BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling


Durchgeblättert – Die Zeitschrift BC

 

Diese tolle Animation der BC hat unser Azubi Nico Pellkofer erstellt – in seinem allerersten Ausbildungsjahr zum Medienkaufmann Digital & Print im Verlag C.H.BECK!

Das nötige Hintergrundwissen hat er sich übrigens in seiner Freizeit angeeignet.

 

Wir freuen uns, dass wir jedes Jahr die Auszubildenden des Verlags für ein paar Wochen in unserer Redaktion begrüßen dürfen!


Umsatzsteuer International – Der neue Praxisleitfaden

 

Alle bisherigen BC-Beiträge zum Themenkomplex „Umsatzsteuer International“ gibt es nun gebündelt in einer Neuerscheinung des Verlags C.H.BECK in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Institut des BVBC e.V.:

„Umsatzsteuer International. Praxisleitfaden: Lieferungen und Dienstleistungen innerhalb der EU und zur Schweiz“.

Unter Mitwirkung von Umsatzsteuerexperten aus Frankreich, Österreich, Spanien, Tschechien und der Schweiz werden grenzüberschreitende Lieferungen und Leistungen detailliert in den Blick genommen.

Weitere Infos finden Sie hier.




IT-Spezial: Softwareanbieter im Portrait

 

Weitere Infos finden Sie hier.


... und mehr als eine Zeitschrift

 

Nutzen Sie unser zusätzliches BC-Informationsangebot!

  

 

 

 

 

BC-Zertifizierung: Jetzt im E-Learning-Bereich der BeckAkademie Seminare

 

Möchten Sie Ihre eigenen Fähigkeiten trainieren, Ihren Nachholbedarf erkennen und sich weiterbilden?

 

 

Mit der BC-Zertifizierung beweisen Sie Ihre Kompetenz und Ihre Bereitschaft, sich immer weiter fortzubilden.

Seit April 2021 erreichen Sie die BC-Zertifizierung im E-Learning-Bereich der BeckAkademie Seminare: https://elearning.beck-seminare.de/login.

Sollten Sie keine E-Mail mit Ihren neuen Zugangsdaten erhalten haben, können Sie stattdessen per E-Mail an redaktion.bc@beck.de einen Freischalt- bzw. Buchungscode beantragen. Weitere Infos finden Sie hier.

 

 



Datenbank BC BeckDirekt

 

Für alle BC-Abonnenten (auch BVBC-Mitglieder) inklusive!

Mit BC-Archiv seit 2000, Lexikon Steuer- und Bilanzrecht u.v.m.

Eine Handlungsanleitung zur Freischaltung finden Sie hier

 

 



Der BC-Newsletter

 

 

Erhalten Sie jeden Donnerstag die neuesten Fachinformationen der Bilanzwelt in unserem kostenlosen Newsletter.

Er versorgt Sie mit aktuellen Finanzgerichtsentscheidungen, umfassenden Hintergrundinformationen und Tipps zur praktischen Umsetzung.

Um den Newsletter wöchentlich zu beziehen, klicken Sie einfach auf das Symbol, dann auf „Anmelden“ und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an.




Mit der BC im Homeoffice

 

Auch im Homeoffice ist die BC jederzeit verfügbar – mit dem Online-Modul BC BeckDirekt.

Für alle BC-Abonnenten inklusive!

Das Modul umfasst neben den Inhalten der BC zusätzlich ein Lexikon Steuer- und Bilanzrecht, ein Rechtsprechungs-ABC Handels- und Steuerbilanz, ein Bilanzierungs-ABC Jahres-/Konzernabschluss u.v.m.

Wie Sie sich für die Datenbank freischalten können, erfahren Sie hier.

 




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+++ BC-Special zur Corona-Krise +++


Versand vorläufiger Überbrückungshilfe-Bescheide seit dem 13.6.2022

 


Da die beihilferechtliche Sondergenehmigung der EU-Kommission in Bezug auf die Corona-Förderungen am 30.6.2022 ausläuft, entschied der Gesetzgeber, für noch nicht beschiedene Anträge der Corona-Hilfsprogramme fristwahrende vorläufige Bescheide durch die Bewilligungsstellen ab dem 13.6.2022 zu versenden. Diese Bescheide haben keinen endgültigen Charakter und sind an keinen Anspruch auf Auszahlung gebunden.

