Stablecoins und digitales Zentralbankgeld


Die Bundesregierung forderte die Notenbanken auf, sich verstärkt mit den Auswirkungen und dem Nutzen von digitalem Zentralbankgeld auseinanderzusetzen. Zwar zeige die Entwicklung sog. Stablecoins, dass es grundsätzlich einen Bedarf an „digitalem Geld" gebe, dies werfe aber zahlreiche Fragen auf.

Die Bundesregierung verwies darauf, dass im Krisenfall die Finanzstabilität stärker gefährdet sein könnte, da sie destabilisierende Effekte vermute. Die Idee hinter Stablecoins sei es, die starken Wertschwankungen der sog. Kryptoassets (z.B. Bitcoin) durch eine Bindung an eine Währung oder einen Währungskorb oder durch eine (zusätzliche) Unterlegung mit möglichst wertstabilen Vermögenswerten zu vermeiden.

 

Nach Medienberichten erlauben die neuseeländischen Steuerbehörden die Entlohnung von Angestellten mittlerweile in Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Bedingung sei jedoch eine Bindung an eine reguläre Währung, sodass Gehaltsempfänger ihre digitale Währung direkt umtauschen können. Erste Unternehmen kündigten an Teile des Lohns in Bitcoin, Litecoin, Etherum oder XRP auszuzahlen.