vzbv: Faktenblatt zur KI


Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) hat in einem zweiseitigen Faktenblatt die wichtigsten Informationen und Forderungen zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) zusammengefasst.

KI oder algorithmenbasierte Entscheidungsprozesse (Algorithmic Decision Making oder ADM-Prozesse) versetzen technische Systeme in die Lage, Daten zu sammeln, zu analysieren und diese zu nutzen. Diese Entscheidungen finden oft innerhalb einer „Blackbox“ statt. Algorithmen verfolgen Bewegungen im Netz und der realen Welt und leiten daraus Interessen und Gewohnheiten ab. Wie diese KI funktioniert ist meist unklar.  Die Bundesregierung prüfte im Zusammenhang mit algorithmenbasierter Auswertung von Verbraucherdaten, welche Maßnahmen sie auf nationaler und europäischer Ebene ergreifen sollte. Sie verwies auf die Datenethikkomission, die Leitlinien und Handlungsoptionen in Bezug auf algorithmenbasierte Entscheidungen, KI und den Umgang mit Daten entwickeln soll. Die Auswertung von Verbraucherdaten, die Bildung von Verbraucherprofilen und die Erstellung von Prognosen über individuelles (Konsum-)Verhalten stellten, trotz der vielfältigen damit verbundenen Chancen, ein Risiko für die individuelle Handlungsfreiheit, Teilhabe, Chancengleichheit und Selbstbestimmung der Verbraucher dar. Die Regierung werde zunächst die Empfehlungen der Datenethikkommission abwarten, bevor sie eine Bewertung der Beschlüsse der Justizministerkonferenz und der Vorschläge anderer Institutionen und Einrichtungen vornimmt.