BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling


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Corona-Kompass: Durchblick in Krisenzeiten

Am  Ende ist er 136 Seiten lang geworden – der „Corona-Kompass“, ein Gemeinschaftsprodukt der Dr. Kleeberg & Partner GmbH WPG StBG und des Verlags C.H.BECK. 

Kompakt und konkret, anschaulich und farbenfroh werden die Bereiche

  • Tax: Steuerliche Erleichterungen, Auswirkungen von Kurzarbeit
  • Audit: Jahresabschluss/Rechnungslegung, Berichterstattung/Prüfung
  • Advisory: Erfolgreiches Risikomanagement, Hilfsmaßnahmen für Unternehmen
  • Legal: Auswirkungen auf das Arbeitsrecht, zivilrechtliche Gesetzesänderungen

 

 

 

 

behandelt. Hinzu kommt ein ausführliches „Corona-FAQ“: 125 häufig gestellte Fragen werden – alphabetisiert nach Stichworten – kurz beantwortet.

Möglichkeit zum kostenfreien Download: Abonnenten der Zeitschrift BC können die vollständige pdf-Version in der Datenbank „BC BeckDirekt“ abrufen (unter „Arbeitshilfen“ – „Leitfaden für die Beratungspraxis“): www.bcbeckdirekt.de.


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BC-Zertifizierung

 

Möchten Sie Ihre eigenen Fähigkeiten trainieren, Ihren Nachholbedarf erkennen und sich weiterbilden?

 

 

Mit der BC-Zertifizierung beweisen Sie Ihre Kompetenz und Ihre Bereitschaft, sich immer weiter fortzubilden.

Halten Sie Ihr Know-how auf dem aktuellsten Stand, indem Sie spezifische Fachfragen zu einzelnen BC-Beiträgen online in Multiple-Choice-Tests beantworten.

Mit Bescheinigungen für bestandene Tests und BC-Jahres-Zertifikat bei regelmäßiger erfolgreicher Teilnahme!

 



Datenbank BC BeckDirekt

 

Für alle BC-Abonnenten (auch BVBC-Mitglieder) inklusive!

Mit BC-Archiv seit 2000, Lexikon Steuer- und Bilanzrecht u.v.m.

Eine Handlungsanleitung zur Freischaltung finden Sie hier

 

 



Der BC-Newsletter

 

 

Erhalten Sie jeden Donnerstag die neuesten Fachinformationen der Bilanzwelt in unserem kostenlosen Newsletter.

Er versorgt Sie mit aktuellen Finanzgerichtsentscheidungen, umfassenden Hintergrundinformationen und Tipps zur praktischen Umsetzung.

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Umsatzsteuer International – Der neue Praxisleitfaden

 

Alle bisherigen BC-Beiträge zum Themenkomplex „Umsatzsteuer International“ gibt es nun gebündelt in einer Neuerscheinung des Verlags C.H.BECK in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Institut des BVBC e.V.:

„Umsatzsteuer International. Praxisleitfaden: Lieferungen und Dienstleistungen innerhalb der EU und zur Schweiz“.

Unter Mitwirkung von Umsatzsteuerexperten aus Frankreich, Österreich, Spanien, Tschechien und der Schweiz werden grenzüberschreitende Lieferungen und Leistungen detailliert in den Blick genommen.

Weitere Infos finden Sie hier.




Mit der BC im Homeoffice

 

Auch im Homeoffice ist die BC jederzeit verfügbar – mit dem Online-Modul BC BeckDirekt.

Für alle BC-Abonnenten inklusive!

Das Modul umfasst neben den Inhalten der BC zusätzlich ein Lexikon Steuer- und Bilanzrecht, ein Rechtsprechungs-ABC Handels- und Steuerbilanz, ein Bilanzierungs-ABC Jahres-/Konzernabschluss u.v.m.

Wie Sie sich für die Datenbank freischalten können, erfahren Sie hier.

 






+++ BC-Special zur Corona-Krise +++


Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts zwecks Vermeidung der Insolvenzwelle

 

Der Referentenentwurf zur Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts (SanInsFoG) enthält wichtige Neuerungen, um Unternehmen besser außerinsolvenzlich sanieren zu können. Besonders das Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) als das Herzstück des neuen Sanierungsrechts hat bereits große Beachtung gefunden. Mit aktuell herausgegebenen Verbandsstellungnahmen wird versucht, für Unternehmenssanierungen optimale Rahmenbedingungen herbeizuführen.  |  mehr...


