BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling


Kostenfreier Download für BC-Abonnenten

 

Corona-Kompass: Durchblick in Krisenzeiten

Am  Ende ist er 136 Seiten lang geworden – der „Corona-Kompass“, ein Gemeinschaftsprodukt der Dr. Kleeberg & Partner GmbH WPG StBG und des Verlags C.H.BECK. 

Kompakt und konkret, anschaulich und farbenfroh werden die Bereiche

  • Tax: Steuerliche Erleichterungen, Auswirkungen von Kurzarbeit
  • Audit: Jahresabschluss/Rechnungslegung, Berichterstattung/Prüfung
  • Advisory: Erfolgreiches Risikomanagement, Hilfsmaßnahmen für Unternehmen
  • Legal: Auswirkungen auf das Arbeitsrecht, zivilrechtliche Gesetzesänderungen

 

 

 

 

behandelt. Hinzu kommt ein ausführliches „Corona-FAQ“: 125 häufig gestellte Fragen werden – alphabetisiert nach Stichworten – kurz beantwortet.

Möglichkeit zum kostenfreien Download: Abonnenten der Zeitschrift BC können die vollständige pdf-Version in der Datenbank „BC BeckDirekt“ abrufen (unter „Arbeitshilfen“ – „Leitfaden für die Beratungspraxis“): www.bcbeckdirekt.de.


... und mehr als eine Zeitschrift

 

Nutzen Sie unser zusätzliches BC-Informationsangebot!

  

 

 



BC-Zertifizierung

 

Möchten Sie Ihre eigenen Fähigkeiten trainieren, Ihren Nachholbedarf erkennen und sich weiterbilden?

 

 

Mit der BC-Zertifizierung beweisen Sie Ihre Kompetenz und Ihre Bereitschaft, sich immer weiter fortzubilden.

Halten Sie Ihr Know-how auf dem aktuellsten Stand, indem Sie spezifische Fachfragen zu einzelnen BC-Beiträgen online in Multiple-Choice-Tests beantworten.

Mit Bescheinigungen für bestandene Tests und BC-Jahres-Zertifikat bei regelmäßiger erfolgreicher Teilnahme!

 



Datenbank BC BeckDirekt

 

Für alle BC-Abonnenten (auch BVBC-Mitglieder) inklusive!

Mit BC-Archiv seit 2000, Lexikon Steuer- und Bilanzrecht u.v.m.

Eine Handlungsanleitung zur Freischaltung finden Sie hier

 

 



Der BC-Newsletter

 

 

Erhalten Sie jeden Donnerstag die neuesten Fachinformationen der Bilanzwelt in unserem kostenlosen Newsletter.

Er versorgt Sie mit aktuellen Finanzgerichtsentscheidungen, umfassenden Hintergrundinformationen und Tipps zur praktischen Umsetzung.

Um den Newsletter wöchentlich zu beziehen, klicken Sie einfach auf das Symbol, dann auf „Anmelden“ und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an.




Umsatzsteuer International – Der neue Praxisleitfaden

 

Alle bisherigen BC-Beiträge zum Themenkomplex „Umsatzsteuer International“ gibt es nun gebündelt in einer Neuerscheinung des Verlags C.H.BECK in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Institut des BVBC e.V.:

„Umsatzsteuer International. Praxisleitfaden: Lieferungen und Dienstleistungen innerhalb der EU und zur Schweiz“.

Unter Mitwirkung von Umsatzsteuerexperten aus Frankreich, Österreich, Spanien, Tschechien und der Schweiz werden grenzüberschreitende Lieferungen und Leistungen detailliert in den Blick genommen.

Weitere Infos finden Sie hier.




Mit der BC im Homeoffice

 

Auch im Homeoffice ist die BC jederzeit verfügbar – mit dem Online-Modul BC BeckDirekt.

Für alle BC-Abonnenten inklusive!

Das Modul umfasst neben den Inhalten der BC zusätzlich ein Lexikon Steuer- und Bilanzrecht, ein Rechtsprechungs-ABC Handels- und Steuerbilanz, ein Bilanzierungs-ABC Jahres-/Konzernabschluss u.v.m.

Wie Sie sich für die Datenbank freischalten können, erfahren Sie hier.

