Ein Unternehmer wollte geführte E-Scooter-Touren durch die Weinberge anbieten. Das OVG Koblenz hält die Untersagung der Stadt für rechtmäßig – und verweist auf die Satzung für Feld- und Waldwege.
Mehr lesenDas EuG bestätigt den Beschluss der EU-Kommission gegen den US-Chiphersteller Intel im Streit um Wettbewerbsverstöße. Die verhängte Geldbuße aber hält das Gericht für zu hoch – und reduziert sie deutlich.
Mehr lesenDie Reform der Grundsteuer, wie sie in den meisten Bundesländern praktiziert wird, ist verfassungsgemäß. Das meint jedenfalls der BFH, wie er heute bekannt gegeben hat. Das letzte Wort wird trotzdem das BVerfG haben.
Mehr lesenEin Verbraucherschutzverband wollte bessere Zinssätze für langfristige Sparverträge erreichen, die länger als 15 Jahre liefen. Vor dem BGH blieb er ohne Erfolg: Gegen die vom OLG festgelegten Bundesbank-Referenzzinsen als Maßstab gebe es keine Einwände.
Mehr lesenWohnungseigentümer können gegen Hausgeldansprüche der WEG generell kein Zurückbehaltungsrecht geltend machen. Das hat der BGH entschieden. Das Zurückbehaltungsrecht sei auch dann ausgeschlossen, wenn der Eigentümer rechtskräftige Gegenansprüche hat.
Mehr lesenNach einer Strafrechts-Klausur gab es Streit darum, ob 5 Seiten der Bearbeitung erst nachträglich hinzugefügt worden waren. Ein Prüfer entschied, sie nicht zu bewerten. Das stellt laut BVerwG eine Verfahrenshandlung dar, die nicht einzeln, sondern nur zusammen mit dem Prüfungsbescheid kontrolliert werden kann.
Mehr lesenEr soll Kinder und Jugendliche im Internet dazu gebracht haben, sich selbst zu verletzen - bis hin zum Suizid. Nun kommt der 21-Jährige, der sich "White Tiger" nannte, vor Gericht.
Mehr lesenHunderttausende Menschen wurden bei den Massakern in Darfur vor gut 20 Jahren getötet. Der Internationale Strafgerichtshof verhängte dazu sein erstes Urteil gegen einen Ex-Milizenchef.
Mehr lesenEine Mandantin hatte kein Glück mit ihren Anwälten: Der erste manövrierte einen erfolgversprechenden Prozess in eine Schieflage, sein Nachfolger nutzte Optionen zur Rettung des Verfahrens nicht und schloss einen "unangemessenen" Vergleich. Via Regress gab es noch etwas Geld vom Erstanwalt dazu.
Mehr lesenWer Google eine Frage stellt, bekommt auch Antworten einer Künstlichen Intelligenz. Der US-Internetriese nutzt dafür Inhalte Dritter - und gerät daher nun ins Visier der EU-Aufsicht.
Mehr lesenNoch knapp 1.900 Afghaninnen und Afghanen hoffen darauf, nach Deutschland kommen zu können. Zum Internationalen Tag der Menschenrechte fordern mehr als 250 Organisationen in einem offenen Brief schnellere Lösungen.
Mehr lesenDie Studienlage zur psychischen Belastung von Jurastudierenden bleibt alarmierend. An der Universität zu Köln gibt es daher den Mental Health Monday als regelmäßige Veranstaltungsreihe für Jurastudierende. Daniela Boosen, Leiterin des Studiendekanats der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, spricht im Interview über das Angebot.
Mehr lesenWer ihm nicht passt, den setzt Donald Trump vor die Tür. Schon mehrfach hat der US-Präsident Entlassungen von Staatsbeamten forciert. Doch ist das überhaupt rechtens? Der Supreme Court lässt nach einer Anhörung eine Tendenz erkennen.
Mehr lesenDie Erzdiözese New Orleans zahlt Hunderten Missbrauchsopfern insgesamt 230 Millionen Dollar. Das sei Teil einer Einigung mit den Opfern sexuellen Missbrauchs durch Geistliche, berichteten mehrere US-Medien. Die Einigung sei von einer Bundesrichterin nach jahrelangen Verhandlungen genehmigt worden.
Mehr lesenEine Insolvenzverwalterkanzlei forderte von einem ausgeschiedenen Anwalt Umsatzsteuer auf anteilig an sie ausgekehrte Insolvenzverwaltervergütungen für mitgenommene Verfahren. Das LAG sah sich trotz Umsatzsteueranmeldung nicht gehindert zu prüfen, ob überhaupt ein umsatzsteuerpflichtiges Geschäft vorlag.
Mehr lesenEin Geschäftsführer stolperte auf dem Weg ins Büro über die Leine seines eigenen Hundes. Das SG Dortmund verneinte einen Arbeitsunfall, weil kein wesentlicher Bezug zur beruflichen Tätigkeit bestand. Dass der Hund als Forderungsmanager auf der Website geführt wurde, sei nicht relevant.
Mehr lesenIm Skiurlaub einer Familie verletzt sich die Mutter, wird noch vor Ort operiert und reist mit Ehemann und Tochter schließlich ab. Es kommt zum Streit, ab wann die Reise versicherungsrechtlich "abgebrochen" war. Das AG München sagt: Mit dem Skiunfall.
Mehr lesenNach einer vermeintlich erfolgreichen MPU meldete der Gutachter Zweifel an: Die Abstinenznachweise seien vermutlich gefälscht. Das durfte die Behörde zum Anlass nehmen, den neu erteilten Führerschein wieder zu entziehen, so das VG Gelsenkirchen.
Mehr lesenSein Geschäftspartner hielt ihn über mehrere Stunden fest und bearbeitete ihm mit einem Hammer – Medien berichteten mit verpixelten Bildern. Auch das lässt sich in diesem Fall nicht rechtfertigen, meint das LG Berlin II. Der Mann sei trotzdem "erkennbar" im Rechtssinn.
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