Corona-Überbrückungshilfe

Antragsfristverlängerung für Phase I

 

Um schwer von der Corona-Krise getroffene Unternehmen zu unterstützen, stellen Bund und Länder im Rahmen der sog. Corona-Überbrückungshilfe Liquiditätshilfen zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund wurde zunächst eine erste Phase (Phase I) für die Fördermonate Juni bis August 2020 aufgesetzt, bevor ab Oktober eine zweite Phase (Phase II) für die Fördermonate September bis Dezember 2020 anläuft.

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Corona-Überbrückungshilfe

Neue Rahmenbedingungen für Phase II

 

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Corona-Krise: Änderung des Insolvenzaussetzungsgesetzes

Inhalt und Rechtsfolgen – Entwurf Sanierungsrechtsfortentwicklungsgesetz

 

 

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Zweites Corona-Steuerhilfegesetz

Beschluss des Deutschen Bundestags vom 29.6.2020 (BT-Drs. 19/20332); Zustimmung des Bundesrats am 29.6.2020 (BR-Drs. 370/20)

 

Als Reaktion auf die verschlechterte weltwirtschaftliche Lage sowie zur Bekämpfung der direkten Folgen der Pandemie für die Wirtschaft im Inland wurden im „Zweiten Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise“ die nachstehenden steuerlichen Maßnahmen vorgesehen. Gefördert werden soll u.a. durch Investitionsanreize die wirtschaftliche Erholung der Unternehmen. Näher eingegangen wird an dieser Stelle auf die für das Rechnungswesen bedeutsamen Neuregelungen.

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+++ Aktuelle Fachnachrichten +++


Berufsbild des Controllers in KMU

 

Insbesondere im Zusammenhang mit Digitalisierungsanforderungen gerät das aktuelle Berufsbild von Controllingexperten zunehmend unter Druck. Digitale Technologien in den Prozessen, Produkten und in der Kommunikation des Rechnungswesens verlangen nach Neuorientierung, beispielsweise im Bereich Prozessautomatisierung (RPA). Eine neue Studie unterstreicht den Anpassungsbedarf.  |  mehr...


Steuerschuld des Leistungsempfängers bei Organschaft

BFH-Urteil vom 23.7.2020, V R 32/19

 

Bei Bauleistungen kann es im Umsatzsteuerrecht zu einer Verschiebung der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger kommen (Reverse-Charge-Verfahren). Doch wie wirkt sich dies innerhalb einer Organschaft aus? Der BFH hat sich nun mit dieser Frage befasst.

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Teilweise privat genutzter Firmenwagen: Gewinnermittlung bei Veräußerung

BFH-Urteil vom 16.6.2020, VIII R 9/18

 

Ist bei der Veräußerung von gewillkürtem Betriebsvermögen der volle Veräußerungserlös als Betriebseinnahme zu werten oder nur der auf die betriebliche Nutzung entfallende Anteil? Der BFH hat die Frage nun am Beispiel eines teilweise privat genutzten Firmenwagens beantwortet.

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Freistellungsbetriebsstätte: Abzug „finaler“ Verluste aufgrund des Unionsrechts

EuGH-Vorlage vom 6.11.2019, I R 32/18

 

Die Problematik der steuerlichen Behandlung „finaler“ Verluste hat den EuGH bereits mehrmals beschäftigt. Trotzdem ist der Sachverhalt aus Sicht des BFH noch nicht ausreichend geklärt, insbesondere was das Zusammenspiel von finalen Verlusten und den Regelungen in einem anwendbaren Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) betrifft.

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Geänderte Anforderungen bei innergemeinschaftlichen Lieferungen

BMF-Schreiben vom 9.10.2020, III C 3 – S 7140/19/10002 :007; DOK 2020/1027480

 

Im Zuge der sog. Quick Fixes (EU-Mehrwertsteuerpaket) wurden die Voraussetzungen für das Vorliegen einer innergemeinschaftlichen Lieferung in § 6a Abs. 1 S. 1 UStG sowie für deren Steuerfreiheit in § 4 Nr. 1 Buchst. b UStG geändert und die bisherigen Regelungen für den Belegnachweis für die Steuerfreiheit um eine Gelangensvermutung ergänzt (vgl. u.a. Bathe, BC 2019, 418 ff., Heft 9). Durch Anpassung des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses (UStAE) beseitigt das Bundesfinanzministerium hierbei einige Unsicherheiten in der Praxis.

