Wolfgang Kuntz

Bitkom-Umfrage: Digitale Rechnungen – aber immer noch Papierbelege


Digitale Rechnungen setzen sich in der deutschen Wirtschaft immer stärker durch, aber bei Belegdaten wie Bestellungen, Lieferscheinen oder Ausschreibungen fällt der Abschied vom Papier immer noch schwer.

So sagen fast drei Viertel (71%) der Unternehmen, dass digitale Rechnungsdaten für sie eine große Relevanz haben, aber nur 44% geben das für elektronische Belegdaten an. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 1.102 Unternehmen ab 20 Beschäftigten im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. In einem jetzt veröffentlichten gemeinsamen Papier „Elektronische Beleg und Rechnungsdaten im Jahr 2022“ von Bitkom und dem Forum elektronischer Rechnung Deutschland (FeRD) wird zudem darauf hingewiesen, dass medienbruchfreie und integrierte Bereitstellung von Angebotsinformationen den Bestell-bzw. Beschaffungsprozess aus Sicht des Einkäufers vereinfachen und beschleunigen und so den Absatz beim Verkäufer erhöhen. 

Wolfgang Kuntz ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht in Saarbrücken.