Banner Jubiläumslogo

 

Vorschau auf die Beiträge in den kommenden Heften

Die Aufzählung ist nicht abschließend; die Beiträge erscheinen nicht zwingend in der unten stehenden Reihenfolge


Prof. Dr. Sebastian Omlor / Kira Franke: Europäische DeFi-Regulierungsperspektiven – Ein- und Ausblicke der EU-Kommission (Heft 10/22)

Während die Plattformökonomie und neue FinTech-Intermediäre die gegenwärtige Phase des Web2 (oder Web 2.0) prägen, soll ein zukünftiges Web3 (oder Web 3.0) von Disintermediation auf Basis der Blockchain-Technologie ausgestaltet sein. Für die Finanzmärkte ist damit das Konzept einer Decentralized Finance (DeFi) verbunden, das ohne Banken und sonstige Dienstleister auskommen soll. Durch den Wegfall von Intermediären stellen sich in der Folge grundlegende und weitreichende Fragen zur Regulierung eines DeFi-Ökosystems. Die EU-Kommission hat hierzu jüngst erste Ideen veröffentlicht, die nachfolgend einer Analyse und Bewertung unterzogen werden sollen.




Maximilian Bettermann / Dr. Volker Hoes: Die EU-Sustainability Due Diligence Directive – Besondere Pflichten für Kreditinstitute? (Heft 10/22)

Der Kommissionsentwurf für eine Corporate Sustainability Due Diligence Richtlinie (CSDD-E) liegt seit dem 23.Februar 2022 endlich vor. Der Entwurf regelt fast ausschließlich Sorgfaltspflichten in Wertschöpfungsketten; von der ursprünglich geplanten umfassenden „Sustainable Corporate Governance“ sind nach erheblicher interner Kritik lediglich Fragmente erhalten geblieben. Die Regelungsmaterie ist damit im Wesentlichen identisch zu der des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG). Die von vielen Seiten geäußerte Kritik an dem CSDD‑E ist ebenfalls beinahe identisch zu der am LkSG, und es bleibt abzuwarten, wie die Kritikpunkte im voraussichtlich diskussionsintensiven Gesetzgebungsprozess Berücksichtigung finden werden.



Markus Gentzsch: Der Kommissionsvorschlag zur Begrenzung hoher Bargeldzahlungen im Rahmen des AML/CFT-Legislativpakets - Breaking the Curse of Cash? (Heft 10/22)

Im Juli 2021 hat die Europäische Kommission ein Legislativpaket zur Verhinderung und Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorgeschlagen, das auch eine unionsweite Bargeldobergrenze iHv 10.000 EUR enthält. Neue Impulse werden damit für die rechtliche Debatte zur Bargeldbeschränkung und -abschaffung gesetzt, die unlängst durch die Entscheidung des EuGH zur Barzahlung des Rundfunkbeitrags konturiert wurde. Der folgende Beitrag unterzieht die Bargeldobergrenze einer währungs- und grundrechtlichen Analyse und legt damit das Spannungsfeld zwischen freiheitlich-anonymer Zahlungsmittelnutzung und effektiver Kriminalitätseindämmung offen.


Dr. Martin Freytag: Make-Whole-Klauseln in Anleihebedingungen (Heft 10/22)

In Anbetracht der Regelung sog. Make-Whole-Klauseln in der seit dem 28.11.2021 geltenden Fassung des Wertpapierhandelsgesetzes ist eine vertiefte Auseinandersetzung mit eben solchen Klauseln angezeigt, denen jedenfalls in der juristischen Literatur bisher nur wenig Aufmerksamkeit zu Teil wurde. Die Frage nach der rechtlichen Einordnung von Make-Whole-Klauseln in Anleihebedingungen, die ein vorzeitiges Kündigungsrecht des Anleiheschuldners vorsehen, hat vor allem mit Inkrafttreten der PRIIPs-Verordnung sowie der MiFID II an Bedeutung gewonnen.



Dr. Jan Bley/Dominik Pastor:
Auswirkungen der Betreuungsrechtsreform auf die kreditwirtschaftliche Praxis (Heft 10/22)

Der Bundestag hat am 4.5.2021 das Gesetz zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts verabschiedet. Dieses tritt zum 1.1.2023 in Kraft. Vorrangiges Bestreben des Gesetzgebers ist es, das Vormundschafts- und Betreuungsrecht zu modernisieren und neu zu strukturieren. Der vorliegende Beitrag widmet sich den zu erwartenden Auswirkungen der Reform auf die Vermögenssorge für den Mündel bzw. den Betreuten und bezieht dabei auch den Blickwinkel der kreditwirtschaftlichen Praxis mit ein.

Anzeigen

BKR Anzeige
Kapitalmarktrecht PLUS kostenlos testen

Teilen:

Menü