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  • Abgrenzung von Anlagevermögen und Umlaufvermögen

    BC-Redaktion

    BFH Urt. v. 25.6.2025 – X R 4/23

     

    Die Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermögen orientiert sich maßgeblich an der Zweckbestimmung des Wirtschaftsguts im Betrieb. Sie hängt einerseits subjektiv vom Willen des Steuerpflichtigen ab und muss sich andererseits an objektiven Merkmalen nachvollziehen lassen, zum Beispiel der Art des Wirtschaftsguts sowie der Art und Dauer der betrieblichen Verwendung.

    Zum Anlagevermögen gehören alle Wirtschaftsgüter, die dazu bestimmt sind, dem Betrieb dauerhaft zu dienen, z.B. auch im Wege einer nicht allein zur Absatzförderung dienenden Vermietung. Die Absicht, ein Wirtschaftsgut vor Ablauf seiner technischen Nutzungsdauer zu veräußern, führt nicht zwingend zu Umlaufvermögen.


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  • Bilanzierung grüner Finanzierungen

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

    IDW Knowledge Paper: Update 2025

     

    Nachhaltige Finanzierungen stellen die Rechnungslegung zunehmend vor neue Herausforderungen. Mit dem Update seines Knowledge Papers zur Bilanzierung grüner Finanzierungen reagiert das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) auf aktuelle Änderungen der IFRS 9 und IFRS 7 sowie auf das EU-Endorsement (Zustimmungsverfahren) vom Mai 2025. Die neuen Regelungen bringen insbesondere bei der Klassifikation, Bewertung und Offenlegung ESG-gebundener Finanzinstrumente weitreichende Neuerungen – mit spürbaren Auswirkungen für die bilanzielle Praxis.


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  • Adressatengerechte Kommunikation in Krisenzeiten

    Daniel Emmrich

    Zielgruppen Fremdkapitalgeber und Kreditversicherer

     

    Krisen sind geprägt von Unsicherheit, Misstrauen und mangelnder Transparenz. Deshalb muss in Krisenzeiten eine klare, professionelle und transparente Kommunikation etabliert werden. Diese ist je nach Zielgruppe differenziert auszugestalten. Nachfolgend wird auf die dann greifbare Erzielung von Sanierungsbeiträgen der Fremdkapitalgeber und der Kreditversicherer, also zwei in Krisenkonstellationen oft ausschlaggebenden Stakeholdergruppen, eingegangen.


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  • Darstellung von Jahresabschlüssen nach dem neuen IFRS 18

    Bettina Scholz-Vollrath und Julia Hörl

    Neu: GuV-Struktur und Leistungskennzahlen

     

    Die Stakeholder-Kritik (von Interessenträgern wie z.B. Investoren), dass Finanzberichterstattungen nach IFRS nur unzureichend vergleichbar und wenig transparent sind, wurde vom Standardsetter IASB im neuen Standard IFRS 18 berücksichtigt. So wurde insbesondere eine Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung vorgegeben; außerdem verlangt IFRS 18 Angaben und Überleitungsrechnungen zu bzw. auf unternehmensindividuell definierte(n) Leistungskennzahlen (sog. MPMs). Dies sollte in den Unternehmen zeitnah konzipiert und bis Ende 2026 funktionsfähig umgesetzt sein.


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  • 30. Juni 2025 ist der Stichtag für die neue degressive AfA

    Kai Peter Künkele und Sanja Mitrovic

     

    Für die Anwendung der neuen degressiven AfA in Höhe von 30% ist der 30.6./1.7. der Stichtag für die Anschaffung bzw. Herstellung beweglicher Wirtschaftsgüter.


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  • Steuerberatungsgesetz: Geplante Änderungen zur beschränkten geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen

    BC-Redaktion

    Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Steuerberatungsgesetzes vom 7.8.2025 (veröffentlicht am 19.8.2025)

     

    Die EU-Kommission hat die bisherigen Regelungen im Steuerberatungsgesetz (StBerG) zur Befugnis zur beschränkten geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen als unsystematisch und zusammenhanglos kritisiert. Daher musste der deutsche Gesetzgeber eine Neuregelung dieser Befugnisse vornehmen.


     

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  • Betriebsveranstaltungen – Fest für alle, aber ohne Katerstimmung für den Arbeitgeber!

