Das zeigen von der BRAK veröffentlichte Statistiken. Die Zahlen beruhen auf Rückmeldungen der Rechtsanwaltskammern an das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Nach der aktuellen Statistik ist die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge mit 2.885 im Vergleich zum Vorjahr (2.906) zwar erneut leicht gesunken (-0,72%). Der Abwärtstrend hat sich damit über mehrere Jahre aber zumindest merklich verlangsamt – in den Vorjahren waren es noch -3% (2024) bzw. knapp -5% (2023) und 2022 sogar mehr als -11%.
In dem Ausbildungsberuf Rechtsanwaltsfachangestellte bzw. Rechtsanwaltsfachangestellter wurden 2.068 neue Verträge abgeschlossen (Vorjahr: 2.154), in dem Ausbildungsberuf Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte bzw. -Angestellter waren es mit 817 sogar mehr als im Vorjahr (752).
BRAK: Vergütungsempfehlungen und Kampagnen der letzten Jahre wirken
Die Situation in den einzelnen Rechtsanwaltskammerbezirken ist dabei sehr unterschiedlich, wie die BRAK weiter berichtet: Neun Kammern verzeichneten zum Teil sehr deutliche Rückgänge. In sechs Kammern seien die Zahlen gleich oder nahezu gleich geblieben. Dreizehn Kammern verzeichneten hingegen deutliche oder sogar sehr deutliche Zuwächse.
Das insgesamt positivere Bild führt die BRAK auf über mehrere Jahre gestiegene Vergütungsempfehlungen für Auszubildende durch die Rechtsanwaltskammern sowie auf Kampagnen zurück, die darauf zielen, die Ausbildungsberufe bekannter zu machen und bestehende Fortbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen.


