BC-Leserfragen-Treff: Leserfragen 2010


Thema: Bilanzielle Behandlung von Altersteilzeitverträgen in der Form eines Blockmodells

Leserfrage:

Eine Arbeitskollegin geht in den Vorruhestand. Sie wird die nächsten drei Jahre komplett arbeiten und danach drei Jahre zu Hause bleiben; danach geht die Arbeitnehmerin in Rente.

Dieses Modell ist mit dem Arbeitsamt abgestimmt und wird von ihm unterstützt. Nach den ersten drei Jahren wird unser Unternehmen den Ausgleich vom Arbeitsamt erhalten, für den wir in den ersten drei Jahren in Vorleistung gegangen sind.

Wie wird dieser Vorgang in den ersten drei Jahren gebucht?

Erste Antwort-Hinweise:

Die für die Jahre der Beschäftigungsphase vorzunehmende Buchung (in der Handels- und Steuerbilanz) für das Regelarbeitsentgelt (50%) lautet folgendermaßen:

 

Löhne und Gehälter

(§ 275 Abs. 2 Nr. 6a HGB)

an

sonstige Rückstellungen

(§ 266 Abs. 3 HGB)

 

Die Rückstellung ist während der Freistellungsphase entsprechend aufzulösen.

 

sonstige Rückstellungen

(§ 266 Abs. 3 HGB)

an

Löhne und Gehälter

(§ 275 Abs. 2 Nr. 6a HGB)

Löhne und Gehälter

(§ 275 Abs. 2 Nr. 6a HGB)

an

Bank

(§ 266 Abs. 2 HGB)

Ausführliche Erläuterungen zur Bildung von Verbindlichkeitsrückstellungen aufgrund des Erfüllungsrückstands sowie aufgrund der Aufstockungsbeträge (mindestens 20%) inklusive weiterer Buchungssätze von Dr. Christian Zwirner und Matthias Froschhammer in Heft 3/2010, S. 95 f.

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