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+++ Aktuelle Fachnachrichten +++


Arbeitsverträge auf dem Prüfstand – Das „neue“ Nachweisgesetz ab 1.8.2022

 

Zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2019/1152 nimmt der deutsche Gesetzgeber weitreichende Änderungen im Arbeitsrecht vor. Dies betrifft insbesondere eine Aktualisierung des Nachweisgesetzes (NachwG). Ab dem 1.8.2022 gelten strengere Fristen für die schriftliche (!) Aushändigung der Mindestarbeitsbedingungen an Arbeitnehmer, deren Katalog zudem deutlich erweitert wurde. Betroffen sind sowohl neue als auch bestehende Arbeitsverhältnisse. Bei Verstößen gegen die neuen Regelungen drohen dem Arbeitgeber künftig saftige Bußgelder.  |  mehr...


Lohnsteuereinbehalt bei konzerninterner internationaler Arbeitnehmerentsendung

 

Im Fall einer konzerninternen internationalen Arbeitnehmerentsendung nach Deutschland kann das aufnehmende inländische Unternehmen zum wirtschaftlichen Arbeitgeber werden. Aus dieser Stellung als wirtschaftlicher Arbeitgeber ergibt sich unter den nachfolgend dargestellten Voraussetzungen eine Pflicht zur Einbehaltung und Abführung von Lohnsteuer.  |  mehr...


Jahressteuergesetz 2022 (JStG 2022)

Referentenentwurf vom 28.7.2022

 

Anlass des JStG 2022 sind vor allem erforderliche Anpassungen an EU-Recht und EuGH-Rechtsprechung sowie Reaktionen auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs. Nachstehend werden die für das Rechnungswesen relevanten geplanten Neuregelungen aus dem Referentenentwurf aufgeführt, der 142 Seiten (inklusive Gesetzesbegründung) umfasst.

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Offenbare Unrichtigkeit nach § 129 AO bei fehlender Erkennbarkeit des zutreffenden Werts

BFH-Urteil vom 8.12.2021, I R 47/18

 

Beruht die offenbare Unrichtigkeit auf der versehentlichen Nichtangabe eines Werts in der Steuererklärung, ist § 129 S. 1 AO bereits dann anwendbar, wenn für jeden unvoreingenommenen Dritten klar und deutlich erkennbar ist, dass die Nichtangabe fehlerhaft ist. Entsprechendes muss gelten, wenn (nur) die Angabe einer Endsumme mit 0 € erfolgt und dies erkennbar unrichtig ist.

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Anordnung einer Anschlussprüfung bei freiberuflichen Kleinstbetrieben

BFH-Beschluss vom 7.6.2022, VIII B 105/21

 

Die Finanzbehörden sind auch bei Mittelbetrieben, Kleinbetrieben und Kleinstbetrieben weder durch die AO noch durch die Betriebsprüfungsordnung (Steuer) an einen bestimmten Prüfungsturnus gebunden und dürfen daher gleichermaßen solche Betriebe einer sog. Anschlussprüfung unterwerfen.

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(Folge-)Änderung eines Steuerbescheids nach § 174 Abs. 4 AO in einer anderen Steuerart

BFH-Urteil vom 17.3.2022, XI R 5/19

 

Karma – das Gesetz von Ursache und Wirkung – ist ein Kernelement verschiedener indischer Religionen. Das Ziel dieser Religionen ist, aus dem Kreislauf von Ursache und Wirkung auszubrechen und das sogenannte Nirvana zu erreichen. Trotz transzendentaler Anklänge in der Urteilsbegründung, wie „Der Gegenstand der irrigen Beurteilung mussanders als diese Beurteilung selbstausschließlich der Seinswelt angehören …“, scheint die spirituelle Erleuchtung beim BFH noch nicht vollkommen erreicht worden zu sein, weshalb das höchste Finanzgericht weiterhin in Ursache-Wirkungszusammenhängen des Steuerrechts verhaftet bleibt.

