Schlechte Noten für Onlinebanking


Bei den Nutzerzahlen belegen die deutschen Filialbanken beim Onlinebanking zwar Spitzenpositionen im europäischen Vergleich und bedienen bis zu 20% ihrer Kunden online.

Dennoch ergab eine Untersuchung deutliche Defizite bei der Nutzerfreundlichkeit. Während es für Inhalt, Präsentation und Zuverlässigkeit durchaus gute Noten gab, wurden bei allen Banken Navigation und Service kritisiert. Dabei schnitt die Deutsche Bank 24 noch am besten ab, weit abgeschlagen folgen Dresdner Bank, HypoVereinsbank und Commerzbank. Besonders schlechte Ergebnisse erzielten die Sparkassen und die Postbank. Besondere Bedeutung haben diese Untersuchungsergebnisse deshalb, weil mehr als die Hälfte der heutigen Offlinekunden 55 Jahre oder älter sind und gerade bei dieser Altersgruppe die Übersichtlichkeit und leichte Handhabbarkeit des Onlineangebots für die Akzeptanz entscheidend sind.

Quelle: http://www.wiwo.de/wiwowwwangebot?fn=ww&sfn=slink&oaid=177488.


MMR 2002, Heft 10, XVIII