 






+++ BC-Special zur Corona-Krise +++


Corona-Krise: Überblick zur Dezemberhilfe und Überbrückungshilfe III

 

Bund und Länder haben aufgrund der hohen Infektionsdynamik bereits im November 2020 einen bundesweiten (Teil-)Lockdown beschlossen, welcher aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen noch einmal bis zum 10.1.2021 verlängert wurde – unterbrochen durch die Weihnachts-Sonderregelungen. Die gesetzlich angeordneten Schließungen führen bei einer Vielzahl von Unternehmen erneut zu starken Einschränkungen bis hin zur kompletten Einstellung des Geschäftsbetriebs.

 

 

Betroffenen Unternehmen wird in diesem Zusammenhang bereits im Rahmen der außerordentlichen Wirtschaftshilfe (sog. Novemberhilfe) finanzielle Unterstützung gewährt, um einen Ausgleich für entstehende Umsatzeinbußen zu schaffen. Anträge für die Novemberhilfe können seit dem 25.11.2020 gestellt werden. Aufgrund der Verlängerung der Schließungen – zunächst bis zum 20.12.2020 – wurde zudem beschlossen, die Unterstützung im Rahmen der sog. Dezemberhilfe zu verlängern. Zudem wurde sich darauf verständigt, die Corona-Überbrückungshilfe im Rahmen einer Phase III nochmals bis Ende Juni 2021 zu verlängern und auch die Antragsmöglichkeiten erneut auszuweiten.

 

 |  mehr...


Sicherung der Besteuerung von Corona-Unterstützungsleistungen

Verordnung zur Änderung der Mitteilungsverordnung, Beschluss des Bundesrats vom 6.11.2020, BR-Drs. 518/20

 

Öffentliche Stellen, die Corona-Unterstützungsleistungen oder ähnliche Förderungsmaßnahmen bewilligen, werden verpflichtet, diese Zahlungen an die Finanzverwaltung mitzuteilen.

 |  mehr...


Eigenkapitalstärkung mittels Beteiligungskapital

 

Die sog. 2. Corona-Welle läuft länger als erwartet, da die am 28.10.2020 beschlossenen und seit dem 2.11.2020 geltenden Maßnahmen das Infektionsgeschehen noch nicht ausreichend eindämmen. Die Liquiditätsprobleme vieler Unternehmen nehmen damit nochmals zu. Neben den weiterlaufenden Überbrückungshilfen und der sog. November-Hilfe 2020 könnte für Finanzverantwortliche auch ein in der Fachpresse bisher nicht so stark hervorgehobener Ansatz interessant sein, der die Eigenkapitalstärkung über Beteiligungsangebote des Bundes speist.  |  mehr...


Freistaat Bayern stockt „Corona-Novemberhilfe“ auf

 

Die Bayerische Staatsregierung hat in der Kabinettssitzung am 10.11.2020 beschlossen, dass die aus Bundesmitteln zur Verfügung gestellte „Corona-Novemberhilfe“ – für bayerische Unternehmen, die bereits vorher von regionalen, coronabedingten Schließungsmaßnahmen betroffen waren – um bis zu 38% aufgestockt wird.  |  mehr...


Neue Corona-Hilfen in Aussicht gestellt

BMF-Mitteilung vom 29.10.2020

 

Der partielle „Lockdown“ ab dem 2.11.2020 bis vorerst Ende November 2020 wird viele Unternehmen und Selbstständige u.a. aufgrund vorübergehender Schließungen wirtschaftlich treffen. Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium planen daher eine Erweiterung der bestehenden (finanziellen) Hilfsangebote.

 |  mehr...





+++ Aktuelle Fachnachrichten +++


Umsatzsteuerliche Konsequenzen des Brexit: BMF nimmt Stellung

BMF-Schreiben vom 10.12.2020, III C 1 – S 7050/19/10001 :002; DOK 2020/1285153

 

Zum 1.1.2021 endet die Übergangsfrist des Ausstiegs Großbritanniens aus der EU. Über Nacht wird Großbritannien damit aus umsatzsteuerlicher Sicht vom EU-Mitgliedstaat zum Drittstaat. Dies hat weitreichende Auswirkungen. Die wesentlichen Aspekte werden nachfolgend dargestellt. Dabei beziehen sich die Ausführungen im BMF-Schreiben in erster Linie auf Sachverhalte, die über die Silvesternacht stattfinden.

 |  mehr...