    Katharina Mönius und Katharina Mönius

    BSG Urt. v. 23.4.2024 – B 12 BA 3/22 R

     

    Das Bundessozialgericht (BSG) setzt sich in den Entscheidungsgründen eines aktuellen Urteils mit den sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen einer nachträglichen Pauschalbesteuerung des steuerpflichtigen Anteils von Zuwendungen des Arbeitgebers im Rahmen einer Betriebsveranstaltung auseinander. Im Ergebnis ergibt sich: Bereits entrichtete Steuern sind nicht gleich Beitragsrecht! Oder anders: Die nachträgliche Pauschalversteuerung kann den Arbeitgeber (sozialversicherungsrechtlich) teuer zu stehen kommen.


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  • KI in der Beratung

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    DStV-Thesen zum Wandel im Berater-Beruf

     

    Der Arbeitskreis Digitalstrategie des Deutschen Steuerberaterverbands (DStV) hat kürzlich zehn zentrale Thesen entwickelt, die beschreiben, wie generative Künstliche Intelligenz (KI) das Berufsbild beeinflusst, welche Chancen und Risiken sich abzeichnen und welche Weichen jetzt gestellt werden müssen. Die auf Steuerberater fokussierten Thesen sind auch für fachlich anders aufgestellte Berater als Leitbild sehr geeignet.


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  • Wirtschaftlich einem Gesellschafterdarlehen gleichstehende Forderungen

    Christian Thurow

    BGH Urt. v. 22.5.2025 – IX ZR 189/24

     

    Gesellschafterdarlehen werden im Insolvenzfall nachranging behandelt. Dies betrifft auch Forderungen, welche wirtschaftlich einem Gesellschafterdarlehen gleichstehen. Doch wann genau gilt eine Forderung als Darlehen? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat hierzu in einem Urteil nun einige Anhaltspunkte aufgeführt.


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  • Zu den Anforderungen an eine Rechnung bei einem unberechtigten Steuerausweis

    BC-Redaktion

    BFH Beschl. v. 19.3.2025 – XI R 4/22

     


    1. Die Anforderungen an eine Rechnung im Sinne des § 14c Abs. 2 UStG erfüllt ein Dokument jedenfalls dann, wenn es den Rechnungsaussteller, den (vermeintlichen) Leistungsempfänger, eine Leistungsbeschreibung sowie das Entgelt und Angaben zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enthält.

    2. Auch im Anwendungsbereich des § 14c Abs. 2 UStG sind Bezugnahmen auf andere Dokumente sowie vom Steuerpflichtigen beigebrachte zusätzliche Informationen vom Finanzamt zu berücksichtigen.


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  • Umsatzsteuersenkung für Gastronomiebetriebe ab dem 1.1.2026

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Michael Vodermeier

     

    Die Bundesregierung bekräftigt, dass sie die im Koalitionsvertrag vereinbarte Senkung des Umsatzsteuersatzes für Speisen in der Gastronomie auf 7% ab dem 1.1.2026 umsetzen wird. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.


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  • Adressatengerechte Kommunikation in Krisenzeiten

    Daniel Emmrich

    Zielgruppen: Belegschaft und Lieferanten

     

    Krisen sind geprägt von Unsicherheit, Misstrauen und mangelnder Transparenz. Deshalb muss in Krisenzeiten eine klare, professionelle und transparente Kommunikation etabliert werden. Diese ist je nach Zielgruppe differenziert auszugestalten. Nachfolgend wird auf die dann greifbare Erzielung von Sanierungsbeiträgen der Lieferanten und der Belegschaft eingegangen.

     


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  • Veröffentlichung des Referentenentwurfs zum Mindeststeueranpassungsgesetz

    Prof. Dr. Christian Zwirner und Dr. Julia Busch

    Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Mindeststeuergesetzes und zur Umsetzung weiterer Maßnahmen (Mindeststeueranpassungsgesetz – MinStAnpG) vom BMF veröffentlicht

     

    Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat am 8.8.2025 den Referentenentwurf eines Mindeststeueranpassungsgesetzes veröffentlicht, mit dem neue Verwaltungsleitlinien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) seit Dezember 2023 in den Ende 2023 eingeführten, nationalen Regelungen zur Mindestbesteuerung umgesetzt werden sollen.