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Neues zur Fremdüblichkeit bei grenzüberschreitenden Konzerndarlehen

BFH-Urteil vom 13.1.2022, I R 15/21

 

Schon häufiger ist die Verzinsung von Gesellschafterdarlehen in jüngerer Zeit Gegenstand der BFH-Rechtsprechung gewesen. In einem aktuellen Urteil haben sich die Münchener Richter nun zur Fremdüblichkeit bei fehlender Besicherung von grenzüberschreitenden Konzerndarlehen und den möglichen Konsequenzen geäußert. Unter anderem nennt der BFH die für den Fremdvergleich wichtigen Kriterien.

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Reisekostenrecht: Betriebsstättenbegriff

BFH-Urteil vom 16.2.2022, X R 14/19

 

Der Mittelpunkt einer betrieblichen Tätigkeit ergibt sich aus dem Gesamtbild der Verhältnisse. Prüfkriterien sind sowohl inhaltliche als auch nach zeitliche Gesichtspunkte (Dauerhaftigkeit) der Tätigkeit.

Seit 2014 wird die erste Tätigkeitsstätte vorrangig anhand der arbeits-(vertrag-) oder dienstrechtlichen Zuordnung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber bestimmt.

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Zuordnung zum Unternehmen: BFH „weicht Zuordnungsfrist auf“

 

Das Zuordnungswahlrecht von Gegenständen, die sowohl unternehmerisch als auch privat genutzt werden, zum Unternehmen muss nach bisherigem Verständnis bis zur Regelabgabefrist der Steuererklärung (grundsätzlich der 31.7. des Folgejahres) dem Finanzamt gegenüber ausdrücklich mitgeteilt werden. Inwiefern diese Ausschlussfrist, die bei Nichteinhaltung zum endgültigen Verlust des Vorsteuerabzugs führt, unionsrechtskonform ist, stand auf dem Prüfstand vor dem EuGH. Dieser entschied hierüber am 14.10.2021 (Rs. C-45/20 und C-46/20 „E und Z“) und gab dem BFH den konkreten Prüfungsauftrag der Verhältnismäßigkeit. Nun liegen die Nachfolgeentscheidungen des BFH vom 4.5.2022 (XI R 28/21 und XI R 29/21, siehe auch Thurow hier) vor.  |  mehr...


Neuer Nachhaltigkeitskompass

 

 

Die Wirtschaftsprüferkammer (WPK) hat am 6.7.2022 auf ihrer Internetseite den „Nachhaltigkeitskompass (WPK)“ veröffentlicht. Dieser soll in erster Linie den Praxen der Wirtschaftsprüfer/vereidigten Buchprüfer (WP/vBP), die sich bislang noch nicht umfassend mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung und -prüfung auseinandergesetzt haben, den Einstieg erleichtern. Auch andere Berufsgruppen könnten über die im Kompass enthaltenen Informationsangebote einen Zugang zum Thema finden, zumal berufsrechtliche Aspekte ausgespart werden.  |  mehr...


Fachlicher Hinweis zu den Auswirkungen des Kriegs Russlands in der Ukraine auf (Halbjahres-)Finanzberichte des IDW vom 18.7.2022

 

Bereits im März und April dieses Jahres hatte sich das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf Rechnungslegung und Prüfung geäußert (vgl. u.a. Zwirner, BC 2022, 156 ff., Heft 4). Im Juli 2022 hat das IDW nun zu den Kriegsauswirkungen auf (Halbjahres-)Finanzberichte zum 30.6.2022 Stellung genommen.  |  mehr...


Referentenentwurf zur Funktionsverlagerungsverordnung: Erhöhtes Risiko von Streitverfahren

 

Mit der Einführung des steuerlichen Konzepts einer Funktionsverlagerung im Jahr 2008 hat der Gesetzgeber den relevanten Unternehmen signifikanten Mehraufwand bezüglich der Dokumentation, Bewertung und Verteidigung von grenzüberschreitenden Unternehmensrestrukturierungen aufgebürdet. Die Schlagworte „Funktionsverlagerung“, „Übertragung von immateriellen Wirtschaftsgütern“ und der Themenkomplex der (Unternehmens-)Bewertung sind in nahezu jeder steuerlichen Betriebsprüfung relevant.

