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Rechnungslegung/Jahresabschluss
   

  • Auswirkungen des Wachstumsboostergesetzes auf die Bilanzierung latenter Körperschaftsteuern

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

     

    Im Rahmen des sog. „Wachstumsboostergesetzes“ wurde beschlossen, dass der Körperschaftsteuersatz ab 2028 sukzessive reduziert wird. Der Fachausschuss Unternehmensberichterstattung (FAB) des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) äußert sich nun zu den Auswirkungen auf die Bilanzierung latenter Körperschaftsteuer sowohl in HGB- als auch in IFRS-Abschlüssen.


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  • Fallstudie zur befreienden Anwendung der IFRS im Einzelabschluss von Tochterunternehmen

    Christian Thurow

     

    Das DRSC hat einen Bericht über eine durchgeführte Fallstudie zu einem potenziellen Wahlrecht zur befreienden Anwendung der IFRS im Einzelabschluss von Tochterunternehmen veröffentlicht. Das Fazit fällt dabei nicht eindeutig aus.


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  • Neuberechnung latenter Steuern aufgrund Absenkung der Steuersätze

    Bettina Scholz-Vollrath und Julia Hörl

    Auswirkungen des Investitionssofortprogramms

     

    Mit dem neuen Investitionssofortprogramm hat die Bundesregierung steuerliche Anreize gesetzt, die für Unternehmen insbesondere die Möglichkeit zu degressiven Abschreibungen und Förderungen für die E-Mobilität bringen. Ein weiteres Kernstück ist die schrittweise Senkung des Körperschaftsteuersatzes, die eine Neubewertung der latenten Steuern erfordert und Tax-Reporting-Prozesse vor neue Herausforderungen stellt.


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  • Neue Kapitalkostenempfehlung für die Marktrisikoprämie

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Sebastian Schöffel

    Neue Bandbreitenempfehlung des FAUB für Marktrisikoprämie beträgt 5,25% bis 6,75% vor persönlichen Steuern (4,50% bis 5,75% nach persönlichen Steuern).

     

    In seiner Sitzung am 16.9.2025 hat der Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) des IDW beschlossen, seine Empfehlung für die Marktrisikoprämie vor persönlichen Steuern auf 5,25% bis 6,75% (4,50% bis 5,75% nach persönlichen Steuern) anzupassen und damit die Bandbreite abzusenken. Die bisherige Bandbreite aus dem Jahr 2019 betrug 6,00% bis 8,00% vor persönlichen Steuern (5,00% bis 6,50% nach persönlichen Steuern).



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  • Auswirkungen eines Prüfungshemmnisses auf den Bestätigungsvermerk

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

     

    Ein nicht behobenes Prüfungshemmnis aus dem Vorjahr wirkt sich auch auf die aktuelle Abschlussprüfung aus. Da die betroffenen Werte in die Eröffnungsbilanz einfließen und die Vergleichszahlen berühren, ist der Wirtschaftsprüfer verpflichtet, das Prüfungsurteil erneut einzuschränken. Dies betrifft sowohl den Jahresabschluss als auch den Lagebericht. Formulierungshilfen für den Bestätigungsvermerk finden sich in ISA [DE] 710 und IDW PS 405.


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  • Abgrenzung von Anlagevermögen und Umlaufvermögen

    BC-Redaktion

    BFH Urt. v. 25.6.2025 – X R 4/23

     

    Die Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermögen orientiert sich maßgeblich an der Zweckbestimmung des Wirtschaftsguts im Betrieb. Sie hängt einerseits subjektiv vom Willen des Steuerpflichtigen ab und muss sich andererseits an objektiven Merkmalen nachvollziehen lassen, zum Beispiel der Art des Wirtschaftsguts sowie der Art und Dauer der betrieblichen Verwendung.

    Zum Anlagevermögen gehören alle Wirtschaftsgüter, die dazu bestimmt sind, dem Betrieb dauerhaft zu dienen, z.B. auch im Wege einer nicht allein zur Absatzförderung dienenden Vermietung. Die Absicht, ein Wirtschaftsgut vor Ablauf seiner technischen Nutzungsdauer zu veräußern, führt nicht zwingend zu Umlaufvermögen.


