BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling


Mit der BC im Homeoffice

 

Auch im Homeoffice ist die BC jederzeit verfügbar – mit dem Online-Modul BC BeckDirekt.

Für alle BC-Abonnenten inklusive!

Das Modul umfasst neben den Inhalten der BC zusätzlich ein Lexikon Steuer- und Bilanzrecht, ein Rechtsprechungs-ABC Handels- und Steuerbilanz, ein Bilanzierungs-ABC Jahres-/Konzernabschluss u.v.m.

Wie Sie sich für die Datenbank freischalten können, erfahren Sie hier.

 




... und mehr als eine Zeitschrift

 

Nutzen Sie unser zusätzliches BC-Informationsangebot!

  

 

 



BC-Zertifizierung

 

Möchten Sie Ihre eigenen Fähigkeiten trainieren, Ihren Nachholbedarf erkennen und sich weiterbilden?

 

 

Mit der BC-Zertifizierung beweisen Sie Ihre Kompetenz und Ihre Bereitschaft, sich immer weiter fortzubilden.

Halten Sie Ihr Know-how auf dem aktuellsten Stand, indem Sie spezifische Fachfragen zu einzelnen BC-Beiträgen online in Multiple-Choice-Tests beantworten.

Mit Bescheinigungen für bestandene Tests und BC-Jahres-Zertifikat bei regelmäßiger erfolgreicher Teilnahme!

 



Datenbank BC BeckDirekt

 

Für alle BC-Abonnenten (auch BVBC-Mitglieder) inklusive!

Mit BC-Archiv seit 2000, Lexikon Steuer- und Bilanzrecht u.v.m.

Eine Handlungsanleitung zur Freischaltung finden Sie hier

 

 





+++ BC-Special zur Corona-Krise +++


Zweifelsfragen zu den Auswirkungen der Ausbreitung des Corona-Virus auf die Rechnungslegung und deren Prüfung (Teil 3: Update)

IDW-Schreiben vom 2.7.2020

 

Die Corona-Pandemie hat auch die Bilanzierung und Abschlussprüfung erfasst und viele Fragen aufgeworfen. In bisher drei Schreiben zu den Auswirkungen der Ausbreitung des Corona-Virus auf die Rechnungslegung (Teil 1 – Schreiben vom 4.3.2020; Teil 2 – Schreiben vom 25.3.2020; Teil 3 – Schreiben vom 8.4.2020) hat das IDW zu spezifischen Fragen Stellung genommen. Anfang Juli 2020 hat das IDW nunmehr das dritte Schreiben um weitere Hinweise ergänzt. Die wesentlichen, die Rechnungslegung betreffenden Ergänzungen werden im Folgenden kurz dargestellt.  |  mehr...


Auswirkungen der Ausbreitung des Corona-Virus auf die Rechnungslegung und deren Prüfung

IDW-Schreiben vom 25.3.2020

 

Bereits am 4.3.2020 hatte das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) einen ersten "Fachlichen Hinweis" veröffentlicht, in dem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ausgewählte Aspekte der HGB- und IFRS-Rechnungslegung für Abschlüsse und Lageberichte zum 31.12.2019 und deren Prüfung dargelegt wurden – siehe hier. In dem nun veröffentlichten zweiten Teil des Schreibens geht es vor allem um Jahresabschlüsse mit einem Stichtag nach dem 31.12.2019.  |  mehr...


Pfändung der Corona-Soforthilfe ist unzulässig

BFH-Beschluss vom 9.7.2020, VII S 23/20 (AdV)

 

In letzter Zeit haben sich mehrere Finanzgerichte mit Anträgen gegen die Pfändung von Corona-Soforthilfen befasst. Der allgemeine Tenor der Gerichte lautet: Eine Pfändung laufe der Zweckbindung der Soforthilfe zuwider und ist daher unzulässig. Die Finanzbehörden wollten dies nicht akzeptieren und haben den Fall vor den BFH gebracht.  |  mehr...


