fallkonstellationen, bei denen sämtliche Tochterunternehmen von untergeordneter Bedeutung sind. Im Zusammenhang mit dieser Befreiungsmöglichkeit stellt sich jedoch die Frage, ob sich die Beurteilung der untergeordneten Bedeutung ausschließlich auf die Tochterunternehmen beschränkt oder ob auch assoziierte Unternehmen in die Beurteilung einzubeziehen sind. Die Beantwortung dieser Frage ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die Einbeziehung eines assoziierten Unternehmens die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in einem Konzernabschluss wesentlich beeinflussen würde.


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  • Gegenleistung bei der Veräußerung von Grundstücken mit Solar- bzw. Photovoltaikanlagen

    Kai Peter Künkele

    FinMin Niedersachsen Erlass v. 30.4.2026 – S 4503-018

     

    Das Finanzministerium Niedersachsen hat zu der Frage Stellung genommen, ob der Kaufpreisanteil für Solar- oder Photovoltaikanlagen beim Erwerb eines Grundstücks in die grunderwerbsteuerliche Gegenleistung einfließen sollte.


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