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  • KI – Energie und Höflichkeit

    Christian Thurow

     

    Der Gründer und CEO von OpenAI, der Firma hinter dem bekannten Sprachmodell ChatGPT, hat kürzlich darüber gesprochen, dass Höflichkeit beim Prompten sein Unternehmen mehrere Millionen Dollar im Jahr kostet. Ein Forscherteam der TU Wien kommt nun zu einem ähnlichen Ergebnis.


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  • Bundesfinanzministerium verlängert Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege auf 10 Jahre

    Prof. Dr. Christian Zwirner

     

    Banken, Versicherungen und Wertpapierinstitute müssen Buchungsbelege künftig zehn Jahre und somit zwei Jahre länger als bisher aufbewahren. Für alle anderen Steuerpflichtigen ergeben sich hinsichtlich der derzeitigen Aufbewahrungsfrist keine Änderungen. Ziel ist es, den Kampf gegen Steuerhinterziehung zu verschärfen und Ermittlungen zu erleichtern.


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  • Vorsorgepauschale im Lohnsteuerabzugsverfahren ab 2026

    Mitarbeiter der BC-Redaktion

    BMF 14.8.2025 – IV C 5 – S 2367/00012/004/033

     

    Die beim Lohnsteuerabzugsverfahren durch den Arbeitgeber zu berücksichtigende Vorsorgepauschale setzt sich nach geltender Rechtslage aus den Teilbeträgen Rentenversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung zusammen. Für die Teilbeträge Kranken- und Pflegeversicherung wird dabei bislang (!) eine Mindestvorsorgepauschale von 12% des Arbeitslohns, höchstens 1.900 € in den Steuerklassen I, II, IV, V und VI sowie höchstens 3.000 € in der Steuerklasse III angesetzt. Ein Abzug auch von weiteren Vorsorgeaufwendungen anstelle der Vorsorgepauschale ist ausgeschlossen (vgl. im Einzelnen § 39b Abs. 2 S. 5 Nr. 3 EStG).

    Die Finanzverwaltung hat ihr Anwendungsschreiben zur Berücksichtigung der Vorsorgepauschale im Lohnsteuerabzugsverfahren ab 2026 überarbeitet und neu bekannt gegeben.


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  • Heft 8/2025

    BC-Redaktion
    Top-Thema: E-Rechnung: Anpassungen (BMF-Entwurf)
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  • EU-Kommission empfiehlt KMU die Nutzung des VSME-Standards für ihre freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung

    Prof. Dr. Christian Zwirner, Dr. Corinna Boecker und Andreas Kuhn

     

    Die EU-Kommission hat am 30.7.2025 eine Empfehlung zur Nutzung des VSME-Standards für die freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung durch KMU ausgesprochen. Der Standard richtet sich an Unternehmen außerhalb der CSRD-Pflicht und soll sie dabei unterstützen, strukturierte ESG-Informationen bereitzustellen – etwa gegenüber Banken, Investoren oder Geschäftspartnern.


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  • Schutz vor Risiken aus Fake News

    Dr. Hans-Jürgen Hillmer

    Neues IDW-Positionspapier zum aktuellen Handlungsbedarf

     

    In einem neuen Trendwatch-Positionspapier analysiert das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) die Risiken durch Fake News und Deep Fakes (täuschend echte Videos z.B.) und deren Auswirkungen auf Unternehmen und Wirtschaftsprüfer. Unternehmen sollten Desinformation als dauerhaftes Risiko sehen und ihre Resilienz (Widerstandsfähigkeit) dahingehend stärken. Dies erfordert ein funktionierendes Risikomanagement, ggf. ergänzt durch Hinzuziehung unternehmensexterner Detailkompetenzen.

     


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  • Umwandlung von Einzelunternehmen in GmbH

    Christian Rager und Triantafillos Tatigiannis

    Geändertes Umwandlungsrecht erfordert neue Gestaltungen

     

    Mit einer bislang fast unbemerkt gebliebenen Gesetzesänderung wurden der steueroptimierten Gestaltung der Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH neue Grenzen gesetzt. Insbesondere die in der Praxis beliebte Gestaltung mit einer Darlehensforderung als Gegenleistung ist nun nicht mehr ohne Weiteres möglich. Daher ist Kreativität gefragt, um dennoch zum gleichen Ziel zu kommen.


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