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Berlin: Justizmitarbeiter an Gerichten bekommen Schutzwesten

Die Einlasskontrollen an Berlins Gerichten sollen für Justizmitarbeiter sicherer werden. Zu diesem Zweck würden in 2018 264 Schutzwesten angeschafft, teilte die Justizverwaltung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Die Kosten lägen bei einer halben Million Euro. Es seien die gleichen Westen wie für Polizisten.

Amtsgericht Tiergarten Vorreiter

Am Amtsgericht Tiergarten erhielten die Wachtmeister bereits 2017 diese Ausrüstung. Mit 258 Westen sei das Gericht voll ausgestattet worden. Nun werde der Schutz der Mitarbeiter auch an anderen Gerichten weiter ausgebaut, hieß es.

Zahl gefährlicher Gegenstände konstant hoch

Allein am Gerichtscampus Moabit, zu dem das Amtsgericht Tiergarten zählt, werden bei Kontrollen jährlich 7.500 "sicherheitsrelevante Gegenstände“ entdeckt. "Die konstant hohe Zahl von gefährlichen Gegenständen und Waffen, die wir bei Gericht finden, besorgt mich sehr“, sagte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne). Mit einem neuen Konzept sollen Mitarbeiter und Prozessbeteiligte besser geschützt werden.

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 2. Mai 2018 (dpa).

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