BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling


Durchgeblättert – Die Zeitschrift BC

 

Diese tolle Animation der BC hat unser Azubi Nico Pellkofer erstellt – in seinem allerersten Ausbildungsjahr zum Medienkaufmann Digital & Print im Verlag C.H.BECK!

Das nötige Hintergrundwissen hat er sich übrigens in seiner Freizeit angeeignet.

 

Wir freuen uns, dass wir jedes Jahr die Auszubildenden des Verlags für ein paar Wochen in unserer Redaktion begrüßen dürfen!


Umsatzsteuer International – Der neue Praxisleitfaden

 

Alle bisherigen BC-Beiträge zum Themenkomplex „Umsatzsteuer International“ gibt es nun gebündelt in einer Neuerscheinung des Verlags C.H.BECK in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Institut des BVBC e.V.:

„Umsatzsteuer International. Praxisleitfaden: Lieferungen und Dienstleistungen innerhalb der EU und zur Schweiz“.

Unter Mitwirkung von Umsatzsteuerexperten aus Frankreich, Österreich, Spanien, Tschechien und der Schweiz werden grenzüberschreitende Lieferungen und Leistungen detailliert in den Blick genommen.

Weitere Infos finden Sie hier.




IT-Spezial: Softwareanbieter im Portrait

 

Weitere Infos finden Sie hier.


... und mehr als eine Zeitschrift

 

Nutzen Sie unser zusätzliches BC-Informationsangebot!

  

 

 

 

 

BC-Zertifizierung: Jetzt im E-Learning-Bereich der BeckAkademie Seminare

 

Möchten Sie Ihre eigenen Fähigkeiten trainieren, Ihren Nachholbedarf erkennen und sich weiterbilden?

 

 

Mit der BC-Zertifizierung beweisen Sie Ihre Kompetenz und Ihre Bereitschaft, sich immer weiter fortzubilden.

Seit April 2021 erreichen Sie die BC-Zertifizierung im E-Learning-Bereich der BeckAkademie Seminare: https://elearning.beck-seminare.de/login.

Sollten Sie keine E-Mail mit Ihren neuen Zugangsdaten erhalten haben, können Sie stattdessen per E-Mail an redaktion.bc@beck.de einen Freischalt- bzw. Buchungscode beantragen. Weitere Infos finden Sie hier.

Wichtiger Hinweis: Die BC-Zertifikate des Jahres 2020 werden noch bis Ende 2021 auf der Webseite der „alten“ BC-Zertifizierung – siehe hier – vorgehalten und dann gelöscht. Bitte loggen Sie sich auf dieser Webseite mit Ihren bisherigen Nutzerdaten ein.

 

 



Datenbank BC BeckDirekt

 

Für alle BC-Abonnenten (auch BVBC-Mitglieder) inklusive!

Mit BC-Archiv seit 2000, Lexikon Steuer- und Bilanzrecht u.v.m.

Eine Handlungsanleitung zur Freischaltung finden Sie hier

 

 



Der BC-Newsletter

 

 

Erhalten Sie jeden Donnerstag die neuesten Fachinformationen der Bilanzwelt in unserem kostenlosen Newsletter.

Er versorgt Sie mit aktuellen Finanzgerichtsentscheidungen, umfassenden Hintergrundinformationen und Tipps zur praktischen Umsetzung.

Um den Newsletter wöchentlich zu beziehen, klicken Sie einfach auf das Symbol, dann auf „Anmelden“ und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an.




Mit der BC im Homeoffice

 

Auch im Homeoffice ist die BC jederzeit verfügbar – mit dem Online-Modul BC BeckDirekt.

Für alle BC-Abonnenten inklusive!

Das Modul umfasst neben den Inhalten der BC zusätzlich ein Lexikon Steuer- und Bilanzrecht, ein Rechtsprechungs-ABC Handels- und Steuerbilanz, ein Bilanzierungs-ABC Jahres-/Konzernabschluss u.v.m.

Wie Sie sich für die Datenbank freischalten können, erfahren Sie hier.

 




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+++ BC-Special zur Corona-Krise +++


Corona-Soforthilfen: Steuerbilanzielle Behandlung von Rückzahlungen

FinMin Schleswig-Holstein, Erlass vom 18.10.2021, VI 304-S 2137-347

 

Die Rückzahlungsverpflichtung für Corona-Soforthilfen stellt unter bestimmten Umständen steuerbilanziell eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung dar, für die eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden ist.

