Junges Digitales Recht

23.7.2021: Auftakttagung „Autonomie oder Kontrolle?“ in Göttingen


Die Auftaktkonferenz des neu geschaffenen Forums Junges Digitales Recht findet am Freitag, den 23.7.2021 in Göttingen in der Alten Mensa unter dem Thema „Autonomie oder Kontrolle?“ statt. MMR unterstützt diese Veranstaltung gerne als Medienpartner.

 

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Das offene Forschungsnetzwerk Junges Digitales Recht trägt zu einer rechtswissenschaftlich-kollaborativen Wissenschaft bei, die Zukunftstechnologien und Recht nicht losgelöst von den gesellschaftlichen Verhältnissen betrachtet, die sie gestalten. Es möchte die Grundlagen eines neuen Selbstverständnisses für den Austausch an diesen Kontaktzonen für Forscher*innen der kommenden Wissenschaftsgeneration legen. Die digitale Transformation durchdringt alle Lebensbereiche und erfasst dabei alle bestehenden Rechtsgebiete, ohne auf klassische akademische Trennlinien Rücksicht zu nehmen. Für das Recht – wie für die Gesellschaft als Ganze – hält diese Entwicklung Chancen wie Risiken bereit, die es insbesondere wissenschaftlich mit neuen Ansätzen zu beleuchten bzw. zu bewältigen gilt.

 

Vor diesem Hintergrund hatte das Forum Doktorand*innen, Habilitierende und Juniorprofessor*innen mit einem Call for Papers dazu aufgerufen, sich mit Abstracts aus allen Rechtsgebieten für seine Auftaktkonferenz am Freitag, 23.7.2021 in Göttingen unter dem Thema: ‚Autonomie oder Kontrolle?‘ zu bewerben. Ziel der Konferenz ist eine rechtsgebietsübergreifende Auseinandersetzung, die machstrukturelle Analysen zu sozialen, ethischen, ökologischen, politischen und wirtschaftlichen Implikationen einschließt und den technologischen Wandel nicht nur als Chance und determiniert betrachtet, sondern seine Selbstverständlichkeiten kritisch hinterfragt.

 

Vor diesem Hintergrund wurden aus den vielen eingegangen Abstracts zehn Beiträge ausgesucht, die im Rahmen der Konferenz vorgestellt und im Anschluss daran in der MMR veröffentlicht werden. Ferner konnten für die Konferenz mit Dr. Nikolas Guggenberger und Prof. Louisa Specht-Riemenschneider zwei bereits etablierte junge Wissenschaftler*innen gewonnen werden.