Mit der Veröffentlichung des Referentenentwurfs zur Neufassung der Funktionsverlagerungsverordnung (FVerlV) am 5.7.2022 (Bearbeitungsstand: 25.5.2022), der die Einzelheiten zur Anwendung des Fremdvergleichsgrundsatzes im Sinne des § 1 Abs. 3b AStG regeln soll, stehen dem Steuerzahler weiteres Ungemach und erhöhte Risiken von Streitfällen ins Haus.  |  mehr...


Energiepreispauschale: Geänderte Lohnsteuer-Anmeldung 2022 und geänderte Lohnsteuerbescheinigung 2022

 

Die Energiepreispauschale als Einmalzahlung wird in der Regel im September 2022 gewährt. Bezüglich der Lohnsteuerpflicht geben zwei BMF-Schreiben Anwendungshinweise.  |  mehr...


Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit: Neue VID-Empfehlungen

 

Im Krisen- oder gar Insolvenzumfeld kommt dem Begriff der Zahlungsunfähigkeit eine entscheidende Rolle zu. Da es aber an einer eindeutigen gesetzgeberischen Festlegung fehlt, bestehen hier recht weite Interpretationsspielräume. Wünschenswert ist eine klare Definition und Ermittlung der rechnerischen Zahlungsunfähigkeit insbesondere aus Sicht der Geschäftsleitenden eines Unternehmens, die bei Verletzung der Insolvenzantragspflicht extrem hohen Haftungsrisiken ausgesetzt sind.  |  mehr...


Betriebsrentner verlieren Anspruch an deutschen Arbeitgeber nach vereinfachter Sitzverlegung

Wie eine EU-Richtlinie bald Betriebsrentner nach Zypern, Malta oder Estland verweist

 

Der Rechtsanspruch auf Sicherheiten aus einer fälligen Rückdeckungsversicherung stand und steht künftig – aufgrund einer Regelung in der EU-Umwandlungsrichtlinie – noch mehr auf tönernen Füßen. Die Höhe der Kreditsicherheiten einer betrieblichen Altersversorgung sollten Arbeitnehmer/innen überprüfen (lassen). 

 

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Anwendungsfragen zur Verlängerung der Steuererklärungsfristen

Fristen und Termine für die Besteuerungszeiträume 2020 bis 2024

 

Die Erklärungsfristen des § 149 AO und die damit zusammenhängenden Fristen und Termine wurden durch das Vierte Corona-Steuerhilfegesetz vom 22.6.2022 für den Besteuerungszeitraum 2020 verlängert. Des Weiteren wurden auch Regelungen für die Besteuerungszeiträume 2021 bis 2024 getroffen.

Im BMF-Schreiben vom 23.6.2022 (IV A 3 – S 0261/20/10001 :018) wird zu den Anwendungsfragen der Verlängerung der Steuererklärungsfristen Stellung bezogen.

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Nachweis der kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer eines Gebäudes

FG Köln, Urteil vom 23.3.2022, 6 K 923/20

 

Das deutsche Steuerrecht sieht für Gebäude eine typisierte Nutzungsdauer von 33, 40 oder 50 Jahren vor. Davon abweichende Restnutzungsdauern – insbesondere dann, wenn sie einen kürzeren Zeitraum umfassen – sind vom Steuerpflichtigen nachzuweisen. Doch welche Art von Gutachten ist für einen solchen Nachweis erforderlich?

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Neuer Arbeitskreis Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSR)

 

Am 4.7.2022 fand die erste Sitzung des BVBC-Arbeitskreises (AK) Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSR) in Hamburg statt. In dieser Sitzung wurde die Ausrichtung des Arbeitskreises festgelegt. Dazu hat der BVBC-AK bereits entschieden, an der aktuell laufenden Konsultation zu den Entwürfen der ESRS (European Sustainability Reporting Standards; EU-Nachhaltigkeitsberichterstattungsstandards) der EFRAG (European Financial Reporting Advisory Group; Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung) teilzunehmen.  |  mehr...


