BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling


Umsatzsteuer International – Der neue Praxisleitfaden

 

Alle bisherigen BC-Beiträge zum Themenkomplex „Umsatzsteuer International“ gibt es nun gebündelt in einer Neuerscheinung des Verlags C.H.BECK in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Institut des BVBC e.V.:

„Umsatzsteuer International. Praxisleitfaden: Lieferungen und Dienstleistungen innerhalb der EU und zur Schweiz“.

Unter Mitwirkung von Umsatzsteuerexperten aus Frankreich, Österreich, Spanien, Tschechien und der Schweiz werden grenzüberschreitende Lieferungen und Leistungen detailliert in den Blick genommen.

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IT-Spezial: Softwareanbieter im Portrait

 

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... und mehr als eine Zeitschrift

 

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BC-Zertifizierung: Jetzt im E-Learning-Bereich der BeckAkademie Seminare

 

Möchten Sie Ihre eigenen Fähigkeiten trainieren, Ihren Nachholbedarf erkennen und sich weiterbilden?

 

 

Mit der BC-Zertifizierung beweisen Sie Ihre Kompetenz und Ihre Bereitschaft, sich immer weiter fortzubilden.

Seit April 2021 erreichen Sie die BC-Zertifizierung im E-Learning-Bereich der BeckAkademie Seminare: https://elearning.beck-seminare.de/login.

Sollten Sie keine E-Mail mit Ihren neuen Zugangsdaten erhalten haben, können Sie stattdessen per E-Mail an redaktion.bc@beck.de einen Freischalt- bzw. Buchungscode beantragen. Weitere Infos finden Sie hier.

Wichtiger Hinweis: Die BC-Zertifikate des Jahres 2020 werden noch bis Ende 2021 auf der Webseite der „alten“ BC-Zertifizierung – siehe hier – vorgehalten und dann gelöscht. Bitte loggen Sie sich auf dieser Webseite mit Ihren bisherigen Nutzerdaten ein.

 

 



Datenbank BC BeckDirekt

 

Für alle BC-Abonnenten (auch BVBC-Mitglieder) inklusive!

Mit BC-Archiv seit 2000, Lexikon Steuer- und Bilanzrecht u.v.m.

Eine Handlungsanleitung zur Freischaltung finden Sie hier

 

 



Der BC-Newsletter

 

 

Erhalten Sie jeden Donnerstag die neuesten Fachinformationen der Bilanzwelt in unserem kostenlosen Newsletter.

Er versorgt Sie mit aktuellen Finanzgerichtsentscheidungen, umfassenden Hintergrundinformationen und Tipps zur praktischen Umsetzung.

Um den Newsletter wöchentlich zu beziehen, klicken Sie einfach auf das Symbol, dann auf „Anmelden“ und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an.




Mit der BC im Homeoffice

 

Auch im Homeoffice ist die BC jederzeit verfügbar – mit dem Online-Modul BC BeckDirekt.

Für alle BC-Abonnenten inklusive!

Das Modul umfasst neben den Inhalten der BC zusätzlich ein Lexikon Steuer- und Bilanzrecht, ein Rechtsprechungs-ABC Handels- und Steuerbilanz, ein Bilanzierungs-ABC Jahres-/Konzernabschluss u.v.m.

Wie Sie sich für die Datenbank freischalten können, erfahren Sie hier.

 




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+++ BC-Special zur Corona-Krise +++


Friständerung zur Einreichung der Schlussabrechnungen für Corona-Hilfen

 

Im Rahmen der verschiedenen Corona-Hilfsprogramme gestellte Anträge und erhaltene Förderungen sind im Zuge einer verpflichtenden „Schlussabrechnung“ nochmals zu überprüfen. Die Frist dieser Schlussabrechnungen wurde nun verlängert. Prüfende Dritte können nunmehr bis 30.6.2022 (vorher teilweise 31.12.2021) die Schlussabrechnung für die Überbrückungshilfe I bis III inklusive der Überbrückungshilfe III Plus sowie für die November- und Dezemberhilfe einreichen.

