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Heft 11/2025

IRZ-Redaktion
Top-Thema: Unternehmensbeteiligung und -kooperation als verbundene Verträge (Der Fall – die Lösung)
     
Editorial Liebe Leserinnen und Leser
 
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Zur Person Zum Tod unserer Herausgeberin Frau Dr. Evelyn Teitler-Feinberg
 
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Auf den .Punkt gebracht! Unternehmensbeteiligung und -kooperation als verbundene Verträge
Der Fall – die Lösung
Prof. Dr. Martin Schmidt, Berlin
 
Der vorliegende Fall behandelt die Kombination einer Unternehmensbeteiligung mit einer Unternehmenskooperation. Derlei vertragliche Gestaltungen sind beispielsweise in der Pharmabranche üblich: Ein (evtl. noch junges) Biotechnologieunternehmen kooperiert mit einem (etablierteren, globalen) Pharmaunternehmen. Das Pharmaunternehmen erwirbt eine Beteiligung am Biotechnologieunternehmen; der Erlös aus der Emission der jungen Aktien kann zur Finanzierung der Forschung des Biotechnologieunternehmens verwendet werden. Das etablierte Pharmaunternehmen kann später das Medikament in Lizenz herstellen und vertreiben und dabei seine Stärken (Produktionskapazität, Vertriebsnetz) ausspielen. Aus Sicht beider Unternehmen lässt sich diese vertikale Integration als operative Risikomanagement-Strategie verstehen. Für noch junge Biotechnologieunternehmen hat die Gewinnung eines globalen Pharmaunternehmens als Investor zusätzlich eine positive Signalwirkung. Natürlich existieren solche Gestaltungen auch in anderen Branchen; die hier hergeleitete Lösung ist von der Branche unabhängig.
 
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  Aktuelle steuerliche Neuerungen und Implikationen für die Rechnungslegung
Auswirkungen des Investitionssofortprogrammgesetzes
WP/StB Dr. Julia Busch und WP/StB Prof. Dr. Christian Zwirner, München
 
Die derzeit nach wie vor unbefriedigende Entwicklung der deutschen Wirtschaft rückt Initiativen, die das Wirtschaftswachstum fördern und eine nachhaltige Trendwende ermöglichen sollen, in das Zentrum des Interesses der Politik, aber auch der betroffenen Unternehmen. Dementsprechend zielen gesetzliche Neuregelungen aus dem Jahr 2025 auf die Förderung des Wirtschaftswachstums und der Investitionen innerhalb Deutschlands ab. Diese Maßnahmen setzen regelmäßig auf steuerliche Anreizwirkungen, haben in der Unternehmenspraxis aber nicht nur Auswirkungen auf die Steuerdeklaration und Steuerlast der Unternehmen, sondern entfalten weitere Auswirkungen in der Rechnungslegung, Unternehmensplanung und -steuerung. Der folgende Beitrag skizziert unterschiedliche Maßnahmen des Gesetzgebers im sog. Wachstumsboostergesetz sowie mögliche Auswirkungen für die Bilanzierenden.
 
445
IRZ-Blitzlicht 10 oder mehr (persönliche) Fragen an ... Oliver Köster
Oliver Köster, Zürich
 
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IRZ-Aktuell Nachrichten zu IFRS und US-GAAP
 
451
  Medienspiegel
 
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Bilanzierung und Bilanzpolitik Tariffs Trouble – Der Einfluss von Zöllen auf den Goodwill-Impairment-Test nach IFRS und US-GAAP
Teil 1: Konzeptionelle Grundlagen und Auswirkungen auf erwartete Cashflows
Armin Hagel, M.Sc., Nürnberg, Dipl.-Kfm. Prof. Dr. Matthias Meitner, CFA, München, WP/StB Dipl.-Kfm. Jens Helmers, Houston, Dipl.-Kfm. Cyril Prengel, EMBA, CVA, Nürnberg
 
Mit der Ankündigung und Einführung umfassender US-Importzölle hat die Diskussion über die Auswirkungen handelspolitischer Maßnahmen auf Rechnungslegung und Unternehmensbewertung neue Brisanz erhalten. Besonders exportorientierte Unternehmen sind betroffen, da ihre Cashflows, Risikoprofile und die darauf basierenden bilanziellen Wertansätze erheblich beeinflusst sein können. Dieser zweiteilige Beitrag zeigt praxisnah und zugleich theoretisch fundiert, wie Importzölle als Impairment-Indikatoren nach IAS 36 und ASC 350 einzuordnen sind, über welche Bewertungsparameter sie den Goodwill-Impairment-Test europäischer Unternehmen beeinflussen und welche Dokumentations- und Prognoseanforderungen sich daraus ergeben. Zudem werden Unterschiede zwischen IFRS und US-GAAP herausgestellt und konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet.
 
