Preisbildung in der digitalen Welt


Die Bundesregierung beschäftigte sich mit der Preisbildungen im Internet und der technischen Entwicklung, die politische und rechtliche Fragen aufwerfe. Technisch personalisierte Preise könnten Nachteile für die Verbraucher bringen.

Es seien Persönlichkeitsrechte der Nutzer betroffen, wenn zum Zweck der dynamischen oder personalisierten Preisbildung Daten oder Informationen von Endgeräten, wie Computer und Smartphone von einem anderen als dem Geräteinhaber bzw. Nutzer ausgelesen oder abgefragt werden, oder darauf zugegriffen wird. Eine Abfrage solcher Daten zum Zweck der Preissetzung sei nur zulässig, wenn die relevanten rechtlichen Regelungen des Datenschutzrechts und des Rechts zum Schutz der Privatsphäre eingehalten würden. Für solche Fälle sei u.a. die Datenethikkommission eingesetzt worden, die einen Entwicklungsrahmen für Datenpolitik, den Umgang mit Algorithmen, künstlicher Intelligenz und digitalen Innovationen vorschlagen soll. Die Kommission werde ihren Abschlussbericht voraussichtlich im Herbst 2019 vorstellen.