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Verlängerung der Überbrückungshilfen bis 31.12.2021

BMF-Mitteilung vom 8.9.2021

 

Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe III Plus über den 30.9.2021 hinaus bis zum 31.12.2021. Die aktuellen Förderbedingungen der Überbrückungshilfe III Plus werden hierbei weitgehend beibehalten. Ebenfalls verlängert wird die Neustarthilfe Plus, mit der von coronabedingten Umsatzeinbrüchen betroffene Solo-Selbstständige unterstützt werden.

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Überblick über steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Corona-Virus

Fachlicher Hinweis des IDW in der Fassung vom 27.7.2021

 

Mit einem umfangreichen steuerlichen Maßnahmenpaket versucht die Bundesregierung, die von der Corona-Krise betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. Dabei handelt es sich nicht um ein Einzelpaket, sondern um eine Vielzahl von Maßnahmen, welche im Rahmen von diversen BMF-Schreiben, Gesetzen und Verordnungen veröffentlicht wurden. In seinem aktualisierten fachlichen Hinweis fasst der IDW die diversen Maßnahmen zusammen.

Der fachliche Hinweis enthält zu jedem Abschnitt die entsprechenden Links zu den BMF-Schreiben, Gesetzen, Stellungnahmen und Verordnungen. Dabei gliedert sich der fachliche Hinweis wie folgt:

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Neustarthilfe Plus

Verlängerung und Erhöhung der Neustarthilfe

 

Um Unternehmen auch bis zum Ende der Corona-Pandemie finanziell zu unterstützen, hat die Bundesregierung eine Verlängerung und Ausweitung der bisherigen Corona-Überbrückungshilfe III als sog. Überbrückungshilfe III Plus und der Neustarthilfe als sog. Neustarthilfe Plus beschlossen. Anträge auf Neustarthilfe Plus sind nunmehr seit dem 16.7.2021 möglich. Zeitgleich wurden neue FAQ (Frequently Asked Questions, deutsch: häufig gestellte Fragen) mit den wesentlichen Eckpunkten des Programms veröffentlicht, die sich an der bisherigen Neustarthilfe orientieren. Auch die Überbrückungshilfe III Plus wurde jüngst freigeschaltet.

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Corona-Krise: Überbrückungshilfe III Plus freigeschaltet

 

Mit der Corona-Überbrückungshilfe III Plus wird der derzeitige Förderzeitraum der Überbrückungshilfe III auf die Fördermonate Juli, August und September 2021 ausgeweitet, wobei die grundsätzlichen Regelungen im Wesentlichen fortbestehen. Im Ergebnis sind weiterhin Unternehmen mit einem Umsatzrückgang von mindestens 30% in Bezug auf die bereits bekannten förderfähigen Fixkosten antragsberechtigt.

Als Neuerung wurde allerdings eine sog. Restart-Prämie für steigende Personalkosten im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme von Geschäftsaktivitäten eingeführt.

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+++ Aktuelle Fachnachrichten +++


Abgabe der Zusammenfassenden Meldungen: Keine Dauerfristverlängerung

Bundeszentralamt für Steuern (BZSt), Mitteilung vom 13.9.2021

 

Wurde Unternehmern durch das Finanzamt eine Dauerfristverlängerung für die Abgabe ihrer Umsatzsteuer-Voranmeldung gewährt, fragen sich viele, warum die Dauerfristverlängerung nicht gleichermaßen auch für die Abgabe der Zusammenfassenden Meldung (ZM) beim BZSt gilt.

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One-Stop-Shop: Bestätigungsverfahren

Bundeszentralamt für Steuern (BZSt), Mitteilung vom 13.9.2021

 

Seit 1.7.2021 haben Betreiber einer elektronischen Schnittstelle im Sinne von § 25e Abs. 1 UStG die Möglichkeit, sich die Gültigkeit einer inländischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) sowie den Namen und die Anschrift des liefernden Unternehmers durch das BZSt bestätigen zu lassen (§ 18e Nr. 3 UStG).

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Steuernachforderungen aufgrund Betriebsprüfung: Rückstellungsbildung?

FG Münster, Urteil vom 24.6.2021, 10 K 2084/18 K,G (Revision zugelassen)

 

Zur Bildung einer Rückstellung bedarf es einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit des künftigen Entstehens. Doch wie steht es um die Wahrscheinlichkeit einer steuerlichen Betriebsprüfung bei einem Kleinstbetrieb?

