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TOP-THEMA: FRÜHJAHRSKONFERENZ DER JUSTIZMINISTER

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Darf der Verfassungsschutz Richter durchleuchten? Müssen Prozessbeteiligte vor Gericht ihr Gesicht zeigen? Dürfen Ermittler Wohnungen betreten, um Computer zu infiltrieren? Die Justizministerkonferenz befasste sich mit kontroversen Themen. Der Pakt für den Rechtsstaat zählte nicht dazu: Das Vorhaben wurde einhellig begrüßt. Von Sven Rebehn
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Pro & Contra

  • Pro

    driz_07+08_2018_pro Guido Wolf, MdL (CDU),
    ist Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württem­berg.

    Contra

  • driz_07+08_2018_contra Dr. Jürgen Martens, MdB (FDP),
    ist rechts­po­litischer Spre­cher und Staats­minister a. D.

beck-aktuell-Nachrichten

  • Ausreisesperre gegen Mesale Tolu in Türkei aufgehoben

    Die wegen Terrorvorwürfen in der Türkei angeklagte deutsche Journalistin Mesale Tolu darf das Land verlassen. Ihre Ausreisesperre sei nach Einspruch ihrer Anwälte aufgehoben worden, bestätigte Tolu am Morgen des 20.08.2018 via Twitter. "Ich bedanke mich bei meinem Unterstützerkreis und bei allen, die mit mir mitgefühlt und an meiner Seite sich für meine Freiheit eingesetzt haben", schrieb sie. Tolu veröffentlichte auf Twitter zudem eine Erklärung, die der Solidaritätskreis "Freiheit für Mesale Tolu" zuvor per E-Mail verbreitet hatte und schrieb: "Diese Entwicklung bedeutet aber nicht, dass alles vorbei ist: Der Prozess geht am 16.10.2018 weiter."



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  • Zeitungbericht: Viele verurteilte Straftäter zahlen keine Prozesskosten

    Rechtskräftig verurteilte Straftäter tragen einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" zufolge oft nicht die Kosten für ihren Prozess. Das Bundesjustizministerium gehe in einer internen Finanzfolgenabschätzung davon aus, dass die Behörden 20% der vom Staat gezahlten Pflichtverteidigerkosten später von den Verurteilten zurückbekommen, heißt es in dem Bericht. Zur Belastung für die Staatskasse würden die Prozesskosten, wenn ein Straftäter nicht genug Geld habe. Dann bleibe der Staat auf den Kosten sitzen.

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  • LSG Niedersachsen-Bremen: Hartz-IV-Empfänger kann nach vorübergehender Anstellung zweite Übergangsfrist für Senkung der Wohnkosten erhalten

    Für große und teure Wohnungen von Hartz-IV-Empfängern muss das Jobcenter nicht die volle Miete tragen. Dieser Grundsatz gilt aber nicht unbegrenzt, wie aus einem Beschluss des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen vom 27.07.2018 hervorgeht. Wer zwischenzeitlich gearbeitet hat und danach erneut Grundsicherungsleistungen erhält, könne gegebenenfalls eine zweite Übergangsfrist beanspruchen, um für eine Reduzierung der Wohnkosten zu sorgen (Az.: L 11 AS 561/18 B ER, BeckRS 2018, 18260).



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  • BFH: Werbungskosten für an Arbeitgeber vermietetes Homeoffice bei Überschusserzielung

    Vermietet der Steuerpflichtige eine Einliegerwohnung als Homeoffice an seinen Arbeitgeber für dessen betriebliche Zwecke, kann er Werbungskosten nur geltend machen, wenn eine objektbezogene Prognose die erforderliche Überschusserzielungsabsicht belegt. Dies hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 17.04.2018 entschieden (Az.: IX R 9/17).



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  • OLG Celle verurteilt 23-Jährigen wegen Mitgliederwerbung für den IS

    Das Oberlandesgericht Celle hat einen 23-Jährigen am 17.08.2018 schuldig gesprochen, über eine WhatsApp-Gruppe um Mitglieder für die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) geworben zu haben. Eine Jugendstrafe verhängte das Gericht vorerst nicht. Es setzte die Entscheidung darüber für zwei Jahre zur Bewährung aus.



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