Aktuelle Beschlüsse zur Pfändung von Corona-Soforthilfen

FG Münster, Beschluss vom 16.6.2020, 4 V 1584/20 AO (Beschwerde zugelassen); Hessisches FG, Beschluss vom 8.6.2020, 12 V 643/20

 

Bis zum 31.5.2020 konnten von der Corona-Krise betroffene Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen mit maximal 10 Beschäftigten Zuschüsse bis zu einer Höhe von 15.000 € beantragen. Umstritten ist, ob die ausgezahlten Zuschüsse gepfändet werden dürfen. Da bis zur finanzgerichtlichen Klärung oft Monate oder Jahre vergehen können, die Gelder aber sofort benötigt werden, häufen sich die Anträge auf Aussetzung des Pfändungsbeschlusses. Dabei kommt es häufig auf den Einzelfall an.

 |  mehr...


Liquiditätssicherung mittels Corona-Überbrückungshilfen

 

Bereits seit Monaten müssen viele Unternehmen die negativen Auswirkungen der Corona-Krise bewältigen. Noch immer oder mancherorts auch schon wieder hat die Sicherstellung der Liquidität Priorität. Die am 8.7.2020 vom Bund gestartete Corona-Überbrückungshilfe soll helfen. Gegen Missbrauch soll schützen, dass die Beantragung nur indirekt über bestimmte Berufsträger möglich ist.  |  mehr...


Aufsichtsversagen ermöglicht Wirecard-Bilanzbetrug

 

Bilanzskandale hat es immer wieder einmal gegeben: Herstatt, Flowtex, Comroad etc. sind manchem Bilanzexperten noch in Erinnerung. Jetzt aber werden mit dem Wirecard-Fall neue Dimensionen erreicht, die über Aspekte der Bilanzfälschung und Marktmanipulation durch einzelne Unternehmen hinaus mittlerweile das Aufsichts- und Enforcementsystem der Rechnungslegung insgesamt infrage stellen.  |  mehr...


Erhöhung der Bemessungsgrundlagenhöchstgrenze der Forschungszulage

BMF-Mitteilung vom 1.7.2020

 

Mit dem Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz vom 29.6.2020, BGBl. I 2020, 1512) wurde in § 3 Abs. 5 Forschungszulagengesetz (FZulG) die maximale jährliche Bemessungsgrundlage für die förderfähigen Aufwendungen, die nach dem 30.6.2020 und vor dem 1.7.2026 entstanden sind, von 2 auf 4 Mio. € erhöht.  |  mehr...


Steuersatzsenkung verabschiedet – BMF nimmt Stellung

 

Am 29.6.2020 wurde das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz verabschiedet. Die Umsatzsteuersätze sind damit für Umsätze, die nach dem 30.6.2020 und vor dem 31.12.2020 ausgeführt werden, auf 16% bzw. 5% gesenkt worden.

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat am 30.6.2020 – rechtzeitig vor Inkrafttreten – sein Anwendungsschreiben zur Neuregelung veröffentlicht. Die wesentlichen Änderungen werden nachfolgend kurz zusammengefasst. Im Übrigen muss auf die Lektüre des ausführlichen BMF-Schreibens verwiesen werden.  |  mehr...


Beteiligungskette mit mehreren abhängigen Unternehmen: Bestimmung des herrschenden Unternehmens bei Grundstücksübertragungen

FG Düsseldorf, Urteil vom 20.5.2020, 7 K 820/17 GE (Revision zugelassen)

 

Grundstücksübertragungen innerhalb eines Konzerns sind von der Grunderwerbsteuer befreit, wenn das herrschende Unternehmen innerhalb von fünf Jahren nach dem Übertragungsvorgang zu mindestens 95% ununterbrochen an der aufnehmenden Gesellschaft beteiligt ist. Doch welches Unternehmen ist bei einem mehrstöckigen Konzern als herrschendes Unternehmen anzusehen?  |  mehr...