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+++ Aktuelle Fachnachrichten +++


Steuerpläne der künftigen Ampel-Koalition

Koalitionsvertrag vom 24.11.2021

 

SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben sich auf einen Koalitionsvertrag verständigt. In einem 177-seitigen Papier wird an verschiedenen Stellen Bezug auf steuerliche Vorhaben genommen.

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Beiträge zur Direktversicherung – garantiert bei Rentenbeginn?

Wann Arbeitgeber allein für die Wertgleichheit der Entgeltumwandlung haften?

 

Künftig sind bei Rentenbeginn nicht mal mehr die Beiträge zur Direktversicherung garantiert.

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Zufluss von Tantiemen bei beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführern

BFH-Urteil vom 12.7.2021, VI R 3/19

 

Tantiemen fließen beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführern grundsätzlich bei der Feststellung des Jahresabschlusses zu, da dies als Zeitpunkt der Fälligkeit gilt. Doch was, wenn im Anstellungsvertrag eine Ermächtigung zur freien Bestimmung des Fälligkeitszeitpunkts enthalten ist? Mit dieser Fragestellung hat sich nun der BFH befasst.

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Nichtfinanzielle Aspekte der Unternehmenssteuerung

 

Neben die traditionell an finanziellen Kennzahlen orientierte Unternehmenssteuerung tritt mehr und mehr ein ergänzender Faktor in den Unternehmen: das auf nichtfinanzielle Aspekte achtende Verantwortungsbewusstsein. Auf dem kürzlich veranstalteten 75. Deutschen Betriebswirtschafter-Tag (DBT) fand deshalb auch eine Sitzung des AK Integrated Thinking (AKIR) viel Beachtung. Die Teilnehmer beschrieben den aktuellen Entwicklungsstand von konzeptionellen Grundlagen bis hin zur integrierten Berichterstattung.  |  mehr...


Anwendungsschreiben zu Vermögens- und Startup-Beteiligungen

BMF-Schreiben vom 16.11.2021, IV C 5 – S 2347/21/10001 :006; DOK 2021/11920253

 

In BC 2021, 312 ff. (Heft 7), haben wir Sie ausführlich über die steuerliche Förderung von Mitarbeiterkapitalbeteiligungen und die neuen Sonderregelungen für Startup-Beteiligungen durch das sog. Fondsstandortgesetz informiert. Aufgrund der gesetzlichen Neuregelungen hat die Finanzverwaltung ihr Anwendungsschreiben aus dem Jahr 2009 aktualisiert. Auf folgende Punkte wird hingewiesen:

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Besteuerung von Earn-Out-Zahlungen

FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 30.3.2021, 5 K 2442/17 (Revision zugelassen)

 

Im Rahmen von M&A-Transaktionen (Mergers & Acquisitions – Fusionen & Unternehmenserwerbe) werden häufig nachträgliche Kaufpreiszahlungen vereinbart. Mit diesen sog. Earn-Out-Zahlungen sollen entweder die Unsicherheiten und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung zwischen den Vertragsparteien geteilt oder dem verkaufenden Unternehmer künftige wirtschaftliche Erfolge zusätzlich vergütet werden. Dass die Abgrenzung zwischen diesen beiden Aspekten nicht immer einfach ist und erhebliches Streitpotenzial vor allem im Hinblick auf die unterschiedlichen steuerlichen Folgen entfalten kann, zeigt ein aktuelles Finanzgerichtsurteil.

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Schreiben der Finanzverwaltung zum Forschungszulagengesetz

BMF-Schreiben vom 11.11.2021, IV C 3 – S 2020/20/10029 :007; DOK 2021/1158079

 

Durch das „Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung“ vom 14.12.2019 („Forschungszulagengesetz“, FZulG) hat der Gesetzgeber erstmalig eine solche Förderung steuergesetzlich verankert. Das in Kraft getretene Gesetz weicht gerade mit Blick auf seine unionsrechtliche Beihilfeproblematik (Art. 107 bis 109 AEUV) mehr oder weniger deutlich von dem Kabinettsentwurf vom 22.5.2019 ab. Insbesondere die Technik, mit der förderungsberechtigte Steuerpflichtige letztendlich zur Forschungsförderung kommen, ist sehr komplex geworden und beispielsweise anders ausgefallen, als dies beim Investitionszulagengesetz der Fall war.

