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  • Bewertung bei Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Dr. Julia Busch

    Veröffentlichung des Modulentwurfs IFRS 3-M3 durch den FAB des IDW

     

    Der Fachausschuss Unternehmensberichterstattung (FAB) des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) hat im Mai 2026 den Entwurf eines neuen Moduls (IFRS 3-M3) der IFRS-Modulverlautbarung IDW RS FAB 50 verabschiedet. Dieser befasst sich mit der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden bei Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle.


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  • Anwendung der Sanierungsklausel nach § 8c Abs. 1a KStG

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

    BMF 29.4.2026, IV C 2 – S 2745-a/00040/001/239

     

    Das neue Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) vom 29.4.2026 regelt ausführlich, wann es bei einem Anteilseignerwechsel nicht zum Untergang des Verlustvortrags kommt.

    Das BMF-Schreiben legt im Detail fest, unter welchen Bedingungen Verluste einer Kapitalgesellschaft trotz eines Wechsels des Anteilseigners erhalten bleiben, wenn der Erwerb der Sanierung dient.


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  • Abgrenzung von sofort abzugsfähigen Erhaltungsaufwendungen und nachträglichen Herstellungskosten

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

    FG Münster, Urt. v. 3.6.2025 – 13 K 356/23 E (Revision eingelegt, Az. BFH: IX R 13/25)

     

    Das Finanzgericht Münster hat sich in seinem Urteil mit Fragen der Abgrenzung von sofort abzugsfähigen Erhaltungsaufwendungen und nachträglichen Herstellungskosten bei Grund und Boden beschäftigt.


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  • Nachhaltigkeitsberichte erleichtern kostengünstigere Risikoabsicherung

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Neue Studie sieht Versicherbarkeit des Mittelstands unter Druck

     

    Wer über Nachhaltigkeit nur als Regulierungs- oder Reputationsthema spricht, unterschätzt ihre Wirkung auf den Versicherungsschutz. Neben Finanzierungszugängen erschweren Nachhaltigkeitsrisiken in mittelständischen Unternehmen zunehmend auch den Abschluss von Versicherungen, so z.B. hinsichtlich Betriebsunterbrechungen. Solche Risiken beeinflussen zunehmend Deckung, Kapazität, Preis und Ausschlüsse. Mit CSRD-Berichten kann gegengesteuert werden, denn sie liefern mehr belastbare Daten.


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  • Freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung durch den Mittelstand

    Daniel Scheffbuch und Dobrica Drvoshanova

    Teil 3: Praxisbeispiele für VSME-Berichtsinhalte

     

    Erste Unternehmen nutzen bereits das VSME-Reporting, um Anfragen unterschiedlicher Interessensgruppen (Stakeholder) strukturiert zu bearbeiten und zu bündeln. Hier wird gezeigt, welche Inhalte die Berichterstattenden wie priorisieren. Die bereits verfügbaren Praxisbeispiele zeigen, dass der VSME bzw. ihm ggf. nachfolgend der VS nicht zu einer einheitlichen „Standardlösung“ führen, sondern individuell ausfüllbare Spielräume lassen.


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  • Fehlerhafter Steuerschlüssel in einem ERP-System als Schreib- oder Rechenfehler i.S.d. § 173a AO?

    Christian Thurow

    FG Niedersachsen Urt. v. 19.3.2026 – 5 K 137/25 (Revision zugelassen)

     

    „Das Gegenteil von gut ist gut gemeint“, heißt es im Volksmund. So ist es gut gemeint, wenn man eine falsche Steuerermittlung im ERP-System erkennt. Korrigiert man diese dann aber nicht richtig, kann anstelle eines Eingabefehlers eine grob fahrlässige Handlung vorliegen, welche die Situation „verschlimmbessert”.


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  • Vollverzinsung der Umsatzsteuer: kein Billigkeitserlass bei fehlerhafter Anwendung von Vereinfachungsregelungen

    BC-Redaktion

    BFH Urt. v. 11.12.2025 – V R 28/25

     

    • Die Vollverzinsung der Umsatzsteuer gemäß § 233a AO verstößt nicht gegen das Unionsrecht.
    • Beruht ein Rechtsirrtum auf der fehlerhaften Anwendung einer von der Finanzverwaltung vorgesehenen Vereinfachungsregelung, deren Voraussetzungen nicht vorlagen, was der Steuerpflichtige auch hätte erkennen können, kommt ein Erlass von daraus entstehenden Nachzahlungszinsen aus Billigkeitsgründen nicht in Betracht.

