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Heft 4/2025

IRZ-Redaktion
Top-Thema:Auswirkungen der Omnibus-Entwürfe auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung – Übersicht und Einordnung zu den Anpassungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der EU-Taxonomie
     
Editorial Liebe Leserinnen und Leser
 
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Expertenkommentar Nachhaltigkeit und Bürokratieabbau: Vorschlag eines EU-Omnibus-Pakets zur Änderung der CSRD, CSDDD und Taxonomie-Verordnung
Univ.-Prof. Dr. Patrick Velte, Lüneburg, Univ.-Prof. Dr. Inge Wulf, Clausthal-Zellerfeld, StB Prof. Dr. Stefan C. Weber und Prof. Dr. Alexander Fischer, beide Wedel
 
Die EU-Kommission hat am 26.2.2025 einen Vorschlag für ein Omnibus-Paket zur Änderung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), Taxonomie-Verordnung und Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) vorgelegt. Um der aktuellen Zielsetzung eines Bürokratieabbaus zu entsprechen, sollen die Berichts- und Sorgfaltspflichten der Unternehmen nach den drei Nachhaltigkeitsregulierungen wesentlich reduziert werden. Der vorliegende Kommentar stellt zentrale Änderungen des Kommissionsvorschlags vor und würdigt diese kritisch vor dem Hintergrund des EU-Green-Deal-Projekts.
 
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Auf den .Punkt gebracht! ED/2024/7 – vorgeschlagene Ergänzungen des IASB zur Equity-Methode
WP/StB Dr. Julia Busch und WP/StB Prof. Dr. Christian Zwirner, München
 
Im September 2024 hat das IASB den Exposure Draft ED/2024/7 „Equity Method of Accounting – IAS 28 Investments in Associates and Joint Ventures (revised 202x)“ veröffentlicht, mit dem Änderungen an der Equity-Methode vorgenommen werden sollen. Die vorgeschlagenen Anpassungen betreffen in erster Linie IAS 28, umfassen aber auch Neuregelungen in weiteren Standards wie IFRS 12 und IFRS 19. Die vorgesehenen Änderungen dienen insbesondere der Klarstellung zu Anwendungsfragen, die im Lauf der letzten Jahre an das IASB herangetragen wurden, und sollen die Anwendung der Equity-Methode in der Praxis ergänzen und verdeutlichen. Zudem werden neue Offenlegungsvorschriften zur Informationsverbesserung und zur Vermeidung unterschiedlicher Vorgehensweisen in der Unternehmenspraxis vorgeschlagen. Die Kommentierungsfrist zu ED/2024/7 wurde bis 20. Januar 2025 festgesetzt. Unter Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen wird das IASB nun weiter entscheiden, ob und wie die aktuell vorgeschlagenen Änderungen umgesetzt werden sollen.
 
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IRZ-Blitzlicht 10 oder mehr (persönliche) Fragen an ... Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger
Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger, Düsseldorf und Hamburg
 
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IRZ-Aktuell Nachrichten zu IFRS und US-GAAP
 
152
  Medienspiegel
 
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Nachhaltigkeit im Brennpunkt Auswirkungen der Omnibus-Entwürfe auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung
Übersicht und Einordnung zu den Anpassungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der EU-Taxonomie
Dr. Christian Herold, Frankfurt am Main, Gregor Grottel, Stuttgart, und Lukas Klein, Frankfurt am Main
 
Die EU-Kommission hat am 26. Februar 2025 einen Vorschlag für Vereinfachungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung veröffentlicht. Künftig sollen deutlich weniger Unternehmen von der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der EU-Taxonomie betroffen sein als ursprünglich geplant. Zudem wurde eine Verschiebung des Erstanwendungszeitpunkts für noch nicht berichtspflichtige Unternehmen und eine Überarbeitung der ESRS und der EU-Taxonomie angekündigt.
 
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  ESG-Reporting: Warum Nachhaltigkeit verlässliche Daten erfordert
WP/StB Bahar Fischer, Stuttgart, und WP/StB Annette Johne, Düsseldorf
 
Das Thema der Nachhaltigkeitsberichterstattung hat mit Inkrafttreten der CSRD im Januar 2023 und den aktuell laufenden Diskussionen zur Vereinfachung der Berichtspflichten im Rahmen des Omnibus-Verfahrens eine neue Dynamik bekommen. Viele Unternehmen fragen sich, von welchen Berichtspflichten sie betroffen sein werden und welche Themen möglicherweise auch unabhängig von der Regulierung von Bedeutung sind, weil sie für interne Geschäftsentscheidungen benötigt oder von Stakeholdern nachgefragt werden. Nachfolgend gehen die Autorinnen darauf ein, warum Nachhaltigkeitsinformationen verlässliche Daten erfordern und wie die Implementierung eines Nachhaltigkeits-IKS gelingen kann. 
 
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  Nachhaltigkeitsberichterstattung im digitalen Zeitalter: die geplanten Regelungen zum XBRL-Tagging
Judith Gehrer, Maximilian Gorol und Johanna Kaiser, Frankfurt am Main
 
Die European Securities and Markets Authority (ESMA) hat im Dezember 2024 das Konsultationspapier zu den Regulatory Technical Standards (RTS) des European Single Electronic Format (ESEF) vorgelegt, welche u.a. die elektronische Auszeichnungspflicht der Nachhaltigkeitsberichterstattung konkretisieren. In ihrem Entwurf schlägt die ESMA eine phasenweise Ausweitung des Umfangs der zu taggenden Elemente vor und konkretisiert, welche Unternehmen wann die sog. narrativen, semi-narrativen oder quantitativen Elemente auszeichnen müssen. Aufgrund der Komplexität des Themas sollten Unternehmen sich rechtzeitig mit den Anforderungen und der Vorgehensweise zur Umsetzungsplanung auseinandersetzen. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in die geplanten Regelungen und arbeitet wesentliche Implikationen für die Praxis heraus.
 
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Blickpunkt: Bahavioral Accounting Zur Bedeutung des Behavioral Accounting für die Weiterentwicklung der internationalen Rechnungslegungspolitik
Prof. Dr. Dr. habil. Carl-Christian Freidank, Hamburg
 
Die Ergebnisse der empirischen Rechnungslegungs- und Prüfungsforschung bieten Anhaltspunkte, Erkenntnisse über das Verhalten bestimmter Stakeholdergruppen im Rahmen der Rechnungslegungspolitik von Unternehmen bei der Durchsetzung von Finanz-, Publizitäts- und Individualzielen zu berücksichtigen. Hierdurch wird es möglich, Entscheidungen des Managements über den Einsatz des rechnungslegungspolitischen Instrumentariums an empirisch festgestelltes Verhalten der Stakeholder im Kontext des Behavioral Accounting anzupassen und somit das System der aus der Unternehmenspolitik der Kapitalgesellschaft abgeleiteten Rechnungslegungspolitik realitätsbezogener zu gestalten. Die Relevanz empirischer Erhebungen zum rechnungslegungspolitischen Entscheidungsverhalten zentraler Stakeholdergruppen wird anhand ausgewählter internationaler Nachweise verdeutlicht. 
 
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  Impressum
 
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