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Eingeschleuste kinderpornographische Inhalte gefährden Bitcoin-Blockchain

Eingeschleuste kinderpornographische Inhalte in der Bitcoin-Blockchain gefährden möglicherweise die gesamte Kryptowährung. Dies meldet der Branchendienst heise.de. Denn für das Schürfen müsse die komplette Blockchain heruntergeladen werden. Dies aber könne dann als Besitz von Kinderpornographie strafbar sein.

Daten nicht löschbar

Zum Hintergrund führt heise.de aus, dass die Blockchain "der Grundpfeiler der Kryptowährung Bitcoin“ sei. Nun aber hätten es Nutzer geschafft, kinderpornographische Inhalte in die Datensammlung einzuschleusen, die nicht mehr gelöscht werden könnten. Denn die in die Blockchain eingetragenen Daten könnten nur immer weiter ergänzt, aber nachträglich nicht mehr geändert werden, um Manipulationen zu vermeiden. Wer die Blockchain nun herunterlade, könne sich damit wegen Besitzes von Kinderpornographie strafbar machen. Da auch andere Kryptowährungen die Blockchain-Technik benutzten, ist die Problematik laut heise.de nicht auf Bitcoin beschränkt.

Aus der Datenbank beck-online

Bechtolf/Vogt, Datenschutz in der Blockchain - Eine Frage der Technik, ZD 2018, 66

Schrey/Thalhofer, Rechtliche Aspekte der Blockchain, NJW 2017, 1431

Martini/Weinzierl, Die Blockchain-Technologie und das Recht auf Vergessenwerden, NVwZ 2017, 1251
Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 22. März 2018 .

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