Deutsche Gerichtsvollzieher Zeitung
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  • Gerichtsvollzieher als Vollstreckungsmanager

    Prof. Dr. Nikolaj Fischer beleuchtet in seinem Aufsatz den Wandel des Berufsbildes des Gerichtsvollziehers unter dem Gesichtspunkt der "Elektronifizierung". Dabei skizziert er die Grundsatzfragen des elektronischen Rechtsverkehrs und stellt die Sinnhaftigkeit des "Zwangs zum elektronischen Datenaustausch" in Frage. Im Fazit geht es nicht nur um die Zukunftsfähigkeit des "elektronischen" Gerichtsvollziehers, sondern auch um Weiterentwicklung des bereits in der DGVZ 1/2017 erwähnten Gerichtsvollzieherwesens als "Vollstreckungsmanager".

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  • Elektronischer Rechtsverkehr - noch viele ungelöste Fragen

    Stefan Mroß behandelt in seinem aktuellen Aufsatz die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs aus dem Blickwinkel des Vollstreckungsorgans. Er beleuchtet sowohl den "papierlosen" Auftragseingang, als auch die Vollstreckung "ohne Vorlage" eines Titels. Ferner werden die elektronischen Vermittlungswege und die Verschlüsselung per elektronischer Signatur beleuchtet.

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  • Herausforderung Digitalisierung

    Das Fortschreiten der Digitalisierung bietet auch der Organisation des Gerichtsvollzieherbüros in Form von "Cloud-Computing" neue Möglichkeiten. Von der Datensicherung bis hin zur Einrichtung eines virtuellen Arbeitsplatzes reicht die Palette der digitalen Möglichkeiten. Der Aufsatz von Jörg Herrfurth skizziert sowohl die Anwendungsmöglichkeiten, als auch datenschutzrechtliche Aspekte.

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  • Aufenthaltsermittlung durch den Gerichtsvollzieher

    Die Erweiterung der Aufgaben des Gerichtsvollziehers um die Aufenthaltsermittlung gem. § 755 ZPO wirft neue Rechtsfragen auf. Dr. Holger Büttner (Richter am Amtsgericht Leipzig) beleuchtet ausführlich die Probleme der Auskunftssperre oder des bedingten Sperrvermerks. Dabei bezieht er auch die Auskunftsrechte nach § 802l ZPO mit ein.

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  • Walter Gietmann: Wir wollen mehr Kompetenz wagen

    Anlässlich  der 100. Ländervertreterversammlung in Berlin am 27.04.2017 hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Gerichtsvollzieherbundes e.V. in seiner Eröffnungsrede an alle Entscheidungsträger appelliert, dem Gerichtsvollzieher mehr Kompetenz zuzutrauen. Dabei stellte er die Vorstellung des Gerichtsvollziehers als Vollstreckungsmanager dar. Damit die Kompetenzerweiterung kein Wagnis ist, muss folgerichtig auch die Ausbildung modernisiert werden. Dass auch bei den gesetzlichen Reglungen ein Modernisierungsbedarf besteht, wurde in der Podiumsdiskussion unter der Moderation von Stefan Mroß erörtert.

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  • Reparaturgesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung

    Das „Reparaturgesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung“ - Teil des Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 655/2014 sowie zur Änderung sonstiger zivilprozessualer, grundbuchrechtlicher und vermögensrechtlicher Vorschriften und zur Änderung der Justizbeitreibungsordnung (EuKoPfVODG) wurde in wichtigen Teilen den Forderungen des DGVB entsprechend praxisgerecht ausgestaltet. Nachdem der Bundestag dieses Gesetz mit den geschilderten Korrekturen verabschiedet hatte, hat nun auch der Bundesrat diesem zugestimmt und wurde am 25.11.2016 im Bundesgesetzblatt verkündet.

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  • Formular für den Vollstreckungsauftrag an den Gerichtsvollzieher

    Der Bundesrat hat in seiner 936. Sitzung am 25.09.2015, der Bundesratsdrucksache Nr. 336/15 zugestimmt, so dass nunmehr die Verordnung über das Formular für den Vollstreckungsauftrag an den Gerichtsvollzieher am 01.10.2015 in Kraft tritt. Vom 01.04.2016 an ist das gemäß § 1 eingeführte Formular verbindlich zu nutzen.

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