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Basiszins nach IDW S 1 sinkt zum 1.9.2021 auf gerundet 0,10%

 

Der Basiszinssatz nach IDW S 1 sinkt zum 1.9.2021 auf gerundet 0,10% im Vergleich zum Vormonat. Somit ist der gerundete Basiszinssatz wieder auf das Niveau vom 1.4.2021 zurückgefallen. Ungerundet sinkt der Basiszinssatz von 0,287% auf 0,142% und hat sich damit binnen eines Monats halbiert. Insofern hat sich die Erholung des Basiszinssatzes nicht wie in den Vormonaten des laufenden Jahres 2021 fortgesetzt. Inflationserwartungen tangieren den für die Unternehmensbewertung relevanten Basiszinssatz nicht – im Gegenteil.

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Kooperationen als Erfolgsfaktor im Mittelstand

 

Eine neue Studie arbeitet Kooperationen als Erfolgsfaktor im Mittelstand heraus. Innovationsentwicklung und die Gestaltung von Digitalisierungsstrategien sind Beispiele für Felder, auf denen die Zusammenarbeit mit Start-ups am meisten Erfolg verspricht.  |  mehr...


Anwendung der neuen ESEF-Vorgaben

Berichterstattungshandbuch der ESMA aktualisiert

 

Für von bestimmten Kapitalmarktunternehmen veröffentlichte IFRS-Jahresfinanzberichte, deren Geschäftsjahre nach dem 31.12.2019 beginnen, ist erstmals ein EU-weites einheitliches elektronisches Berichtsformat (ESEF) vorgeschrieben. Die technischen Grundlagen des neuen Berichtsformats wurden zu wesentlichen Teilen von der ESMA (European Securities and Markets Authority – europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) erarbeitet. Vor diesem Hintergrund publiziert die ESMA ein ESEF-Berichterstattungshandbuch, welches kürzlich aktualisiert wurde.

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Was ist passiert im 1. Halbjahr 2021 in der Umsatzsteuer?

 

Auch im ersten Halbjahr 2021 gab es wieder eine Vielzahl an interessanten Entscheidungen der Gerichte sowie BMF-Schreiben der Finanzverwaltung. Eine Auswahl wird im Folgenden vorgestellt.  |  mehr...


Erhöhte Cyberrisiken im Mittelstand

 

In einer aktuellen Studie des Digitalverbands Bitkom wurden Rekordschäden in der deutschen Wirtschaft durch Diebstahl, Spionage und Sabotage mit einem jährlichen Gesamtbetrag von 223 Mrd. € beziffert. Immer häufiger und nachdrücklicher wird in diesem Zusammenhang vor dem Home-Office als Einfallstor der Wirtschaftskriminellen gewarnt.  |  mehr...


Typischerweise arbeitstägliches Aufsuchen eines vom Arbeitgeber festgelegten Sammelpunkts

BFH-Urteil vom 19.4.2021, VI R 6/19

 

Die entsprechende Anwendung der Entfernungspauschale setzt gemäß § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 4a S. 3 EStG voraus, dass der Arbeitnehmer den Ort oder das weiträumige Gebiet zur Aufnahme der Arbeit aufgrund einer Weisung des Arbeitgebers zum einen typischerweise arbeitstäglich und zum anderen auch dauerhaft aufzusuchen hat.

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Abrechnung über nicht ausgeführte sonstige Leistung mittels Gutschrift

BMF-Schreiben vom 19.8.2021, III C 2 – S 7283/19/10001 :002; DOK 2021/0904800

 

Bei sog. Gutschriftverfahren wird zwischen dem Leistungsempfänger und dem Lieferanten (leistenden Unternehmer) vereinbart, dass der Leistungsempfänger – abweichend vom Regelfall (Ausstellung einer Rechnung durch den Lieferanten) – die Abrechnungen (gemäß § 14 Abs. 2 S. 2 UStG) für den Lieferanten übernehmen soll.

