Immer weniger EU-Bürger fühlen sich sicher im Netz


Die Europäer zweifeln daran, dass sie in der Lage sind, sich online sicher zu bewegen: 59% der Internetnutzer glauben, dass sie sich ausreichend vor Internetkriminalität schützen können, 2017 waren es noch 71%. Dies geht aus der Umfrage der EU-Kommission zur Einstellung der Europäer zur Internetkriminalität hervor.

Die Ergebnisse zeigen, dass das Bewusstsein für Internetkriminalität zunimmt. 52% glauben, dass sie ziemlich gut oder sehr gut über Internetkriminalität informiert sind, sie machen sich aber Sorgen über den Missbrauch ihrer persönlichen Daten, Betrug, sog. Lösegeld-Trojaner und über Identitätsdiebstahl. Eine kompetente Rechtsdurchsetzung sollte eine klare Botschaft an Cyberkriminelle senden. Die Sicherheit der Europäer im Internet ist auch eine Priorität für die EU-Kommission, die zum Aufbau von Kapazitäten der Strafverfolgungsbehörden beiträgt, wobei das Europäische Zentrum für Internetkriminalität bei Europol die Mitgliedstaaten durch die Bereitstellung von Instrumenten, Fachwissen und die Koordinierung von Polizeieinsätzen unterstützt.