COVID 19-bedingte Änderungen an IFRS 16 veröffentlicht

 

Die Corona-Pandemie kann sich auch auf die Mietverhältnisse und die dahinter stehenden Mietzahlungen bzw. Vertragsvereinbarungen auswirken. Vor diesem Hintergrund hat das IASB eine kurzfristige und zeitlich begrenzte Änderung an IFRS 16 veröffentlicht, mit der Auswirkungen der coronabedingten Zugeständnisse der Vermieter auf die Bilanzierung verhindert werden sollen.  |  mehr...


Update zur Steuersatzsenkung: Nichtbeanstandungsregelung gibt Unternehmen mehr Zeit für Umstellung

 

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat seinen ursprünglichen Entwurf eines Anwendungsschreibens zur Steuersatzsenkung abgeändert. Dieser enthält nun die von der Wirtschaft geforderte Nichtbeanstandungsregelung im B2B-Bereich, wenn auch nur zeitlich eingeschränkt statt – wie vorgeschlagen – für die gesamte Niedrigsteuerphase. Das BMF bestätigt zwar, dass ein zu hoher Steuerausweis eine Steuerschuld nach § 14c UStG auslöst. Der Vorsteuerabzug soll aber für im Juli 2020 erbrachte Leistungen „aus Gründen der Praktikabilität“ dennoch in voller Höhe gewährt werden, ohne dass eine Rechnungskorrektur erforderlich wäre. Die Unternehmen haben damit einen Monat mehr Zeit für die Umstellung.  |  mehr...


Zweites Corona-Steuerhilfegesetz

Beschluss des Deutschen Bundestags vom 29.6.2020 (BT-Drs. 19/20332); Zustimmung des Bundesrats am 29.6.2020 (BR-Drs. 370/20)

 

Als Reaktion auf die verschlechterte weltwirtschaftliche Lage sowie zur Bekämpfung der direkten Folgen der Pandemie für die Wirtschaft im Inland wurden im „Zweiten Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise“ die nachstehenden steuerlichen Maßnahmen vorgesehen. Gefördert werden soll u.a. durch Investitionsanreize die wirtschaftliche Erholung der Unternehmen. Näher eingegangen wird an dieser Stelle auf die für das Rechnungswesen bedeutsamen Neuregelungen.

 |  mehr...


Zweites Corona-Steuerhilfegesetz (Entwurf)

Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise vom 16.6.2020 (BT-Drs. 19/20058)

 

Als Reaktion auf die verschlechterte weltwirtschaftliche Lage sowie zur Bekämpfung der direkten Folgen der Pandemie für die Wirtschaft im Inland sollen die nachstehenden steuerlichen Maßnahmen umgesetzt werden. Gefördert werden soll u.a. durch Investitionsanreize die wirtschaftliche Erholung der Unternehmen. Näher eingegangen wird an dieser Stelle auf die für das Rechnungswesen bedeutsamen Neuregelungen.  |  mehr...


Pfändung von Corona-Soforthilfen

FG Münster, Beschlüsse vom 29.5.2020, 11 V 1496/20 AO, und vom 8.6.2020, 11 V 1541/20 AO (Beschwerde jeweils zugelassen)

 

Ein sog. P-Konto (Pfändungsschutzkonto) bietet einen automatischen Pfändungsschutz von 1.178,59 € je Kalendermonat. Doch was passiert, wenn Corona-Soforthilfen auf ein solches Konto gezahlt werden. Kann der den Pfändungsschutz übersteigende Betrag gepfändet werden?

 |  mehr...


Corona-Soforthilfen: Erfassung in den Steuererklärungen 2020

Bayerisches Landesamt für Steuern, Hinweise gemäß Online-Mitteilung vom 27.5.2020

 

Etliche praxisrelevante Fragen im Zusammenhang mit den staatlichen Förderungsmaßnahmen anlässlich der Corona-Krise sind noch ungeklärt. Für die Corona-Soforthilfen in Form von Zuschüssen liegen offizielle Angaben auf Länderebene vor, wie die umsatz- und ertragsteuerliche Behandlung vorzunehmen ist.

 |  mehr...