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Steuerliche Förderung der betrieblichen Altersversorgung

BMF-Schreiben vom 12.8.2021, IV C 5 – S 2333/19/10008 :017; DOK 2021/0770982

 

Die Finanzverwaltung hat ihr lohnsteuerliches Anwendungsschreiben zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung aktualisiert. Auf folgende Punkte wird hingewiesen:

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Verfassungsrechtliche Zweifel am Abzinsungssatz des § 6 Abs. 1 Nr. 3 S. 1 EStG

 

Vor dem Hintergrund des seit Jahren anhaltenden Niedrigzinsniveaus wird die Verfassungsmäßigkeit des Abzinsungssatzes von 5,5% für Verbindlichkeiten gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 S. 1 EStG in der Literatur seit längerer Zeit diskutiert. Derzeit ist ein Beschwerdeverfahren vor dem BFH anhängig (Az. XI B 44/21), das sich darum dreht, ob das niedrige Marktzinsniveau im Streitjahr 2013 bereits verfestigt war, sodass das Festhalten am Zinssatz von 5,5% als verfassungswidrig anzusehen ist.  |  mehr...


Starkregen- und Flutschäden: Schadenersatz bei fehlender Elementarschadenversicherung

 

Wann Geschädigte sich bei Versicherungsmaklern und Agenturen schadlos halten können  |  mehr...


Neuer Leitfaden zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

 

Eine neue Broschüre soll insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen sowie Prüfungsgesellschaften helfen, die anstehenden Herausforderungen im Zusammenhang mit dem EU-Richtlinienvorschlag zur Nachhaltigkeitsberichterstattung besser zu verstehen. Die European Federation of Accountants and Auditors for SMEs (EFAA) – die europäische Dachorganisation nationaler Assoziationen von Wirtschaftsprüfern und Rechnungslegern, deren Mitglieder vorwiegend Dienstleistungen an kleine und mittelgroße Gesellschaften erbringen – gibt darin konkrete Praxishinweise.  |  mehr...


Arbeitslohn durch Bußgeldübernahme seitens des Arbeitgebers – Kein eigenbetriebliches Interesse des Arbeitgebers

OFD Frankfurt/M., Verfügung vom 30.6.2021, S 2332 A – 094 – St 212

 

Der BFH hat in seinem Urteil vom 14.11.2013 (VI R 36/12, BStBl. II 2014, 278; vgl. Hillmer, BC 2014, 49 f., Heft 2) entschieden, dass es sich um steuerpflichtigen Arbeitslohn handelt, wenn eine Spedition die Bußgelder, die gegen ihre angestellten Fahrer wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten verhängt werden, übernimmt.

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E-Bilanz: Wann ist der Aufwand zur elektronischen Übermittlung unzumutbar?

BFH-Urteil vom 21.4.2021, XI R 29/20

 

Eine „unbillige Härte“ im Sinne des § 5b Abs. 2 EStG liegt nicht bereits deshalb vor, weil die Einkünfte des bilanzierenden Steuerpflichtigen im Wirtschaftsjahr gering oder negativ sind. Vielmehr ist zu beurteilen, ob angesichts des Umfangs der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung die vom Steuerpflichtigen zu tragenden Kosten unverhältnismäßig sind. Nur wenn dies der Fall ist, liegt ein erheblicher finanzieller Aufwand im Sinne des § 150 Abs. 8 S. 2 Hs. 1 AO vor.

Ein finanzieller Aufwand in Höhe von 40,54 € für die durch § 5b Abs. 1 EStG vorgeschriebene elektronische Übermittlung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz ist auch für einen „Kleinstbetrieb“ (wirtschaftlich) zumutbar.

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Wahl der Bewertungsmethode bei der Ermittlung des gemeinen Werts

BFH-Urteil vom 2.12.2020, II R 5/19

 

Für die Ermittlung des gemeinen Werts von Anteilen nicht börsennotierter Kapitalgesellschaften hat allein der Steuerpflichtige die Wahl zwischen einem individuellen Ertragswertverfahren nach § 11 Abs. 2 S. 2 BewG und dem vereinfachten Ertragswertverfahren nach §§ 190 ff. BewG.

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Umsatzsteuerliche Billigkeitsmaßnahmen (Flutkatastrophe)

BMF-Schreiben vom 23.7.2021, III C 2 – S 7030/21/10008 :001; DOK 2021/0845812

 

Das Bundesfinanzministerium hat auf die schweren Unwetterereignisse im Juli 2021 in verschiedenen Regionen Deutschlands reagiert und umsatzsteuerliche Billigkeitsmaßnahmen zur Unterstützung der Bewältigung der Hilfs- und Aufbaumaßnahmen gewährt.

