beck-aktuell_Logo_Welle_trans
beck-aktuell Aufmacherbild

Bundesregierung: Pflegemindestlohn steigt ab 2018

Der Pflegemindestlohn steigt ab Januar 2018 auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten. Anfang 2019 und 2020 wird er nochmals erhöht. Eine entsprechende Verordnung habe das Kabinett passiert, teilte die Bundesregierung am 19.05.2017 mit.

Höherer Pflegemindestlohn gilt bundesweit – Privathaushalte ausgenommen

Die "Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche" trete zum 01.11.2017 in Kraft und gelte bis April 2020, so die Regierung weiter. Danach gelte auch schon ab 01.11.2017 für die Pflegebranche ein über dem gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro liegender Pflegemindestlohn von 10,20 Euro pro Stunde in den alten und 9,50 Euro in den neuen Bundesländern. Die Verordnung, und damit der Mindestlohn, gilt laut Regierung bundesweit, also auch für nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Pflegebranche, ambulant wie stationär, nicht jedoch in Privathaushalten. Dort gelte der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde.

Aus dem Nachrichtenarchiv

Pflegekommission einigt sich auf höhere Mindestlöhne in der Pflege, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 26.04.2017, becklink 2006454

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 20. Juli 2017 .

Diese Meldung teilen:

beck-aktuell auch hier

fb tw rss emil

Nachrichtenarchiv

Die Meldungen der beck-aktuell-Redaktion stehen Ihnen vier Wochen auf diesen Seiten zur Verfügung. Ältere Meldungen können Sie kostenfrei innerhalb von beck-online.DIE DATENBANK recherchieren. Tipps zur Recherche haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengetragen.

...