CHB_RSW_Logo_mit_Welle_trans
JuS_Logobasis_Linsenreflex
Menü

Heft 9/2026

IRZ-Redaktion
Top-Thema: Ausweis von Wechselkurseffekten und Ergebnissen aus der Bewertung von Derivaten nach IFRS 18
   
Editorial Liebe Leserinnen und Leser
 
339
Auf den .Punkt gebracht! Änderungen an IAS 28 zur Anwendbarkeit der Fair Value-Option
WP/StB Dr. Julia Busch und WP/StB Prof. Dr. Christian Zwirner, München
 
Ende Juni 2026 hat das IASB die Verlautbarung „Änderungen an der Fair Value-Option für Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures (Änderungen an IAS 28)“ veröffentlicht. Diese basiert auf dem im Februar 2026 herausgegebenen Exposure Draft ED/2026/1 „Amendments to the Fair Value Option for Investments in Associates and Joint Ventures (revised 202x)“. Ziel der Anpassungen sind gezielte Änderungen an den Vorschriften zur Fair Value-Option für Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures, die der Klarstellung dienen, welche Unternehmen berechtigt sind, ihre Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Grundlage der Änderungen sind in der Praxis aufgetretene unterschiedliche Auslegungen des Anwendungsbereichs der Fair Value-Option, die insbesondere im Zusammenhang mit der Einführung von IFRS 18 zu unterschiedlichen Bilanzierungs- und Darstellungsweisen führen könnten.
 
341
IRZ-Blitzlicht 10 oder mehr (persönliche) Fragen an ... Armin Hagel, M.Sc., CFA, CVA
Armin Hagel, M.Sc., CFA, CVA, Nürnberg
 
344
IRZ-Aktuell Nachrichten zu IFRS und US-GAAP
 
346
 Medienspiegel
 
348
Bilanzierung und Bilanzpolitik Ausweis von Wechselkurseffekten und Ergebnissen aus der Bewertung von Derivaten nach IFRS 18
StB (Syndikus)/CPA Andreas Rundag, Mannheim
 
In der IFRS IC-Sitzung vom 17. und 18. März 2026 standen gleich fünf Punkte zu IFRS 18 auf der Agenda. Zwei dieser fünf Agenda-Punkte betrafen die Themenbereiche „Fremdwährungsdifferenzen“ und „Derivate“, die vorwiegend international tätige Konzerne vor besondere Herausforderungen bei der Implementierung von IFRS 18 stellen. Der folgende Beitrag beschäftigt sich neben den in IFRS 18 enthaltenen Grundsätzen zur Zuordnung von Wechselkurseffekten und Ergebnissen aus der Bewertung von Derivaten mit den praktischen Problemfeldern bei der Klassifizierung von Fremdwährungsdifferenzen und der Derivatebewertung.
 
349
Blickpunkt: Konnektivität Die Verknüpfung von Finanz- und Nachhaltigkeitsinformationen
Teil 1: Konzeption und regulatorische Einordnung der Konnektivität im Lichte des EFRAG-Diskussionspapiers
Dr. Julia Baldauf, Innsbruck, und Dr. Jacqueline Strakova, Linz
 
Mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) rückt die Verknüpfung von Nachhaltigkeits- und Finanzinformationen zunehmend in den Mittelpunkt der Unternehmensberichterstattung. Unternehmen stehen dabei vor der Herausforderung, beide Berichtsperspektiven nicht nur parallel darzustellen, sondern inhaltlich nachvollziehbar miteinander zu verknüpfen. Der vorliegende Beitrag erläutert im Teil 1 das Konzept der Konnektivität, dessen regulatorische Verankerung sowie die zentralen Impulse des aktuellen EFRAG-Diskussionspapiers „Connectivity of Financial and Sustainability Reporting“ für die praktische Umsetzung. Teil 2 des Beitrags beleuchtet die Mechanismen und Ankerpunkte der Konnektivität näher und zeigt die praktische Operationalisierung von Konnektivität anhand der im Begleitmaterial des EFRAG-Diskussionspapiers enthaltenen Fallbeispiele auf. Ergänzend werden die wesentlichen Stellungnahmen zum Diskussionspapier näher betrachtet, wobei der Fokus dabei insbesondere auf den Rückmeldungen des Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) sowie des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) liegt, um den aktuellen Stand der fachlichen Debatte sowie verbleibende Herausforderungen bei der Umsetzung von Konnektivität in der Unternehmensberichterstattung aufzuzeigen.
 