Senkung des Umsatzsteuersatzes

 

Die Große Koalition hat eine Einigung zum Konjunkturpaket erzielt, die für die Umsatzsteuer – befristet – zwar nur eine kleine Änderung enthält, jedoch mit weitreichenden Folgen. Die Umsatzsteuersätze sollen von auf 16% bzw. 5% ab 1.7.2020 für ein halbes Jahr gesenkt werden. Dies macht kurzfristig umfangreiche Umstellungen für den Unternehmer erforderlich.  |  mehr...


COVID-19: Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket

Eckpunktepapier der Bundesregierung vom 3.6.2020

 

Als Reaktion auf die verschlechterte weltwirtschaftliche Lage sowie zur Bekämpfung der direkten Folgen der Pandemie für die Wirtschaft im Inland hat die Bundesregierung kurzfristig ein Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket beschlossen. Nachstehend werden die für das Rechnungswesen bedeutsamen Vorhaben dargestellt.  |  mehr...


Krisenüberwindung im Insolvenzverfahren

 

Neben den aktuell im Vordergrund stehenden Liquiditätssicherungsmaßnahmen sollten kaufmännische Experten und insbesondere Controller mittelständischer Unternehmen in Krisenkonstellationen auch langfristige Strukturveränderungen in den Blick nehmen. Was aber bleibt noch, wenn selbst eine Neuausrichtung des Geschäftsmodells im laufenden Betrieb misslingt oder aussichtslos erscheint? Spezialisiertes Restrukturierungswissen hält auch unter solch schwierigen Bedingungen Auswege bereit, deren Prüfung in vielen Fällen Erfolg verspricht.  |  mehr...





+++ Aktuelle Fachnachrichten +++


Erfassung als Erhaltungsaufwand: Keine Weiterführung der AfA

BFH-Urteil vom 28.4.2020, IX R 14/19

 

Bestandskräftig zu Unrecht als sofort abziehbarer Erhaltungsaufwand geltend gemachte Anschaffungskosten führen zu einer Minderung des AfA-Volumens und stehen insoweit einer Weiterführung der AfA entgegen.  |  mehr...


Steuerhinterziehung bei Ausfuhrlieferung

BFH-Urteil vom 12.3.2020, V R 20/19

 

Das Ausstellen einer unterfakturierten Zweitrechnung führt nicht dazu, die Steuerfreiheit für die Ausfuhrlieferung aufgrund einer vom Abnehmer zulasten des Steueraufkommens eines Drittstaats begangenen Steuerhinterziehung zu versagen.  |  mehr...


Risikomanagement: Potenziale und tatsächliche Umsetzung auf dem Prüfstand

 

Das Management von Risiko und Unsicherheit im Rahmen von Risikomanagementsystemen (RMS) ist angesichts der aktuellen Herausforderungen (Stichworte Corona, Digitalisierung, Brexit etc.) wichtiger denn je. Und viele Experten bestätigen, dass RMS als Instrument der Unternehmenssteuerung eine immer bedeutsamere Rolle einnehmen. Aber leisten RMS in der Praxis auch das, was ihnen theoretisch als Problemlösungspotenzial zugeschrieben wird? Antworten sind der im Juli 2020 vorgelegten „Benchmarkstudie Risikomanagement 2020“ zu entnehmen: Es werden Handlungsfelder und Zukunftsstrategien aufgezeigt und Einblicke in die neuesten Trends des Risikomanagements gegeben.  |  mehr...


Finalisiert: DIN 77006: Intellectual-Property-Managementsysteme – Anforderungen

 

Nachdem im April 2018 zunächst ein Entwurf der DIN 77006 veröffentlicht wurde, liegt der Standard nunmehr seit Juni 2020 in seiner finalen Fassung vor. Er beschreibt Qualitätsanforderungen an Intellectual-Property-Managementsysteme (IP-Managementsysteme), die als iterative (sich wiederholende) Prozesse mit unterschiedlichen Teilschritten (Planen, Durchführen, Prüfen, Handeln) konzipiert werden sollen. Die Teilschritte werden durch die Norm separat adressiert, sodass Unternehmen durch die entworfenen IP-Managementsysteme in die Lage versetzt werden, zukunftssichere Entscheidungen zu treffen, Fehler und deren Nichtentdeckung zu vermeiden und die Prozessergebnisse kontinuierlich zu verbessern.  |  mehr...