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  Geplante Neuregelungen zum Ansatz von Rückstellungen nach IASB/ED/2024/8
Prof. Dr. Silvia Rogler und Eric Neumann, M.Sc., Freiberg
 
Ziel der Veröffentlichung von IASB/ED/2024/8 „Provisions – Targeted Improvements“ ist es, insbesondere drei Aspekte von IAS 37 „Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen“ zu verbessern. Dazu gehören bezogen auf den Ansatz das Kriterium einer gegenwärtigen Verpflichtung und bezogen auf die Bewertung die einzubeziehenden Kosten sowie der Abzinsungssatz. Durch die Änderungen sollen zudem Fragen von Anwendern geklärt werden, die an das IFRS IC gestellt wurden. Grundsätzlich unterstützen die Stakeholder in ihren Kommentierungen die Bemühungen des IASB um eine Klarstellung und Verbesserung der bestehenden IAS 37-Anforderungen. Im Detail fallen die Beurteilungen aber ambivalent aus. Manche Änderungen werden überwiegend positiv gesehen, andere aber auch kritisiert, da sie mit neuen Herausforderungen verbunden seien.
 
463
Bilanzanalyse Befragung von IFRS-Anwendern zur Erstanwendung von IFRS 18
Die neuen Vorschriften zur Darstellung des Abschlusses
WP/StB Dr. Henrik Pferdehirt, Düsseldorf, WP Martin Beyersdorff, Hamburg, und WP/StB/CPA Prof. Dr. Jochen Pilhofer, Saarbrücken
 
Die Auswirkungen, die mit einer Erstanwendung von IFRS 18 „Presentation and Disclosure in Financial Statements“ potenziell verbunden sein können, wurden im Schrifttum bereits umfassend problematisiert. Dagegen mangelt es bisher (soweit ersichtlich) an diesbezüglichen empirischen Befunden. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, basierend auf einer rund ein Jahr nach der Veröffentlichung von IFRS 18 durchgeführten Befragung von IFRS-Anwendern, erste indikative (branchenübergreifende) Aussagen bezüglich der Praxisrelevanz ausgewählter, mit der Erstanwendung verbundener Implikationen abzuleiten.
 
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  Berichterstattung über den Stakeholder-Dialog
Erkenntnisse am Beispiel der DAX40-Unternehmen
Lucas Kirste, M.Sc., Tim Friedrich, M.Sc., und Univ.-Prof. Dr. Inge Wulf, Clausthal
 
Der nach der ESRS 1.24 vorgesehene Austausch mit Stakeholdern hat Auswirkungen auf die Themen, zu denen Informationen im Nachhaltigkeitsbericht offenzulegen sind. Über die Einbeziehung von Stakeholdern bestehen bestimmte Angabepflichten. Der vorliegende Beitrag untersucht am Beispiel der DAX40-Unternehmen, ob bzw. inwieweit diesen Angabepflichten vorzeitig nachgekommen wird. Die Ergebnisse zeigen zum einen ein homogenes Vorgehen in der Verortung dieser Angaben. Zum anderen sind deutliche Unterschiede, bspw. im Umfang der offengelegten Informationen sowie in der Anzahl der einbezogenen Stakeholder und Dialogformen, festzustellen.
 
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Prüfung Nachhaltigkeitsaspekte unter Kontrolle: Die Konnektivität von finanzieller und nichtfinanzieller Unternehmensberichterstattung im Fokus des Enforcements
Dennis Pietzka, MSc, WP/StB MMag. Christoph Wimmer und WP Dipl.-Kfm. (Univ.) Hans Hartmann, Wien
 
Mit der Aufnahme ESG-bezogener Themen in die European Common Enforcement Priorities markierte die ESMA im Jahr 2018 einen Wendepunkt in der europäischen Enforcement-Praxis. Nichtfinanzielle Informationen – insbesondere klimabezogene Aspekte – rückten erstmals in den Fokus der Aufsicht und wurden damit prüfungsimmanent. Die zunehmende Verknüpfung von finanziellen und nichtfinanziellen Informationen steht zudem exemplarisch für einen Paradigmenwechsel, welchen die Enforcement- Behörden nicht nur verwaltet, sondern aktiv mitgestaltet haben. Nach einer Darstellung der Entwicklung des Enforcements in den letzten Jahren legt der Beitrag den Fokus auf wiederkehrende Enforcement-Themen mit hoher praktischer Relevanz für die finanzielle und nichtfinanzielle Berichterstattung, um ausgewählte Aspekte zu beleuchten und die Einzelheiten in den größeren Kontext zu rücken.
 
489
  Impressum 497

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