Nach einem zweistufigen Verfahren bis zur Gewährung der Förderung (§§ 6, 10 FZulG) wird diese am Ende im Erhebungsverfahren der Einkommen- oder Körperschaftsteuer – ähnlich etwa wie eine Anrechnung von Vorauszahlungen auf diese Steuern – auf die festgesetzte Steuer angerechnet (§ 36 Abs. 2 Nr. 3 EStG).

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Neues Anwendungsschreiben zur Entfernungspauschale

BMF-Schreiben vom 18.11.2021, IV C 5 – S 2351/20/10001 :0002; DOK 2021/1203982

 

Durch das Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht vom 21.12.2019 (BGBl. I 2016, 2886) wurde u.a. die Entfernungspauschale ab dem 21. Entfernungskilometer ab dem Jahr 2021 um 5 Cent auf 35 Cent und ab dem Jahr 2024 um weitere 3 Cent auf 38 Cent angehoben; für die ersten 20 Entfernungskilometer gilt weiterhin eine Pauschale von 30 Cent. Die Anhebung ist nach geltender Rechtslage bis 2026 befristet. Insbesondere aufgrund dieser Anhebung hat die Finanzverwaltung ihr Anwendungsschreiben zur Entfernungspauschale mit grundsätzlicher Anwendbarkeit ab 1.1.2021 aktualisiert, allerdings darüber hinaus auch Anpassungen an die heutigen Gegebenheiten (z.B. wegen vermehrter Homeoffice-Tätigkeit) vorgenommen. Auf folgende Punkte wird hingewiesen:

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Thesen zum Wandel der Berichterstattung

 

Auf dem 75. Deutschen Betriebswirtschafter-Tag (DBT) wurde kürzlich intensiv diskutiert, welche Entwicklungen im Bereich Finanzierung, Controlling und Berichterstattung zu erwarten sind und wie insbesondere das Reporting zukünftig zu gestalten sein wird. Der höchstprominent besetzte Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung (AKEU) der Schmalenbach-Gesellschaft stellte dazu 11 Thesen vor, die auch beschreiben, welche Herausforderungen auf Bilanzbuchhalter/innen und Controller/innen zukommen werden.  |  mehr...


Firmen-Kfz: Nutzung von Elektro- und Hybrid-Elektrofahrzeugen

BMF-Schreiben vom 5.11.2021, IV C 6 – S 2177/19/10004 :008, IV C 5 – S 2334/19/10009 :003; DOK 2021/1117997

 

Zur steuerlichen Förderung der Nutzung von betrieblichen Elektro- und extern aufladbaren Hybrid-Elektrofahrzeugen für private Fahrten, Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte/erster Tätigkeitsstätte oder Fahrten nach § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 4a S. 3 EStG und Familienheimfahrten sind 2018, 2019 und 2020 mehrere Gesetzesregelungen geschaffen worden. Die ertragsteuerliche Beurteilung will nun das Bundesfinanzministerium anhand von Anwendungsbeispielen ordnen und präzisieren.

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Preisträger des WIB-Ehrenpreises 2022 gewählt

Nichtfinanzielle Berichterstattung im Mittelstand

 

Die Jury für die Ehrenpreis-Verleihungen des Wissenschaftlichen Instituts der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (WIB) hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Herren Prof. Dr. Stefan Müller, M.Sc. Sean Needham und Eddie Tjin als Verfasser des BC-Beitrags „Nichtfinanzielle Berichterstattung im Mittelstand“ zu den Ehrenpreisträgern 2022 zu wählen. Die offizielle Verleihung soll im Rahmen des BVBC-Bundeskongresses 2022 vorgenommen werden, der vom 12.5. bis 14.5.2022 in Essen stattfinden soll.

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Teilwertabschreibungen auf unbesichert im Konzern begebenen Darlehensforderungen: Einkünftekorrekturen nach § 1 Abs. 1 AStG

BFH-Urteil vom 9.6.2021, I R 32/17

 

Grenzüberschreitende Konzerndarlehen sind ein beliebtes Mittel zur Gewinnsteuerung. Aus diesem Grund schauen die Finanzämter hier auch genau auf die Fremdüblichkeit. Und wie der BFH feststellt, kann neben unüblichen Zins- und Sicherungsabreden auch eine Teilwertabschreibung zu einer Gewinnverlagerung führen.