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  • Bilanzierung grüner Finanzierungen

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

    IDW Knowledge Paper: Update 2025

     

    Nachhaltige Finanzierungen stellen die Rechnungslegung zunehmend vor neue Herausforderungen. Mit dem Update seines Knowledge Papers zur Bilanzierung grüner Finanzierungen reagiert das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) auf aktuelle Änderungen der IFRS 9 und IFRS 7 sowie auf das EU-Endorsement (Zustimmungsverfahren) vom Mai 2025. Die neuen Regelungen bringen insbesondere bei der Klassifikation, Bewertung und Offenlegung ESG-gebundener Finanzinstrumente weitreichende Neuerungen – mit spürbaren Auswirkungen für die bilanzielle Praxis.


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  • Darstellung von Jahresabschlüssen nach dem neuen IFRS 18

    Bettina Scholz-Vollrath und Julia Hörl

    Neu: GuV-Struktur und Leistungskennzahlen

     

    Die Stakeholder-Kritik (von Interessenträgern wie z.B. Investoren), dass Finanzberichterstattungen nach IFRS nur unzureichend vergleichbar und wenig transparent sind, wurde vom Standardsetter IASB im neuen Standard IFRS 18 berücksichtigt. So wurde insbesondere eine Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung vorgegeben; außerdem verlangt IFRS 18 Angaben und Überleitungsrechnungen zu bzw. auf unternehmensindividuell definierte(n) Leistungskennzahlen (sog. MPMs). Dies sollte in den Unternehmen zeitnah konzipiert und bis Ende 2026 funktionsfähig umgesetzt sein.


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  • 30. Juni 2025 ist der Stichtag für die neue degressive AfA

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

     

    Für die Anwendung der neuen degressiven AfA in Höhe von 30% ist der 30.6./1.7. der Stichtag für die Anschaffung bzw. Herstellung beweglicher Wirtschaftsgüter.


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  • Wirtschaftlich einem Gesellschafterdarlehen gleichstehende Forderungen

    Christian Thurow

    BGH Urt. v. 22.5.2025 – IX ZR 189/24

     

    Gesellschafterdarlehen werden im Insolvenzfall nachrangig behandelt. Dies betrifft auch Forderungen, welche wirtschaftlich einem Gesellschafterdarlehen gleichstehen. Doch wann genau gilt eine Forderung als Darlehen? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat hierzu in einem Urteil nun einige Anhaltspunkte aufgeführt.


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  • Aktivierung von Provisionsansprüchen bei Versicherungsvertretern

    Prof. Dr. Christian Zwirner

    BFH Urt. v. 30.4.2025 – X R 12-13/22

     

    Der Bundesfinanzhof (BFH) hat eine Entscheidung zur steuerlichen Aktivierung von Provisionsansprüchen bei Versicherungsvertretern gefällt. Das Urteil hebt hervor, dass sich der Zeitpunkt der Aktivierung strikt nach der individuellen Vertragsgestaltung richtet und nicht zwingend an das gesetzliche Leitbild des § 92 Abs. 4 HGB gebunden ist.

     


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  • GoBD 2025: Anpassungen aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen

    Prof. Dr. Christian Zwirner,

    BMF 14.7.2025, IV D 2 – S 0316/00128/005/088

     

    Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat mit einem neuen Schreiben die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen) aktualisiert. Grund für die Änderungen sind gesetzliche Neuerungen, darunter die verpflichtende Einführung der elektronischen Rechnung (E-Rechnung) für innerdeutsche Geschäftsbeziehungen seit dem 1.1.2025. Mit den Modernisierungen werden Aufbewahrungspflichten weiter digitalisiert, die maschinelle Auswertbarkeit gestärkt und Archivierungsprozesse erleichtert.

     


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  • Übertragung von Pensionsverpflichtungen: Erstmalige Anwendung des § 4f EStG

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

    BFH Urt. v. 20.3.2025 – IV R 27/22

     

    Die Abzugsbeschränkung des § 4f EStG findet erstmals Anwendung für Schuldübernahmen, Schuldbeitritte und Erfüllungsübernahmen (von Pensionsverpflichtungen), die in einem nach dem 28.11.2013 endenden Wirtschaftsjahr erfolgen.


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  • Rückstellung für künftige Wartung

    Christian Thurow

    BFH Urt. v. 19.2.2025 – XI R 11/22

     

    Bei der Bildung von Rückstellungen für Wartungen ist zu unterscheiden, ob die Wartungsverpflichtung aufgrund öffentlich-rechtlicher Vorschriften oder privatrechtlicher Vereinbarungen erfolgt. Doch was, wenn sich eine privatrechtliche Vereinbarung auf öffentlich-rechtliche Vorschriften beruft?