Nachholbedarf bei der Klimaberichterstattung

 

Zwar ist im Rahmen einer PwC-Analyse kürzlich als „gute Nachricht“ verkündet worden, dass mehr als 95% der börsennotierten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittlerweile über Klimathemen berichten. Allerdings folgt unmittelbar als Einschränkung, dass die Tiefe und Qualität der Klimaberichterstattung den Erwartungen oft nicht gerecht werden. Nicht nur für Großunternehmen, sondern auch für den Mittelstand bieten sich insoweit Chancen, über ein anforderungsgerechtes Reporting Erwartungslücken zu vermeiden und Finanzierungsquellen zu erschließen.  |  mehr...


Erhöhte Mitwirkungspflichten bei Auslandssachverhalten

BMF-Schreiben vom 3.12.2020, IV B 5 – S 1341/19/10018 :001; DOK 2020/1174240

 

Bei der Ermittlung von steuerlichen Sachverhalten sind Steuerpflichtige grundsätzlich zur Mitwirkung verpflichtet. Diese Mitwirkungspflichten wurden von der Finanzverwaltung am 3.12.2020 im Rahmen der Veröffentlichung der Verwaltungsgrundsätze 2020 konkretisiert. Bei Auslandssachverhalten haben die Steuerpflichtigen nun verschärfte Anforderungen zu erfüllen, um eine Schätzung der Besteuerungsgrundlagen und die Festsetzung von Zuschlägen vermeiden zu können.

 |  mehr...


Jahressteuergesetz 2020 verabschiedet

Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestags vom 16.12.2020 (BT-Drs. 19/25160); Zustimmung des Deutschen Bundesrats am 18.12.2020 (BR-Drs. 746/20)

 

Das Gesetz betrifft u.a. erforderliche Anpassungen an EU-Recht und EuGH-Rechtsprechung sowie Reaktionen auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs.

Nachstehend werden insbesondere die für das Rechnungswesen bedeutsamen Neuregelungen aufgegriffen.

 |  mehr...


Auswirkungen des Brexits auf befreiende Konzernabschlüsse

 

Mit dem 31.12.2020 endet der Übergangszeitraum, der für die Beendigung der Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland (UK) in der EU durch den Brexit (im Januar 2020) festgelegt wurde. Nach Ansicht des Hauptfachausschusses (HFA) und des Fachausschusses Unternehmensberichterstattung (FAB) des IDW kann ein Konzernabschluss und Konzernlagebericht eines Mutterunternehmens mit Sitz in UK zum Stichtag 31.12.2020, der durch einen britischen Wirtschaftsprüfer geprüft wird, noch befreiende Wirkung nach §§ 264 Abs. 3, 264b und 291 HGB entfalten.  |  mehr...


Körperschaftsteuerliche Organschaft – finanzielle Eingliederung nur bei qualifizierter Mehrheit der Stimmrechte?

FG Düsseldorf, Urteil vom 24.11.2020, 6 K 3291/19 F (Revision zugelassen)

 

Für die Annahme einer finanziellen Eingliederung einer Organgesellschaft in den Organträger reicht grundsätzlich eine einfache Mehrheit der Stimmrechte. Doch wie sieht es aus, wenn die Satzung bzw. der Gesellschaftsvertrag eine qualifizierte Mehrheit für Abstimmungen auf der Gesellschafterversammlung fordert?

 |  mehr...


Verspätete Offenlegung des Jahresabschlusses: Aussetzen des Ordnungsgeldverfahrens bis zum 1.3.2021

 

Jahresabschlüsse mit dem Stichtag zum 31.12.2019 sind grundsätzlich innerhalb eines Jahres offenzulegen und damit bis zum 31.12.2020. Wenn keine Offenlegung innerhalb dieser Frist vorgenommen wird und auf Rückfragen des Bundesanzeigers nicht zeitnah reagiert oder die Offenlegung gesetzeskonform nachgeholt wird, setzt das Bundesamt für Justiz (BfJ) so lange Ordnungsgelder fest, bis eine Offenlegung erfolgt. Eine coronabedingte Verlängerung der Offenlegungsfrist ist vom Gesetzgeber nicht vorgesehen, weshalb viele Unternehmen in der derzeitigen Krisensituation Gefahr laufen, Gegenstand eines Ordnungsgeldverfahrens zu werden.