Änderungen der Offenlegungspflichten ab dem 1.8.2022

Neuerungen zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRiLi) durch das DiRUG

 

Die Vorgaben der europäischen Digitalisierungsrichtlinie (EU) 2019/1151 werden mittels des Gesetzes zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) am 1.8.2022 in deutsches Recht umgesetzt. Durch das DiRUG kommt es auch zu Neuerungen für von Unternehmen mit Offenlegungspflichten vertraute Personen bzw. Institutionen. Die relevanten Neuerungen zielen insbesondere auf die Änderungen des Offenlegungsmediums, die Pflicht zur elektronischen Identifikation, die grenzüberschreitenden Informationen sowie die Klarstellung des Offenlegungsumfangs nach VermAnIG (VermAnIG) ab.

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Neuorientierung des Controllings in der Inflation

 

Der rasante Anstieg von Rohstoff-, Energie- und teilweise bereits Arbeitskosten schlägt sich aktuell in der Ergebnisrechnung von Unternehmen nieder. Viele Controller werden dabei mit Herausforderungen konfrontiert, die sie bis dato nicht kannten. Wer im inflationären Umfeld den Bestand sichern will, muss schnellstmöglich resiliente (widerstandsfähige) Instrumente etablieren.  |  mehr...


E-Bilanz: Veröffentlichung der Taxonomien 6.6

BMF-Mitteilung vom 21.6.2022 (allgemeine Bekanntmachung am 7.7.2022)

 

Das Bundesfinanzministerium hat eine überarbeitete Version der Taxonomien, die Taxonomie-Version 6.6 vom 2.5.2022 (Taxonomie 6.6), veröffentlicht. Diese Taxonomien sind grundsätzlich für die Übermittlung von Jahresabschlüssen für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2022 beginnen, zu verwenden. Es ist jedoch möglich, diese Taxonomien auch für das Wirtschaftsjahr 2022 oder 2022/2023 zu verwenden.

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IDW veröffentlicht Knowledge Paper zu Kryptowährungen

IDW-Mitteilung vom 5.7.2022

 

Kryptowährungen konnten sich in den letzten Wochen nicht dem allgemeinen Abwärtstrend an den Börsen entziehen. Die älteste und bekannteste Kryptowährung Bitcoin notiert aktuell bei rund 20.000 €, ein Rückgang von 50% seit April 2022. Während es zurzeit zu einer Marktbereinigung kommt, werden Kryptowährungen als solche weiterhin bestehen. Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat nun ein Knowledge Paper zu diesem Thema veröffentlicht.

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Zum Nachweis eines Arbeitszimmers im Rahmen der Errichtung eines Wohnhauses

BFH-Urteil vom 4.5.2022, XI R 28/21 (XI R 3/19)

 

Der Bau eines zu eigenen Wohnzwecken genutzten Einfamilienhauses kann eine stressvolle Erfahrung sein. Dass steuerliche Nachweise dabei nicht immer im Vordergrund stehen, ist verständlich. Doch wie hat ein solcher Nachweis auszusehen, wenn ein Unternehmer beabsichtigt, einen Raum in dem Gebäude als Büro für sein Unternehmen zu nutzen?

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Neue EU-Vorschriften für Nachhaltigkeitsberichte

 

Der Rat der EU und das Europäische Parlament haben am 21.6.2022 eine vorläufige politische Einigung über die Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) erzielt. Der Vorschlag zielt darauf ab, Lücken in den geltenden Vorschriften über die Offenlegung nichtfinanzieller Informationen zu schließen, deren Qualität für eine angemessene Berücksichtigung insbesondere durch Kapitalmarktakteure bislang als unzureichend angesehen wird.  |  mehr...


Zusammenfassende Meldung im Kontext zu steuerfreier innergemeinschaftlicher Lieferung

BMF-Schreiben vom 20.5.2022, III C 3 – S 7140/19/10002 :011; DOK 2022/0515243

 

Durch die Einführung von EU-weiten sogenannten Quick Fixes (dringend umsetzungsbedürftiger Maßnahmen im Mehrwertsteuersystem der EU) in nationales Recht mit Wirkung ab 1.1.2020 wurden die Voraussetzungen der Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen neu geregelt. Die rechtzeitige Abgabe einer Zusammenfassenden Meldung (ZM) ist jetzt eine materiell-rechtliche Voraussetzung, was insoweit eine Verschärfung der Anforderungen an die Steuerbefreiung von innergemeinschaftlichen Lieferungen darstellt. Die Finanzverwaltung hat unter anderem hierzu Stellung genommen.

