Wolfgang Kuntz

Bitkom-Studie: Smart-Home und Datenschutz


Die Beleuchtung wird per Sprachbefehl gesteuert, der Staubsauger-Roboter dreht automatisch im Wohnzimmer seine Runden und die Heizung wird per App geregelt: Smart-Home-Anwendungen finden sich in einer steigenden Anzahl an Haushalten und nehmen im Alltag vieler Menschen eine wachsende Bedeutung ein.

Schon 43% der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger haben einer Bitkom-Studie von August 2022 zufolge mindestens eine Smart-Home-Anwendung in ihrem Zuhause installiert. Für viele Nutzerinnen und Nutzer, aber auch für diejenigen, die bislang keine Smart-Home-Technologien einsetzen, ist die Frage nach Datensicherheit und Datenschutz ein wichtiger Aspekt. So wünschen sich 88% der Nutzerinnen und Nutzer eine klare Kennzeichnung auf ihren Smart-Home-Geräten, ob diese sicher sind. Zur größten Sorge derjenigen, die bislang von Smart-Home-Anwendungen Abstand nehmen, gehören die Angst vor Hacker-Angriffen (47%), vor dem Missbrauch persönlicher Daten (37%) oder generell die Sorge um die eigene Privatsphäre (29%).  In einem neuen Leitfaden will der Digitalverband Bitkom e.V. über die Bedeutung von Daten und ihre Nutzung im Smart Home aufklären.

 

Wolfgang Kuntz ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht in Saarbrücken.