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Belegbare Nachhaltigkeitsaktivitäten als Voraussetzung bei der Kapitalaufnahme

 

Bei der Deckung des Kapitalbedarfs werden Finanz-Verantwortliche in den Unternehmen immer häufiger mit Nachfragen dazu konfrontiert, wie im Unternehmen mit Nachhaltigkeitsaspekten umgegangen wird. Die aktuell herausgegebene Studie „Nachhaltigkeit & Anlageverhalten 2021“ gibt einen Einblick dahingehend, wie sich die Verantwortlichen aus der Finanzbranche informieren, bevor sie Unternehmen mit Eigen- oder Fremdkapital ausstatten – und was Unternehmen daraus für die Unternehmensführung und -berichterstattung lernen können.  |  mehr...


Verbot des Abzugs von sog. Bestechungsgeldern: Voraussetzungen

BFH-Urteil vom 15.4.2021, IV R 25/18

 

Schon die Bibel mahnt vor den negativen Folgen von Bestechung: „Wer unrechtem Gewinn nachgeht, zerstört sein Haus; wer aber Bestechung hasst, der wird leben.“ (Sprüche 15,27). Und nicht nur von überweltlichen Instanzen droht Ungemach – auch die Finanzbehörden werden hier aktiv und versagen den Betriebsausgabenabzug von Bestechungsgeldern. Doch ganz so leicht kann es sich das Finanzamt hier nicht machen.

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Neue Auslegung der Zeitgrenzen bei kurzfristiger Beschäftigung

BSG-Urteil vom 24.11.2020, B 12 KR 34/19 R

 

Befristete, nicht berufsmäßige Beschäftigungen sind sozialversicherungsfrei, wenn die in § 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV genannten Zeitgrenzen – Beschäftigungszeitraum von drei Monaten oder 70 Arbeitstagen innerhalb eines Kalenderjahres – nicht überschritten werden. Welche dieser Grenzen maßgebend ist, wurde bislang vom zeitlichen Umfang der Beschäftigung innerhalb einer (Arbeits-)Woche abhängig gemacht. Von einem Dreimonatszeitraum war dann auszugehen, wenn die Beschäftigung an mindestens fünf Tagen in der Woche ausgeübt wurde. Wurde die Beschäftigung an weniger als fünf Tagen in der Woche ausgeübt, stellte man für die Beurteilung auf einen Zeitraum von 70 Arbeitstagen ab.

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Steuerbilanzielle Zweifelsfragen bei Ausgleichsmaßnahmen für Forstschäden

BMF-Schreiben vom 27.7.2021, IV C 7 – S 1916/20/10003 :002; DOK 2021/0848044

 

Da die steuerlichen Regelungen des Forstschäden-Ausgleichsgesetzes in der Praxis viele steuerbilanzielle Zweifelsfragen aufgeworfen haben, hat die Finanzverwaltung in einem BMF-Schreiben umfangreiche Erläuterungen herausgegeben. Dies betrifft insbesondere die steuerfreie Rücklage für die Bildung eines betrieblichen Ausgleichsfonds, erhöhte Betriebsausgabenpauschsätze und ein Aktivierungswahlrecht gemäß § 4a ForstSchAusglG.

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Umsatzrealisierung beim Werklieferungsvertrag

 

Das IDW befasst sich mit dem Fall eines Werklieferungsvertrags über eine herzustellende Maschine mit Montageverpflichtung und gibt Hinweise zu folgenden Fragestellungen: Ist in solchen Fällen im handelsrechtlichen Jahresabschluss eine Umsatzrealisierung des Gesamtauftrags bereits bei Lieferung der Maschine zulässig? Und sind bei der Bildung einer Rückstellung für die noch ausstehenden Montageleistungen kalkulatorische Gewinne zu berücksichtigen?

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Rechnungslegungspflicht bei Ausübung einer Vorsorgevollmacht

OLG Niedersachsen, Urteil vom 28.4.2021, 9 U 24/20 (rkr.)

 

Eine Vorsorgevollmacht dient dazu, eine Person zu ermächtigen, im Falle einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen. Insbesondere bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit im fortgeschrittenen Alter oder bei schweren Krankheiten wird dieses Instrument eingesetzt, damit Angehörige im Namen der betroffenen Person tätig werden können. Das OLG Niedersachsen weist nun in einem Urteil darauf hin, dass die Ausübung einer Vorsorgevollmacht mit der Pflicht zur Rechnungslegung verbunden sein kann.