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Gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung von Aufwendungen für eine Messestandfläche

BFH-Beschluss vom 23.3.2022, III R 14/21

 

1.  Die Kosten für die Anmietung einer Messestandfläche können bei einem ausstellenden Unternehmen nur dann zu einer Hinzurechnung nach § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG führen, wenn die Messestandfläche bei unterstelltem Eigentum des ausstellenden Unternehmens zu dessen Anlagevermögen gehören würde.

2.  Zur Zugehörigkeit zum Anlagevermögen kommt es darauf an, ob der Geschäftszweck des betreffenden Unternehmens und auch die speziellen betrieblichen Verhältnisse (z.B. Bedeutung der Messepräsenz innerhalb des vom Unternehmen praktizierten Vertriebssystems) das dauerhafte Vorhandensein einer entsprechenden Messestandfläche erfordert.

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Mehr Transparenz bei ESG-Ratings

 

Mit der fast inflationär zunehmenden Bedeutung des Nachhaltigkeitsstrebens für die Unternehmenssteuerung gewinnt auch die Überprüfung von Nachhaltigkeitsinformationen stark an Bedeutung. Das sog. Greenwashing-Risiko hat jetzt auch den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer auf den Plan gerufen: Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) setzt sich nachdrücklich für mehr Transparenz bei ESG-Ratings ein (ESG: Environmental/Umwelt, Social/Soziales, Governance/verantwortungsvolle Unternehmensführung und -überwachung).  |  mehr...


FAQ zur Energiepreispauschale von 300 €

BMF-Mitteilung vom 17.6.2022

 

Im September 2022 erhalten Arbeitnehmer/innen, die in einem gegenwärtigen Arbeitsverhältnis mit den Steuerklassen I bis V stehen, von ihrem Arbeitgeber eine Energiepreispauschale von 300 € ausgezahlt. Diese unterliegt als sonstiger Bezug dem Lohnsteuerabzug. Der Arbeitgeber kann die an seine Arbeitnehmer ausgezahlte Energiepreispauschale als Monatszahler bereits im September 2022 in der Lohnsteuer-Anmeldung für August 2022 von der für alle Arbeitnehmer einzubehaltenden und zu übernehmenden Lohnsteuer abziehen; der Zeitraum der „Vorfinanzierung“ durch den Arbeitgeber soll hierdurch bewusst kurz gehalten werden. Zu den Einzelheiten der Energiepreispauschale vgl. den Beitrag von Plenker in BC 2022, 255 ff., Heft 6.

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Reinvestitionsrücklage bei Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften

BFH-Beschluss vom 10.5.2022, IV B 47/21

 

Im Fall der Übertragung eines dem Teileinkünfteverfahren unterliegenden Gewinns aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften auf Gebäude oder abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter ist der abziehbare Betrag gemäß § 6b Abs. 10 S. 2 EStG auf 300.000 € begrenzt.

 

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Investitionsabzugsbeträge (IAB): neues BMF-Anwendungsschreiben

BMF-Schreiben vom 15.6.2022, IV C 6 – S 2139-b/21/10001 :001; DOK 2022/0547974

 

Im Rahmen der steuerlichen Möglichkeiten zur Bildung von Investitionsabzugsbeträgen haben sich mit dem Jahressteuergesetz 2020 und nachfolgenden steuerlichen Änderungen wichtige Neuerungen ergeben. Aufgetretene Zweifelsfragen hat das Bundesfinanzministerium (BMF) zum Anlass genommen, eine zusammenfassende Erläuterung der dabei zu beachtenden Bestimmungen herauszugeben. Die Bandbreite reicht von den Voraussetzungen der Inanspruchnahme über buchtechnische Grundlagen bis hin zu Auswirkungen auf andere Besteuerungsgrundlagen und zeitlichen Anwendungsregelungen.

