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| Editorial | Liebe Leserinnen und Leser | 231 |
| Auf den .Punkt gebracht! | DRSC Interpretation 5 (IFRS) – Bilanzierung von ertragsteuerlichen Nebenleistungen nach IFRS WP/StB Dr. Julia Busch und WP/StB Prof. Dr. Christian Zwirner, München Mitte November 2025 hat das DRSC den Entwurf einer DRSC Interpretation 5 (IFRS) „Bilanzierung von ertragsteuerlichen Nebenleistungen nach IFRS“ veröffentlicht. Diese stellt eine Neufassung der DRSC Interpretation 4 (IFRS) dar und soll diese mit Übergang auf IFRS 18 ersetzen. Gegenstand der Interpretation ist die Frage, ob ertragsteuerliche Nebenleistungen im Sinne des deutschen Steuerrechts nach IAS 12 oder nach IAS 37 zu bilanzieren sind. Darüber hinaus wird diskutiert, welche Regelungen für den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis ertragsteuerlicher Nebenleistungen zu beachten sind und welche Übergangsregelungen bei einer bislang abweichenden Bilanzierungspraxis anzuwenden sind. Die Kommentierungsfrist zu dem Entwurf endete am 28. Februar 2026. In der Zwischenzeit wurde die Interpretation durch den Fachausschuss Finanzberichterstattung des DRSC ausgehend von den erhaltenen Rückmeldungen erneut diskutiert, angepasst und verabschiedet. | 233 |
| IRZ-Blitzlicht | 10 oder mehr (persönliche) Fragen an ... Prof. Dr. Matthias Meitner, CFA Prof. Dr. Dipl.-Kfm. Matthias Meitner, CFA, München | 237 |
| IRZ-Aktuell | Nachrichten zu IFRS und US-GAAP | 239 |
| | Medienspiegel | 241 |
| Bilanzierung und Bilanzpolitik | Die Bilanzierung von Implementierungs- und Anpassungskosten im Zusammenhang mit SaaS-Vereinbarungen im IFRS-Abschluss Dr. Ann Kristin Borchert, Münster Mit dem zunehmenden Bezug von Softwarefunktionalitäten über Software as a Service (SaaS) gewinnen Implementierungs- und Anpassungstätigkeiten, deren Kosten die laufend anfallenden Nutzungsgebühren häufig deutlich übersteigen, an Bedeutung. Die Bilanzierung von Implementierungs- und Anpassungskosten wurde bislang überwiegend unter der Annahme untersucht, dass aus einer SaaS-Vereinbarung kein aktivierungsfähiges Bilanzierungsobjekt hervorgeht. Dieser Beitrag zeigt, dass die Bilanzierung dieser Kosten mit der bilanziellen Einordnung des aus einer SaaS-Vereinbarung resultierenden Nutzungsrechts an den Softwarefunktionalitäten verbunden ist. Auf dieser Grundlage werden die Konsequenzen für die Bilanzierung von Implementierungs- und Anpassungskosten nach IAS 38 bzw. IFRS16 herausgearbeitet. | 243 |
| Bilanzanalyse | Empirische Analyse der Kapitalflussrechnungen der MDAX-Unternehmen Berichtspraxis und Anpassungsbedarf aufgrund von IFRS 18 Prof. Dr. Michael Dobler und Josephine Reichel, B.Sc., Dresden IAS 7 zu Kapitalflussrechnungen ist insgesamt auf den Prüfstand des IASB, der EFRAG und nationaler Standardsetzer geraten. Speziell unterliegt er aufgrund von IFRS 18 Änderungen, die ab dem Geschäftsjahr 2027 anzuwenden sind. Vor diesem Hintergrund liefert der vorliegende Beitrag empirische Befunde zur Ausgestaltung der Kapitalflussrechnungen der MDAX-Unternehmen für das Geschäftsjahr 2024 (bzw. 2023/24). Die Ergebnisse verdeutlichen nicht nur weiträumigen Anpassungsbedarf, um dem durch IFRS 18 geänderten IAS 7 zu entsprechen. Sie ergänzen ferner aktuelle Befunde zu den DAX-Unternehmen und informieren die laufende Regulierungsdiskussion. | 251 |
| Nachhaltigkeit im Brennpunkt | Quantifizierung umweltbezogener ESRS-Wesentlichkeitsschwellen Eine Analyse der DAX- und MDAX-Nachhaltigkeitsberichterstattung 2024 Prof. Dr. Knut Henkel, Emden/Leer, Jann Klokkers, Hamburg, Elly Sophie Gastell, Emden/Leer, Sina Prochno, Hamburg, und Gregor Grottel, Stuttgart Dieser Beitrag untersucht, inwieweit quantitative Informationen die Wesentlichkeitsschwellen für die Auswirkungen nach ESRS objektivieren können. Basierend auf den Unternehmensberichten 2024 der DAX- und MDAX-Unternehmen werden quantitative Angabepflichten mit statistischen Methoden analysiert. Die Ergebnisse: Einige Umweltkennzahlen liegen bereits in belastbarer Qualität vor, während andere ESRS-Themenfelder noch deutliche Datenlücken aufweisen. Für eine valide Bewertung sollten sowohl absolute als auch relative Kennzahlen pro Branche herangezogen werden | 255 |
| | Finanzwirtschaft: Die Notwendigkeit einer modernen Datenstrategie für die Ermittlung von Klimametriken am Beispiel der finanzierten Emissionen Judith Gehrer, Elena Gilles und Cesar Mejia Duque Torres, Frankfurt am Main Klimametriken spielen eine entscheidende Rolle im Zusammenhang mit dem Setzen und Steuern von Dekarbonisierungszielen. Für Finanzunternehmen sind dabei insbesondere die so genannten finanzierten Emissionen von Bedeutung. Bei deren Ermittlung bestehen allerdings besondere Herausforderungen in Bezug auf Datenqualität und -verfügbarkeit. Gleichzeitig gibt es einige Aspekte bei der Interpretation zu Metriken der finanzierten Emissionen zu beachten. Der vorliegende Artikel stellt diese Herausforderungen dar und gibt Impulse für die Weiterentwicklung der Klimasteuerung, insbesondere mit Blick auf die Datenstrategie. | 267 |
| | Impressum | 275 |