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Kein Anspruch auf halbe bzw. Bruchteile von Urlaubstagen

LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 6.3.2019, 4 Sa 73/18

 

Der Urlaub ist gemäß § 7 Abs. 2 S. 1 BUrlG zusammenhängend zu gewähren. Jedenfalls ein Urlaubswunsch, der auf eine Zerstückelung und Atomisierung des Urlaubs in Kleinstraten gerichtet ist, muss nicht erfüllt werden. Eine solche Urlaubsgewährung wäre nicht geeignet, die Urlaubsansprüche des Arbeitnehmers zu erfüllen. Das BUrlG kennt keinen Rechtsanspruch auf halbe Urlaubstage oder sonstige Bruchteile von Urlaubstagen. Von obigen Grundsätzen kann für die Urlaubsansprüche, die den gesetzlichen Mindesturlaub übersteigen, durch vertragliche Vereinbarung abgewichen werden.

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IBOR-Reform: Phase 2 des Projekts abgeschlossen

 

Ende August 2020 hat das IASB Änderungen an IFRS 9 und IAS 39 sowie einigen anderen betroffenen Standards veröffentlicht und damit die Phase 2 des Projekts zur sog. IBOR-Reform (IBOR Reform and its Effects on Financial Reporting) beendet. Die Änderungen sollen die Bilanzierung während der IBOR-Reform erleichtern und sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1.1.2021 beginnen, verpflichtend anzuwenden.  |  mehr...


Anwendung des Abgeltungsteuersatzes bei der Darlehensgewährung an eine GmbH durch eine dem Anteilseigner nahe stehende Person

BFH-Urteil vom 16.6.2020, VIII R 5/17

 

Zinszahlungen unterliegen bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen dem ermäßigten Abgeltungsteuersatz. Eine Anwendung dieses Steuersatzes ist jedoch ausgeschlossen, wenn es sich bei dem Empfänger der Zinszahlung um eine nahe stehende Person handelt. Doch ist der Allein-Geschäftsführer einer GmbH eine nahe stehende Person? Der BFH hat hier eine andere Rechtsauffassung als Finanzamt und erstinstanzliches Finanzgericht.

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Verschiebung der Fälligkeit der Einfuhrumsatzsteuer auf den 26. des zweiten Folgemonats: Anwendungszeitpunkt

BMF-Schreiben vom 6.10.2020, III B 1 – Z 8201/19/10001 :005; DOK 2020/0982865

 

Für Einfuhrumsatzsteuer, für die ein Zahlungsaufschub bewilligt ist, gilt eine geänderte Fälligkeitsfrist: Sie wird am 26. des zweiten auf den betreffenden Monat folgenden Kalendermonats fällig (vgl. § 21 Abs. 3a UStG). Dies wurde durch das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz vom 29.6.2020 (BGBl. I 2020, 1512, vgl. BC 2020, 304 f., Heft 7) normiert. Offen war bislang noch der Anwendungszeitpunkt.

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Erste Tätigkeitsstätte bei einer vollzeitigen Bildungsmaßnahme

BFH-Urteil vom 14.5.2020, VI R 24/18

 

Seit Jahren wird die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens propagiert. Doch wie sieht es mit dem steuerlichen Abzug von solchen Bildungsmaßnahmen aus? Im vorliegenden Fall geht es konkret um den Abzug von Übernachtungs- und Verpflegungsaufwendungen. Der BFH stellt klar: Es gibt Grenzen.

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Neues zu (außer)bilanziellen Korrekturen von Investitionshilfen

BFH-Urteile vom 27.5.2020, XI R 8/18XI R 12/18

 

Investitionshilfen führen häufig zu einer (außer)bilanziellen Korrektur von Vermögenswerten. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich nun mit einigen solcher Änderungen befasst.

