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Vorschau auf die Beiträge in den kommenden Heften

Die Beiträge erscheinen nicht zwingend in der unten stehenden Reihenfolge
  • Univ.-Prof. Dr. Gerd Waschbusch/Sabrina Kiszka, M. Sc,/Fabio Runco, B. Sc., Nachhaltigkeitsrisiken und Bankenaufsichtsrecht

Der Klimawandel, dessen Schadenspotenzial auf Basis der derzeitigen Entwicklungen weltweit auf etwa 490 Billionen € geschätzt wird, wirkt sich in vielfältiger Weise auf das Risikouniversum von Banken aus. Aufgrund des weitreichenden Risikopotenzials für Banken richtet mittlerweile auch die BaFin ihr Augenmerk auf diese Thematik und formuliert konkrete Anforderungen an das Management von Nachhaltigkeitsrisiken in Banken, die in dem vorliegenden Aufsatz auf ihre Zweckadäquanz hin untersucht werden. Dabei zeigt sich, dass ein effektives Nachhaltigkeitsmanagement die Widerstandsfähigkeit gegen Krisen stärken sowie neue Ertragspotenziale erschließen kann.

  • Dr. Fabian Richter Reuschle, 15 Jahre KapMuG - Bestandsaufnahme und Reformvorschläge

Kollektiver Rechtsschutz - quo vadis? Nach Einführung des KapMuG hat der Gesetzgeber auf das Auftreten von Massenschäden auf dem Kapitalmarkt und den Schadensersatzklagen am Neuen Markt reagiert. Das KapMuG ist zurzeit ein eigenständiges Verfahrensgesetz, das in einer Vielzahl von kapitalmarkrechtlichen Schadensersatzklagen zur Anwendung kommt. Derzeit fehlt es einer empirischen Untersuchung der Vor- und Nachteile eines KapMuG-Verfahrens. Der Beitrag zeigt Verfahrenshindernisse bei der prozessualen Bewältigung von Massenschäden unter dem KapMuG-Regime auf und stellt anhand eines Diskussionsentwurfs die erforderlichen Reformvorschläge zur Beschleunigung von Massenverfahren dar.

  • Prof. Dr. Carsten Jungmann, LL.M. (Yale), M.Sc. in Finance (Leicester), § 502 BGB – Ausgleich der Interessen von Darlehensgeber und Darlehensnehmer durch einen „Sonderling“ im Reich von Vorfälligkeitsentschädigung & Co.

§ 502 BGB nimmt in mehrfacher Hinsicht eine Sonderstellung ein. Er bezieht sich auf eine in einer spezifischen Situation zu leistende „Vorfälligkeitsentschädigung“, trifft spezifische Regelungen zur Begrenzung und Art der Berechnung der Höhe derselben, verlangt diesbezüglich spezifische Angaben im Verbraucherdarlehensvertrag und sieht spezifische Sanktionen im Fall der Verletzung dieser Informationspflichten vor. Nahezu nichts davon lässt sich verallgemeinern, aber etwas noch verbessern.

  • Prof. Dr. Philipp Maume, SJD (La Trobe)/Dr. Sven Hildebrandt/Tim Kreutzmann, LLM (Stellenbosch), Erwerb tokenisierter Wertpapiere durch OGAW-Fonds

Dieser Beitrag diskutiert die Möglichkeit sowie die Folgen des Erwerbs tokenisierter Wertpapiere durch einen OGAW. Er untersucht, ob Security Token Wertpapiere iSd § 193 KAGB sind, was Grundvoraussetzung für einen Erwerb ist. Dabei kommt es entscheidend darauf an, ob entsprechende Token auf einem multilateralen Handelssystem gehandelt werden. Das von der Kapitalverwaltungsgesellschaft zu betreibende Risikomanagementsystem wird durch blockchainspezifische Besonderheiten zwar vor Probleme gestellt. Diese sind jedoch bereits mit derzeit verfügbaren Mitteln lösbar.

  • Dr. Herbert Wiehe, Die Bank als Gesellschaftern gleichgestellte Dritte bei der Insolvenzanfechtung

Seit vielen Jahren wird darüber diskutiert, unter welchen Voraussetzungen eine kreditgebende Bank einem Gesellschafterdarlehensgeber im Rahmen der Vorschriften über die Insolvenzanfechtung gleichgestellt ist. Der IX. Zivilsenat des BGH hat jetzt einen engen Kriterienkatalog formuliert. Der Beitrag zeichnet die Rechtsentwicklung nach, bewertet die Entscheidung und gibt Hinweise für die praktische Vertragsgestaltung.

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