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19.1.– 20.1.2026: Praxis der Gesetzgebung

Die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer veranstaltet diese Präsenztagung vom 19.1.– 20.1.2026. Die Tagung knüpft an die erfolgreiche Veranstaltung zum Bürokratieabbau am 20./21. Januar 2025 in Speyer an und wendet sich ebenfalls sowohl an Studierende als auch an Angehörige der öffentlichen Verwaltung, insbesondere Beschäftigte in den Referaten der Ministerien, die Gesetze entwerfen. Sie verbindet Impulse und Perspektiven aus der Praxis durch Vorträge und Diskussionen an den Vormittagen mit gemischten Workshops zur Erarbeitung von Gesetzentwürfen an den Nachmittagen. Die Studierenden haben dazu in der Woche davor bereits eine Einführung erhalten.

Information und Anmeldung: www.uni-speyer.de

 

20.1.2026: Greifswalder Gespräche zum Energie-, Umwelt- und Seerecht

Diese Tagung mit dem Untertitel „Aktuelles zum Rechtsschutz in Umweltangelegenheiten: Aarhus-Konvention und Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz“ wird am 20.1.2026 in Greifswald vom Institut für Energie-, Umwelt- und Seerecht Greifwald veranstaltet. 

Der Zugang zu Umweltinformationen, die Beteiligung der Öffentlichkeit an umweltrelevanten Entscheidungsverfahren und der Zugang zu Rechtsschutz in Umweltangelegenheiten bilden die drei Säulen der Aarhus-Konvention (AK).

Die dritte Säule, der Rechtsschutz, hat nicht nur zu einer  erheblichen Erweiterung der Verbandsklagerechte in Deutschland geführt, sondern auch auf das  Verwaltungsprozessrecht ausgestrahlt. Diese Dimension war bei Inkrafttreten des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) Ende 2006 dergestalt nicht vorausgesehen worden. Die Umsetzung der völker- und unionsrechtlichen Vorgaben führt in Deutschland immer wieder zu Spannungen – bis hin zu Unvereinbarkeiten mit dem supranationalen Recht. Gründe hierfür lassen sich nicht ausschließlich auf den deutschen Verwaltungsrechtsschutz zurückführen, der mittlerweile kein reines Verletztenklagesystem mehr ist.

Das 9. Greifswalder Gespräch wird weiteren Ursachen und dem Stand der Umsetzung der AK in den Mitgliedsstaaten nachgehen. Zudem wird der Änderungsentwurf des UmwRG vorgestellt, der unionsrechtliche Anforderungen umsetzen soll. Abschließend wird u. a. der Frage nachgegangen, ob der deutsche Umweltrechtsschutz ausreichend resilient gegenüber weiteren völker- und unionsrechtlichen Entwicklungen ist. Ziel ist es, den Reformbedarf des deutschen Umwelt- und Verwaltungs(prozess)rechts zu identifizieren und den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik, Justiz, Verwaltung und Praxis zu fördern.

 Information und Anmeldung: ifeus@uni-greifswald.de

 

6. und 7. März 2026: 32. Jahresarbeitstagung Verwaltungsrecht

Diese Tagung wird vom DAI (Deutsches Anwaltsinstitut) vom 6.-7.3.2026 in Leipzig veranstaltet. Nach einem Rechtsprechungsüberblick im Allgemeinen folgt eine Tour-d’Horizon zu aktuellen Entwicklungen im Umweltrecht.

Es folgt ein Schwerpunkt zur Verfassungsrechtlichen Ordnung (Vereinsverbote, beamtenrechtliche Verfassungstreue und der rechtliche Rahmen für die Zulassung zu Wahlen, insbesondere für kommunale Ämter. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wird gefragt, wie der Rechtsstaat effektiv geschützt werden kann. Weitere Themen finden Sie auf der Homepage.

Information und Anmeldung: www.anwaltsinstitut.de

 

 

24.3.-25.3.2026: Trierer Wasserwirtschaftsrechtstag 2026

Das Institut für Deutsches und Europäisches Wasserwirtschaftsrecht veranstaltet diese Tagung mit dem Untertitel Klimaneutralität in der Gewässerbewirtschaftung Gewässerschutz, Daseinsvorsorge, Wirtschaft und Energiegewinnung vom 24.3.-25.3.2026 in Trier.

Die erheblichen tatsächlichen Veränderungen des natürlichen Wasserhaushaltsunter dem Eindruck des Klimawan­dels stellen die tradierte Aufgabe der Bewirtschaftung der Gewässer zunehmend vor neue Herausforderungen. Auf diese ist das geltende Wasserrecht bislang nicht spezifisch ausgerichtet. Der Trierer Wasserwirtschaftsrechtstag 2026 greift daher die Thematik unter dem Generalthema der Klimaneutralität in grundsätzlicher Weise auf. Neben den einschlägigen rechtlichen Anforderungen des Verfassungs- und Unionsrechts, den ökologischen Bewirtschaftungszie­len der Wasserrahmenrichtlinie und den Erwartungen an eine klimaangepasste staatliche Bewirtschaftung des Gemeinguts Wasser werden u. a. die exemplarischen Aspekte der öffentlichen Versorgung von Bevölkerung und Gesamtwirtschaft mit Wasser, der klimaverträglichen Energiegewinnung und der Finanzierung thematisiert. Die Veranstaltung versucht damit, einen Beitrag zur not­wendigen Klimaanpassung des Wasserrechts in Rechtsset­zung und Rechtsanwendung zu leisten.

Information und Anmeldung: www.wasserrecht.uni-trier.de

 

23.4.2026: Update öffentliches Baunachbarrecht – Hybrid

Die DeutscheAnwaltakademie veranstaltet dieses Seminar am 23.4.2026 in Berlin. Das Seminar vermittelt anhand von Fallgestaltungen die Struktur des öffentlichen Baunachbarrechts. Anhand von Planunterlagen werden die Fallgestaltungen visualisiert und sodann in das System des Nachbarrechtes eingeordnet. Dabei wird auch auf die aktuelle höchst- und obergerichtliche Rechtsprechung verwiesen. Schließlich werden auch Tipps für die Vertretung von Nachbarn und Nachbarinnen einerseits bzw. Investoren und Investorinnen andererseits gegeben.

Anmeldung und Information: www.anwaltakademie.de/ 

 


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