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Bilanzierung „grüner“ Finanzanlagen: Herausforderungen für Investoren und Emittenten

 

Im Zuge des sog. Green Deal auf EU-Ebene steigen sowohl das Angebot an als auch die Nachfrage nach „grünen“ Finanzprodukten stark an. Mittlerweile ist eine Vielzahl unterschiedlich ausgestalteter „grüner“ Finanzierungen am Markt beobachtbar. Deren Bilanzierung wurde bislang wenig Beachtung geschenkt – so sieht es jedenfalls das IDW, das am 21.7.2021 klare Regelungen für die bilanzielle Abbildung dieser Art von Finanzierungen angemahnt hat.  |  mehr...


Zweifelsfragen bei der bilanziellen Abbildung von Reverse-Factoring-Transaktionen

 

Der Modulentwurf IAS 1-M1 beschäftigt sich mit den Zweifelsfragen bei der bilanziellen Abbildung von Reverse-Factoring-Transaktionen nach IFRS. Im Dezember 2020 veröffentlichte das IFRS IC die Agenda-Entscheidung „Supply Chain Financing Arrangements – Reverse Factoring“. Diese Agenda-Entscheidung des IFRS IC wurde vom IDW gewürdigt und im Rahmen des Entwurfs eines neuen Moduls der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: IFRS-Modulverlautbarung (IDW RS HFA 50) erarbeitet.

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Private Veräußerungsgeschäfte – Keine Besteuerung des auf das häusliche Arbeitszimmer entfallenden Veräußerungsgewinns

BFH-Urteil vom 1.3.2021, IX R 27/19

 

Wird eine Immobilie innerhalb von 10 Jahren nach Erwerb im Rahmen eines privaten Veräußerungsgeschäfts verkauft, so unterliegt ein Veräußerungsgewinn der Besteuerung. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Immobilie zu privaten Wohnzwecken genutzt wurde. Doch erstreckt sich diese Ausnahme auch auf ein häusliches Arbeitszimmer? Nachdem Finanzgerichte und Literatur hier gespaltener Meinung waren, hat der BFH nun Klarheit geschaffen.

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Verlängerung der Steuererklärungsfristen und der zinsfreien Karenzzeiten: Anwendungsfragen

BMF-Schreiben vom 20.7.2021, IV A 3 – S 0261/20/10001 :014; DOK 2021/0813579

 

Aufgrund der durch die Corona-Pandemie verursachten Ausnahmesituation hat der Gesetzgeber die Erklärungsfristen für den Besteuerungszeitraum 2020 durch das Gesetz zur Umsetzung der Anti-Steuervermeidungsrichtline (ATAD-Umsetzungsgesetz) vom 25.6.2021 verlängert. Es gelten nunmehr folgende Abgabetermine:

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Elektronische Kassenführung: Dringender Handlungsbedarf bei cloud-basierter TSE



Mit dem Thema „Kassensicherungsverordnung“ sind TSE-Hersteller, Kassenhersteller, Unternehmen sowie deren Berater spätestens seit deren Inkrafttreten zum 1.1.2020 vor immense Herausforderungen gestellt worden. Aktuell bestehende, je nach Bundesland unterschiedlich ausfallende Anwendungsbestimmungen sorgen dafür, dass dieses Thema die Buchführungsverantwortlichen weiterhin begleiten und vor große Anstrengungen stellen wird. Insbesondere der Einsatz cloud-basierter Sicherheitseinrichtungen (TSE) ist (und bleibt vorerst) mit Unwägbarkeiten hinsichtlich der steuerlichen Anerkennung behaftet. Soweit noch nicht geschehen, ist betroffenen Unternehmen dringend zu raten, beim zuständigen Finanzamt einen Antrag auf Fristverlängerung nach § 148 AO zu stellen.  |  mehr...


Neu: Der „Praxisratgeber HGB-Konzernabschluss“ von BC-Autor und -Beirat WP/StB Ralf Pöller

 

 

Schritt für Schritt – durch Mustergliederungen und Praxisfälle mit Zahlenbeispielen und Buchungssätzen – zum korrekten Konzernabschluss:

  • Vereinheitlichung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen
  • Währungsumrechnung
  • Kapital- und Schuldenkonsolidierung
  • Zwischenerfolgseliminierung
  • Aufwands-/Ertragskonsolidierung
  • Beteiligungsertragseliminierung.