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  • Grundstückveräußerungen innerhalb von 10 Jahren

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

     

    Innerhalb von 10 Jahren sind Grundstücksveräußerungen steuerpflichtig nach § 23 EStG. Fraglich ist, welcher Zeitpunkt für die Veräußerung entscheidend ist.


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  • Ermittlung des gemeinen Werts von Erfindungen und Urheberrechten

    Prof. Dr. Christian Zwirner

    Aktueller Kapitalisierungszinssatz

     

    Die Ermittlung des gemeinen Werts von Erfindungen und Urheberrechten erfolgt mangels Börsen- oder Marktpreisen regelmäßig im Ertragswertverfahren. Maßgeblich ist der nachhaltig erzielbare Jahresertrag (z.B. Lizenzüberschüsse nach Abzug der direkt zurechenbaren Kosten), der über die voraussichtliche Restnutzungsdauer bzw. Schutzdauer kapitalisiert wird. Der Kapitalisierungszinssatz ergibt sich aus dem jeweils vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) nach § 18 Abs. 4 InvStG veröffentlichten Basiszins zuzüglich eines Zuschlags von 4,5 Prozentpunkten.


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  • Fremdwährungsfestgeldanlagen: Steuerliche Behandlung von Kursgewinnen

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

    FG Rheinland-Pfalz Urt. v. 8.10.2025 – 4 V 1436/25 (rkr.)

     

    Das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz hat in seinem Urteil vom 8.10.2025 zur steuerlichen Behandlung von Fremdwährungsfestgeldanlagen und der Realisierung von Kursgewinnen nach § 20 Abs. 2 EStG entschieden.


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  • EU-Standard für ein freiwilliges Umweltmanagement

    Sustainability Newsletter 04/2026, Dr. Kleeberg & Partner

     

    Die EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist ein freiwilliges Umweltmanagementsystem der Europäischen Union, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Umweltleistung systematisch zu steuern und kontinuierlich zu verbessern. Im Kern geht es darum, Umweltaspekte – von Energie- und Materialverbrauch bis hin zu Emissionen und Lieferketten – strukturiert in betriebliche Prozesse zu integrieren und messbar zu machen.

     


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  • Freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung durch den Mittelstand

    Daniel Scheffbuch und Dobrica Drvoshanova

    Teil 2: Inhalt eines VSME-Berichts

     

    Vielfältige ESG-Anforderungen treffen den Mittelstand längst auch ohne formale Berichtspflichten, indem Unternehmen, die nicht direkt unter die CSRD-Vorgaben fallen, mit konkreten Anfragen von Kunden und Banken konfrontiert werden. Zudem werden entsprechende Informationsbedarfe häufig entlang der Wertschöpfungsketten weitergegeben. Erste Unternehmen nutzen daher bereits das VSME-Reporting, um diese Anfragen strukturiert zu bearbeiten und zu bündeln. Hier wird gezeigt, welche Inhalte ein VSME-Bericht umfasst und wie sich dieser in der Praxis aufbauen lässt.


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  • Aufwendungen des häuslichen Arbeitszimmers eines selbständig tätigen Steuerpflichtigen: Aufzeichnungspflicht

    Christian Thurow

    BFH Urt. v. 24.3.2026 – VIII R 6/24

     

    Die steuerliche Berücksichtigung von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer setzt eine zeitnahe Aufzeichnung der Aufwendungen voraus. In einem Urteil konkretisiert der BFH nun, was genau mit zeitnah gemeint ist.


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  • BFH bestätigt Steuerfreiheit von Corona-Sonderzahlungen

    Michael Vodermeier und Anna Günther

    BFH Urt. v. 21.1.2026 – VI R 25/24

     

    Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass Corona-Sonderzahlungen auch dann steuerfrei sind, wenn sie auf andere freiwillige Sonderleistungen des Arbeitgebers angerechnet werden. Voraussetzung ist, dass die Zahlungen erkennbar zur Abmilderung der Belastungen durch die Corona-Pandemie geleistet wurden.

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  • Dienstreisen: Kein Werbungskostenabzug, wenn anstelle des Firmenwagens der Privatwagen genutzt wird

    BC-Redaktion

    BFH Urt. v. 21.1.2026 – VI R 30/24

     

    Aufwendungen für Dienstreisen mit dem Privatwagen sind in der Regel unangemessen und deshalb in voller Höhe nicht als Werbungskosten zu berücksichtigen, wenn der Steuerpflichtige über einen Firmenwagen verfügt und ihm bei dessen Nutzung keine Fahrtkosten entstanden wären.