Um dem entgegenzuwirken, verkündete das BfJ nun, dass es in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) vor dem 1.3.2021 für verspätet offengelegte Jahresabschlüsse mit dem Stichtag zum 31.12.2019 kein Ordnungsgeldverfahren einleiten wird. Damit sollen angesichts der andauernden COVID-19-Pandemie die Belange der Beteiligten angemessen berücksichtigt werden.  |  mehr...


Verlängerung der Gesetzesänderungen im Gesellschaftsrecht in der Corona-Krise

 

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) verlängert die Erleichterungen bei der Durchführung von Haupt-Gesellschafts- und Mitgliederversammlungen sowie zur rückwirkenden Umwandlung bis zum 31.12.2021.  |  mehr...


Abgabefrist für Steuererklärungen 2019 verlängert

BMF-Mitteilung vom 4.12.2020

 

Die Abgabefrist für den Veranlagungszeitraum 2019 für durch Steuerberater erstellte Steuererklärungen wird um einen Monat bis zum 31.3.2021 verlängert. Dieser Entscheidung waren verschiedene Anträge der berufsständischen Organisationen der Steuerberater vorangegangen, die sich aufgrund der hohen Arbeitsbelastung der Steuerkanzleien durch die Beantragung der Corona-Hilfen bereits frühzeitig für eine entsprechende Fristverlängerung eingesetzt hatten.

 

 |  mehr...


Wahlrecht zur einheitlichen Bilanzierung von Einheits- und Individualleergut

BMF-Schreiben vom 8.12.2020, IV C 6 – S 2133/19/10002 :013; DOK 2020/1240192

 

Mit Schreiben vom 19.2.2019 hatte das Bundesfinanzministerium (BMF) grundsätzlich zur bilanzsteuerlichen Behandlung von Pfandgeldern Stellung genommen. Das BMF vertritt hiernach die Auffassung, dass Einheitsflaschen steuerbilanziell anders zu behandeln seien als Individualflaschen. Dem entgegen hat das BMF mit seinem Schreiben vom 8.12.2020 den Bilanzierenden nunmehr allerdings zugestanden, dass Einheits- und Individualflaschen steuerrechtlich weiterhin gleichbehandelt werden können. Eine gleichlautende Erfassung der Pfandgelder in Steuer- und Handelsbilanz ist damit weiterhin und unverändert zur bisherigen Vorgehensweise möglich.

 |  mehr...


Jahressteuergesetz 2020 – zu erwartende weitere Änderungen

Finanzausschuss des Deutschen Bundestags, Beschluss vom 10.12.2020 (hib 1370/2020)

 

Der Finanzausschuss hat 42 Änderungsanträge zum Jahressteuergesetz 2020 (JStG 2020) mehrheitlich beschlossen. Betroffen hiervon sind u.a. die Gewährung einer Corona-Pauschale für die Nutzung des Home-Office, eine Anhebung der steuerlichen Sachbezugsgrenze für alle Beschäftigten sowie eine weitere Erhöhung der einheitlichen Gewinngrenze beim Investitionsabzugsbetrag.

Abzuwarten bleibt noch die Zustimmung des Bundestags und des Bundesrats.

 |  mehr...


Zunehmende Bedeutung der Nachhaltigkeitsberichterstattung

 

Das Nachhaltigkeitskriterium wird in der Unternehmensführung immer wichtiger; symptomatisch ist auch die fast inflationäre Auslobung von Nachhaltigkeitsawards. Für Bilanzierungsexperten ist diese Entwicklung an dem klaren Trend zur Ausweitung der Nachhaltigkeitsberichterstattung abzulesen: In Deutschland berichten mittlerweile 92% der 100 umsatzstärksten Unternehmen über ihre Nachhaltigkeitsanstrengungen und damit deutlich mehr als noch vor drei Jahren (73%).  |  mehr...


Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen eine ausländische Tochtergesellschaft: Außerbilanzielle Hinzurechnung von Fremdwährungsverlusten

FG Baden-Württemberg, Urteil vom 24.9.2020, 3 K 1486/19 (Revision zugelassen)

 

Währungsrisiken sind ein fester Bestandteil des Handels mit Geschäftspartnern außerhalb des Euro-Raums. Dies gilt sowohl bei Geschäften innerhalb eines Konzernverbunds als auch mit fremden Dritten. In beiden Fällen drohen Fremdwährungsverluste. Aber nicht immer werden diese steuerlich gleichbehandelt.

 |  mehr...