 

 

 

 

 

Weitere Infos im Beck-Shop unter https://beck-shop.de/17388136


BC-Themen-Wunschzettel

Wer nicht die Bedürfnisse des anderen kennt, kann ihnen nicht immer gerecht werden. Das gilt auch für die Themenausrichtung einer Fachzeitschrift.
Das BC-Redaktions- und Schriftleiterteam ist deshalb "ganz Ohr" für Ihre fachlichen Erfordernisse.
Bitte beantworten Sie kurz & bündig die folgenden beiden Fragen im BC-Themen-Wunschzettel!

 


+++ Top Online-Beiträge +++


„Advanced Planning“: Status Quo und Möglichkeiten fortgeschrittener Planungsansätze

Ein modernes Planungskonzept für ein besseres Controlling?  |  mehr...


Excel-Tipps 51 ff.

Duplikate zählen mit Pivot

Um Duplikate (mehrmals vorkommende Werte/Texte) nicht nur zu entfernen (siehe den vorherigen Tipp, Nr. 110), sondern auch deren Vorkommen/die Anzahl ihres Auftretens zu zählen, ist wie folgt vorzugehen:

  • Liste einfach in eine Pivot-Tabelle (EINFÜGEN → PIVOTTABLE) überführen
  • Die zu bereinigende Spalte/das Datenlabel (hier: „Kategorie“) in die ZEILEN ziehen (siehe vorheriger Tipp, Nr. 110);
  • Dieselbe Spalte/das Datenlabel (hier: „Kategorie“) auch in die WERTE ziehen und ANZAHL einstellen (siehe die Abb. unten).

 

 

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Leiter Corporate Controlling in einem internationalen Dienstleistungs-Unternehmen, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”  |  mehr...


Excel-Tipps 1 bis 50

1. Top-/Flop-X-Analysen

 

In den meisten Management-Reports oder Dashboards (engl. Armaturenbrett, Instrumententafel) empfiehlt es sich, eine Top-X-Analyse durchzuführen – also nicht etwa auf alles zu schauen, sondern nur auf die Top (oder gegebenenfalls auch Flop) 3,5 oder auch 10 besten Produkte, Verkäufer, Absatzgebiete etc. Damit soll dem Management nur wirklich Relevantes in einem Report/Dashboard präsentiert werden.

Hierzu kann eine (Pivot-)Tabelle mit dem Top-X-Filter gefiltert werden, und zwar unter DATEN → FILTERN → ZAHLENFILTER → TOP 10…. Es kann hier sowohl nach den obersten und untersten X-Elementen als auch nach Prozent gefiltert werden.

Zudem kann auch die bedingte Formatierung verwendet werden, um die gewünschten Werte optisch herauszustellen. Dies geht unter START → BEDINGTE FORMATIERUNG → OBERE/UNTERE REGELN.

 

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Leiter Corporate Controlling in einem internationalen Dienstleistungs-Unternehmen, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”

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Erst wägen, dann wagen
Ratschläge für Ihr Gehaltsgespräch

Gehaltsverhandlungen können zu heiklen Situationen im Berufsleben führen (u.a. bei gegensätzlichen Vorstellungen zur Gehaltshöhe). Doch wer ein höheres Gehalt wünscht, kommt um diesen Punkt meist nicht herum.

Eine erfolgreiche Verhandlung mit dem zuständigen Vorgesetzten erfordert ein angemessenes Auftreten während des Gesprächs (z.B. Ruhe und Sachlichkeit) sowie eine gründliche Vorbereitung. Der Autor gibt Ihnen konkrete Hinweise, was Sie dabei berücksichtigen müssen. Diese sind auch für das Vorstellungsgespräch anwendbar.  |  mehr...


Praxisleitfaden Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr

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„Working Capital“

Wichtige Links für Rechnungswesenpraktiker  |  mehr...


BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling

Die Fachzeitschrift BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling (www.bc-online.de) – informiert Sie aktuell und praxisnah über alle Themen, die für Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Controlling relevant sind.

 

 

 

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