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  • Steuerliches Kapitalkonto: Wann liegt dieses vor?

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

    BFH Urt. v. 16.1.2025 – IV R 28/23

     

    Der Bundesfinanzhof (BFH) befasste sich mit der Berücksichtigung von außerbilanziellen Hinzurechnungen nach § 7g EStG bei der Ermittlung des zur Verlustverrechnung zur Verfügung stehenden Eigenkapitals nach § 15a EStG. Bedeutsam ist, dass der BFH sich auch zur Definition des Kapitalkontos im Sinne des § 15a EStG äußert.


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  • Reinvestitionsrücklage: Zur Verfassungsmäßigkeit des Gewinnzuschlags nach § 6b Abs. 7 EStG

    Christian Thurow

    BFH Urt. v. 20.3.2025 – VI R 20/23

     

    Um wirtschaftspolitisch gewollte Reinvestitionen zu begünstigen, können nach § 6b EStG bestimmte stille Reserven mittels einer Rücklage auf eine neue Investition übertragen werden. Kommt die Neuinvestition nicht zustande oder fällt sie niedriger aus als die ursprüngliche Investition, so ist die Rücklage gewinnerhöhend aufzulösen. Dabei kommt ein Gewinnzuschlag in Höhe von 6% pro Jahr zum Tragen. Doch ist ein Zuschlag in dieser Höhe verfassungskonform?


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  • Modernisierung von Gebäuden: Abgrenzung zwischen Erhaltungsaufwendungen, Anschaffungskosten und (anschaffungsnahen) Herstellungskosten

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Anna Günther

    Entwurf eines BMF-Schreibens vom 5.6.2025

     

    Die Finanzverwaltung beabsichtigt, ihre Grundsätze zur Abgrenzung von Anschaffungskosten, (anschaffungsnahen) Herstellungskosten und Erhaltungsaufwendungen bei der Instandsetzung und Modernisierung von Gebäuden umfangreich zu überarbeiten. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat daher den Verbänden den Entwurf für eine Neufassung des BMF-Schreibens vom 18.7.2003 mit Rückmeldefrist bis zum 11.7.2025 übersandt.


     


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  • Offenlegung des Jahresabschlusses & Co.: Aktuelle Zahlen zu Ordnungsgeldverfahren

    Prof. Dr. Christian Zwirner

    Antwort auf Kleine Anfrage zeigt steigende Einnahmen – aber auch hohe Verluste durch Verjährung

     

    Seit der Einführung des Ordnungsgeldverfahrens nach § 335 HGB im Jahr 2007 hat das Bundesamt für Justiz (BfJ) zahlreiche Verfahren eingeleitet. Auf eine Kleine Anfrage im Bundestag (BT-Drs. 21/61) hin legte die Bundesregierung nun umfassende Daten über diese Verfahren sowie deren finanzielle Auswirkungen vor.


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  • Veröffentlichung der Taxonomien 6.9 der E-Bilanz – Pflichtanwendung ab 2026

    Prof. Dr. Christian Zwirner

    BMF 10.6.2025, IV C 6 – S 2133-b/00064/002/006

     

    Die neuen Taxonomien zur E-Bilanz wurden vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) am 13.6.2025 veröffentlicht. Die Änderungen resultieren aus zwischenzeitlichen Gesetzesänderungen, Rückmeldungen aus der Finanzverwaltung und der Wirtschaft sowie Anforderungen aus der AG HGB-Taxonomie des XBRL Deutschland e.V. Die Taxonomien 6.9 vom 1.4.2025 sind nun unter www.esteuer.de abrufbar. Erstmals ist die Taxonomie verpflichtend für das Jahr 2026 anzuwenden.


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  • Anmeldung einer Umwandlung zum Handelsregister

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

    Schlussbilanz kann zeitnah nach Anmeldung nachgereicht werden

    BGH Beschl. v. 18.3.2025 – II ZB 1/24

     

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat zu der bislang in der Literatur strittigen Frage, ob das Fehlen der Schlussbilanz bei der Anmeldung einer Verschmelzung ein behebbares Eintragungshindernis darstellt, Stellung bezogen. Überdies äußert sich der BGH auch zu der Frage, ob eine Schlussbilanz bei Nachreichung bereits zum Zeitpunkt der Anmeldung erstellt worden sein muss. Für den BGH ist in diesem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung, ob die Schlussbilanz zeitnah, also innerhalb einer angemessenen Frist nachgereicht wird.


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