Verabschiedete Änderungen an verschiedenen Standards des IASB sowie des Annual Improvements Project 2018–2020

 

Im Mai 2020 hat das IASB einige kleinere Änderungen an verschiedenen Standards (IAS 16, IAS 37 und IFRS 3) sowie darüber hinaus die Annual Improvements to IFRSs 2018–2020 verabschiedet. Alle Änderungen sind erstmals ab dem 1.1.2020 anzuwenden.  |  mehr...


E-Bilanz: Veröffentlichung der Taxonomien 6.4

BMF-Schreiben vom 23.7.2020, IV C 6 – S 2133-b/20/10002 :003; DOK 2020/0741252

 

Das Bundesfinanzministerium hat die überarbeitete Taxonomie-Version 6.4 (vom 1.4.2020) veröffentlicht. Diese Taxonomien sind grundsätzlich verpflichtend für die Übermittlung aller E-Bilanzen der Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2020 beginnen, zu verwenden.  |  mehr...


Verabschiedung von IDW PS 340 n.F. zur Prüfung von Risikofrüherkennungssystemen

 

Nach § 91 Abs. 2 AktG muss der Vorstand einer AG ein sog. Risikofrüherkennungssystem einrichten, damit bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig erkannt werden können. Bei einer börsennotierten AG verlangt § 317 Abs. 4 HGB, dass der Abschlussprüfer dieses Risikofrüherkennungssystem prüfen muss. Hierzu hat er die in IDW PS 340 verankerten Grundsätze für die Prüfung des Risikofrüherkennungssystems heranzuziehen. Dieser Prüfungsstandard wurde jüngst überarbeitet – die Neufassung ist erstmals auf Abschlussprüfungen für das Geschäftsjahr 2021 anzuwenden.  |  mehr...


Veröffentlichung von Änderungen an IFRS 17

 

Schon im März 2020 hat das IASB beschlossen, das Inkrafttreten des neuen IFRS 17 „Versicherungsverträge“ vom 1.1.2021 um zwei Jahre auf den 1.1.2023 zu verschieben. Im Anschluss hat das IASB nun am 25.6.2020 Amendments (Änderungen) zu IFRS 17 veröffentlicht, die neben der Verschiebung der Erstanwendung auch weitere Themenbereiche mit inhaltlichen Modifikationen betreffen.  |  mehr...


Anforderungen an ein zeitgemäßes internes Reporting

 

Im Rahmen einer am 8.7.2020 veröffentlichten Studie wurden Anforderungen definiert, die ein zeitgemäßes internes Reporting erfüllen muss. Insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Rezessionserwartungen zeigt sich, wie sehr die digitalen Anforderungen an eine interne Berichterstattung gestiegen sind. Gerade das Controlling unterliegt einem enormen Veränderungsdruck, wobei vor allem dem Zeitbezug und den zugrunde liegenden Prozessen, aber auch den handelnden Personen zentrale Bedeutung zukommt.  |  mehr...


Jahressteuergesetz 2020: Referentenentwurf

BMF-Schreiben vom 17.7.2020

 

Das Gesetz betrifft u.a. erforderliche Anpassungen an EU-Recht und EuGH-Rechtsprechung sowie Reaktionen auf Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs.

Nachstehend werden insbesondere die für das Rechnungswesen bedeutsamen Neuregelungen aufgegriffen.  |  mehr...


