Den Prototypen des KI-Tools haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der baden-württembergischen und hessischen Justiz zusammen mit einem IT-Unternehmen entwickelt. JANO durchsucht die Entscheidung, erkennt personenbezogene Daten und schlägt diese zur Anonymisierung vor. Wie das Justizministerium Hessen mitteilt, werden die Vorschläge anschließend durch Justizbeschäftigte geprüft und freigegeben.
Ganz ohne Menschen funktioniert es also auch künftig nicht, dennoch erwarten Hessens Justizminister Christian Heinz und seine Kollegin aus Baden-Württemberg Marion Gentges (beide CDU), dass die Justiz mit JANO insgesamt entlastet wird, wenn die Anonymisierung nicht mehr komplett händisch durchgeführt werden muss. Dann könnten mehr Entscheidungen veröffentlicht werden.
Der vorherigen Anonymisierung bedarf es zum Schutz von Persönlichkeitsrechten.


