#66: Genozid-Vorwurf gegen Israel, Existenzminimum in Gefahr, elitäre Großkanzleien, neuer Job für Susanne Baer

Großkanzleien sind elitär, das ist nichts Neues. Doch dabei geht es nicht nur um Noten, sondern auch um soziale Herkunft, behauptet eine Studie – was steckt dahinter? Außerdem: Die Union will beim Bürgergeld sparen, aber darf sie das überhaupt? Und was denkt man in Israel über den Völkermord-Vorwurf?

UN-Kommission zum Gaza-Streifen: Israel hat seine Bodenoffensive auf Gaza-Stadt begonnen, während die Vereinten Nationen dem Land einen Völkermord vorwerfen. Hendrik Wieduwilt war in Jerusalem und hat sich umgehört: Was denkt man in Israel über den Genozid-Vorwurf?

"Herbst der Reformen": Die Union will beim Bürgergeld sparen, Linke halten dagegen, das Existenzminimum sei bald erreicht. Doch was ist das eigentlich und welche Grenzen zieht das BVerfG? Das erklärt Annalena Mayr im Gespräch.

Elitäre Zirkel: Warum arbeiten in Großkanzleien so viele Juristenkinder? Pia Lorenz und Maximilian Amos sprechen über eine bemerkenswerte Studie zur sozialen Durchlässigkeit der juristischen Spitzenklasse.

Was sonst noch war: Es gibt einen neuen Termin für die Wahl der neuen Richterinnen und Richter des BVerfG, Ex-Verfassungsrichterin Susanne Baer wird djb-Präsidentin und der Data Act ist in Kraft.

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Redaktion beck-aktuell, Pia Lorenz, Chefredakteurin beck-aktuell und Mitglied der Schriftleitung der NJW; Maximilian Amos, Redakteur bei beck-aktuell, 19. September 2025.

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