Wolfgang Kuntz

BSI: Nachholbedarf bei Zwei-Faktor-Authentisierung


Die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) stellt als mehrschrittiges Anmeldeverfahren einen wichtigen Baustein für den digitalen Verbraucherschutz dar. Das BSI empfiehlt Verbrauchern auf Grund der allgemeinen Gefährdungslage, die 2FA immer einzusetzen, wenn der jeweilige Online-Dienst dies ermöglicht.

Wie verbreitet die 2FA bei Online-Diensten ist, hat der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) in einer Marktübersicht zusammengefasst, bei der über 200 digitale Dienste aus 16 Branchen untersucht wurden. Das Ergebnis: Lediglich in wenigen branchenspezifischen Bereichen, die bereits reguliert sind, werden flächendeckend Möglichkeiten zur Zwei-Faktor-Authentisierung angeboten. Hier besteht auch aus Sicht des BSI noch Nachholbedarf, um die Sicherheit der Nutzer iSd digitalen Verbraucherschutzes zu erhöhen.

Wolfgang Kuntz ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht in Saarbrücken.