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Vorschau auf die Beiträge des Heftes 10/2019


  • Dr. Kai Zahrte, Die „zweite Stufe“ der PSD-2-Umsetzung 

Die „zweite Stufe“ der PSD-2-Umsetzung zum 14.9.2019 hat eine große mediale Aufmerksamkeit erfahren. Insbesondere die neuen technischen Verfahren zur Authentifizierung und Autorisierung bei Zahlungsaufträgen im Internet beschäftigen nach wie vor die Verbraucher. Der Aufsatz beleuchtet die korrespondierenden gesetzlichen Änderungen und ihre Umsetzung in den AGB der Kreditinstitute. 

  • Dr. Roland Arlt, LLM (UCL), Nachhaltigkeitsdarlehen nach den Sustainability Linked Loan Principles 

Am 20.3.2019 haben die drei führenden Kreditmarktverbände Europas, der USA und Asiens zusammen Nachhaltigkeitsprinzipien für Darlehensverträge (Sustainability Linked Loan Principles/SLLP) veröffentlicht. Die Prinzipien erweitern den Ansatz der „grünen“ Finanzprodukte um zwei zentrale neue Aspekte. Erstens sollen nicht mehr ausschließlich umweltspezifische Aspekte, sondern auch andere Ziele des Themenbereichs „Environmental, Social and Governance“ (ESG) gefördert werden. Zweitens zielen die Prinzipien nicht auf die Finanzierung nachhaltiger Projekte ab, sondern wenden sich anpotentiell jeden Darlehensnehmer, der seine Nachhaltigkeitsperformance verbessern möchte. Der Beitrag erläutert die SLLP, beschreibt deren Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis und ordnet sie in die aktuelle gesetzgeberische Entwicklung ein.

  • Dr. Ulf Heppekausen, Rechtliche Herausforderungen bei der Anlagevermittlung von Beteiligungen an „Offshore-Fonds“ und Konsequenzen für die Anleger in Deutschland

In Zeiten langanhaltender und verfestigter Niedrigzinsen setzen Anleger schon lange auf sogenannte „Alternative Investments“. Gleichzeitig hat der Gesetzgeber, insbesondere seit der Finanzmarktkrise,
die regulatorischen Anforderungen an den Vertrieb von Finanzinstrumenten wiederholt verschärft. Dabei hat er – wohl unbeabsichtigt – auch die Vermittlung von Anteilen an „Offshore-Fonds“ erheblich erschwert. Dieser Beitrag zeigt zunächst auf,welche Schwierigkeiten zu bewältigen sind, wenn man Anlegernden Zugang zu den genannten Anlageobjekten anbieten möchte. Außerdem wird dargelegt, welche Konsequenzen die genannten regulatorischen Aktivitäten nach sich gezogen haben und warum dem Anlegerschutz auf diese Weise sicherlich nicht Rechnung getragen wurde.

  • Lennart Dahmen, Auslagerungen an Cloud-Dienste

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im November 2018 in Zusammenarbeit mit der Bundesbank ein Merkblatt veröffentlicht, in dem sie regulatorische Anforderungen an die Nutzung des sog. „Cloud Computing“ statuiert hat. Mit der Veröffentlichung schließt die BaFin an aktuelle Entwicklungen auf europäischer und nationaler Ebene Regelwerke an und möchte den regulierten Unternehmen eine Orientierungshilfe bei der Auslagerung an Cloud-Anbieter anbieten. Das Merkblatt hat Auswirkungen auf Vertragsgestaltungen und -verhandlungen für Banken, Finanzdienstleistungsinstitute, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Versicherungen.

  • Dr. Roman Jordans, LL. M. (NZ), Aktueller Überblick über die Aufklärungspflichten über Einnahmen aus dem Vertrieb von Finanzprodukten

Die Fragen nach der Zulässigkeit und Offenlegung von Einnahmen aus dem Vertrieb von Finanzprodukten beschäftigen seit dem ersten Kick-Back-Urteil vor beinahe 20 Jahren die Praxis und Wissenschaft. Im Anschluss an die Beiträge des Verfassers in BKR 2011, 456 und BKR 2015, 309 geben die folgenden Ausführungen einen Überblick über die aktuelle Entwicklung der Gesetzgebung und der Rechtsprechung. 

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