Zuckerberg sagt in Prozess um Social‑Media‑Sucht aus

Online‑Plattformen wird in einer US‑Klage vorgeworfen, ihre Dienste machten süchtig. Die Firmen weisen die Vorwürfe zurück. Nun muss Facebook‑Gründer Mark Zuckerberg in den Zeugenstand.

Facebook‑Gründer Mark Zuckerberg wird am Mittwoch im Prozess um das angebliche Suchtpotenzial von Social‑Media‑Plattformen befragt. In dem Verfahren wirft die 20‑jährige Klägerin, die unter den Initialen KGM auftritt, mehreren Online‑Plattformen vor, ihre Dienste bewusst so gestaltet zu haben, dass Nutzer süchtig werden. Dabei geht es unter anderem um Funktionen wie das endlose Weiter‑Scrollen zum nächsten Beitrag.

Die Klage richtet sich gegen Googles Videoplattform Youtube sowie gegen Instagram, das zum Meta‑Konzern unter Führung von Zuckerberg gehört. Anwälte von Meta und Instagram‑Chef Adam Mosseri haben die Vorwürfe bereits vor Gericht zurückgewiesen.

Redaktion beck-aktuell, js, 18. Februar 2026 (dpa).

Mehr zum Thema