EU-Kommission: Sektoruntersuchung zum verbraucherbezogenen IoT


Die EU-Kommission hat eine Sektoruntersuchung zum Internet der Dinge (IoT) in der EU eingeleitet. Dabei werden verbraucherbezogene Produkte und Dienstleistungen untersucht, die mit einem Netzwerk verbunden sind und aus der Ferne, etwa über einen Sprachassistenten oder ein Mobilgerät, gesteuert werden können.

Dies umfasst intelligente Haushaltsgeräte und am Körper getragene Geräte (Wearables). Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen der EU-Kommission helfen, das Wettbewerbsrecht in diesem Sektor durchzusetzen. Der Erfolg des IoT wird vom Zugang zu großen Mengen von Nutzerdaten abhängen. Deshalb müsse sichergestellt werden, dass die Marktteilnehmer ihre Kontrolle über diese Daten nicht missbrauchen. Ökosysteme des IoT hätten starke Netzwerk- und Skaleneffekte, die schnell zur Entstehung marktbeherrschender digitaler Ökosysteme und/oder Gatekeeper sowie zu „kippenden Märkten“ (tipping markets) führen könnten. Im Rahmen der Sektoruntersuchung werden auch Informationen über Dienstleistungen gesammelt, die über intelligente Geräte bereitgestellt werden, wie z.B. Musik- und Video-Streamingdienste, sowie über die für den Zugang zu diesen Diensten genutzten Sprachassistenten.