Dienstag, 9.12.2025
Weltstrafgericht: 20 Jahre Haft für Massaker im Sudan

Hunderttausende Menschen wurden bei den Massakern in Darfur vor gut 20 Jahren getötet. Der Internationale Strafgerichtshof verhängte dazu sein erstes Urteil gegen einen Ex-Milizenchef.

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Ungünstiger Vergleich: Wenn auch der zweite Anwalt patzt, haftet der erste trotzdem mit

Eine Mandantin hatte kein Glück mit ihren Anwälten: Der erste manövrierte einen erfolgversprechenden Prozess in eine Schieflage, sein Nachfolger nutzte Optionen zur Rettung des Verfahrens nicht und schloss einen "unangemessenen" Vergleich. Via Regress gab es noch etwas Geld vom Erstanwalt dazu.

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Googles KI-Antworten: EU ermittelt gegen US-Konzern wegen Wettbewerbsverstößen

Wer Google eine Frage stellt, bekommt auch Antworten einer Künstlichen Intelligenz. Der US-Internetriese nutzt dafür Inhalte Dritter - und gerät daher nun ins Visier der EU-Aufsicht.

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Offener Brief fordert: Schutzsuchende aus Afghanistan schneller aufnehmen

Noch knapp 1.900 Afghaninnen und Afghanen hoffen darauf, nach Deutschland kommen zu können. Zum Internationalen Tag der Menschenrechte fordern mehr als 250 Organisationen in einem offenen Brief schnellere Lösungen.

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Mental Health bei Jurastudierenden: "Das Thema aus der Anonymität holen"

Die Studienlage zur psychischen Belastung von Jurastudierenden bleibt alarmierend. An der Universität zu Köln gibt es daher den Mental Health Monday als regelmäßige Veranstaltungsreihe für Jurastudierende. Daniela Boosen, Leiterin des Studiendekanats der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, spricht im Interview über das Angebot.

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Entlassung von Staatsbeamten: Supreme Court könnte Befugnisse des Präsidenten stärken

Wer ihm nicht passt, den setzt Donald Trump vor die Tür. Schon mehrfach hat der US-Präsident Entlassungen von Staatsbeamten forciert. Doch ist das überhaupt rechtens? Der Supreme Court lässt nach einer Anhörung eine Tendenz erkennen.

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Diözese New Orleans zahlt 230 Millionen Dollar an Missbrauchsopfer

Die Erzdiözese New Orleans zahlt Hunderten Missbrauchsopfern insgesamt 230 Millionen Dollar. Das sei Teil einer Einigung mit den Opfern sexuellen Missbrauchs durch Geistliche, berichteten mehrere US-Medien. Die Einigung sei von einer Bundesrichterin nach jahrelangen Verhandlungen genehmigt worden.

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Montag, 8.12.2025
Nach Kanzleiwechsel: Keine Umsatzsteuer für abgetretene Vergütungen aus mitgenommenen Verfahren

Eine Insolvenzverwalterkanzlei forderte von einem ausgeschiedenen Anwalt Umsatzsteuer auf anteilig an sie ausgekehrte Insolvenzverwaltervergütungen für mitgenommene Verfahren. Das LAG sah sich trotz Umsatzsteueranmeldung nicht gehindert zu prüfen, ob überhaupt ein umsatzsteuerpflichtiges Geschäft vorlag.

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Ein Hund als Forderungsmanager: Trotzdem kein Arbeitsunfall bei Sturz über Leine

Ein Geschäftsführer stolperte auf dem Weg ins Büro über die Leine seines eigenen Hundes. Das SG Dortmund verneinte einen Arbeitsunfall, weil kein wesentlicher Bezug zur beruflichen Tätigkeit bestand. Dass der Hund als Forderungsmanager auf der Website geführt wurde, sei nicht relevant.

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Versicherter Skiurlaub: Reiseabbruch mit Unfall, nicht erst bei Abreise

Im Skiurlaub einer Familie verletzt sich die Mutter, wird noch vor Ort operiert und reist mit Ehemann und Tochter schließlich ab. Es kommt zum Streit, ab wann die Reise versicherungsrechtlich "abgebrochen" war. Das AG München sagt: Mit dem Skiunfall. 

