Donnerstag, 15.1.2026
E-Zigaretten-Tanks: Wie weit geht der Jugendschutz?

Können auch Kinder und Jugendliche online leere Ersatztanks für E‑Zigaretten kaufen? Der BGH berät, wie weit der Jugendschutz greift – und ob eine Altersprüfung Pflicht ist.

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Illegale Online‑Glücksspiele: Geschädigte Spieler können am Ort ihres Wohnsitzes klagen

Verluste aus illegal angebotenen Online‑Glücksspielen können nach dem EuGH grundsätzlich dort geltend gemacht werden, wo der Spieler wohnt. Entscheidend sei, dass der Schaden an diesem Ort eingetreten ist.

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BGH lehnt Haftbeschwerde von Ex‑CDU‑Politiker ab

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Axel Fischer steht wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht, fehlte aber wiederholt und wurde deshalb festgenommen. Nun hat der BGH entschieden, dass er weiter in Haft bleibt.

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Nach Flugannullierung: Airline muss auch Vermittlerprovision erstatten

Bei annullierten Flügen müssen Airlines betroffenen Reisenden neben dem Ticketpreis auch von einem Vermittler erhobene Provisionen erstatten. Dass die Fluggesellschaft die genaue Höhe der Vermittlungsgebühr kennt, ist laut EuGH nicht erforderlich.

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Migrationspolitik: Trump droht Städten mit Entzug von Bundesmitteln

US‑Präsident Donald Trump hat angekündigt, ab dem 1. Februar keine Bundesmittel mehr an Städte und Bundesstaaten zu zahlen, die sich seiner Einwanderungspolitik widersetzen. Zahlungen an sogenannte Sanctuary Cities sollen eingestellt werden.

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20.000 Euro zu Ostern: Kein übliches Gelegenheitsgeschenk

Ein Vater schenkt seinem Sohn zu Ostern 20.000 Euro. Obwohl der Vater sehr wohlhabend ist, verneint das FG Rheinland-Pfalz ein – steuerfreies – übliches Gelegenheitsgeschenk. Die Vermögensverhältnisse des Schenkers oder des Beschenkten müssten bei der Beurteilung der Üblichkeit außen vor bleiben.

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Mittwoch, 14.1.2026
"Nicht jeder Dr. G ist Dr. Goebbels": Slowenischer Politiker muss Satire hinnehmen

Eine slowenische Zeitschrift verglich einen Oppositionspolitiker, indem sie ein Familienbild von ihm Fotoaufnahmen von Joseph Goebbels gegenüberstellte. Die nationalen Gerichte sahen das nicht mehr als von der Pressefreiheit geschützt. Der EGMR sieht das anders: Es komme auf den Kontext an.

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Kind stirbt bei fehlerhafter Narkose: Handelte Arzt mit Verdeckungsabsicht?
Ein Zahnarzt aus Hessen tötete bei einer Zahnbehandlung eine Vierjährige, weil er ihr ein verunreinigtes Narkosemittel spritzte. Der BGH hob das Urteil gegen den Mann auf – möglicherweise handele es sich um Mord, nicht um Totschlag. Mehr lesen
3 Jahre nach Verurteilung: Ex-Vereinschef von Alemannia Aachen durfte mit Namen genannt werden

Erst wurde der Ex-Manager im Zusammenhang mit der Insolvenz des Fußballvereins Alemannia Aachen wegen Bankrotts verurteilt, drei Jahre später arbeitete er für eine Bank in der Fußballbranche. Eine Berichterstattung darüber ist von der Pressefreiheit gedeckt, entschied der BGH.

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Hintertürchen zum Hinterhaus: Wie weit geht der Schutz für Anne Franks Tagebuch?

Wie schützt man das Urheberrecht im Internet? Diese Frage entzündet sich nun ausgerechnet an den weltberühmten Aufzeichnungen eines Mädchens, das dem Holocaust zum Opfer fiel. Am Donnerstag legt der EuGH-Generalanwalt seine Schlussanträge vor. Lukas Mezger erklärt die Hintergründe.

