KJM beschließt Maßnahmen gegen Anbieter pornografischer Inhalte


Die KJM hat über drei von der Landesanstalt für Medien NRW geführte Verfahren gegen Telemedien-Anbieter mit Sitz in Zypern entschieden und Verstöße gegen die Bestimmungen des JMStV festgestellt. Alle drei Angebote hielten pornografische Inhalte frei zugänglich, ohne sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche keinen Zugang dazu erhalten.

Mit ihrem Beschluss spricht die KJM eine Beanstandung gegenüber den Anbietern aus und untersagt die Verbreitung der Angebote in der vorliegenden Form. Gemäß JMStV dürfen pornografische Angebote im Internet nur innerhalb einer geschlossenen Benutzergruppe für Erwachsene verbreitet werden, die mittels vorgeschalteter Altersverifikationssysteme hergestellt werden kann. Die KJM hat erst kürzlich das Modul „Robo-Ident“ für eine Teillösung zur Altersverifikation (AVS-Modul) positiv bewertet. Das System ist für geschlossene Benutzergruppen und ermöglicht eine Identifizierung mittels eines automatisierten Prozesses unter Abgleich biometrischer Daten.