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Neues Optionsmodell für Personenhandelsgesellschaften – Scheitert die Ausübung der Option am Sonderbetriebsvermögen?

BMF-Schreiben vom 10.11.2021, IV C 2 – S 2707/21/10001 :004; DOK 2021/1162290

 

Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts vom 25.6.2021 wurde u.a. für Personenhandelsgesellschaften die Option zur Körperschaftsbesteuerung nach § 1a KStG eingeführt. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) behandelt in seinem Schreiben vom 10.11.2021 zur Option zur Körperschaftsbesteuerung (§ 1a KStG) eine Reihe von Auslegungsfragen. Ein besonderes Augenmerk verdient die Ansicht des BMF zum Umgang mit dem Sonderbetriebsvermögen (SBV), da dies im Einzelfall maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen die Ausübung der Option haben kann.

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Umsätze im Tankkartengeschäft: Umsatzsteuerrechtliche Beurteilung

Entwurf eines BMF-Schreibens vom 7.10.2021, III C 3 – S 7160-a/20/10001 :001; DOK 2021/1049364

  

Die Bereitstellung von Tankkarten stellt in der Regel keine „Lieferung von Gegenständen“ dar, sondern ein Finanzierungsgeschäft zwischen dem Tankkartenemittenten und Tankkartennutzer über Kraftstofflieferungen von der Mineralölgesellschaft bzw. dem Tankstellenbetreiber an den Tankkartennutzer. Es handelt sich dabei um eine Dienstleistung, welche der Gewährung eines Kredits ähnelt und deshalb von der Umsatzsteuer befreit ist.

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Basiszinssatz nach IDW S 1 zum 1.11.2021 bleibt bei gerundet 0,10%

 

Der Basiszinssatz nach IDW S 1 bleibt zum 1.11.2021 bei gerundet 0,10% und bewegt sich somit gerundet auf dem Niveau des Vormonats. Ungerundet steigt der Basiszinssatz von 0,096% auf 0,124% im Vergleich zum Vormonat. Damit hat der ungerundete Basiszinssatz per 1.11.2021 erstmals seit August 2021 wieder eine leicht steigende Tendenz.

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Die Prüfung des Vergütungsberichts nach § 162 Abs. 3 AktG – IDW PS 870

Finale Fassung des IDW PS 870 von Hauptfachausschuss (HFA) verabschiedet

 

 

Der neue IDW PS 870 behandelt die Anforderungen an eine Prüfung des Vergütungsberichts nach § 162 Abs. 3 AktG. Mit diesem Prüfungsstandard sollen das Prüfungsvorgehen und der Vermerk über die Prüfung vor dem Hintergrund der gesetzlichen Vorgaben weiter konkretisiert werden.

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Perspektiven der Restrukturierung und Insolvenzverwaltung

 

Die das Wirtschaftsgeschehen aktuell prägenden Disruptionen (einschneidende Veränderungen aufgrund von Innovationen und geänderter Kundenbedarfe) stellen nicht nur die Unternehmen vor große Herausforderungen, sondern auch die Restrukturierer und den Berufsstand der Insolvenzverwalter. Anlässlich des Deutschen Insolvenzverwalterkongresses 2021 hoben der VID-Vorsitzende Niering (Verband Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands e.V.) und die Bundesjustizministerin Lambrecht wichtige Aspekte hervor.  |  mehr...


Gesellschafterdarlehen: Überhöhte Verzinsung als verdeckte Gewinnausschüttung

BFH-Urteil vom 18.5.2021, I R 62/17

 

Bei der Ermittlung des fremdüblichen Darlehenszinses für ein unbesichertes Gesellschafterdarlehen ist ein Risikozuschlag bei der Festlegung der Zinshöhe zum Ausgleich der fehlenden Darlehensbesicherung zu berücksichtigen. Die gesetzlich angeordnete Nachrangigkeit von Gesellschafterdarlehen (§ 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO) steht dem nicht entgegen.