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Überarbeitung von DRSC-Anwendungshinweis 3 geplant

 

Der IFRS-Fachausschuss des DRSC hat im Zusammenhang mit dem DRSC-Anwendungshinweis 3 darin enthaltene wesentliche Erwägungen für den Halbjahresabschluss in Erinnerung gerufen, die für die Berichterstattung im Rahmen der Corona-Pandemie anwendbar sind. Weiterhin wurde die mittelfristige Überarbeitung des Anwendungshinweises beschlossen.  |  mehr...


DRS 28 zur Segmentberichterstattung bekannt gemacht

 

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat am 5.8.2020 den Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 28 zur Segmentberichterstattung im Konzernabschluss nach HGB bekannt gemacht, der den Vorgängerstandard DRS 3 ablöst. Die verpflichtende Anwendung des Standards ist für nach dem 31.12.2020 beginnende Geschäftsjahre vorgesehen.  |  mehr...


Ehrenpreis 2021 der BVBC-Stiftung

Mit finanzieller Resilienz die Zukunftsfähigkeit absichern

 

Die Jury für die Ehrenpreis-Verleihungen der BVBC-Stiftung hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, Herrn Prof. Dr. Stefan Behringer (Hochschule Luzern) als Autor des KSI-Beitrags „Finanzielle Resilienz: Notwendige Lehren aus der Krise – Krisentragfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Unternehmen“ zum Ehrenpreisträger 2021 zu wählen. Die offizielle Verleihung soll im Rahmen des BVBC-Bundeskongresses 2021 vorgenommen werden, der vom 15.4. bis 17.4.2021 in Mannheim stattfinden soll.

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Begriff der Werklieferung/Werkleistung – Anpassung von UStAE 3.8 Abs. 1 S. 1

BMF-Schreiben vom 1.10.2020, III C 2 – S 7112/19/10001 :001; DOK 2020/0945668

 

Werklieferungen liegen vor, sobald zusätzlich zur Verschaffung der Verfügungsmacht (§ 3 Abs. 1 UStG) ein fremder Gegenstand be- oder verarbeitet wird. Die Be- oder Verarbeitung eigener Gegenstände des Leistenden ist für die Annahme einer Werklieferung nicht ausreichend.

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Neue Umlagesätze bei geringfügiger Beschäftigung ab 1.10.2020

 

Die Minijob-Zentrale hat bekannt gegeben, dass sich ab dem 1.10.2020 die Arbeitgeberversicherung hinsichtlich der Umlagesätze U1 und U2 erhöht. Auslöser für die Anhebung sind zum einen die durch die Corona-Pandemie geringeren Umlageeinnahmen und zum anderen die deutlich gestiegenen Ausgaben bei den Erstattungsleistungen.  |  mehr...


Geringfügige Beschäftigung: Rentenversicherungspflicht oder Befreiung?

 

Geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse (450 €-Jobs) sind in der Rentenversicherung versicherungspflichtig. Allerdings können sich die Minijobber durch einen über den Arbeitgeber zu stellenden Antrag von der Versicherungspflicht befreien lassen. Abhängig davon, ob der Minijobber rentenversicherungspflichtig ist oder nicht, entstehen unterschiedliche Leistungsansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung. Hierzu folgender Überblick:  |  mehr...


Steuerfreier Auslagenersatz für das Aufladen eines Elektro-Firmenwagens

BMF-Schreiben vom 29.9.2020, IV C 5 – S 2334/19/10009 :004; DOK 2020/0965439

 

Die Finanzverwaltung hat ihr umfangreiches Anwendungsschreiben betreffend das Aufladen von Elektrofahrzeugen überarbeitet (= Anwendung der Steuerbefreiungsvorschrift des § 3 Nr. 46 EStG und der Pauschalierungsvorschrift des § 40 Abs. 2 S. 1 Nr. 6 EStG). Wesentlich ist die Anhebung der Pauschalbeträge für einen steuerfreien Arbeitgeberersatz als Auslagenersatz ab 1.1.2021. Im Einzelnen:

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Rückwirkende Rechnungsberichtigung – Vorsteuerabzug ohne ordnungsmäßige Rechnung

BMF-Schreiben vom 18.9.2020, III C 2 – S 7286-a/19/10001 :001; DOK 2020/0920350

 

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat sich zur Anwendung zahlreicher Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sowie des BFH geäußert, die sich mit der Rückwirkung der Rechnungsberichtigung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Ausstellung und zum Vorsteuerabzug ohne Besitz einer ordnungsmäßigen Rechnung befasst haben.

