Freitag, 26.12.2025
Von wegen Kuschelfell und Kulleraugen: Tierische Fälle 2025

Ob einsame Pferde, aggressive Ziegen oder ein Fasan auf Kollisionskurs: Das Tierrecht spannt den Bogen über viele Rechtsgebiete. Auch 2025 bot die Rechtsprechung jede Menge Unterhaltung - und Examensrelevanz. 

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Dienstag, 23.12.2025
"Voll aufs Korn genommen"?: Keine Arztkosten für Ziegen-Unfall im Streichelgehege

Kann eine Krankenkasse Behandlungskosten von einem Tierpark einfordern, weil eine Ziege im dortigen Streichelgehege eine Versicherte zu Fall brachte? Nein, sagt das LG Stralsund.

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Montag, 17.11.2025
Ärger im Tierheim: Keine fristlose Kündigung wegen gelöschter Katzenfotos

Nachdem die Kündigung der Leiterin des Katzenbereichs angekündigt wurde, verschwanden auf dem Gemeinschafts-PC eines Tierheims wichtige Dateien. Der Trägerverein verdächtigte den Tierheimleiter und kündigte fristlos. Nicht ausreichend begründet, wie das ArbG Bocholt entschied. 

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Mittwoch, 27.8.2025
Pferdekauf mit Hindernissen: Wo Sport draufsteht, muss auch Sport drin sein

Eine Frau suchte explizit ein Pferd für Reitturniere und wurde scheinbar fündig – doch der Vierbeiner entpuppte sich als eher unsportlich. Dafür gibt es nun Geld zurück, Haftungsausschluss hin oder her, sagt das LG Frankenthal.

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Mittwoch, 25.6.2025
"Hahneköppen" vor Gericht: Brauchtum oder Barbarei?

Das "Hahneköppen" ist im Westen Deutschlands ein vielleicht nicht überall bekannter, aber doch regional etablierter Wettbewerb. Tierschützer fanden ihn gar nicht lustig und trugen das Veterinäramt zum Jagen, die Sache landete vor Gericht - doch der Brauch bleibt wohl bestehen.

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Dienstag, 8.4.2025
Hündin darf nicht mehr mit Frauchen in Spielhalle

Eine Spielhallenaufsicht brachte jahrelang ihre Hündin mit zur Arbeit, obwohl ihr dies arbeitsvertraglich untersagt war. Nach einer langen Duldung ist nun Schluss – jedoch mit einer Schonfrist.

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Donnerstag, 27.10.2022
Kaninchen dürfen bei Wagner-Inszenierungen an Berliner Staatsoper bleiben

Ein anerkannter Tierschutzverein ist beim Verwaltungsgericht Berlin mit dem Versuch gescheitert, den Einsatz lebender Kaninchen bei den Aufführungen der Wagner-Opern Rheingold und Walküre an der Staatsoper Berlin zu unterbinden. Laut Gericht hatte der Verein nicht hinreichend glaubhaft gemacht, dass der Einsatz die Tiere schädige oder stresse. Es stellte dabei maßgeblich auf die Sichtweise der Amtstierärztin ab.

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