Essen nicht bezahlt: Geldstrafe für Jimi Blue Ochsenknecht

Rechnungen erst mal nicht zu bezahlen, hat dem Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht schon in Österreich Ärger vor Gericht eingehandelt. Jetzt ist in München ein Strafbefehl rechtskräftig geworden, wegen einer zunächst nicht bezahlten Rechnung über 1.900 Euro für Essen und Getränke.

Der Strafbefehl über 80 Tagessätze wegen Betrugs sei rechtskräftig geworden, bestätigte ein Sprecher des AG München. Die Höhe der Geldstrafe blieb zunächst unklar. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte Ochsenknecht im März 2022 in einem Restaurant und einer Cocktailbar in Graz eine Rechnung von insgesamt 1.900 Euro zunächst absichtlich nicht bezahlt. Zuletzt war Ochsenknecht 2025 vom Landesgericht Innsbruck zu einer Geldbuße von 18.000 Euro wegen nicht beglichener Hotelrechnungen verurteilt worden.

Ochsenknechts Anwalt sagte der tz, man habe wegen "einer fehlerhaften Zustellung" vorsorglich Rechtsmittel gegen den Strafbefehl eingelegt, diese aber inzwischen zurückgenommen: "Der Strafbefehl wurde nun akzeptiert, um die Verantwortung zu übernehmen und einen Schlussstrich zu ziehen."

Der Schauspieler selbst sagte in einem Instagram-Video, er habe die Rechnung "schon längst" beglichen. "Ich habe früher nicht alles richtig gemacht, deswegen habe ich den Einspruch zurückgenommen, habe gesagt, ich bin schuld, habe mich entschuldigt, ich nehme die Schuld auf mich - aber versuche seit letztem Jahr, alles richtig zu machen, besser zu machen", sagte Ochsenknecht. "Ich arbeite charakterlich, beruflich an mir, finanziell an mir."

Redaktion beck-aktuell, sst, 3. März 2026 (dpa).

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