BMAS: Studie zur KSK


Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat den Endbericht einer Studie zu digitalen Verwertungsformen in der Kultur- und Kreativwirtschaft und ihre Auswirkungen auf die Künstlersozialversicherung veröffentlicht.

Die veränderte Arbeitswelt von Kreativen und Kulturschaffenden bedingt u. a. digitale Vertriebswege. Es entstehen ständig neue Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten und Kooperationen der Akteure. Musik, Filme, Spiele, Literatur und journalistische Inhalte oder Produkte im Designbereich werden zunehmend im weltweiten Netz hergestellt, konsumiert und kommerziell verwertet. Vor diesem Hintergrund ging das Forschungsprojekt der Frage nach, wie die Wertschöpfungsleistungen von Urhebern, Darstellern, Verwertern, Plattformen und sonstigen intermediären Vermittlern in Zukunft entlang der digitalen Strukturen zu bewerten sein werden.

 

Ziel der Untersuchung war es, einen systematischen Überblick zu Formen der digitalen Verwertung zu geben und darauf aufbauend die Wirkungen der Digitalisierung auf die Teilmärkte der Kreativwirtschaft in Deutschland aufzuzeigen. Die Untersuchung konzentrierte sich auf diejenigen Teilbranchen, in denen die Entwicklung bereits stark vorangeschritten ist, insbesondere die Teilmärkte Buch, Presse, Musik, Film, Games, Design und Werbung.