Studie: EMVU in der öffentlichen Diskussion


Nur ein Fünftel der Bevölkerung vermutet beim Mobilfunk keinerlei Risiken für die Gesundheit. Die wichtigste Informationsquelle bilden für 95% der Befragten die Medien.

Informationen von öffentlichen Institutionen oder Mobilfunknetzbetreibern werden hingegen kaum wahrgenommen. Dies gilt vor allem für die Mobilfunkanbieter, die bisher in der öffentlichen Debatte noch als wenig präsent wahrgenommen werden. Gleichwohl gelten sie der Öffentlichkeit als Träger von einschlägigem Know-how. Auch Behörden und andere offizielle Stellen haben die Möglichkeit, durch intensive Informationsarbeit Einfluss auf den Verlauf der Debatte zu nehmen. Denn sie gelten im Konflikt als neutrale und objektive Institutionen, die hohes Vertrauen genießen. Dies sind Aussagen einer Studie, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) von WIK-Consult, Bad Honnef, erstellt wurde. Das BMWi veröffentlicht sie im Rahmen seines Aktionsprogramms als Beitrag zur Versachlichung der öffentlichen Debatte.

Die Studie kann im Internet kostenlos heruntergeladen werden unter: http://www.bmwi.de/Homepage/Politikfelder/Telekommunikation%20%26%20Post/Telekommunikations_Postpolitik.jsp.

Quelle: BMWi-Tn. Nr. 11281 v. 22.10.2002, S. 2 f.


MMR 2002, Heft 12, X