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28.5.2026: Das städtebauliche Vorkaufsrecht – Neue Entwicklung und Rechtsprechung

Dieses Seminar wird am 28. Mai 2026 von der Bundesvereinigung Öffentliches Recht (BÖR) eV online veranstaltet. Die städtebaulichen Vorkaufsrechte sind aktueller denn je. Wohnraumknappheit sowie steigende Immobilienpreise und Mieten verlangen die Bereitstellung von Wohnbauland, kommunale Infrastruktur- oder Konversionsprojekte erfordern den Zugriff der Städte und Gemeinden auf die dafür vorgesehenen Flächen. Auf die Erweiterung der gemeindlichen Zugriffsrechte im Jahr 2021 könnten weitere Änderungen im Rahmen der anstehenden BauGB-Novelle folgen. In dem Seminar sollen – nach einer Einführung in das Recht der städtebaulichen Vorkaufsrechte – aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung vorgestellt und erörtert werden, welchen Beitrag die Vorkaufsrechte zur Lösung der aktuellen Probleme leisten.

Information und Anmeldung: www.boer-ev.de.

 

1.6.2026: Grundlagenseminar Bauleitplanung - Verfahren und Abwägung

Dieses Hybridseminar wird vom Institut für Städtebau Berlin am 1.6.2026 in Berlin veranstaltet. Mit der Bauleitplanung wird die städtebauliche Entwicklung von Gemeinden vorbereitet sowie die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke geregelt. Der Fokus dieser Grundlagenveranstaltung liegt auf der rechtssicheren Durchführung des Verfahrens der Bauleitplanung sowie der fehlerfreien Abwägung im Verfahren. Neben den rechtlichen Grundlagen werden den Teilnehmern anhand von Praxisbeispielen auch zahlreiche Praxistipps mit auf den Weg gegeben.

Information und Anmeldung: www.isw-isb.de.

 

2.6.2026: Beamtendisziplinarrecht – Übersicht über Rechtsprechung und Entwicklungen

Dieses Seminar wird am 2. Juni 2026 von der Bundesvereinigung Öffentliches Recht (BÖR) in Frankfurt am Main veranstaltet. Vordergründig hat das BVerwG bei der disziplinarrechtlichen Ahndung eines Dienstvergehens die „Regeleinstufung“ als Kategorie aufgegeben. Tatsächlich ist diese Rechtsfigur aber für bestimmte Gruppen von Beamten generell aufrechterhalten worden (z.B. Polizeivollzugsbeamte – unabhängig von dem konkret erfüllten Straftatbestand), für andere Beamtengruppen (z.B. Lehrer und auch Justizvollzugsbeamte) nur für bestimmte Straftaten. Die Konsequenzen der „Aufgabe“ der Regeleinstufung für die Vorgehensweise bei der Bemessung der Disziplinarmaßnahme durch das Gericht (z.B. Kategorie der „anerkannte Milderungsgründe“) sind noch unklar. Ferner hat das BVerwG in seiner Rspr. die gesetzlichen Vorgaben für das behördliche Disziplinarverfahren betont und damit die Rechte des Beamten gestärkt. Dies gilt etwa für die Belehrung eines Beamten (vgl. § 20 BDG) und auch für die Frage der Zulässigkeit des Abwartens des Dienstherrn, der Dienstpflichtverletzungen eines Beamten zunächst „ansammelt“, um dann Disziplinarklage mit dem Ziel der Entfernung aus dem Beamtenverhältnis erheben zu können (vgl. § 17 BDG). Auch bereitet die Bindung an tatsächliche Feststellungen eines Strafurteils in der Praxis Probleme (z.B. § 57 BDG). Diese erstrecken sich bis hin zur Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision.

Information und Anmeldung: www.boer-ev.de.

 

8.6.2026: Das öffentliche Äußerungsrecht – Grundlagen, Grenzen und aktuelle Fragen

Dieses Seminar wird am 8. Juni 2026 von der Bundesvereinigung Öffentliches Recht (BÖR) in Berlin veranstaltet. Das öffentliche Äußerungsrecht bildet längst ein eigenes Rechtsgebiet, das in seiner praktischen Bedeutsamkeit stetig wächst. Ob Pressemitteilungen von Ministerien und Behörden, öffentliche Erklärungen von Bürgermeistern, Publikationen von Hochschullehrenden oder politischer Schlagabtausch in kommunalen Gremien – die Voraussetzungen und Grenzen dieser Äußerungsformen bilden das öffentliche Äußerungsrecht. Das Seminar wird im ersten Teil neben einer Einführung zu der Notwendigkeit und den (verfassungsrechtlichen) Grundlagen der Äußerungen von Amtsträgern und der staatlichen Öffentlichkeitsarbeit, die allgemeinen Äußerungsgrenzen von der Zuständigkeit bis zum Neutralitätsgebot beleuchten und sich im zweiten Teil den Besonderheiten widmen, die für Beamte, Wahlbeamte, Hochschullehrenden und für das Informationshandeln in sozialen Netzwerken gelten. Ein besonderer Fokus soll auch auf dem Umgang mit extremistischen Parteien liegen.

