Die russische Justiz kommt im Prozess gegen den Düsseldorfer Karnevalisten Jacques Tilly nicht voran. Erneut muss das Gericht das Verfahren gegen den deutschen Karnevalisten verschieben.
Mehr lesenDie niederländische Karibik-Insel Bonaire leidet unter den Folgen des Klimawandels. Greenpeace zog vor Gericht und bekommt recht – wohl mit weitrechenden Folgen.
Mehr lesenDa eine Bauförderung nur an finanziell stabile Unternehmen ausgegeben werden sollte, hübschte ein Unternehmer die Angaben über seine Eigenmittel auf. Die Hallen wurden aber trotzdem gebaut, weswegen ein OLG meinte, das Unternehmen müsse keinen Schadensersatz leisten. Das greift zu kurz, meint der BGH.
Mehr lesenEin Arzt spritzt einem Kind ein verunreinigtes Narkosemittel. Das Kind stirbt. Das auf Totschlag lautende Urteil hebt der BGH auf – es komme Mord in Betracht. Vor diesem Hintergrund ist der Mann jetzt festgenommen worden. Es bestehe Fluchtgefahr, so die Staatsanwaltschaft.
Mehr lesenKampfhund bleibt Kampfhund – auch, wenn das Tier alt und krank ist. Die Folge: die erhöhte Hundesteuer fällt an. Der VGH Kassel hält das für rechtmäßig.
Mehr lesenEin Bericht zweier Menschenrechtsorganisationen zeigt, wie das iranische Regime unabhängigen Anwältinnen und Anwälten ihre Arbeit erschwert – manche mussten gar mit ihrem Leben bezahlen. Besonders schwer haben es Frauen, doch am Abbau des Rechtsstaats leiden am Ende alle.
Mehr lesenIm Prozess wegen versuchten Mordes gegen sechs Antifa-Aktivisten hat das OLG Düsseldorf digitales Neuland betreten. Es muss entscheiden, ob es ein Gutachten aus der digitalen Forensik als Beweismittel zulässt und verwertet.
Mehr lesenDas Bundesjustizamt wollte die Betreiber des Messengerdienstes abstrafen, weil diese nicht genug gegen Hasskriminalität unternähmen. Doch die Behörde schrieb an den falschen Adressaten.
Mehr lesenEin Vereinsmitglied wollte vor einer Mitgliederversammlung für eine Abstimmung eine Opposition organisieren und verlangte vom Verein die E-Mail-Adressen der übrigen Mitglieder heraus. Dem hätte der Verein nachkommen müssen, entschied der BGH. Auch die DS-GVO stehe dem nicht entgegen.
Mehr lesenDiverse Schreiben einer pensionierten Polizeikommissarin strotzten nur so vor Verschwörungsmythen aus dem Reichsbürger-Milieu. Dass das nur eine einmalige Kurzschlussreaktion war, glaubte ihr Dienstherr nicht, und strich das Ruhegehalt. Zurecht, so das OVG Berlin-Brandenburg.
Mehr lesenIn "Unterricht" und "Soziale Kompetenz" bekam ein Bewerber für eine Oberstudienratsstelle nur die Note 3. Auch auf Nachfrage verwies sein Dienstherr bloß auf seine Ankreuzbeurteilung. Das war zu wenig, meint das OVG Münster; die Stelle darf nun erst mal nicht besetzt werden.
Mehr lesenDie Fluggesellschaft Ryanair beschäftigt aus ihrer Sicht über eine Vermittlungsfirma selbstständige Piloten. Doch das LSG Berlin-Brandenburg sieht das anders: Die Vertragsgestaltung lasse nur den Schluss auf eine abhängige Beschäftigung zu.
Mehr lesenEin Vater fotografiert und dokumentiert Falschparker vor der Grundschule seiner Kinder in München. Nun erhielt er selbst Post von der bayerischen Landesdatenschutzbehörde. Die Lokalposse bekommt mittlerweile bundesweit Aufmerksamkeit, auch weil die Deutsche Umwelthilfe den Mann unterstützt.
Mehr lesenDie Verteidigung der angeklagten Unternehmerin Christina Block hat die Einstellung des Verfahrens um die Entführung der Block-Kinder beantragt. Eine objektive Wahrheitsfindung sei nicht mehr möglich, sagte Anwalt Ingo Bott zum Auftakt des 33. Prozesstages im LG Hamburg.
Mehr lesenDie Bundesregierung soll künftig per Verordnung entscheiden, ob ein Herkunftsstaat sicher ist. Die Grünen-Fraktion sieht Grundrechte verletzt - und wendet sich ans BVerfG.
Mehr lesenFlexible Formvorgaben, elektronische Schiedssprüche, Verhandlungen auf Englisch: Das deutsche Schiedsverfahrensrecht soll transparenter, moderner und technologieoffener werden. Ein Überblick über die geplanten Neuerungen.
Mehr lesenWird ein Arbeitsverhältnis ausschließlich zu dem Zweck eingegangen, im Anschluss Kurzarbeitergeldzahlungen zu beziehen, liegt darin ein nichtiges Scheinarbeitsverhältnis, das nicht zur Beziehung von Sozialleistungen berechtigt. Dies entschied das LSG Darmstadt.
Mehr lesenVerunglückt ein Bauarbeiter im Firmenfahrzeug auf dem Weg zu einer auswärtigen Baustelle, kann das im Sinne des Tarifvertrags ein Arbeitsunfall "bei der Tätigkeit" sein. Diese Einstufung des BAG hatte für den Mann positive Folgen: Er bekam das tarifliche 13. Monatseinkommen.
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