Supreme Court weist Berufung von Alex Jones ab

Weil er Verschwörungstheorien über das Schulmassaker von Sandy Hook verbreitet hatte, wurde Alex Jones 2022 zu einer Zahlung von 1,4 Milliarden Dollar verurteilt. Seine Berufung dagegen blieb nun vor dem Supreme Court erfolglos. 

Über das Urteil berichtet die amerikanische Nachrichtenagentur npr. Jones leugnete in der Vergangenheit das Schulmassaker von Sandy Hook. Der Moderator der rechtsextremen Plattform Infowars behauptete unter anderem, es sei eine Inszenierung mit Schauspielerinnen und Schauspielern gewesen. Bei dem Amoklauf in Newtown, Connecticut, waren 2012 20 Erstklässler und sechs Lehrkräfte getötet worden. Für seine Aussagen wurde Jones zu einer Zahlung von 964 Millionen Dollar verurteilt, die später auf 1,4 Milliarden Dollar erhöht wurde.

Seine Berufung begründete er damit, kein ordentliches Gerichtsverfahren erhalten zu haben und daher nicht wegen Verleumdung und vorsätzlicher Zufügung emotionalen Leids haftbar gemacht werden zu dürfen, so npr. Die Richterinnen und Richter des Supreme Courts äußerten sich zu ihrer Entscheidung nicht.

Jones meldete Ende 2022 Insolvenz an und machte in der Vergangenheit spöttisch deutlich, dass er die Zahlungspflichten gegenüber den Hinterbliebenen nicht erfüllen könne. Nach der Entscheidung sprach er von "Schikane" und dass es darum ginge, ihn "zu vertreiben", so npr.

Redaktion beck-aktuell, js, 15. Oktober 2025.

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