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Teilwertzuschreibung von Fremdwährungsverbindlichkeiten bei fundamentaler Änderung der wirtschaftlichen oder währungspolitischen Daten

BFH-Urteil vom 10.6.2021, IV R 18/18

 

Der eine oder andere Leser mag sich noch an die Zeiten erinnern, als für Darlehen tatsächlich hohe Zinssätze zu zahlen waren. Fremdwährungsdarlehen, besonders in Schweizer Franken (CHF), waren eine Möglichkeit, die Zinslast zu senken. Aber „There ain't no such thing as a free lunch“, wie die Anglo-Amerikaner sagen („Es gibt kein kostenloses Mittagessen“). Zwar sind die Zinsen bei Fremdwährungsdarlehen häufig niedriger, dafür trägt der Darlehensnehmer aber das Wechselkursrisiko. Doch wann genau der Eintritt dieses Risikos in der Bilanz in Form einer Teilwertzuschreibung zu erfassen ist, ist umstritten. Der BFH trägt nun zur Klärung der Frage bei.

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Entwurf der Körperschaftsteuer-Richtlinien 2022

Entwurf eines BMF-Schreibens vom 27.10.2021

 

Die Körperschaftsteuer-Richtlinien sind Weisungen an die Finanzämter. Sie haben nicht den Rang des Körperschaftsteuergesetzes. Sie stellen sicher, dass die Finanzämter bei der Körperschaftsteuer nach einheitlichen Grundsätzen verfahren. Über die Selbstbindung der Finanzverwaltung entfalten die Körperschaftsteuer-Richtlinien eine erhebliche Außenwirkung.

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Steuerfreiheit der Beiträge zur Altersversorgung und Sonderausgabenabzug im Jahr 2022

BMF-Schreiben vom 21.10.2021, IV C 5 – S 2333/19/10008 :025; DOK 2021/1114084

 

Das Bundeskabinett hat am 20.10.2021 die Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2022 beschlossen, mit der die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung gemäß der Einkommensentwicklung 2020 angepasst werden. Danach sinkt die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung im Westen auf 7.050 €/Monat und steigt im Osten auf 6.750 €/Monat. In der knappschaftlichen Rentenversicherung sinkt die Beitragsbemessungsgrenze im Westen auf 8.650 €/Monat und steigt im Osten auf 8.350 €/Monat. Die bundesweit geltende Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung und sozialen Pflegeversicherung bleibt unverändert bei 4.837,50 €/Monat.

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Sondierungsergebnisse einer möglichen Ampel-Koalition: Erste Steuerpläne

Sondierungspapier SPD – Bündnis 90/Die Grünen – FDP, Mitteilung vom 15.10.2021

 

SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben mehrere Sondierungsgespräche geführt. Die Ergebnisse wurden in einem 12-seitigen Papier veröffentlicht. Dort wird auch Bezug auf steuerliche Vorhaben genommen.

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Darlehensverbindlichkeiten bei Auflösung einer Tochtergesellschaft

Ertragsteuerliche Beurteilung im Abwicklungsendvermögen

OFD Frankfurt, Verfügung vom 26.7.2021, S 2743 A-12-St 523

 

 

Auf Bund-Länder-Ebene wurde im Rahmen einer Verwaltungsanweisung erörtert, welche ertragsteuerlichen Konsequenzen sich aus der Auflösung und Liquidation einer Tochtergesellschaft ergeben, in deren Abwicklungsendvermögen sich eine Darlehensverbindlichkeit gegenüber ihrer Muttergesellschaft befindet.

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Ermittlung fremdüblicher Zinsen auf Konzerndarlehen

BFH-Urteil vom 18.5.2021, I R 4/17

 

In internationalen Konzerngruppen kommt es häufig zu einer internen Finanzierung. Insbesondere wenn die Finanzierung über eine ausländische Konzerngesellschaft erfolgt, stellt sich die Frage, ob die vereinbarten Zinssätze einem Fremdvergleich standhalten. Bei einem solchen Fremdvergleich können verschiedene Verfahren angewendet werden. Der BFH hat nun weitere bei einem Fremdvergleich zu beachtende Details in seinem Urteil aufgegriffen.

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Aktuelle Rechtsprechung zum Abzinsungssatz gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG

Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen den Abzinsungssatz in Höhe von 5,5% für bestimmte Verbindlichkeiten

FG Münster, Urteil vom 22.7.2021, 10 K 1707/20 E,G (Revision zugelassen)

 

Der Abzinsungssatz von 5,5% gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG für bestimmte Verbindlichkeiten, die zum 31.12.2016 angesetzt wurden, ist verfassungskonform, so das Finanzgericht (FG) Münster. Die verfassungsrechtlichen Bedenken gegen den Zinssatz nach § 238 AO seien insofern nicht auf den Abzinsungssatz nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG übertragbar.