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Digitalisierung im Rechnungswesen: Geringe Fortschritte trotz hohen Bedarfs

 

Nicht nur die Großunternehmen, sondern auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) führen Digitalisierungsprojekte durch, d.h., sie setzen verstärkt digitale Technologien in ihren Prozessen, Produkten und in der Kommunikation ein. Im Rechnungswesen diagnostiziert eine aktuell vorgelegte Bestandsaufnahme allerdings Stillstand; eine weitere Analyse konkretisiert Bedarf im Bereich Prozessautomatisierung (RPA).  |  mehr...


Zwei neue Module M2 und M3 zu IFRS 9 in IDW RS HFA 50 veröffentlicht

 

Im Juni 2020 wurde die im Mai 2020 vom Fachausschuss Unternehmensberichterstattung (FAB) des IDW verabschiedete finale Fassung von IFRS 9 – M2 und IFRS 9 – M3 im Rahmen des Modulstandards IDW RS HFA 50 veröffentlicht. Die Module beschäftigen sich jeweils mit Einzelfragen bei der Klassifizierung von Finanzinstrumenten.  |  mehr...


Kosten der Konzernabschlusserstellung: Teilabzugsverbot nach § 3c Abs. 2 EStG

FG Münster, Urteil vom 1.4.2020, 8 K 1989/19 F (Revision zugelassen)

 

Die Kosten für die Erstellung des Konzernabschlusses unterliegen dem Teilabzugsverbot nach § 3c Abs. 2 EStG. Der Entscheidung des Finanzgerichts (FG) Münster liegt die Ansicht zugrunde, dass ein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen den Kosten der Konzernabschlusserstellung und den Einnahmen aus der Beteiligung im Sinne des § 3c Abs. 2 S. 1 EStG besteht.

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Freistellung von Arbeitslohn nach § 34c EStG i.V.m. dem Auslandstätigkeitserlass

FG Köln, Urteil vom 19.6.2020, 15 K 609/18 (Revision zugelassen)

 

Der Auslandstätigkeitserlass ermächtigt die Finanzbehörden, in bestimmten Fällen unbeschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer, die im Ausland tätig sind, von der Besteuerung auszunehmen. Der Erlass beruht auf einem BMF-Schreiben aus dem Jahr 1983 (zuletzt geändert im März 2017). Entsprechend den damaligen Gegebenheiten ist der Erlass vor allem auf die Anlagen- und Maschinenbauindustrie zugeschnitten. Moderne IT-Dienstleistungen können hier durchs Raster fallen.

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Ansatz einer Pensionsrückstellung für einen Alleingesellschafter-Geschäftsführer in Fällen der Entgeltumwandlung

BFH-Urteil vom 27.5.2020, XI R 9/19

 

1. Der Ansatz einer Pensionsrückstellung nach § 6a Abs. 3 S. 2 Nr. 1 S. 1 Hs. 2 EStG setzt eine Entgeltumwandlung im Sinne von § 1 Abs. 2 BetrAVG voraus. Diese Voraussetzung ist nicht erfüllt, wenn eine GmbH ihrem Alleingesellschafter-Geschäftsführer eine Versorgungszusage aus Entgeltumwandlungen gewährt, da der Alleingesellschafter-Geschäftsführer der GmbH kein Arbeitnehmer im Sinne des § 17 Abs. 1 S. 1 oder 2 BetrAVG ist.

2. Die darin liegende Bevorzugung von Pensionsrückstellungen für Arbeitnehmer im Sinne des BetrAVG ist verfassungsgemäß.

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Jahressteuergesetz 2020

Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 3.9.2020 (BR-Drs. 503/20)

 

Das Gesetz betrifft u.a. erforderliche Anpassungen an EU-Recht und EuGH-Rechtsprechung sowie Reaktionen auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs.

Nachstehend werden insbesondere die für das Rechnungswesen bedeutsamen Neuregelungen aufgegriffen.