Erstes Modul M1 zu IFRS 1 in IDW RS HFA 50 veröffentlicht

 

 

Im Mai 2020 wurde die im März 2020 vom Fachausschuss Unternehmensberichterstattung (FAB) des IDW verabschiedete finale Fassung von IFRS 1 – M1 im Rahmen des Modulstandards IDW RS HFA 50 veröffentlicht. Das Modul beschäftigt sich mit dem Übergang von einem kombinierten Abschluss auf einen IFRS-Konzernabschluss für einen Geschäftsbereich aufgrund eines geplanten Börsengangs unter Anwendung der extraction method.  |  mehr...


Bundestag beschließt Gesetz zur Umsetzung der elektronischen Finanzberichterstattung (ESEF-Umsetzungsgesetz)

 

Am 22.1.2020 hat die Bundesregierung den Regierungsentwurf des Gesetzes zur weiteren Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie im Hinblick auf ein einheitliches elektronisches Format für Jahresfinanzberichte („ESEF-Umsetzungsgesetz“) veröffentlicht. Der Regierungsentwurf wurde am 18.6.2020 im Wesentlichen unverändert durch den Bundestag als Gesetz verabschiedet, nachdem der Bundesrat zuvor keine Einwendungen äußerte. Damit müssen bestimmte kapitalmarktorientierte Unternehmen ihre Jahresfinanzberichte für Berichtsperioden, die am 1.1.2020 oder später beginnen, in einem einheitlichen elektronischen Format (European Single Electronic Format, ESEF) erstellen.  |  mehr...


Rückstellung für Mehrsteuern aufgrund Steuerhinterziehung

BFH-Beschluss vom 12.5.2020, XI B 59/19

 

Manchmal folgt eine Strafe auf dem Fuße. Aber gerade bei Steuerdelikten können oft Jahre zwischen der eigentlichen Hinterziehung, Aufdeckung und Verurteilung vergehen. Doch wann sind die durch eine Steuerhinterziehung ausgelösten Mehrsteuern zu bilanzieren? Aus Sicht des Klägers eine „zur Fortbildung des Rechts“ dienende Frage. Der BFH sieht die Rechtslage dagegen eindeutig und klar, fasst diese aber dankeswerterweise noch einmal kurz zusammen.  |  mehr...


Vorsteuerabzug bei der Einfuhrumsatzsteuer: Zeitpunkt der Lieferung

BMF-Schreiben vom 16.7.2020, III C 2 – S 7300-a/19/10001 :004; DOK 2020/0719700

 

Dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums liegt eine Praxisfrage zugrunde: Bestimmt sich der Zeitpunkt der Lieferung für Zwecke des Vorsteuerabzugs nach § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 UStG (Einfuhrumsatzsteuer für Gegenstände, die für das Unternehmen eingeführt worden sind), nach § 3 Abs. 6 bis 8 UStG (umsatzsteuerliche Ortsbestimmung) oder nach dem Zivilrecht (z.B. Incoterms)?  |  mehr...


Erste Abschlussprüfer-Lehren aus dem Wirecard-Bilanzbetrug

 

Der Fall Wirecard belastet die Reputation des Finanzplatzes Deutschland und führt dabei auch zu Fragen bezüglich der Rolle von Wirtschaftsprüfern. Diese Feststellung stammt immerhin vom IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer) selbst, das im Rahmen eines am 15.7.2020 veröffentlichten Positionspapiers zahlreiche Vorschläge zur Fortentwicklung der Unternehmensführung und -kontrolle veröffentlicht hat.

Die Analyse zeigt, dass für kaufmännische und juristische Experten in den Unternehmen, im Aufsichtssystem und auf den Kapitalmärkten allerlei Umstellungsbedarf gesehen wird. Mit Selbstkritik glänzt der Berufsstand der Wirtschaftsprüfer im Rahmen seiner „ersten Lehren aus dem Fall Wirecard“ allerdings nicht.  |  mehr...


Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen

 

Die Anfang des vergangenen Jahrzehnts bekannt gewordenen Steuervermeidungsstrategien multinationaler Unternehmen und die Veröffentlichungen rund um die sog. „Panama Papers“ waren wesentlicher Antrieb für die OECD-Mitgliedstaaten und die EU-Kommission, eine Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen einzuführen.

