Österreich: Elektronische Fußfesseln zur Entlastung der Gefängnisse


Die elektronische Fußfessel, die in Deutschland lebhafte politische Diskussionen ausgelöst hat, wird in Österreich i.R.e. Pilotversuchs mit einem privaten Wachdienst erprobt.

Mit der elektronischen Fessel sollen Häftlinge bedingt entlassen und danach elektronisch beaufsichtigt werden. Auftraggeber ist das österreichische Bundesministerium für Justiz. Für die Abwicklung ist der Bewährungshilfeverein Neustart zuständig. Dieser gibt dem Wachdienst die definierten Zonen und die definierten Zeiten bekannt, in denen sich der Proband aufhalten darf. Wird eine Zonen- oder Zeitüberschreitung festgestellt, informiert der Wachdienst sofort den Verein Neustart. Der Wachdienst hat keinen direkten Kontakt mit den Häftlingen.

Weitere Informationen unter: http://www.oewd.at/owd/ge/news_detail.asp?CID=10287&AID=609&CP=1.


MMR 2006, Heft 3, XVIII