 

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Ein „Dauerbrenner“: Sozialversicherungspflicht bei GmbH-Geschäftsführern im Lichte der neueren Rechtsprechung des Bundessozialgerichts

 

Führt eine GmbH für ihren Geschäftsführer zu Unrecht keine Sozialversicherungsbeiträge ab, können die Sozialversicherungsträger diese rückwirkend bis zur Verjährungsgrenze (bei Vorsatz bis zu 30 Jahre!) nachfordern. Zusätzlich können gegebenenfalls auch noch Säumniszuschläge verhängt werden. Schnell kommen empfindliche Summen zusammen. Die GmbH haftet dabei für die Abführung des Gesamtsozialversicherungsbeitrags (d. h. Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile). Auch ist das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen unter Umständen gemäß § 266a StGB strafbar. Um diese unerwünschten Folgen zu vermeiden, gilt es (rechtzeitig) zu klären, wann eine Sozialversicherungspflicht des Geschäftsführers vorliegt. Mit Urteil vom 14.3.2018 (Az.: B 12 KR 13/17 R; NZS 2018, 778) schaffte das Bundessozialgericht (BSG) dabei weitere Klarheit.  |  mehr...


Europäischer Grundsatz der Bilanzwahrheit

EuGH-Urteil vom 23.4.2020, C-640/18

 

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in der Rechtssache Wagram Invest SA am 23.4.2020 eine bilanzrechtliche Entscheidung getroffen, die große Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Hintergrund ist die Tatsache, dass der EuGH aufgrund der fehlenden europäischen Harmonisierung der Ertragsteuern nur äußerst selten Stellung zu bilanzrechtlichen Fragestellungen bezieht. Inhalt des Rechtsstreits war ein Fall aus Belgien, der sich mit der Zulässigkeit einer Buchungsmethode für fremdüblich per unverzinslichem Darlehen erworbene Aktien beschäftigt.

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Verzicht auf Darlehenszinsen in grenzüberschreitenden Dreieckskonstellationen

BFH-Urteil vom 27.11.2019, I R 40/19 (I R 14/16)

 



Bei nicht fremdüblichen Geschäften mit ausländischen Tochtergesellschaften kann es zu einer außerbilanziellen Einkünftekorrektur kommen. Doch dies ist nicht automatisch der Fall. So können auch bei nicht fremdüblichen Geschäften die wirtschaftlichen Gründe überwiegen, wie der BFH in seinem Urteilspruch feststellt.  |  mehr...


Keine neuen Abschlussprüfer-Lehren aus dem Wirecard-Bilanzbetrug

 

Immer neue Enthüllungen im Fall Wirecard belasten zunehmend die Reputation des Finanzplatzes Deutschland und führen dabei vermehrt zu Fragen bezüglich der Rolle von Wirtschaftsprüfern. Nach dem IDW hat sich kürzlich auch die Wirtschaftsprüferkammer zu Wort gemeldet, sieht aber wenig Korrekturbedarf in eigener Sache.  |  mehr...


Beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer: Zufluss von Tantiemen bei verspäteter Feststellung des Jahresabschlusses

BFH-Urteil vom 28.4.2020, VI R 44/17

 

Wann fließen einem Gesellschafter-Geschäftsführer Tantiemen aus „seiner“ GmbH zu? Mit Aufstellung des Jahresabschlusses, mit Eintritt der Fälligkeit oder mit dem Eingang des Geldes? Frei nach einer bekannten Kindersendung – „1, 2 oder 3 … Du musst Dich entscheiden“.

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„Die Zukunft gehört denen, die sie kommen hören“ (David Bowie)
Digitalisierung im Rechnungswesen … – Chance oder Ruin für (Bilanz-)Buchhalter und Controller?

 

Die Digitalisierung ist das zentrale Thema für die zukünftige Arbeitswelt. Vor allem im Rechnungswesen und Controlling ist die Digitalisierung heute nicht mehr wegzudenken. Doch wie kommen Unternehmen mit der Digitalisierung klar? Was bedeutet die Digitalisierung für das Rechnungswesen? Und wie können (Bilanz-)Buchhalter und Controller optimal mit der Zeit gehen?