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Beteiligung an einer Umsatzsteuerhinterziehung: Versagung des Vorsteuerabzugs

BMF-Schreiben vom 15.6.2022, III C 5 – S 7429-b/21/10003 :001; DOK 2022/0594965

 

Zur Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs insbesondere in Form von Ketten- oder Karussellgeschäften wurde durch das „Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ vom 12.12.2019 (BGBl. I 2019, 2451, vgl. BC 2019, 562 ff., Heft 12) eine Regelung getroffen. Hiernach kann der Vorsteuerabzug bzw. die Steuerbefreiung für den entsprechenden Umsatz verwehrt werden.

Ein BMF-Schreiben präzisiert die Fälle, wann objektive Umstände für eine wissentliche Einbindung des Unternehmers in eine Umsatzsteuerhinterziehung vorliegen.

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Steuerfreistellung des Arbeitslohns nach dem Auslandstätigkeitserlass

BMF-Schreiben vom 10.6.2022, IV C 5 – S 2293/19/10012 :001; DOK 2022/0079983

 

Durch den Auslandstätigkeitserlass (ATE) wird unter bestimmten Voraussetzungen der Arbeitslohn für eine Auslandstätigkeit steuerfrei gestellt. Rechtsgrundlage für den Auslandstätigkeitserlass ist die Vorschrift des § 34c Abs. 5 EStG, der den obersten Finanzbehörden die Möglichkeit eröffnet, die Einkommensteuer zu erlassen, wenn dies aus volkswirtschaftlichen Gründen zweckmäßig ist. Zielrichtung des Auslandstätigkeitserlasses ist damit in erster Linie die Förderung der deutschen Exportwirtschaft. Von dieser Möglichkeit hat die Finanzverwaltung durch den Auslandstätigkeitserlass Gebrauch gemacht.

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Viertes Corona-Steuerhilfegesetz

Beschluss des Deutschen Bundestags vom 19.5.2022 (BT-Drs. 20/1906); Zustimmung des Bundesrats am 10.6.2022 (BR-Drs. 223/22)

 

 

Auch mit dem Vierten Corona-Steuerhilfegesetz sollen die wirtschaftlichen und sozialen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie so gering wie möglich gehalten werden.

Zusätzliche Investitionsanreize werden u.a. mit der Verbesserung der Möglichkeiten der Verlustverrechnung und der Verlängerung der degressiven Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens sowie der steuerlichen Investitionsfristen gesetzt. Auch so wichtige Instrumente wie die Homeoffice-Pauschale, die Steuerbefreiung der Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld und die Frist zur Abgabe von Steuererklärungen 2020 in beratenen Fällen werden noch einmal verlängert.

Für Bilanzierende wichtig ist die im Bundestagsbeschluss neu hinzugekommene Abschaffung der bilanzsteuerlichen Abzinsung von Verbindlichkeiten.

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Neu: Der „Praxisratgeber HGB-Konzernabschluss“ von BC-Autor und -Beirat WP/StB Ralf Pöller

 

 

Schritt für Schritt – durch Mustergliederungen und Praxisfälle mit Zahlenbeispielen und Buchungssätzen – zum korrekten Konzernabschluss:

  • Vereinheitlichung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen
  • Währungsumrechnung
  • Kapital- und Schuldenkonsolidierung
  • Zwischenerfolgseliminierung
  • Aufwands-/Ertragskonsolidierung
  • Beteiligungsertragseliminierung.

 

 

 

 

 

Weitere Infos im Beck-Shop unter https://beck-shop.de/17388136


BC-Themen-Wunschzettel

Wer nicht die Bedürfnisse des anderen kennt, kann ihnen nicht immer gerecht werden. Das gilt auch für die Themenausrichtung einer Fachzeitschrift.
Das BC-Redaktions- und Schriftleiterteam ist deshalb "ganz Ohr" für Ihre fachlichen Erfordernisse.
Bitte beantworten Sie kurz & bündig die folgenden beiden Fragen im BC-Themen-Wunschzettel!

 


+++ Top Online-Beiträge +++


„Advanced Planning“: Status Quo und Möglichkeiten fortgeschrittener Planungsansätze

Ein modernes Planungskonzept für ein besseres Controlling?  |  mehr...