 

 

 

 |  mehr...


Anschaffungsnahe Herstellungskosten eines Gebäudes: Keine Anwendung auf Aufwendungen des Steuerpflichtigen vor Anschaffung

BFH-Beschluss vom 28.4.2020, IX B 121/19

 

Die Regelung des § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG gilt nach dem Gesetzeswortlaut nur für solche Aufwendungen, die innerhalb von drei Jahren „nach“ der Anschaffung vom Steuerpflichtigen getragen werden. Vor der Anschaffung des Grundstücks vom Steuerpflichtigen getätigte Aufwendungen sind nach den allgemeinen handelsrechtlichen Abgrenzungskriterien als Anschaffungs-, Herstellungs- oder Erhaltungsaufwand steuerlich zu berücksichtigen.  |  mehr...


Umsatzsteuerliche Organschaft

BFH-Beschlussvorlage vom 7.5.2020, V R 40/19

 

In Deutschland erfolgt die Besteuerung einer umsatzsteuerlichen Organschaft auf Ebene des Organträgers. Doch ist dies wirklich mit dem Europarecht vereinbar? Muss vielleicht anstelle des Organträgers eine fiktive „Mehrwertsteuergruppe“ besteuert werden? Der BFH lässt keinen Zweifel daran, dass letztere Variante zu einem erheblichen Steuerausfall führen würde.  |  mehr...


Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten

BFH-Urteil vom 22.1.2020, XI R 2/19

 

 

In der Steuerbilanz besteht ein Ansatzverbot von Aufwandsrückstellungen. Doch bedeutet dies im Umkehrschluss, dass jede Außenverpflichtung automatisch eine Rückstellungsbildung rechtfertigt?  |  mehr...


Berechnung der Entfernungspauschale bei Hin- und Rückweg an unterschiedlichen Arbeitstagen

BFH-Urteil vom 12.2.2020, VI R 42/17

 

Für die Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte können Arbeitnehmer gemäß § 9 Abs. 1 S. 1 Nr. 4 EStG eine Entfernungspauschale von 0,30 € pro Kilometer steuerlich ansetzen. Umstritten ist, wie zu verfahren ist, wenn Hin- und Rückfahrt an unterschiedlichen Tagen vorgenommen werden. Kann hier sowohl für den Tag der Hinfahrt als auch für den Tag der Rückfahrt die volle Entfernungspauschale in Anspruch genommen werden? Der BFH hat nun Klarheit geschaffen.  |  mehr...


„Die Zukunft gehört denen, die sie kommen hören“ (David Bowie)
Digitalisierung im Rechnungswesen … – Chance oder Ruin für (Bilanz-)Buchhalter und Controller?

 

Die Digitalisierung ist das zentrale Thema für die zukünftige Arbeitswelt. Vor allem im Rechnungswesen und Controlling ist die Digitalisierung heute nicht mehr wegzudenken. Doch wie kommen Unternehmen mit der Digitalisierung klar? Was bedeutet die Digitalisierung für das Rechnungswesen? Und wie können (Bilanz-)Buchhalter und Controller optimal mit der Zeit gehen?

   |  mehr...


Neu: Der „Praxisratgeber HGB-Konzernabschluss“ von BC-Autor und -Beirat WP/StB Ralf Pöller

 

 

Schritt für Schritt – durch Mustergliederungen und Praxisfälle mit Zahlenbeispielen und Buchungssätzen – zum korrekten Konzernabschluss:

  • Vereinheitlichung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen
  • Währungsumrechnung
  • Kapital- und Schuldenkonsolidierung
  • Zwischenerfolgseliminierung
  • Aufwands-/Ertragskonsolidierung
  • Beteiligungsertragseliminierung.