357
Nachhaltigkeit im Brennpunkt
 
Der EU Voluntary Standard (VS) für die Nachhaltigkeitsberichterstattung von geschützten Unternehmen
Normative Rahmenbedingungen und kritische Würdigung
Univ.-Prof. Dr. Patrick Velte, Lüneburg, Univ.-Prof. Dr. Inge Wulf, Clausthal, und Dr. Michael Graßmann, Dresden
 
Am 3.7.2026 hat die EU-Kommission eine delegierte Verordnung für einen freiwilligen Standard (Voluntary Standard – VS) zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen verabschiedet, die bis zu einer Obergrenze von maximal 1.000 Beschäftigten für die Wertschöpfungskette geschützt sind.
Der vorliegende Beitrag stellt die zentralen Inhalte des VS sowie Unterschiede zum Voluntary Small and Medium-sized Entities (VSME)-Standard und zu den neugefassten European Sustainability Reporting Standards (ESRS) vor. Dem schließt sich eine kritische Würdigung zur fraglichen Informationsqualität von VS-Berichten an.
 
365
 Die Governance-Angaben des ESRS 2 zwischen Nachhaltigkeitsbericht, Erklärung zur Unternehmensführung und Vergütungsbericht
Konsistente Darstellung, prüfungstaugliche Nachweise und trennscharfe Abgrenzung der Berichtsinstrumente
Dr. Sean Needham, M.Sc., Hamburg
 
Da die CSRD in Deutschland weiterhin nicht umgesetzt ist, wenden die großen börsennotierten Unternehmen die ESRS bereits im zweiten Jahr freiwillig an. Die Berichtspraxis der Geschäftsjahre 2024 und 2025 offenbarte dabei wiederkehrende Herausforderungen in Bezug auf die Offenlegungsanforderungen des ESRS 2 im Hinblick auf Corporate Governance, denen sich die vorliegenden Ausführungen widmen. Der Beitrag zeigt, wie Unternehmen ihre Governance-Angaben über alle Berichtsteile hinweg konsistent darstellen, mit prüfungstauglichen Nachweisen für die prüferische Durchsicht unterlegen und trennscharf insbesondere von der Erklärung zur Unternehmensführung und dem Vergütungsbericht abgrenzen können.
 
371
Reporting und Controlling Vom KI-Werkzeugkasten zum Steuerungssystem
Wie KI-basierte und datengetriebene Technologien das Controlling wirksam verändern und worauf es bei der Umsetzung wirklich ankommt
Jan-Ole Sievers, Bad Honnef, und Prof. Dr. Marcel Dulgeridis, Regensburg
 
Kaum ein Thema bewegt das Controlling so stark wie die Digitalisierung. Zwischen Technologieversprechen und Steuerungsnutzen klafft in vielen Unternehmen jedoch eine Lücke. Künstliche Intelligenz, Predictive Analytics, Business Intelligence und Robotic Process Automation gelten als Schlüssel zu schnellerer und vorausschauender Steuerung. Isoliert eingeführt verpufft ihr Beitrag. Auf Basis einer systematischen Literaturanalyse von 50 Studien zeigt dieser Beitrag, welche Technologie in welchem Prozess wirklich trägt, woran Projekte scheitern und was CFOs, Rechnungswesen und Prüfung konkret tun müssen, damit aus Tool-Einsatz messbar bessere Entscheidungen werden.
 
377
 

Impressum

 

384

Rubriken

Menü

Anzeigen

IRZ Banner

Teilen

Menü