Excel-Tipps 51 ff.

Größenklassen mit Pivot gruppieren


Eine in der Praxis übliche Analysefunktionalität ist das Gruppieren von Zahlen/Bildung von Größenklassen. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn Sie sich speziell Kunden/Produkte mit nur kleinen – oder eben nur großen – Umsatzerlösen, Deckungsbeiträgen, Absatzmengen etc. anschauen wollen. Das Bilden solcher Zahlengruppen oder -kategorien funktioniert ebenfalls über GRUPPIEREN (siehe auch die beiden Tipps zuvor). Es ist dabei wie folgt vorzugehen:

  • Die zu gruppierenden Zahlen/Werte (Umsätze etc.), für die Größenklassen gebildet werden sollen, müssen hierfür in die ZEILEN und WERTE geschoben werden.
  • Es ist nun auf einen Wert in den ZEILEN zu gehen, die rechte Maustaste zu drücken und GRUPPIEREN zu wählen.
  • Das daraufhin erscheinende Menü kann dann zu Steuerung der Größenklassen verwendet werden. Und zwar können hier Start- und Endwerte sowie die einzelnen Klassengrößen ausgewählt werden. In unserem Fall sollen zur Illustration alle Umsätze größer 100.000 bis zu maximal 1 Mio. (und zwar in 100 T-Schritten) abgebildet werden (vgl. die untere Abb.).

 

 

Das führt nun zur Gruppierung der Umsätze nach diesen Vorgaben:
Umsätze kleiner 100.000 werden in einer Gruppe gruppiert und Umsätze größer 1 Mio. ebenfalls. Dazwischen werden die Gruppen jeweils in Schritten von 100.000 gebildet.

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Leiter Corporate Controlling in einem internationalen Dienstleistungs-Unternehmen, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”


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Excel-Tipps 1 bis 50

1. Top-/Flop-X-Analysen

 

In den meisten Management-Reports oder Dashboards (engl. Armaturenbrett, Instrumententafel) empfiehlt es sich, eine Top-X-Analyse durchzuführen – also nicht etwa auf alles zu schauen, sondern nur auf die Top (oder gegebenenfalls auch Flop) 3,5 oder auch 10 besten Produkte, Verkäufer, Absatzgebiete etc. Damit soll dem Management nur wirklich Relevantes in einem Report/Dashboard präsentiert werden.

Hierzu kann eine (Pivot-)Tabelle mit dem Top-X-Filter gefiltert werden, und zwar unter DATEN → FILTERN → ZAHLENFILTER → TOP 10…. Es kann hier sowohl nach den obersten und untersten X-Elementen als auch nach Prozent gefiltert werden.

Zudem kann auch die bedingte Formatierung verwendet werden, um die gewünschten Werte optisch herauszustellen. Dies geht unter START → BEDINGTE FORMATIERUNG → OBERE/UNTERE REGELN.

 

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Leiter Corporate Controlling in einem internationalen Dienstleistungs-Unternehmen, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”

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Erst wägen, dann wagen
Ratschläge für Ihr Gehaltsgespräch

Gehaltsverhandlungen können zu heiklen Situationen im Berufsleben führen (u.a. bei gegensätzlichen Vorstellungen zur Gehaltshöhe). Doch wer ein höheres Gehalt wünscht, kommt um diesen Punkt meist nicht herum.

Eine erfolgreiche Verhandlung mit dem zuständigen Vorgesetzten erfordert ein angemessenes Auftreten während des Gesprächs (z.B. Ruhe und Sachlichkeit) sowie eine gründliche Vorbereitung. Der Autor gibt Ihnen konkrete Hinweise, was Sie dabei berücksichtigen müssen. Diese sind auch für das Vorstellungsgespräch anwendbar.  |  mehr...


Praxisleitfaden Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr

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„Working Capital“

Wichtige Links für Rechnungswesenpraktiker  |  mehr...


BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling

Die Fachzeitschrift BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling (www.bc-online.de) – informiert Sie aktuell und praxisnah über alle Themen, die für Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Controlling relevant sind.

 

 

 

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