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Materialkrise: Ergebnissicherung mittels Optimierung der Herstellkosten

 

Mit der aktuell in vielen Wirtschaftsbereichen vorliegenden Materialkrise schlagen sich steigende Rohstoffpreise insbesondere aufgrund von Verknappungssituationen in höheren Herstellkosten nieder und führen zu einem Zusammenschmelzen der Deckungsbeiträge. Somit sollte die Optimierung der Herstellkosten mehr in den Blick genommen werden, da hierin eine wichtige Quelle zur Ergebnissicherung und Risikovorsorge liegt.  |  mehr...


Fehlerhafte Jahresabschlüsse führen grundsätzlich zur Unentgeltlichkeit der Gewinnausschüttungen

BGH-Urteil vom 22.7.2021, IX ZR 81/20 (KG)

 

Vertraglich vereinbarte, von Jahresüberschüssen abhängige Gewinnausschüttungen sind unentgeltlich, wenn die Jahresabschlüsse fehlerhaft sind, fehlerfrei erstellte Jahresabschlüsse keine Gewinne ausgewiesen hätten und der Schuldner aufgrund einer Parallelwertung in der Laiensphäre darum wusste.

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Haftung bei Forderungsabtretung

BFH-Urteil vom 22.6.2021, V R 16/20

 

Bei der Haftung gemäß § 13c UStG ist von einer Vereinnahmung durch den Zessionar (= Erwerber der Forderung bzw. Factor) auszugehen, wenn der Zedent (Forderungsverkäufer) über sein beim Zessionar debitorisch geführtes Konto, auf dem die abgetretenen Beträge vereinnahmt werden, nicht mehr frei verfügen kann, da eine erhebliche Überschreitung der vereinbarten Kreditlinie vorliegt und der Zessionar Belastungsbuchungen regelmäßig nicht durchführt.

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Zugangs- und Folgebewertung von aktivierten vorperiodischen Anschaffungsnebenkosten

BGH-Beschluss vom 11.5.2021, II ZR 56/20

 

Im betreffenden Fall begehrte die Insolvenzverwalterin (Klägerin) die Feststellung der Nichtigkeit des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 einer deutschen Aktiengesellschaft (Beklagte) und des Gewinnverwendungsbeschlusses der Beklagten vom 15.5.2012. Grund hierfür war eine Überbewertung von Vermögenswerten. Über das Vermögen der Beklagten wurde am 31.1.2014 ein Insolvenzverfahren eröffnet. Auch über das Vermögen der alleinigen Gesellschafterin der Beklagten, einer KGaA, wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

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Mehr Erfolg bei der Kapitalaufnahme mit Risikoblick des Finanzierers

 

Bei der Kreditaufnahme müssen sich Unternehmen seitens der Finanzierer durchleuchten lassen: Es liegt quasi in der Natur des Bankers, durch die Risikobrille auf Unternehmensgeschicke zu blicken und Prozesse zu hinterfragen. Letztlich muss jede Fremdfinanzierung einem Risikocheck standhalten. Dabei kann es für Finanzmanager sehr nützlich sein, einmal die Risikobrille des Bankers aufzusetzen, um besser abschätzen zu können, worauf es beim Rating ankommt.  |  mehr...


Steuerliche Begünstigung der Fremd- gegenüber der Eigenkapitalfinanzierung

ZEW-Policy-Brief des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim

 

Durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie rückt die solide Unternehmensfinanzierung verstärkt in den Fokus. Aus Sicht des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim (ZEW) hemmt dabei der sog. Debt-Equity Bias – die steuerliche Besserstellung von Fremd- gegenüber Eigenkapitalfinanzierung – die Investitionsfinanzierung. In seinem aktuellen Policy-Brief vergleicht das ZEW einige alternative Besteuerungsformen.