 

 

 

 

 

Weitere Infos im Beck-Shop unter https://beck-shop.de/17388136


BC-Themen-Wunschzettel

Wer nicht die Bedürfnisse des anderen kennt, kann ihnen nicht immer gerecht werden. Das gilt auch für die Themenausrichtung einer Fachzeitschrift.
Das BC-Redaktions- und Schriftleiterteam ist deshalb "ganz Ohr" für Ihre fachlichen Erfordernisse.
Bitte beantworten Sie kurz & bündig die folgenden beiden Fragen im BC-Themen-Wunschzettel!

 


+++ Top Online-Beiträge +++


„Advanced Planning“: Status Quo und Möglichkeiten fortgeschrittener Planungsansätze

Ein modernes Planungskonzept für ein besseres Controlling?  |  mehr...


Excel-Tipps 51 ff.

Pivot-Tabellen – den Drill-Down nutzen

 

Pivot-Tabellen besitzen eine Drill-Down-Funktion: Nach einem Doppelklick auf einen bestimmten, durch Pivot aggregierten Zahlenwert können Sie sehen, aus welchen einzelnen Ursprungswerten sich dieser jeweils zusammensetzt. Excel erstellt dann ein neues Arbeitsblatt in der Datei, in dem alle beteiligten Daten als Kopie aufgelistet werden. Dies kann zum einen zum Beantworten von Detailfragen des Managements, wie sich ein Wert zusammensetzt, sehr hilfreich sein. Zum anderen bietet es sich auch als Überprüfungsmöglichkeit an, ob Pivot/Excel wirklich richtig rechnet bzw. ob die Daten-Qualität den Erfordernissen einer Pivot-Tabelle entspricht.
Zur Nutzung von Pivot-Tabellen vgl. u.a. die Excel-Tipps 101 und 102.

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Senior-Controller bei der NORMA Group SE, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”

 

 

 

 |  mehr...


Excel-Tipps 1 bis 50

1. Top-/Flop-X-Analysen

 

In den meisten Management-Reports oder Dashboards (engl. Armaturenbrett, Instrumententafel) empfiehlt es sich, eine Top-X-Analyse durchzuführen – also nicht etwa auf alles zu schauen, sondern nur auf die Top (oder gegebenenfalls auch Flop) 3,5 oder auch 10 besten Produkte, Verkäufer, Absatzgebiete etc. Damit soll dem Management nur wirklich Relevantes in einem Report/Dashboard präsentiert werden.

Hierzu kann eine (Pivot-)Tabelle mit dem Top-X-Filter gefiltert werden, und zwar unter DATEN → FILTERN → ZAHLENFILTER → TOP 10…. Es kann hier sowohl nach den obersten und untersten X-Elementen als auch nach Prozent gefiltert werden.

Zudem kann auch die bedingte Formatierung verwendet werden, um die gewünschten Werte optisch herauszustellen. Dies geht unter START → BEDINGTE FORMATIERUNG → OBERE/UNTERE REGELN.

 

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Senior-Controller bei der NORMA Group SE, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”

 |  mehr...


Erst wägen, dann wagen
Ratschläge für Ihr Gehaltsgespräch

Gehaltsverhandlungen können zu heiklen Situationen im Berufsleben führen (u.a. bei gegensätzlichen Vorstellungen zur Gehaltshöhe). Doch wer ein höheres Gehalt wünscht, kommt um diesen Punkt meist nicht herum.

Eine erfolgreiche Verhandlung mit dem zuständigen Vorgesetzten erfordert ein angemessenes Auftreten während des Gesprächs (z.B. Ruhe und Sachlichkeit) sowie eine gründliche Vorbereitung. Der Autor gibt Ihnen konkrete Hinweise, was Sie dabei berücksichtigen müssen. Diese sind auch für das Vorstellungsgespräch anwendbar.  |  mehr...


Praxisleitfaden Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr

mehr...


„Working Capital“

Wichtige Links für Rechnungswesenpraktiker  |  mehr...


BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling

Die Fachzeitschrift BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling (www.bc-online.de) – informiert Sie aktuell und praxisnah über alle Themen, die für Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Controlling relevant sind.