Information und Anmeldung: www.boer-ev.de.

 

10.6.-11.6.2026: Das Versammlungsrecht in der Praxis

Dieses Seminar wird vom 10.-11. Juni 2026 online von der Bundesvereinigung Öffentliches Recht (BÖR) veranstaltet. Versammlungsbehörden werden gerade in letzter Zeit wieder mit neuen Fallkonstellationen und schwierigen Fragestellungen (z.B. Aktionen von Klima-Aktivisten, von pro-russischen und pro-palästinensischen Demonstranten) konfrontiert, die ohne tiefergehende Kenntnisse des Versammlungsrechts nicht rechtssicher zu beantworten sind. Anstehende Entscheidungen sind regelmäßig unter hohem Zeitdruck zu treffen und haben oftmals verwaltungsgerichtliche Eilverfahren zur Folge. Nicht selten stehen die Versammlungsbehörden auf der einen Seite emotional aufgeladenen und entsprechend agierenden Bürgern gegenüber; auf der anderen Seite äußern politische Entscheidungsträger gern abweichende „Rechts“-Vorstellungen und versuchen diese durchzusetzen. Sich stetig wandelnde Kommunikations- und Interaktionsformen verschaffen dem Versammlungsrecht zusätzlich eine hohe Dynamik. Dies alles kann in der behördlichen Praxis für erhebliche Unsicherheit sorgen.

Information und Anmeldung: www.boer-ev.de.

 

9.7.2026: Das vergaberechtliche Mandat

Dieses Seminar wird am 9.7.2026 von IBR-Seminare in Mannheim veranstaltet. Wer als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Vergaberecht erfolgreich sein will, muss ein neues Mandat im Vergaberechtsdschungel schon zu einem frühen Zeitpunkt richtig einordnen. So kann er dem Mandanten rasch deutlich machen, welche strategischen Optionen der besprochene Fall ermöglicht. Ziel des Seminars ist nicht nur die Vermittlung von praxistauglichem Basiswissen für typische Beratungssituationen, es soll dem zu Rate gezogenen Rechtsanwalt auch praktische Tipps und Denkanstöße für strategisches und (selbst) organisatorisches Handeln geben.  

Information und Anmeldung: www.ibr-seminare.de.

 

13.7.-14.7.2026: Verhaltenswissenschaft und Staatsmodernisierung

Diese Tagung wird vom 13.-14. Juli 2026 von der Universität Speyer in Speyer veranstaltet. Neben den Auswirkungen der Behavioral Economics auf Politikgestaltung, Verwaltung und Rechtsprechung werden die Veränderungen durch Künstliche Intelligenz behandelt. In gemeinsamen Arbeitsgruppen werden die Themen vertiefend diskutiert. Ziel ist zu zeigen, wie verhaltensorientierte Einsichten und Praktiken das Staatshandeln verbessern können.

Information und Anmeldung: www.uni-speyer.de.

 

9.9.2026: Speyerer Migrationsrechtstage kompakt

Dieses Online-Seminar wird am 9.9.2026 von der Universität Speyer veranstaltet. Kommunale Ausländerbehörden und besonders deren Mitarbeitende stehen unter einem immer größer werdenden Druck: eine sich wandelnde Rechtslage, Herausforderungen verursacht durch das förderale System, Digitalisierung, Fachkräftemangel sowie Ungewissheit infolge von zunehmenden Krisen. In der Veranstaltung werden die Erkenntnisse aus dem im Dezember 2025 veröffentlichten Bericht vorgestellt. Sie bietet Raum, über die gegebenen Impulse des KGSt zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit der Ausländerbehörden sowie den Querschnittsbereichen zu diskutieren.
Es referiert Sophia Eich, Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement.

Information und Anmeldung: www.uni-speyer.de.

 

17.-18.9.2026: Grundstückswertermittlung – Aktuelle Anforderungen an die Praxis

Dieses Fachseminar wird vom Institut für Städtebau und Wohnungswesen (ISW) München vom 17.-18. September 2026 in Würzburg veranstaltet. Das ISW setzt die Erörterung aktueller Anforderungen an die Praxis der Grundstückswertermittlung wie in den vergangenen Jahren fort. Die Programmplanung und Moderation übernehmen Gudrun Reicheneder (Gutachterausschuss Landshut, Oberer Gutachterausschuss Bayern) und Robert Krägenbring (DVW AK Immobilienwertermittlung).