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Neu: Der „Praxisratgeber HGB-Konzernabschluss“ von BC-Autor und -Beirat WP/StB Ralf Pöller

 

 

Schritt für Schritt – durch Mustergliederungen und Praxisfälle mit Zahlenbeispielen und Buchungssätzen – zum korrekten Konzernabschluss:

  • Vereinheitlichung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen
  • Währungsumrechnung
  • Kapital- und Schuldenkonsolidierung
  • Zwischenerfolgseliminierung
  • Aufwands-/Ertragskonsolidierung
  • Beteiligungsertragseliminierung.

 

 

 

 

 

Weitere Infos im Beck-Shop unter https://beck-shop.de/17388136


BC-Themen-Wunschzettel

Wer nicht die Bedürfnisse des anderen kennt, kann ihnen nicht immer gerecht werden. Das gilt auch für die Themenausrichtung einer Fachzeitschrift.
Das BC-Redaktions- und Schriftleiterteam ist deshalb "ganz Ohr" für Ihre fachlichen Erfordernisse.
Bitte beantworten Sie kurz & bündig die folgenden beiden Fragen im BC-Themen-Wunschzettel!

 


+++ Top Online-Beiträge +++


„Advanced Planning“: Status Quo und Möglichkeiten fortgeschrittener Planungsansätze

Ein modernes Planungskonzept für ein besseres Controlling?  |  mehr...


Excel-Tipps 51 ff.

Duplikate zählen mit Pivot

Um Duplikate (mehrmals vorkommende Werte/Texte) nicht nur zu entfernen (siehe den vorherigen Tipp, Nr. 110), sondern auch deren Vorkommen/die Anzahl ihres Auftretens zu zählen, ist wie folgt vorzugehen:

  • Liste einfach in eine Pivot-Tabelle (EINFÜGEN → PIVOTTABLE) überführen
  • Die zu bereinigende Spalte/das Datenlabel (hier: „Kategorie“) in die ZEILEN ziehen (siehe vorheriger Tipp, Nr. 110);
  • Dieselbe Spalte/das Datenlabel (hier: „Kategorie“) auch in die WERTE ziehen und ANZAHL einstellen (siehe die Abb. unten).

 

 

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Leiter Corporate Controlling in einem internationalen Dienstleistungs-Unternehmen, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”  |  mehr...


Excel-Tipps 1 bis 50

1. Top-/Flop-X-Analysen

 

In den meisten Management-Reports oder Dashboards (engl. Armaturenbrett, Instrumententafel) empfiehlt es sich, eine Top-X-Analyse durchzuführen – also nicht etwa auf alles zu schauen, sondern nur auf die Top (oder gegebenenfalls auch Flop) 3,5 oder auch 10 besten Produkte, Verkäufer, Absatzgebiete etc. Damit soll dem Management nur wirklich Relevantes in einem Report/Dashboard präsentiert werden.

Hierzu kann eine (Pivot-)Tabelle mit dem Top-X-Filter gefiltert werden, und zwar unter DATEN → FILTERN → ZAHLENFILTER → TOP 10…. Es kann hier sowohl nach den obersten und untersten X-Elementen als auch nach Prozent gefiltert werden.

Zudem kann auch die bedingte Formatierung verwendet werden, um die gewünschten Werte optisch herauszustellen. Dies geht unter START → BEDINGTE FORMATIERUNG → OBERE/UNTERE REGELN.

 

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Leiter Corporate Controlling in einem internationalen Dienstleistungs-Unternehmen, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”

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Erst wägen, dann wagen
Ratschläge für Ihr Gehaltsgespräch

Gehaltsverhandlungen können zu heiklen Situationen im Berufsleben führen (u.a. bei gegensätzlichen Vorstellungen zur Gehaltshöhe). Doch wer ein höheres Gehalt wünscht, kommt um diesen Punkt meist nicht herum.

Eine erfolgreiche Verhandlung mit dem zuständigen Vorgesetzten erfordert ein angemessenes Auftreten während des Gesprächs (z.B. Ruhe und Sachlichkeit) sowie eine gründliche Vorbereitung. Der Autor gibt Ihnen konkrete Hinweise, was Sie dabei berücksichtigen müssen. Diese sind auch für das Vorstellungsgespräch anwendbar.  |  mehr...


Praxisleitfaden Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr

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„Working Capital“

Wichtige Links für Rechnungswesenpraktiker  |  mehr...


BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling

Die Fachzeitschrift BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling (www.bc-online.de) – informiert Sie aktuell und praxisnah über alle Themen, die für Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Controlling relevant sind.

 

 

 

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