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  • Überarbeitete ESRS und Standard für eine freiwillige Berichterstattung (VS): EU-Kommission startet vierwöchige Konsultation

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Dr. Corinna Boecker

    Entwürfe sollen sowohl die verpflichtende als auch die freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung deutlich vereinfachen

     

    Die Europäische Kommission hat am 6.5.2026 die öffentliche Konsultation zu den überarbeiteten Europäischen Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (ESRS – European Sustainability Reporting Standards) sowie zu einem Standard betreffend die freiwillige Berichterstattung für kleinere Unternehmen (VS – früher VSME) gestartet. Die Entwürfe versprechen Vereinfachungen.


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  • Hotelzimmer als (fiktives) Anlagevermögen des anmietenden Gewerbebetriebs?

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    BFH Urt. v. 15.1.2026 – III R 28/24

     

    Für die Zuordnung von Wirtschaftsgütern zum (fiktiven) Anlagevermögen genügt es, dass sie nach den tatsächlichen betrieblichen Verhältnissen (erkennbar) objektiv und subjektiv dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen (vgl. § 247 Abs. 2 HGB); sie müssen ihm nicht direkt oder unmittelbar dienen, nicht zwingend erforderlich sein und nicht das Kerngeschäft betreffen. Konkret ist eine gewerbesteuerliche Hinzurechnung bei der Anmietung von Hotelzimmern durch einen Veranstalter nur unter der Voraussetzung vorzunehmen, dass die Hotelzimmer dem (fiktiven) Anlagevermögen des anmietenden Gewerbebetriebs zuzuordnen sind. Ob eine solche Zuordnung zu erfolgen hat, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab.


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  • Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte: Betriebsausgabenabzug – Anforderungen an eine Betriebsstätte

    BC-Redaktion

    BFH Urt. v. 5.2.2026 – III R 18/25

     

    1. Eine Betriebsstätte im Sinne des § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6 EStG ist der Ort, an dem oder von dem aus ein selbständig Tätiger seine Leistung gegenüber den Kunden erbringt. Der Begriff setzt eine ortsfeste dauerhafte betriebliche Einrichtung voraus, die der Steuerpflichtige nicht nur gelegentlich, sondern mit einer gewissen Nachhaltigkeit, d.h. fortdauernd und immer wieder zur Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit aufsucht.

    2. Die bisherige normspezifische Auslegung des Begriffs „Betriebsstätte“ durch den BFH ist auch nach der Neuordnung des steuerlichen Reisekostenrechts ab dem Veranlagungszeitraum 2014 durch das Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.2.2013 weiterhin maßgeblich.

     

     


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  • Green Controlling Preis 2026: Sartorius Group

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Nachhaltigkeit als fester Bestandteil der Erfolgssteuerung

     

    Am 28.4.2026 wurde der aus Mitteln der Péter Horváth Stiftung dotierte Green Controlling Preis 2026 verliehen. Ausgezeichnet wurde die Sartorius Group. Mit ihrem Ansatz eines integrierten ESG Performance Management konnte sie die Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhold Mayer überzeugen. Es bindet ökologische, soziale und ökonomische Aspekte systematisch in die Unternehmenssteuerung ein. Ziel ist es, Nachhaltigkeit nicht als parallelen Prozess, sondern als festen Bestandteil der Performance-Steuerung zu etablieren.


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  • 20-Jahres-Rekord bei Insolvenzen in Europa

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Grenzüberschreitende Alarmsignale aufgrund neuer Creditreform-Zahlen

     

    Die Insolvenzzahlen in Europa haben 2025 einen neuen Höhepunkt erreicht – und markieren in Westeuropa den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren. Ein schwacher Welthandel und geopolitische Risiken treffen auf strukturelle Standortprobleme. Die Kombination zehrt nach Creditreform-Einschätzungen vom 5.5.2026 an der Substanz vieler Betriebe und treibt neben den Insolvenzzahlen vor allem auch die Schließungszahlen (Betriebseinstellungen ohne Insolvenzverfahren) nach oben. Risiko- und Forderungsmanager sind zunehmend gefordert, zumal die Zahlen in Deutschland weit über dem europäischen Durchschnitt liegen.


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