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Wirtschaftsausschuss: Anpassung des Sanktionsstrafrechts

Der Wirtschaftsausschuss hat einer Reform des Sanktionsstrafrechts zugestimmt. Der Entwurf setzt eine EU‑Richtlinie um und verschärft strafrechtliche Folgen bei Verstößen gegen EU‑Sanktionen. Künftig sollen deutlich mehr Handlungen Ermittlungen auslösen können.

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"Ich hasse die Meinungsfreiheit!": X-Post zu Nancy Faeser nicht verleumdend
Auf einem rechten Portal veröffentlichte ein Journalist ein Bild von Nancy Faeser, das sie als Feindin der Meinungsfreiheit darstellt. Entgegen der Vorinstanz sah das LG Bamberg darin keine Verleumdung. Mehr lesen
Schaufensterdekoration beim Bestatter: Kreativ, aber nicht künstlerisch

Ein selbstständiger Schauwerbegestalter, der Schaufenster zu Werbezwecken dekoriert, fällt nicht unter das Künstlersozialversicherungsgesetz. Das SG Osnabrück hat entschieden, dass für entsprechende Aufträge keine Sozialabgabe zu zahlen ist – auch wenn die Tätigkeit kreative Elemente aufweise.

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Protest gegen Trump-Regierung: Staatsanwälte treten zurück
Nach den tödlichen Schüssen eines ICE-Beamten in Minnesota verlassen sechs Staatsanwälte ihre Posten. Grund sei die Entscheidung der Regierung, nicht gegen den Schützen, sondern gegen die Witwe des Opfers vorzugehen. Mehr lesen
Unschuldig inhaftiert: Bayern entschädigt Manfred Genditzki in Millionenhöhe

Manfred Genditzki saß mehr als 13 Jahre zu Unrecht in Haft. Nun hat sich der Freistaat Bayern mit ihm auf eine Entschädigung in Höhe von 1,31 Millionen Euro geeinigt. Das Justizministerium sieht auch gesetzlichen Reformbedarf bei der Entschädigung für Justizopfer.

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Afghanischer Richter: GFF zieht vor UN-Menschenrechtsausschuss

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte hat für einen afghanischen Richter und seine Familie eine Beschwerde beim UN-Menschenrechtsausschuss eingereicht. Nach dem Entzug ihrer Aufnahmezusage drohe ihnen in Pakistan die Abschiebung zu den Taliban.

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Hubig will strengere Regeln gegen KI-generierte Sex-Bilder

Sexualisierte KI-Bilder von Frauen und Kindern kursieren massenhaft online. Justizministerin Hubig fordert: Strafen verschärfen, Rechte stärken - und Plattformen mehr in die Pflicht nehmen

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Cannabis-Regeln sollen verschärft werden

Die einen sind dafür, vor allem die CDU und die Polizeigewerkschaften sind dagegen: die Cannabis-Legalisierung polarisiert noch immer. Gesundheitsministerin Nina Warken möchte die Beschaffung von Cannabis jetzt wieder strenger regulieren.

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Dienstag, 13.1.2026
Angst um den Rechtsstaat macht sich breit

Der Rechtsstaat ist in Gefahr: DAV-Präsident Stefan von Raumer fand beim Jahresauftakt seines Vereins den Strafprozess gegen türkische Kollegen "scary". Bundesjustizministerin Stefanie Hubig warnte, hierzulande würden Richter als "politische Akteure mit eigener Agenda" angegriffen.

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Nach Lanz-Auftritt: Online-Portal Nius mahnt Daniel Günther ab

Daniel Günther kritisierte in der vergangenen Woche in der Talkshow von Markus Lanz vor allem das rechte Online-Portal Nius scharf. Unter anderem der Journalistenverband witterte eine Forderung nach Zensur. Nun geht Nius juristisch vor. Doch um angebliche Zensurforderungen geht es gar nicht.

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