Datenschützer fordert datenschutzgerechten Einsatz von KI


Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Ulrich Kelber, hat in seiner Eröffnungsrede beim Symposium zum datenschutzgerechten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) darauf hingewiesen, dass in den nächsten Jahren entscheidende Weichenstellungen für die KI getroffen werden und der Datenschutz nicht zwangsläufig die Entwicklung beeinträchtigen muss.

Der Erfolg europäischer KI-Lösungen werde maßgeblich von drei Faktoren abhängen: KI-Lösungen müssten innovativ, transparent und fair sein. Es müsse ein sachgerechter und fairer Interessenausgleich stattfinden. Letztendlich gehe es um die ganz grundsätzliche Frage, in welcher Zukunft man leben will. Die KI könne dabei helfen, einige der größten Herausforderungen besser zu bewältigen, dabei müsse aber immer sichergestellt sein, dass Persönlichkeitsrechte, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und andere Grundrechte nicht verletzt würden. Der Datenschutz dürfe dabei nicht „Innovationshemmer“ sein, der den technologischen Fortschritt und wirtschaftliche Entwicklungen ausbremse oder Investoren abschrecke und die Anwendung von KI behindere. Anpassungen im Datenschutzrecht in einem so innovationsgetriebenen Bereich wie dem der KI müssten jederzeit und schnell möglich sein.