Zum Typenvergleich ausländischer Gesellschaften

FG München, Beschluss vom 10.11.2020, 6 V 1784/20 (Beschwerde zugelassen)

 

Die Globalisierung bringt es mit sich, dass deutsche Steuersubjekte in ausländische Gesellschaften investieren. Für die Besteuerung der Einkünfte aus diesen Gesellschaften kommt es darauf an, ob die ausländische Gesellschaft als Kapital- oder Personengesellschaft zu klassifizieren ist. Doch dies ist nicht immer einfach.

 |  mehr...


Steuerliche Behandlung der Reisekosten von Arbeitnehmern

BMF-Schreiben vom 25.11.2020, IV C 5 – S 2353/19/10011 :006; DOK 2020/1229128

 

Zur steuerlichen Beurteilung von Reisekosten der Arbeitnehmer hat die Finanzverwaltung das BMF-Schreiben vom 24.10.2014 (IV C 5 – S 2353/14/10002; DOK 2014/0849647, vgl. Plenker, BC 2014, 444, Heft 11) präzisiert bzw. ergänzt. Integriert wird insbesondere die aktuelle Finanzgerichtsrechtsprechung. Im Folgenden wird auf ausgewählte Änderungen zusammenfassend eingegangen.

 |  mehr...


Eingescannte Rechnungskopien ausreichend für fristgerechte Vorlage der Rechnungsbelege?

FG Köln, Urteil vom 16.6.2020, 2 K 2298/17 (Revision zugelassen)

 

Durch das Scannen einer Papierrechnung wird de facto eine elektronische Kopie erstellt. Macht es da noch einen Unterschied, ob der Scan von einer Rechnungskopie oder von der Originalrechnung erstellt wird? Finanzamt und Kläger hatten dazu eine andere Sichtweise, und auch das Finanzgericht (FG) Köln beurteilt die Sachlage anders als der Gesetzgeber.

 |  mehr...


Mitarbeiterkapitalbeteiligung: Anhebung des steuerfreien Höchstbetrags geplant

Referentenentwurf zum Fondsstandortgesetz vom 27.10.2020

 

Verstärkt werden sollen Mitarbeiterkapitalbeteiligungen, die zur Vermögensbildung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beitragen. Dabei werden besonders Startup-Unternehmen gefördert, deren Erfolg maßgeblich von der Gewinnung hochqualifizierter Fachkräfte abhängt. Steuerlich begünstigt werden daher innovative Beteiligungsformen.

 |  mehr...


Hauptfachausschuss des IDW verabschiedet Entwurf eines IDW Prüfungsstandards zur ESEF-Prüfung

 

Der Hauptfachausschuss (HFA) des IDW hat am 9.10.2020 den Entwurf eines IDW Prüfungsstandards zur ESEF-Prüfung verabschiedet. Der Entwurf ist eine Reaktion auf die verpflichtende Offenlegung der Abschlüsse und Lageberichte im einheitlichen elektronischen Berichtsformat nach der ESEF-Verordnung 2019/815 (European Single Electronic Format – ESEF) für bestimmte kapitalmarktorientierte Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2020. Die frühzeitige Anwendung des Entwurfs liegt dabei im Rahmen des IDW Prüfungsstandards IDW PS 201 in Eigenverantwortlichkeit und im beruflichen Ermessen des Wirtschaftsprüfers. Stellungnahmen zu dem Entwurf können bis zum 31.5.2021 abgegeben werden.  |  mehr...


Erlass von Ordnungsgeld für verspätete Offenlegung unterliegt als einzelfallbezogene Tatsachenfeststellung behördlicher Ermessensausübung

BVerwG, Beschluss vom 24.6.2020, 8 B 71.19

 

Der Erlass von zuvor festgesetztem Ordnungsgeld für die verspätete Offenlegung ist aufgrund besonderer Härte nach § 59 Abs. 1 Nr. 3 BHO (Bundeshaushaltsordnung) eine einzelfallbezogene Tatsachenfeststellung und unterliegt damit der Ermessensausübung der Behörde. Somit liegt keine ständige Verwaltungspraxis vor, die die Frage der Gleichbehandlung nach Art. 1 Abs. 1 GG aufwerfen könnte.