Information und Anmeldung: www.isw-isb.de

 

25.-27.9.2026: Menschen und Räume in Bewegung - Eine andere Kultur der Mobilität als Basis für sozialen Zusammenhalt

Diese Tagung mit dem Untertitel „Paradigmenwechsel für transformative Planung“ wird vom 25.-27. September 2026 von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung eV (DASL) in Nürnberg veranstaltet. Mobilität ist kein neutrales System. Sie ist das Ergebnis politischer und räumlicher Entscheidungen – und sie stabilisiert diese. Wo Funktionen getrennt und Distanzen groß sind, entsteht Mobilitätszwang. Wer Zugang hat, kommt voran. Wer ihn nicht hat, bleibt zurück. Erreichbarkeit ist damit eine Frage der Verteilung. 

Die Entwicklung unserer urbanen und ländlichen Strukturen treibt diesen Zustand weiter an. Zersiedelung, funktionale Trennung, ein unzulänglicher öffentlicher Nahverkehr bei häufig großen Entfernungen erzeugen permanenten Bewegungsdruck und Bewegungsfrust. Aber solange sich an den räumlichen Voraussetzungen nichts ändert, bleiben Alternativen begrenzt. Die Klimakrise macht diesen Widerspruch erst recht unhaltbar. Die aktuelle Organisation von Mobilität steht den Anforderungen an Ressourcenschonung und Emissionsreduktion direkt entgegen. Das ist keine Frage der Optimierung, sondern der Richtung. Gefordert ist also eine Neuordnung vom Raum her: 

Information und Anmeldung: www.dasl.de.

 

30.9.2026: Brandschutzrecht

Dieses Seminar wird am 30.9.2026 von der DeutscheAnwaltAkademie (DAA) in Berlin veranstaltet. Das Brandschutzrecht im öffentlichen und privaten Baurecht ist erst in den letzten Jahren in den Fokus gerückt. Die Vernachlässigung der Anforderungen und mangelndes Problembewusstsein führen zu massiven bauordnungsrechtlichen Unsicherheiten sowie zu handfesten Haftungsproblemen im privaten Baurecht. Die effektive und sichere Beratung und Vertretung wird in diesem Seminar praxisbezogen anhand typischer Sachverhaltsszenarien erläutert.

Information und Anmeldung: www.anwaltakademie.de.

 

7.10.-9.10.2026: Sozialrecht

Dieses Seminar wird vom 7. -9. Oktober 2026 von der ForSA erica gilb am Bodensee veranstaltet. Die Referenten sprechen in diesen drei Tagen über Leistungen der Jugendhilfe, aktuelle Fragen des Sozialversicherungsrechts und über Long-Covid in der Rechtsprechung.

Information und Anmeldung: www.forsa-seminare.de

 

2.11.-4.11.2026: Jagdrechtstag 2026

Dieses Seminar wird vom 2.-4.11.2026 von der DeutscheAnwaltAkademie (DAA) in Darmstadt veranstaltet. Neben dem Bericht des Landesjagdverband e. V. über die aktuelle Gesetzgebungssituation bundesweit werden am ersten Tag die Justiziare der Landesjagdverbänden über neuere Entwicklungen der Landesjagdgesetze berichten. Interessierte erhalten auf Anfrage das ausführliche Programm nach dessen Fertigstellung.

Information und Anmeldung: www.anwaltakademie.de.

 

26.11.-27.11.2026: Migrationsrecht

Die DeutscheAnwaltakademie (DAA) veranstaltet dieses Seminar vom 26.-27.11.2026 in Essen. Themen sind Familienzusammenführung und Fachkräfteeinwanderungsgesetz und Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung.

Information und Anmeldung: www.anwaltakademie.de

 

7.-8.12.2026: Systematische Einführung in das Versammlungsrecht für die Bundesländer Bayern und Niedersachsen

Dieses Seminar wird vom Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel vom 7.-8. Dezember in Berlin veranstaltet. Ziel ist die Darstellung der grundsätzlichen Rechtssituation unter Einbindung der aktuellen Rechtsprechung. Dabei sollen die häufigsten Problemlagen intensiv diskutiert und Lösungswege aufgezeigt werden. In ihrer Funktion als untere Ordnungsbehörde haben Kommune und Landkreis in fast allen Bundesländern wichtige Aufgaben im Bereich des Versammlungswesens zu erfüllen. Die keineswegs einheitliche und verschiedentlich stark interpretationsbedürftige Rechtsprechung sowie Lücken in den Versammlungsgesetzen lassen mancher Rechtsunsicherheit Raum. Im Seminar werden Beschäftigte der Behörde angeleitet, die in der Praxis häufig auftauchenden Fragen und Schwierigkeiten zu überwinden. Grundlage des Seminars sind die Versammlungsgesetze der Länder Bayern und Niedersachsen, die in einer Verwandtschaft zueinanderstehen und sich sowohl vom alten Bundes-Versammlungsgesetz als auch von den Versammlungsgesetzen der übrigen Bundesländer deutlich unterscheiden.

Information und Anmeldung: www.kbw.de

 

 

 


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