Nordrhein-Westfalen stellt wieder mehr Rechtsreferendare ein

Nordrhein-Westfalen will dieses Jahr mehr Rechtsreferendarinnen und -referendare einstellen als 2025. Geplant sind 1.700 Neueinstellungen, ein Plus von 37%. Damit erreichen die Zahlen wieder das Niveau des Jahres 2023.

"Ich habe immer gesagt, wir erhöhen die Einstellungen, sobald die Haushaltslage es zulässt", sagte Nordrhein-Westfalens Justizminister Benjamin Limbach (Grüne). Ein starker Rechtsstaat brauche einen starken Nachwuchs.

Nordrhein-Westfalen hatte aufgrund seiner angespannten Haushaltslage ab Juli 2024 weniger Rechtsreferendare und -referendarinnen eingestellt. Beschlossen wurde nun, die Einstellungszahlen wieder auf das Niveau von 2023 zu heben.

Wie das Justizministerium des Landes mitteilt, bleibt es für die Bewerberinnen und Bewerber beim bisherigen Verfahren: In allen drei OLG-Bezirken Düsseldorf, Hamm und Köln werde weiterhin grundsätzlich jeden Monat eingestellt. Die Zuweisung erfolge wie gewohnt nach dem Eingang der Bewerbungen.

NRW hatte auch während der Coronapandemie die Einstellung von Referendaren und Referendarinnen kurzfristig ausgesetzt.

Redaktion beck-aktuell, bw, 2. Februar 2026.

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