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Neu: Der „Praxisratgeber HGB-Konzernabschluss“ von BC-Autor und -Beirat WP/StB Ralf Pöller

 

 

Schritt für Schritt – durch Mustergliederungen und Praxisfälle mit Zahlenbeispielen und Buchungssätzen – zum korrekten Konzernabschluss:

  • Vereinheitlichung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen
  • Währungsumrechnung
  • Kapital- und Schuldenkonsolidierung
  • Zwischenerfolgseliminierung
  • Aufwands-/Ertragskonsolidierung
  • Beteiligungsertragseliminierung.

 

 

 

 

 

Weitere Infos im Beck-Shop unter https://beck-shop.de/17388136


BC-Themen-Wunschzettel

Wer nicht die Bedürfnisse des anderen kennt, kann ihnen nicht immer gerecht werden. Das gilt auch für die Themenausrichtung einer Fachzeitschrift.
Das BC-Redaktions- und Schriftleiterteam ist deshalb "ganz Ohr" für Ihre fachlichen Erfordernisse.
Bitte beantworten Sie kurz & bündig die folgenden beiden Fragen im BC-Themen-Wunschzettel!

 


+++ Top Online-Beiträge +++


„Advanced Planning“: Status Quo und Möglichkeiten fortgeschrittener Planungsansätze

Ein modernes Planungskonzept für ein besseres Controlling?  |  mehr...


Excel-Tipps 51 ff.

Pivot-Tabellen – einfach sortieren

Sie wollen in einem Pivot-Bericht ein spezielles Produkt (eine Gesellschaft, einen Kunden oder Zulieferer) oben oder unten sehen? – Kein Problem! Markieren Sie einfach das gewünschte Produkt und ziehen Sie es mit der Maus (an dem Kreuz) an die gewünschte Stelle – schon wird der Pivot-Bericht wie gewünscht umsortiert.

Um einen Pivot-Bericht (nach Größe oder Alphabet) zu sortieren, einfach die rechte Maustaste klicken und auf Sortieren gehen (siehe die Abb. unten).

 

 

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Leiter Corporate Controlling in einem internationalen Dienstleistungs-Unternehmen, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”

 

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Excel-Tipps 1 bis 50

1. Top-/Flop-X-Analysen

 

In den meisten Management-Reports oder Dashboards (engl. Armaturenbrett, Instrumententafel) empfiehlt es sich, eine Top-X-Analyse durchzuführen – also nicht etwa auf alles zu schauen, sondern nur auf die Top (oder gegebenenfalls auch Flop) 3,5 oder auch 10 besten Produkte, Verkäufer, Absatzgebiete etc. Damit soll dem Management nur wirklich Relevantes in einem Report/Dashboard präsentiert werden.

Hierzu kann eine (Pivot-)Tabelle mit dem Top-X-Filter gefiltert werden, und zwar unter DATEN → FILTERN → ZAHLENFILTER → TOP 10…. Es kann hier sowohl nach den obersten und untersten X-Elementen als auch nach Prozent gefiltert werden.

Zudem kann auch die bedingte Formatierung verwendet werden, um die gewünschten Werte optisch herauszustellen. Dies geht unter START → BEDINGTE FORMATIERUNG → OBERE/UNTERE REGELN.

 

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Leiter Corporate Controlling in einem internationalen Dienstleistungs-Unternehmen, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”

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Erst wägen, dann wagen
Ratschläge für Ihr Gehaltsgespräch

Gehaltsverhandlungen können zu heiklen Situationen im Berufsleben führen (u.a. bei gegensätzlichen Vorstellungen zur Gehaltshöhe). Doch wer ein höheres Gehalt wünscht, kommt um diesen Punkt meist nicht herum.

Eine erfolgreiche Verhandlung mit dem zuständigen Vorgesetzten erfordert ein angemessenes Auftreten während des Gesprächs (z.B. Ruhe und Sachlichkeit) sowie eine gründliche Vorbereitung. Der Autor gibt Ihnen konkrete Hinweise, was Sie dabei berücksichtigen müssen. Diese sind auch für das Vorstellungsgespräch anwendbar.  |  mehr...


Praxisleitfaden Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr

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„Working Capital“

Wichtige Links für Rechnungswesenpraktiker  |  mehr...


BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling

Die Fachzeitschrift BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling (www.bc-online.de) – informiert Sie aktuell und praxisnah über alle Themen, die für Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Controlling relevant sind.