 

 

 |  mehr...


Kaufpreisaufteilung auf Grund und Gebäude

BFH-Urteil vom 21.7.2020, IX R 26/19

 

Die Kaufpreisaufteilung auf Grund und Gebäude ist bei Immobilen häufig mehr Kunst als Wissenschaft. Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat hierzu eine „Arbeitshilfe zur Aufteilung eines Gesamtkaufpreises für ein bebautes Grundstück (Kaufpreisaufteilung)“ veröffentlicht. Der BFH stellt nun klar, dass es sich hierbei um exakt das handelt – eine Arbeitshilfe und keinen Ersatz für ein Sachverständigengutachten.

 |  mehr...


DRÄS 11 vom DRSC verabschiedet

 

Das DRSC hat im November 2020 DRÄS 11 verabschiedet, der insbesondere Änderungen an DRS 18 Latente Steuern enthält. Zudem werden auch redaktionelle Anpassungen in DRS 23 und DRS 26 vorgenommen. Der verabschiedete Standard wurde zur Bekanntmachung an das Bundesjustizministerium weitergeleitet.  |  mehr...


Steuerliche Bewertung von Goldvorräten im Anlagevermögen

FG Hamburg, Urteil vom 3.6.2020, 5 K 20/19; Revision zugelassen, Az. BFH: XI B 32/20

 

Entschieden wurde, wann eine zuvor vorgenommene Teilwertabschreibung auf im Anlagevermögen gehaltene Goldvorräte nach § 253 Abs. 5 HGB und § 6 Abs. 1 Nr. 2 S. 3 EStG i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 1 S. 4 EStG wieder aufzulösen und auf einen gegebenenfalls höheren Teilwert abzustellen ist. Demnach muss jedes Jahr erneut geprüft werden, ob der angesetzte Teilwert unterhalb der Anschaffungskosten gerechtfertigt ist. Bezugspunkt für die Prüfung sind die Anschaffungskosten und nicht der zuvor angesetzte Teilwert. Im Ergebnis ist eine Wertaufholung auch dann vorzunehmen, wenn ein neuer, höherer Teilwert selbst nicht voraussichtlich dauerhaft ist, wenn insgesamt jedoch erwartet wird, dass die Anschaffungskosten dauerhaft unterschritten sein werden.

 |  mehr...


Jahressteuergesetz 2020

Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 3.9.2020 (BR-Drs. 503/20)

 

Das Gesetz betrifft u.a. erforderliche Anpassungen an EU-Recht und EuGH-Rechtsprechung sowie Reaktionen auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs.

Nachstehend werden insbesondere die für das Rechnungswesen bedeutsamen Neuregelungen aufgegriffen.

 

 |  mehr...


Neu: Der „Praxisratgeber HGB-Konzernabschluss“ von BC-Autor und -Beirat WP/StB Ralf Pöller

 

 

Schritt für Schritt – durch Mustergliederungen und Praxisfälle mit Zahlenbeispielen und Buchungssätzen – zum korrekten Konzernabschluss:

  • Vereinheitlichung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen
  • Währungsumrechnung
  • Kapital- und Schuldenkonsolidierung
  • Zwischenerfolgseliminierung
  • Aufwands-/Ertragskonsolidierung
  • Beteiligungsertragseliminierung.

 

 

 

 

 

Weitere Infos im Beck-Shop unter https://beck-shop.de/17388136


BC-Themen-Wunschzettel

Wer nicht die Bedürfnisse des anderen kennt, kann ihnen nicht immer gerecht werden. Das gilt auch für die Themenausrichtung einer Fachzeitschrift.
Das BC-Redaktions- und Schriftleiterteam ist deshalb "ganz Ohr" für Ihre fachlichen Erfordernisse.
Bitte beantworten Sie kurz & bündig die folgenden beiden Fragen im BC-Themen-Wunschzettel!

 


+++ Top Online-Beiträge +++


„Advanced Planning“: Status Quo und Möglichkeiten fortgeschrittener Planungsansätze

Ein modernes Planungskonzept für ein besseres Controlling?  |  mehr...


Excel-Tipps 51 ff.