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Wie gewonnen, so zerronnen: Nach späten Zweifeln an der MPU ist der Lappen wieder weg

Nach einer vermeintlich erfolgreichen MPU meldete der Gutachter Zweifel an: Die Abstinenznachweise seien vermutlich gefälscht. Das durfte die Behörde zum Anlass nehmen, den neu erteilten Führerschein wieder zu entziehen, so das VG Gelsenkirchen.

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Unzulässige Bildberichterstattung: Fotos von "Hammer-Folter" verletzen Persönlichkeitsrecht

Sein Geschäftspartner hielt ihn über mehrere Stunden fest und bearbeitete ihm mit einem Hammer – Medien berichteten mit verpixelten Bildern. Auch das lässt sich in diesem Fall nicht rechtfertigen, meint das LG Berlin II. Der Mann sei trotzdem "erkennbar" im Rechtssinn.

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Inhaftierung von Kindern? Juristen-Organisationen kritisieren Asyl-Kurs der Regierung

Die europäische Asylrechtsreform grundrechtskonform umsetzen – das fordern mehrere juristische Organisationen, darunter die Neue Richter*innenvereinigung (NRV). Der aktuelle Gesetzentwurf der Bundesregierung garantiere das nicht, meint der Verband.

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Ausstehende Entscheidung zu US-Zöllen: Trump erhöht Druck auf Supreme Court

Darf US-Präsident Donald Trump Zölle unter Umgehung des Kongresses verhängen, indem er sich auf ein Notstandsgesetz beruft? Gegen Dutzende Handelspartner hat er das bereits getan – doch nun prüft der Supreme Court das Vorgehen. Trump verfolgt das genau.

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Späte Mangelbeseitigung ohne Nutzungseinbußen: Kein Abzug Neu-für-Alt

Jahrelang stritt man sich um Mängel an einem Fahrsilo – genutzt werden konnte es in der Zwischenzeit uneingeschränkt. Der BGH klärte jetzt, dass beides nach neuem Schuldrecht kein Grund ist, den Kostenvorschuss zur Mängelbeseitigung zu kürzen.

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Schwerbehinderter Anwalt: Versorgungswerk muss nicht den Standard der gesetzlichen Rente bieten

In der gesetzlichen Rentenversicherung können schwerbehinderte Versicherte vorzeitig in Rente gehen, ohne dass ihre Rente deswegen geringer ausfällt. Berufsständische Versorgungswerke können das anders regeln. Den Gleichbehandlungsgrundsatz verletzt das laut OVG Lüneburg nicht.

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KI im Jurastudium: Aufbruch in der Praxis, Stillstand in der Ausbildung

KI erobert den Kanzleialltag – doch im Jurastudium stagniert der Fortschritt. Wie gelingt der Sprung vom traditionellen Gutachtenstil zu KI-Tutor, ExamSim und Legal-Tech-Teamwork? Marc Ohrendorf zeigt, warum die Zukunft der Juristenausbildung jetzt beginnt.

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Kein Interessenkonflikt: Anwalt darf an Mandaten gegen eigenen Arbeitgeber mitwirken

Hat ein Anwalt Mandate gegen den eigenen Arbeitgeber betreut? Selbst wenn: Der darf ihm dafür nicht kündigen, befand das LAG Mecklenburg-Vorpommern. Der Jurist sei schließlich seit fünf Jahren freigestellt und habe Hausverbot.

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Supreme Court wird über US-Geburtsrecht verhandeln

Per Dekret versucht Trump, das US-Geburtsrecht zu beschneiden. Aber darf er das? Bislang haben ihn Gerichte abgehalten – nun soll das Oberste Gericht entscheiden.

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Späterer Renteneintritt für Akademiker? Bas hat Sympathie für Idee

Nach dem Rentenpaket ist vor der Rentenkommission. Ein Wissenschaftler hat den Vorschlag gemacht, den Renteneintritt nicht mehr an das Alter zu koppeln – sondern an die Zahl von Beitragsjahren. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat Sympathie für die Idee.

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