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USA: Trump kündigt Ausweisung Millionen illegal Eingewanderter an

US-Präsident Donald Trump hat die Ausweisung von Millionen ohne Aufenthaltsgenehmigung im Land lebender Einwanderer angekündigt. Die Polizei- und Zollbehörde ICE werde schon in der nächsten Woche damit beginnen, schrieb Trump am 17.06.2019 auf Twitter. “Sie werden ebenso schnell entfernt, wie sie reinkommen“, schrieb Trump. Zugleich lobte er Mexiko. Der südliche Nachbar mache “einen sehr guten Job“, die Menschen auf ihrem Weg in die USA zu stoppen.

Etwa 11 Millionen Menschen illegale Einwanderer in den USA

In den Vereinigten Staaten leben schätzungsweise elf Millionen Menschen ohne Aufenthaltspapiere, die meisten von ihnen sind “Indocumentados“ aus Lateinamerika. Unter Trump gehen die Behörden verstärkt gegen sie vor. Der Republikaner hat immer wieder Druck auf Mexiko gemacht, Flüchtlinge aus dessen mittelamerikanischen Nachbarstaaten zu stoppen, bevor sie die US-Grenze erreichen. Aus Ländern wie Honduras, Guatemala und El Salvador fliehen Tausende vor der grassierenden Bandengewalt. Trump hatte Mexiko kürzlich mit Strafzöllen gedroht, um ein härteres Vorgehen gegen Migranten zu erzwingen.

Trump: Guatemala bald sicheres Drittland

Auf Twitter behauptete der US-Präsident nun, Guatemala bereite sich darauf vor, ein Abkommen zu unterzeichnen, dass es als sicheres Drittland einstufen würde. Die einzigen, die nichts täten, seien die oppositionellen Demokraten im US-Kongress. “Sie müssen dafür stimmen, Gesetzeslücken zu beseitigen und das Asylrecht zu regeln! Wenn das geschieht, ist die Grenzkrise schnell zu Ende!“, schrieb Trump.

Aus dem Nachrichtenarchiv

US-Richter: Schutzstatus für junge Einwanderer bleibt in Kraft, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 10.01.2018, becklink 2008762

Trump beendet Schutz für junge Immigranten - Kongress an der Reihe, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 06.09.2017, becklink 2007721

US-Regierung will noch mehr Menschen ohne Papiere abschieben, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 22.02.2017, becklink 2005859

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 18. Juni 2019 (dpa).

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