Pivot-Tabellen – Den (Berichts-)Filter gezielt einsetzen (Teil 2)

 

Nicht jeder soll jede Information sehen können, sondern eben nur die für seinen Zuständigkeitsbereich relevante. Stellen Sie sich vor: Sie haben einen Pivot-Bericht kreiert, der viele Details über einzelne Produktkategorien (hier: Getränke, Gewürze etc.) enthält. Zugleich wollen Sie dieselbe Zusammenfassung noch einmal separat für jede Kategorie erhalten, beispielsweise um den nach Produktkategorien spezialisierten Vertriebsteams jeweils nur die für sie relevanten Details zu den einzelnen Produktkategorien weiterschicken zu können. Ähnliches kann in der Praxis für viele Fragestellungen gelten, beispielsweise auch für Informationen zu Kunden, Regionen, Standorten, Gesellschaften etc.

Für diese Fragestellung hat Pivot eine einfache und ungemein schnelle Lösung zu bieten – und zwar mit dem (Berichts-)Filter (siehe den vorherigen Tipp Nr. 106) in Verbindung mit der Funktionalität BERICHTSFILTERSEITEN ANZEIGEN. Es ist dabei wie folgt vorzugehen:

Das benötigte Datenlabel (hier „Kategorie“) ist in den „Filter“ oben links zu ziehen (siehe vorheriger Tipp).

In Verbindung mit BERICHTSFILTERSEITEN ANZEIGEN (unter PIVOTTABLE → TOOLS → ANALYSIEREN → OPTIONEN) wird für das gefilterte Datenlabel (hier: Produktkategorie) eine Extra-Seite für alle darin enthaltenen Werte – im Beispiel also alle vorhandenen Produktkategorien – in genau dem gleichen Pivot-Format ausgegeben. Dies sollte hiermit auch erreicht werden – die Arbeitsblätter für die Produktkategorien können nun einzeln aufgerufen, ausgedruckt oder auch elektronisch an die relevanten Adressaten weitergeleitet werden. Ziel erfüllt!

 

 

 

 

 

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Leiter Corporate Controlling in einem internationalen Dienstleistungs-Unternehmen, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”

 |  mehr...


Excel-Tipps 1 bis 50

1. Top-/Flop-X-Analysen

 

In den meisten Management-Reports oder Dashboards (engl. Armaturenbrett, Instrumententafel) empfiehlt es sich, eine Top-X-Analyse durchzuführen – also nicht etwa auf alles zu schauen, sondern nur auf die Top (oder gegebenenfalls auch Flop) 3,5 oder auch 10 besten Produkte, Verkäufer, Absatzgebiete etc. Damit soll dem Management nur wirklich Relevantes in einem Report/Dashboard präsentiert werden.

Hierzu kann eine (Pivot-)Tabelle mit dem Top-X-Filter gefiltert werden, und zwar unter DATEN → FILTERN → ZAHLENFILTER → TOP 10…. Es kann hier sowohl nach den obersten und untersten X-Elementen als auch nach Prozent gefiltert werden.

Zudem kann auch die bedingte Formatierung verwendet werden, um die gewünschten Werte optisch herauszustellen. Dies geht unter START → BEDINGTE FORMATIERUNG → OBERE/UNTERE REGELN.

 

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Leiter Corporate Controlling in einem internationalen Dienstleistungs-Unternehmen, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”

 |  mehr...


Erst wägen, dann wagen
Ratschläge für Ihr Gehaltsgespräch

Gehaltsverhandlungen können zu heiklen Situationen im Berufsleben führen (u.a. bei gegensätzlichen Vorstellungen zur Gehaltshöhe). Doch wer ein höheres Gehalt wünscht, kommt um diesen Punkt meist nicht herum.

Eine erfolgreiche Verhandlung mit dem zuständigen Vorgesetzten erfordert ein angemessenes Auftreten während des Gesprächs (z.B. Ruhe und Sachlichkeit) sowie eine gründliche Vorbereitung. Der Autor gibt Ihnen konkrete Hinweise, was Sie dabei berücksichtigen müssen. Diese sind auch für das Vorstellungsgespräch anwendbar.  |  mehr...


Praxisleitfaden Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr

mehr...


„Working Capital“

Wichtige Links für Rechnungswesenpraktiker  |  mehr...


BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling

Die Fachzeitschrift BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling (www.bc-online.de) – informiert Sie aktuell und praxisnah über alle Themen, die für Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Controlling relevant sind.