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IASB schlägt eng umrissene Änderung am IFRS für KMU vor

WP/StB Dr. Jens W. Brune und Dr. Benita Hayn

IRZ, Heft 6, Juni 2026, S. 239

Das International Accounting Standards Board (IASB) hat am 12. Mai 2026 einen Entwurf ,Konsolidierungsausnahme (Vorgeschlagene Änderungen am IFRS für KMU)‘ veröffentlicht, der eine Konsolidierungsausnahme für zwischengeschaltete Muttergesellschaften vorschlägt, deren Mutter- oder oberste Muttergesellschaft eine Investmentgesellschaft ist, die keinen Konzernabschluss erstellt, sondern stattdessen ihre Tochterunternehmen in ihrem Jahresabschluss gemäß IFRS 10 Konzernabschlüsse erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Mit dem Entwurf reagiert das IASB auf eine Empfehlung der SME Implementation Group, um KMU dieselben Erleichterungen zu gestatten, die vergleichbaren Unternehmen bei Anwendung der vollständigen IFRS-Rechnungslegungsstandards zustehen.

Stellungnahmen zum Entwurf können bis zum 9. September 2026 eingereicht werden. Bei Zustimmung sind die Änderungen von den Unternehmen zur gleichen Zeit und auf derselben Grundlage wie die dritte Ausgabe der IFRS für KMU anzuwenden.

 

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